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Artikel Tagged ‘kinderarmut’

Griechenland hat dritthöchste Armutsquote der EU

23. Juni 2019 / Aufrufe: 107 Keine Kommentare

Nach Bulgarien und Rumänien hatte Griechenland 2018 den drittgrößten von Armut bedrohten Bevölkerungsanteil in der Europäischen Union.

Laut den jüngsten Angaben der ELSTAT waren im vergangenen Jahr in Griechenland fast 3,35 Millionen Menschen – also 31,8% der Bevölkerung des Landes – von Armut und gesellschaftlicher Exklusion bedroht.

Die Anzahl der bedrohten Menschen sank zwischen 2017 und 2018 um 350.000 und setzte damit den in den letzten drei Jahren beobachteten kontinuierlichen rückläufigen Verlauf fort, bleibt jedoch spürbar höher als die Niveaus vor der Krise und platziert Griechenland auf den schlimmsten Rängen der Europäischen Union.
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Unterernährte Kinder in Griechenland

16. Dezember 2018 / Aufrufe: 561 Kommentare ausgeschaltet

Die DW berichtet, dass in Griechenland wegen der Krise viele Kinder unterernährt sind.

Es gibt überall Anzeichen des Hungers. Wenn ich keinen anderen Weg hätte, für meine Kinder etwas zu Essen auf den Tisch zu bringen, würde auch ich im Müll suchen„, erklärt der Rentner Giorgos Krikis gegenüber der DW.

Die Deutsche Welle beschreibt die dramatische Lage, in welche tausende Griechen wegen der Krise sogar auch hinsichtlich der Sicherstellung des Essens geraten sind.
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Dramatischer Anstieg der Kinderarmut in Griechenland

20. Oktober 2018 / Aufrufe: 129 Kommentare ausgeschaltet

Die OECD bestätigt eine dramatische Verschlimmerung der Kinderarmut in Griechenland in den Jahren der Krise.

In ihrem „Arme Kinder in reichen Ländern“ betitelten Bericht umreißt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das Bild bezüglich der Kinderarmut in ihren Mitgliedsländern.

In dem Bericht wird angeführt, dass seit 2007 die Armutsquoten unter den Kindern in 2/3 der Mitglieder zugenommen haben und die Verschlimmerung in etlichen europäischen Ländern – darunter auch Griechenland – dramatisch ist.

Kinderarmut in Griechenland verdreifachte sich seit 2005

Laut der OECD lebt im Durchschnitt eins von sieben Kindern in Armut, wobei in Chile, Israel, Spanien, in der Türkei aber auch in den USA, wo das Verhältnis mehr als eins zu fünf beträgt, die Quoten besonders hoch sind. Der größte Anstieg im Verhältnis zu der Epoche vor der weltweiten Krise (2007) wird in der Slowakei verzeichnet und liegt in der Größenordnung von 5,4 Prozentpunkten. Es folgen Griechenland, Italien, Frankreich, Ungarn, Litauen, aber auch Schweden, wobei der Anstieg in jedem Land über zwei Prozentpunkten liegt. Wie die Organisation anführt, hat sich, was Griechenland betrifft, im Vergleich zur Armutsgrenze des Jahres 2005 die Quote in diesen Termini verdreifacht.

Gemäß den jüngsten Angaben der nationalen Statistikbehörde ELSTAT sank in Griechenland 2017 die Kinderarmut jedoch um 1,8 Prozentpunkte (Einkommen des Jahres 2016), während insgesamt eine Verbesserung aller Indizes beobachtet wird, da Armut, soziale Ausgrenzung und materielle Entbehrung bei Kindern eine signifikante Minderung verzeichnen. Spezieller gingen Kinderarmut und materielle Entbehrung der Kinder mehr als bei der allgemeinen Bevölkerung Griechenlands zurück, während die materielle Entbehrung zum ersten Mal seit 2009 abnimmt und die Schwelle (Grenze) zur Armut zum ersten Mal seit 2008 steigt.

(Quelle: iefimerida.gr)

Enormer Anstieg der Kinderarmut in Griechenland

21. November 2017 / Aufrufe: 637 1 Kommentar

In Griechenland waren 2016 weit über ein Drittel der Kinder und Jugendlichen von Armut und gesellschaftlicher Exklusion bedroht.

Gemäß den am 20 November 2017 von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben sind in Griechenland 37,5% der bis zu 17 Jahre alten Kinder und Jugendlichen von Armut oder sozialer Ausgrenzug bedroht.

Griechenland befindet sich damit in der Eurozone auf dem ersten Platz, da auf EU-Ebene nur Rumänien (49,2%) und Bulgarien (45,6%) noch größere Quoten verzeichnen.
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Rapider Anstieg der Kinderarmut in Griechenland

18. November 2016 / Aufrufe: 774 Kommentare ausgeschaltet

Laut Eurostat lebten 2015 in Griechenland rund 710.000 Kinder und Jugendliche unter Verhältnissen der Armut oder sozialen Ausgrenzung!

Gemäß den am 17 November 2016 von dem statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten lebten 2015 in Griechenland ungefähr vier von 10 Kindern und in der EU im Durchschnitt eins von vier Kindern unter Verhältnissen der Armut oder sozialen Ausgrenzung.

Konkret befanden sich im Jahr 2015 in Griechenland 37,8% (sprich ungefähr 710.000) der Kinder mit der Gefahr der Armut oder sozialen Ausgrenzung konfrontiert, gegenüber 28,7% im Jahr 2010. Dabei handelt es sich um den größten Anstieg der in Rede stehenden Quote in der ganzen EU in den letzten fünf Jahren, während auf Ebene der EU die entsprechende Quote von durchschnittlich 27,5% im Jahr 2010 auf 26,9% (insgesamt ungefähr 15,26 Millionen Kinder) im Jahr 2015 sank.
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250.000 Haushalte in Griechenland ohne Verdiener

16. April 2016 / Aufrufe: 833 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gibt es in rund 250.000 Haushalten ohne einen einzigen Erwerbstätigen.

Zu dem Eingeständnis, dass derzeit in Griechenland 250.000 Haushalte ohne einen einzigen Erwerbstätigen existieren, schritt die stellvertretende Arbeitsministerin Rania Antonopoulou in dem Grußwort, das sie in Vertretung der Regierung an eine Veranstaltung zur Präsentation des Jahresberichts der UNICEF mit Titel „Die Situation der Kinder in Griechenland – Kinder in Gefahr“ richtete, die am Mittag des 15 April 2016 im Rundfunkpalast der ERT stattfand.
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Kinderarmut in Griechenland bei 40 Prozent

22. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.460 1 Kommentar

Laut dem Ombudsmann für die Rechte des Kindes sind in Griechenland fast 40 Prozent aller Kinder von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.

Beunruhigend sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Ombudsmann für die Rechte des Kindes, die zeigt, dass der Anteil der Kinder in Griechenland, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind, 40% tangiert. Weiter zeigt die Untersuchung, dass immer mehr Familien für die Ernährung ihrer Kinder Zuflucht bei Heimstrukturen suchen.

Über diese Fakten informierte den ständigen parlamentarischen Sonderausschuss für Gleichberechtigung der Jugendlichen und Menschenrechte der griechische Kinderombudsmann Giorgos Moschos.
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Rund ein Viertel der Bevölkerung in Griechenland lebt in Armut

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 13. Dezember 2017 / Aufrufe: 2.661 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland 2012 waren 23,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

Laut den Ergebnissen einer am 29 November 2013 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bekannt gegebenen Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte befand sich im Jahr 2012 insgesamt 23,1% der Gesamtbevölkerung Griechenlands einen Schritt vor dem Status der Armut. Wie in dem Bericht betont wird, beläuft sich die Armutsschwelle auf den Betrag von 5.708 Euro jährlich pro Person und auf 11.986 Euro für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei abhängigen Kindern im Alter von unter 14 Jahren.

Laut der ELSTAT beträgt das entsprechende mittlere persönliche Jahreseinkommen 10.676 Euro und das mittlere jährlich verfügbare Einkommen der Haushalte des Landes 17.977 Euro. Die Haushalte, die von Armut gefährdet sind, werden auf 914.873 und deren Mitglieder auf 2.535.700 geschätzt. Auf Basis der in Rede stehenden Untersuchung ergibt sich auszugsweise nachstehendes Bild:
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600000 sozial ausgegrenzte Kinder in Griechenland

24. Mai 2013 / Aufrufe: 1.276 Kommentare ausgeschaltet

Im Griechenland der Krise stieg die Anzahl der gesellschaftlich ausgeschlossenen Kinder und Minderjährigen im Jahr 2011 auf fast 600000 Personen an.

Laut dem Bericht „Die Situation der Kinder in Griechenland 2013„, der in Zusammenarbeit mit der Universität Athen für Rechnung der UNICEF erstellt wurde, beläuft sich die Anzahl der armen oder gesellschaftlich ausgeschlossenen Kinder in Griechenland auf 597.000, wobei sich 322.000 in ernsthafter materieller Entbehrung befinden.

Die Situation ist sehr beunruhigend. Die Probleme der Armut und des gesellschaftlichen Ausschlusses nehmen zu. Dies hat negative Auswirkungen sowohl auf die Lebensweise der Kinder als auch auf die Themen, die mit ihrer Gesundheit, ihrer Bildung, ihrer Entwicklung in Verbindung stehen„, betonte gegenüber der Athener Nachrichtenagentur der Präsident der UNICEF, Lampros Kanellopoulos, und rief die Regierung auf, die Vorschläge der UNICEF zur Bewältigung dieser Auswirkungen zu berücksichtigen.
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Die unterernährten Ferkel der europäischen Herrlichkeit

19. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 2.357 25 Kommentare

Die unterernährten Ferkel der PIIGS-Staaten und das zunehmend abscheulichere Gesicht der Herrlichkeit des vereinigten Europas.

Sie nahmen die Anfangsbuchstaben unserer Länder und … der Kürze halber bezeichneten sie uns als PI(I)GS, als … Schweine also, für alle die kein Englisch können – offensichtlich, um uns leichter zu … erkennen. Die Schweine der europäischen Herrlichkeit, der großen Idee des „vereinigten Europas“ könnte man sagen.

Eins von drei „Ferkeln“ dieser Länder also, die nichts anderes darstellen als die zukünftigen Koteletts auf dem Tisch der internationalen Spekulanten, lebt unter der Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit, Austerität und Memoranden führten ein Drittel der kindlichen Bevölkerung an die Schwelle der Verelendung. Dies behauptet zumindest die internationale humanitäre Organisation Caritas, und einfach einen Blick um uns herum werfend haben wir keinen Grund, ihr nicht zu glauben.

Mit der Jugendarbeitslosigkeit, die in Griechenland auf über 62% gestiegen ist und uns einen unglaublichen, gleichzeitig aber auch tragischen „Spitzenplatz“ sogar auch unter den anderen „Bruderländern“ des europäischen Südens verleiht, und einem Drittel der Kinderbevölkerung inzwischen erwiesenermaßen unterernährt, erhält Europa zunehmend ein anderes und abscheulicheres Gesicht.

Wenn wir diesen Anteilen der unterernährten Kinder sogar auch noch die Millionen Kinder hinzuzählen, die wegen der Krise erst gar nicht geboren werden, dann könnte man bedenkenlos ohne weiteres von von einem wirklichen Völkermord sprechen.

(Quelle: Zougla.gr)

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