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Artikel Tagged ‘kontopfändung’

Neuer Pfändungsrekord in Griechenland

3. Dezember 2018 / Aufrufe: 653 Kommentare ausgeschaltet

Die Zwangsbeitreibungsmaßnahmen des Fiskus in Griechenland erreichten im September 2018 einen neuen Rekordstand.

Griechenlands Wirtschaft mag sich in einer zaghaften Phase eines Aufschwungs befinden, die Regierung mag behaupten, es haben die ersten Steuerminderungen begonnen, für die Steuerpflichtigen scheint die Lage sich jedoch nicht verbessert zu haben.

Die Angaben der Steuerverwaltung zeigen alles andere als eine Verbesserung für die Situation der Steuerzahler und ihren Kampf gegen die Überbesteuerung. Die Anzahl der Steuerpflichtigen, gegen die Zwangsbeitreibungsmaßnahmen verhängt werden, nimmt Monat für Monat zu und erreichte im September 2018 einen neuen Rekordstand.
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4 Millionen Griechen drohen Pfändungen

31. Oktober 2018 / Aktualisiert: 31. Oktober 2018 / Aufrufe: 871 1 Kommentar

In Griechenland drohen rund 4 Millionen Steuerpflichtigen extreme Maßnahmen und der Ombudsmann stellt unglaubliche Gesetzwidrigkeiten bei den Pfändungen des Fiskus fest.

Ein Sonderbericht des Ombudsmanns zeigt das Chaos in Griechenland auf, dass bei den Verfahren zur Pfändung bei Bankkonten durch die Finanzämter und Versicherungskassen herrscht. Wie hervorgeht, legt der Fiskus sogar dann an Sozialbeihilfen, Mutterschaftsgelder, Löhne, Renten, Agrarsubventionen „Hand an“, wenn die Bankkonten von den Inhabern als pfändungsgeschützt deklariert worden sind.

Derweilen befinden sich auf den Listen der Schuldner entweder wegen Verbindlichkeiten an das Finanzamt oder an die Versicherungskassen fast 4.000.000 Steuerpflichtige, die in Gefahr laufen, mit Pfändungsbeschlüssen konfrontiert zu werden.
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Griechenlands Bürger bunkern wieder Matratzengeld

12. August 2017 / Aufrufe: 851 Kommentare ausgeschaltet

Der Orkan der Kontopfändungen in Griechenland hat zur Folge, dass viele Steuerpflichtige ihr Geld wieder von den Banken abziehen und unter der Matratze verstecken.

Aus Angst vor dem … Sturmangriff des Finanzamts auf ihre Sparkonten sputen sich in Griechenland die Steuerpflichtigen, ihr Geld von den Banken abzuziehen.

Bis vor wenigen Jahren wendeten dagegen in Griechenland die Sparer den Bankeinlagen den Rücken rein aus Reaktion auf das Umfeld der Ungewissheit zu, das sich auf politischer und wirtschaftlicher Ebene gestaltet hatte.
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Finanzamt in Griechenland betreibt täglich 500 Pfändungen

23. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 889 1 Kommentar

Die Finanzämter in Griechenland betrieben im Jahr 2016 an jedem Werktag ungefähr 500 Pfändungen gegen Schuldner des Fiskus.

Gemäß den Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Zusammenhang mit den Zwangsbeitreibungsmaßnahmen, welche Griechenlands Steuerverwaltung gegen all jene ergreift, die ihren „aufgeblähten“ steuerlichen Verpflichtungen nicht fristgerecht entsprechen, finden sich immer mehr Steuerpflichtige mit den Pfändungen des Finanzamts konfrontiert.

Laut dem GGDE betrug die Gesamtzahl der Steuerpflichtigen – natürlicher und juristischer Personen – mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus Ende 2015 ungefähr 4,3 Millionen, erreichte im September 2016 einen Höchststand von 4,37 Millionen und ging im Oktober 2016 wieder auf 4,3 Millionen zurück. Auf der anderen Seite folgt die Anzahl derjenigen, gegen das Finanzamt Zwangsbeitreibungsmaßnahmen verhängt, einem steigenden Verlauf.
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Griechenland: Fruchtlose Pfändungen in … leere Konten

10. Juli 2016 / Aufrufe: 741 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl in Griechenland alltäglich zahllose Pfändungsbescheide an die Banken ergehen, bleibt die Ausbeute mager, da es auf vielen Konten nichts zu pfänden gibt.

In Griechenland hagelt es (auch) für Schuldner der gesetzlichen Sozialversicherungsträger „elektronische“ Pfändungsbescheide, allerdings befinden sich auf den gepfändeten Bankkonten zu einem 70% erreichenden Anteil nur Kleinbeträge der Größenordnung von 0,02 Cent bis zu bestenfalls 100 Euro.

In vielen Fällen von Großschuldnern mit Verbindlichkeiten von jeweils über 500.000 Euro wiederum werden die Pfändungsbescheide in der Regel ohne jegliche Resultate (sprich Einnahmen) zurückgeschickt, da es absolut nichts mehr zu holen gibt.
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Griechenlands Finanzämter erlassen alltäglich tausende Pfändungsbescheide

7. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.908 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland ordneten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 weit über 300000 Kontopfändungen hauptsächlich zu Lasten von Kleinschuldnern an.

Nachdem das Finanzministerium in Griechenland sieht, dass die fälligen Verbindlichkeiten an Fiskus auf insgesamt 88,5 Mrd. Euro hochgeschossen sind, die laufenden Steuereinnahmen ein „Loch“ aufweisen und bereits jetzt die Angst bezüglich einer neuen Explosion der unbezahlten Steuern zum Ausdruck gebracht wird, wenn die Steuerpflichtigen aufgefordert sein werden, die neuen Bescheide zu den Steuererklärungen, die erhöhte diesjährige „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) und die neuen Kfz-Steuern zu begleichen, mobilisiert es wieder einmal die „Waffe“ der Pfändungen von Bankguthaben, Gehältern, Mieteinnahmen und immobilen und mobilen Vermögenswerten.

Auf alltäglicher Basis schicken die Rechtsabteilungen der griechischen Finanzämter im Durchschnitt wenigstens 1.200 elektronische Bescheide zur Pfändung von Bankkonten an die Banken, und zwar sogar auch für alle – sprich hauptsächlich -, die dem Finanzamt nur geringe Beträge schulden.
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Führung von Gemeinschaftskonten in Griechenland

4. Juni 2016 / Aufrufe: 516 Kommentare ausgeschaltet

Die Führung sogenannter Gemeinschaftskonten ist in Griechenland weit verbreitet, birgt jedoch gewisse rechtliche und steuerliche Risiken.

In Griechenland werden zahllose Bankkonten als sogenannte Gemeinschaftskonten geführt, bei denen außer dem – ausdrücklich als 1. Inhaber eingetragenen – Berechtigten entweder schon bei Eröffnung des Kontos, häufig aber erst nachträglich hinzugefügten „Mitinhabern“ der gleichberechtigte, sprich vollumfängliche Zugriff auf das jeweilige Konto eingeräumt wurde.

Die Führung eines solchen „joint accounts“ mag in vielen Fällen diverse Vorteile bieten, birgt allerdings – nicht zuletzt angesichts der aktuellen Entwicklungen und forcierten Praktiken – auch einschlägige rechtliche und steuerliche Risiken.

Weiterführende Informationen bietet der Artikel Gemeinschaftskonto in Griechenland.

Kontensperrungen in Griechenland sind verfassungswidrig

5. Oktober 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 540 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland ließ eine neue Bombe hochgehen und befand die Sperrung von Bankkonten und Schließfächern für verfassungswidrig.

Für verfassungswidrig befindet der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) die Bestimmungen des Gesetzes, welche die Sperrungen von Bankkonten und Schließfächern gestatten, die auf Beschluss eines Leiters des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) wegen Indizien für wirtschaftliche Verbrechen und Schwarzhandel großen Ausmaßes auf Basis des Artikels 30 § 5 des Gesetzes N. 3296/2004 erfolgten.

Die Richter betonen, „die Sperrung ziele auf die Bedienung des öffentlichen Interesses ab, jedoch reiche dies nicht aus, um einen dermaßen ernsthaften Eingriff in von der Verfassung geschützte Güter des Überprüften grundgesetzlich statthaft zu machen„. Artikel 30 § 5 des N. 3296/2004 sieht vor, „in speziellen Fällen der Sicherstellung öffentlicher Interessen oder Fällen wirtschaftlicher Kriminalität und Schwarzhandels erfolgen die Blockierungen von Bankkonten und Vermögenswerten per Schreiben des Leiters der zuständigen Bezirksdirektion des Amts für Sonderkontrollen, unter Benachrichtigung des zuständigen Staatsanwalts über diese Maßnahme innerhalb von vierundzwanzig (24) Stunden„.
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Schutz vor Kontopfändung in Griechenland

2. August 2014 / Aufrufe: 427 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland steuerpflichtige Personen können jeweils ein bei einer griechischen Bank geführtes Kontoguthaben bis zu 1500 Euro vor Pfändungen des Fiskus schützen.

Wie bereits in einem vorherigen Beitrag berichtet, kann fortan jede in Griechenland steuerpflichtige natürliche Person jeweils ein (1) bei einer beliebigen rechtmäßig in Griechenland betriebenen Bank geführtes Einzel- oder Gemeinschaftskonto bis zu einem Guthaben von 1.500 Euro vor – berechtigten oder willkürlichen – Pfändungen des Fiskus (!) schützen.

Angesichts des regen Interesses wird nachstehend der entsprechende Ministerialbeschluss in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Pfändungsschutz für Bankkonten in Griechenland

28. Juli 2014 / Aufrufe: 731 1 Kommentar

Jede in Griechenland steuerpflichtige natürliche Person kann fortan per TAXISnet ein konkretes Bankkonto deklarieren, um dieses vor Pfändungen des Fiskus zu schützen.

Ab dem 29 Juli 2014 wird in dem griechischen Steuerportal TAXISnet eine neue elektronische Anwendung freigegeben, damit die Steuerpflichtigen der Zentrale für öffentliche Einnahmen unbürokratisch ihr (je Person) einziges pfändungsgeschütztes Bankkonto melden können.

Dies sieht ein Beschluss der neuen Generalsekretärin für öffentliche Einnahmen, Katerina Savvaidou, bezüglich des Schutzes von Bankkonten bis zu einem Guthaben von 1.500 Euro vor Pfändungen wegen Verbindlichkeiten an den Fiskus vor.
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