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Karatzaferis zu Parlamentswahlen 2012 in Griechenland

29. April 2012 / Aufrufe: 1.241 1 Kommentar

Der griechische Politiker Georgios Karatzaferis schließt aus, nach den Parlamentswahlen im Mai 2012 in Griechenland mit Befürworten des Memorandums zu koalieren.

In einem Interview mit dem Journalisten Aris Ravanos der Zeitung „To Vima“ am 27 April 2012 spricht der Vorsitzende der LAOS-Partei Giorgos Karatzaferis über die Übergangsregierung unter Lukas Papadimos, den Aufstieg der Rechtsradikalen und die neue politische Landschaft, die sich nach den Parlamentswahlen am 06 Mai 2012 zu gestalten scheint.

Georgios Karatzaferis spricht sich resolut gegen das Memorandum und die Griechenland von IWF, Troika und Gläubigern aufgezwungene Sparpolitik aus und hofft angesichts der politischen Entwicklungen in Europa auf eine Allianz des Südens. Ebenso bekräftigt er seine Position, nach den Wahlen nicht mit Evangelos Venizelos (PPASOK) und Antonis Samaras (ND) kooperieren bzw. koalieren zu können und spricht speziell letzterem auch im Fall eines Wahlsiegs der Nea Demokratia jedes Anrecht auf das Amt des Premierministers ab.

Ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro erachtet Herr Karatzaferis als wenn auch nicht völlig ausgeschlossen, so doch zumindest sehr unwahrscheinlich, und schlägt zur Gesundung der griechischen Volkswirtschaft notfalls die zeitlich begrenzte Einführung einer nationalen Parallelwährung („Euro-Drachme“) und Erhebung von Einfuhrzöllen vor.

Das Interview wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben, wozu anzumerken ist, dass es sich um eine möglichst wörtliche („Roh-„) Übersetzung des gesprochenen Wortes handelt.
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Alekos Alavanos zu Krise und Politik in Griechenland

8. April 2012 / Aufrufe: 1.112 6 Kommentare

Alekos Alavanos spricht sich für eine nationale Währung in Griechenland aus und hält die heutige Linke für unfähig, die Zukunft des Landes zu garantieren.

Der bekannte griechische Politiker Alekos Alavanos präsentierte in einem Interview am 06 April 2012 mit dem Direktor der Zeitung „To Vima“ Antonis Karakousis seine Vorschläge für den Ausweg aus der Krise und spricht ebenfalls über die Linke in Griechenland und die Eurozone. Er merkt unter anderem an, dass „die Linke die Größe der Krise nicht begriffen habe“ und „das Wort der Linken nicht nur anklagend sein kann, weil in dem Garten, in dem gegraben wird, sehr viele Dornen sprießen werden, wenn keine alternative Lösung geboten wird„.

Ebenfalls beklagt Herr Alavanos „die von der Situation mit der Troika geschaffene Degeneration der demokratischen Institutionen„, unterstreicht, dass „ein Land, das aus der Krise heraus will, sein Volk nicht verängstigen darf“ und fügt an, dass „die griechische Linke, so wie wir sie kennen, die Zukunft nicht garantieren kann„.

Das Interview wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben, wozu anzumerken ist, dass es sich um eine möglichst wörtliche (Roh-„) Übersetzung des gesprochenen Wortes handelt, die keiner weiteren Nachbearbeitung unterzogen wurde.
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