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Areopag will gegen Inbesitznahme der Strände in Griechenland vorgehen

21. Mai 2011 / Aufrufe: 304 1 Kommentar

Der Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofs in Griechenland charakterisierte die vielerorts praktizierte willkürliche Blockierung und Inbesitznahme der Strände als rechtswidrig.

Die Staatsanwaltschaft des Obersten Gerichtshofs (Areopag) in Griechenland schickt sich zur Ergreifung aller erforderlichen Maßnahmen an um zu unterbinden, dass die Strände durch die Aufstellung von Sonnenschirmen, Liegestühlen, Kanus, Freizeitbooten, Tretbooten usw. auf eine Weise in Beschlag genommen werden,  die es dem Publikum unmöglich macht, einen freien (sprich nicht bewirtschafteten) Platz zu finden.

Unterstrichen wurde dies von dem Richter am Areopag Joannis Tentes, der diese auf breiter Basis übliche Praxis der willkürlichen Inbesitznahme der Strände über deren gesamte Länge und Breite als illegal charakterisierte und Kontrollen sowohl bei den Privatleuten, welche Strandzonen pachten und wirtschaftlich nutzen, als speziell auch der zur Beaufsichtigung verpflichteten kommunalen Behörden ankündigte.

Wie Richter Joannis Tentes vor dem Plenum des Areopags betonte, „beabsichtigt die höchste Staatsanwaltschaft des Landes zu Interventionen zu schreiten, um den einschlägigen Verhaltensweisen sowohl der Privatleute als auch kommunaler oder sonstiger Behörden Einhalt zu gebieten, sofern letztere vorsätzlich die Ausübung der erforderlichen Kontrollen vernachlässigen„.

(Quelle: in.gr / 20.05.2011)