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Artikel Tagged ‘immobiliensteuer’

Wohnkosten zwingen Griechenlands Bürger in die Knie

19. Oktober 2017 / Aufrufe: 573 Keine Kommentare

In Griechenland sind im Vergleich zum übrigen Europa viermal mehr Haushalte durch überdimensionale Wohnkosten belastet.

Laut der jüngsten Untersuchung des Verbands der öffentlichen, genossenschaftlichen und sozialen Wohnungswirtschaft auf europäischer Ebene „Housing Europe“ hat Griechenland im Verhältnis zu den übrigen Ländern der Europäischen Union die – als prozentualer Anteil des verfügbaren Einkommens seiner Bürger ausgedrückt – größten Wohnungskosten.

Konkret ist in Griechenland der Anteil der Haushalte, die mehr als 40% ihres verfügbaren Einkommen für die Deckung von Wohnbedürfnissen aufwenden, auf fast 41% hochgeschnellt, während der europäische Durchschnitt 11,3% nicht übersteigt. Die Tendenz ist sogar kontinuierlich schlimmer werdend, da der entsprechende Anteil sich in Griechenland vor zwei Jahren noch auf 33% gestaltete.
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Die „Rache der Reichen“ in Griechenland

14. September 2017 / Aufrufe: 729 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wehren die sogenannten Vermögenden sich mit verschiedenen Tricks gegen die immer absurdere Überbesteuerung ihrer Einkommen und Vermögen.

Die Bereinigung der (sich auf die Einkommen des Jahres 2016 beziehenden) Steuererklärungen des Jahres 2017 in Griechenland  durch das TAXISnet gibt die Folgen der … Rache der „Reichen“, also jener wieder, die bis einschließlich zum vergangen Jahr in ihren Steuererklärungen die höchsten Einkommen offenlegten.

Obwohl inzwischen von insgesamt rund 6,2 Mio. Haushalten nicht mehr als 130.000 ein Jahreseinkommen von über 50.000 deklarieren, legten diese Haushalte 2017 Einkommen in Höhe von insgesamt ungefähr 12 Mrd. Euro offen, welcher Betrag im Vergleich zu 2016 um wenigstens 500 Mio. Euro geringer ist.
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Die großen Opfer der ENFIA in Griechenland

31. August 2017 / Aufrufe: 1.181 Kommentare ausgeschaltet

Die großen Verlierer bei der Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland sind auch 2017 die Eigentümer von Immobilien in sogenannten großbürgerlichen Regionen.

Alle, die das Unglück hatten, in Griechenland in einer der sogenannten großbürgerlichen Regionen eine Immobilie zu erben oder auch einfach nur ein „Dach über dem Kopf“ zu kaufen, sind diejenigen, welche die größte „Liebkosung“ der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) verspüren werden,

Dies trotz der Tatsache, dass speziell in diesen Lagen die Marktpreise um bis zu 40% abgestürzt sind und mittlerweile in keinerlei Zusammenhang mehr mit den fiktiven Einheitswerten stehen, mit denen sie besteuert werden.
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Steuerbescheide zur ENFIA 2017 in Griechenland

28. August 2017 / Aufrufe: 1.152 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ergingen die Bescheide zur diesjährigen Immobilienbesitzsteuer ENFIA.

In Griechenland wurden gemäß einer Bekanntmachung der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) am Sonntag (27 August 2017) die Bescheide zur sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) für das Jahr 2017 in das TAXISnet eingestellt.

Wie in der Bekanntmachung angeführt wird, können die Steuerpflichtigen die festgestellte Steuerschuld in ihrem TAXISnet-Account in der Sektion „Individualisierte Informierung“ unter dem Punkt „Nicht regulierte Verbindlichkeiten“ einsehen. Die detaillierten Bescheide und (Raten-) Zahlungsbenachrichtigungen wiederum lassen sich auf der neuen Internet-Präsenz der AADE unter der Sektion „Deklaration E9 / ENFIA“ aufrufen und herunterladen.
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Immobiliensteuer 2017 in Griechenland

24. August 2017 / Aufrufe: 1.005 Kommentare ausgeschaltet

Bis Ende August 2017 sollen in Griechenland über 7 Millionen Steuerpflichtigen die Bescheide zur diesjährigen Immobiliensteuer ENFIA zugehen.

In Griechenland werden ungefähr 7,4 Millionen natürliche und juristische Personen ab dem Herbst aufgefordert sein, die Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) für das Jahr 2017 an den Fiskus zu entrichten.

Besagte Steuer wird in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr ohne Änderungen bei dem Modus ihrer Berechnung erhoben werden. Informationen zufolge hätte die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) bereits vor einigen Tagen damit beginnen sollen, schrittweise die Feststellungsbescheide – Benachrichtigungen zur Zahlung der ENFIA des Jahres 2017 in den Konten einzustellen, die ungefähr 7,35 Millionen natürliche Personen und 55.000 juristische Personen im TAXISNET-System führen.
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Immobiliensteuer in Griechenland bleibt unverändert

23. April 2017 / Aufrufe: 1.242 1 Kommentar

Wie es scheint, wird sich hinsichtlich der umstrittenen Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland wenigstens bis 2019 praktisch nichts ändern.

Niemand glaubte, dass wir diesen Primärüberschuss (3,9% im Jahr 2016) erzielen werden, wir erreichten ihn mit den Opfern des griechischen Volks„, erklärte gegenüber dem griechischen Sender SKAI Katerina Papanatsiou, Staatssekretärin im Finanzministerium Griechenlands.

Frau Papanatsiou erklärte sogar, der Primärüberschuss wäre noch höher gewesen, jedoch habe die Regierung die (Anmerkung: bewusst irreführend so bezeichnete) „13. Rente“ und die Unterstützung für die Inseln gewährt.
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Verrechnung der Immobiliensteuer in Griechenland

1. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.488 1 Kommentar

Steuerpflichtige in Griechenland können ihnen zustehende Steuererstattungen mit der Immobiliensteuer verrechnen lassen, allerdings nicht ohne bürokratischen Hürdenlauf.

In der Nacht vom 28 auf den 29 August 2016 wurden in Griechenland auf dem nationalen Steuerportal unter gsis.gr die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) eingestellt. Die reguläre Entrichtung der Steuer kann in maximal  5 monatlichen Raten gleicher Höhe erfolgen, die ab September 2016 bis Januar 2017 jeweils zum letzten Kalendertag des entsprechenden Monats fällig werden.

Allerdings können hunderttausende Steuerpflichtige, die einen Anspruch auf eine festgestellte, jedoch bisher noch nicht erfolgte Einkommensteuerrückzahlung haben, die Schuld der diesjährigen ENFIA unter Voraussetzungen beschränken oder sogar auch völlig „löschen“.
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Abwendung überhöhter Immobiliensteuer in Griechenland

5. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.930 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können bis Ende November 2016 rückwirkend ihre Immobiliendeklarationen E9 korrigieren, um eine überhöhte ENFIA zu vermeiden.

Kurz bevor in Griechenland die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) kommen, die über 6,6 Mio. Steuerpflichtige zu begleichen aufgerufen werden sein, gewährt das Finanzministerium den Immobilieneigentümern eine neue Gelegenheit, in den Immobilien-Deklarationen E9 eventuelle Fehler und Unterlassungen zu korrigieren, die gegebenenfalls die Steuer in die Höhe treiben.

Konkret wird die Frist für die Abgabe bis 2010 zurückreichender anfänglicher und korrigierender Deklarationen E9 bis zum 30 November 2016 verlängert, und alle Steuerpflichtigen, die innerhalb dieser Frist zu Änderungen schreiten, werden nur die Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Geldstrafe zu zahlen haben.
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Immobilien in Griechenland werden zu … Steuern

4. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.051 4 Kommentare

In Griechenland mussten in den letzten Jahren zehntausende Eigentümer ihre Immobilien verkaufen, um Steuern und sonstige Verpflichtungen zu begleichen.

Die dramatische Situation des Immobilienmarkts in Griechenland während der letzten Jahre zeichnet sich in den Fakten ab, die zeigen, dass in der Krise 157.000 Häuser und Wohnungen „verloren“ gingen.

Die besagten Immobilien wurden verkauft, um Steuer- und Kreditverpflichtungen zu begegnen, während zwei Studien einen signifikanten Rückgang im Eigenbesitz befindlichen Wohnraums sowie einen unglaublichen Absturz bei den elterlichen Zuwendungen um 80% verzeichnen.
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Griechenland „konfisziert“ Steuererstattungen für ENFIA

14. Juli 2016 / Aufrufe: 1.831 Kommentare ausgeschaltet

Schock für rund 1 Million Steuerpflichtige in Griechenland, die von ihnen zustehenden Steuerrückzahlungen keinen müden Cent sehen werden.

Rund 1 Million Steuerpflichtige in Griechenland, die auch Eigentümer von Immobilien sind, erwartet ein neuer Schock, da das Finanzamt den Bürgern zustehende Steuererstattungen in einem Akt unerhörter Willkür mit der Entrichtung der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) verrechnen wird.

Grundsätzlich leuchtet dieses Vorgehen als durchaus billig und logisch ein – allerdings ist die diesjährige ENFIA noch gar nicht festgestellt und erst recht nicht fällig worden!

Griechenlands Fiskus schreitet zu präventiven Pfändungen

Praktisch soll die ENFIA für das Jahr 2016 im Lauf des Monats August festgestellt und die entsprechenden Beträge berechnet und dann automatisch von anhängigen Steuererstattungen abgezogen werden. Grundsätzlich handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Prozedere, da es eine Bestimmung bezüglich der von Amts wegen erfolgenden Verrechnung gibt, wenn Verbindlichkeiten (an den Fiskus) bestehen.

Im Vorliegenden werden jedoch, obwohl noch gar keine festgestellte, geschweige denn fällige Schuld besteht,  die fälligen Steuerrückzahlungen zur Verrechnung mit gemutmaßten zukünftigen Verbindlichkeiten derzeit unbekannter Höhe präventiv zu pfänden.  In der Essenz „beschlagnahmt“ somit also das Finanzamt die Steuerrückzahlung, sackt sich die ENFIA – wann auch immer sie schließlich festgestellt werden wird – im Voraus ein und verweigert den Bürgern das Recht, die Immobiliensteuer in den gesetzlich vorgesehenen Raten zu entrichten.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ anführt, wird ein Steuerpflichtiger, der Anspruch auf eine Steuerrückzahlung in Höhe von 500 Euro und nach (der bis auf weiteres anhängigen) Feststellung der ENFIA eine Immobiliensteuer in Höhe von ebenfalls 500 Euro zu entrichten hat, von der Steuerrückzahlung niemals auch nur einen einzigen Cent sehen und parallel praktisch gezwungen, die ENFIA vollumfänglich und lange vor Fälligkeit der gesetzlichen Raten zu entrichten. Entsprechend wird von einem Steuerpflichtigen mit einem Erstattungsanspruch von 500 Euro und einer festgestellten ENFIA von 700 Euro der Betrag von 500 Euro auf einmal einbehalten, während er die Möglichkeit hat, die übrigen 200 Euro der ENFIA in den gesetzlich vorgesehenen Raten zu entrichten.

Ziel der Regierung ist, in diesem Jahr von allen, deren (Einkommen-) Steuerbescheide einen Erstattungsanspruch ausweisen, die ENFIA schneller als gesetzlich vorgesehen einzuziehen, da die Beitreibung sofort und nicht in den vorgesehenen Raten erfolgt.

(Quelle: eleftherostypos.gr, diverse Medien- und Presseberichte)