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Artikel Tagged ‘immobiliensteuer’

Abwendung überhöhter Immobiliensteuer in Griechenland

5. August 2016 / Aufrufe: 630 Keine Kommentare

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können bis Ende November 2016 rückwirkend ihre Immobiliendeklarationen E9 korrigieren, um eine überhöhte ENFIA zu vermeiden.

Kurz bevor in Griechenland die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) kommen, die über 6,6 Mio. Steuerpflichtige zu begleichen aufgerufen werden sein, gewährt das Finanzministerium den Immobilieneigentümern eine neue Gelegenheit, in den Immobilien-Deklarationen E9 eventuelle Fehler und Unterlassungen zu korrigieren, die gegebenenfalls die Steuer in die Höhe treiben.

Konkret wird die Frist für die Abgabe bis 2010 zurückreichender anfänglicher und korrigierender Deklarationen E9 bis zum 30 November 2016 verlängert, und alle Steuerpflichtigen, die innerhalb dieser Frist zu Änderungen schreiten, werden nur die Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Geldstrafe zu zahlen haben.
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Immobilien in Griechenland werden zu … Steuern

4. August 2016 / Aufrufe: 1.193 4 Kommentare

In Griechenland mussten in den letzten Jahren zehntausende Eigentümer ihre Immobilien verkaufen, um Steuern und sonstige Verpflichtungen zu begleichen.

Die dramatische Situation des Immobilienmarkts in Griechenland während der letzten Jahre zeichnet sich in den Fakten ab, die zeigen, dass in der Krise 157.000 Häuser und Wohnungen „verloren“ gingen.

Die besagten Immobilien wurden verkauft, um Steuer- und Kreditverpflichtungen zu begegnen, während zwei Studien einen signifikanten Rückgang im Eigenbesitz befindlichen Wohnraums sowie einen unglaublichen Absturz bei den elterlichen Zuwendungen um 80% verzeichnen.
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Griechenland „konfisziert“ Steuererstattungen für ENFIA

14. Juli 2016 / Aufrufe: 1.677 Keine Kommentare

Schock für rund 1 Million Steuerpflichtige in Griechenland, die von ihnen zustehenden Steuerrückzahlungen keinen müden Cent sehen werden.

Rund 1 Million Steuerpflichtige in Griechenland, die auch Eigentümer von Immobilien sind, erwartet ein neuer Schock, da das Finanzamt den Bürgern zustehende Steuererstattungen in einem Akt unerhörter Willkür mit der Entrichtung der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) verrechnen wird.

Grundsätzlich leuchtet dieses Vorgehen als durchaus billig und logisch ein – allerdings ist die diesjährige ENFIA noch gar nicht festgestellt und erst recht nicht fällig worden!

Griechenlands Fiskus schreitet zu präventiven Pfändungen

Praktisch soll die ENFIA für das Jahr 2016 im Lauf des Monats August festgestellt und die entsprechenden Beträge berechnet und dann automatisch von anhängigen Steuererstattungen abgezogen werden. Grundsätzlich handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Prozedere, da es eine Bestimmung bezüglich der von Amts wegen erfolgenden Verrechnung gibt, wenn Verbindlichkeiten (an den Fiskus) bestehen.

Im Vorliegenden werden jedoch, obwohl noch gar keine festgestellte, geschweige denn fällige Schuld besteht,  die fälligen Steuerrückzahlungen zur Verrechnung mit gemutmaßten zukünftigen Verbindlichkeiten derzeit unbekannter Höhe präventiv zu pfänden.  In der Essenz „beschlagnahmt“ somit also das Finanzamt die Steuerrückzahlung, sackt sich die ENFIA – wann auch immer sie schließlich festgestellt werden wird – im Voraus ein und verweigert den Bürgern das Recht, die Immobiliensteuer in den gesetzlich vorgesehenen Raten zu entrichten.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ anführt, wird ein Steuerpflichtiger, der Anspruch auf eine Steuerrückzahlung in Höhe von 500 Euro und nach (der bis auf weiteres anhängigen) Feststellung der ENFIA eine Immobiliensteuer in Höhe von ebenfalls 500 Euro zu entrichten hat, von der Steuerrückzahlung niemals auch nur einen einzigen Cent sehen und parallel praktisch gezwungen, die ENFIA vollumfänglich und lange vor Fälligkeit der gesetzlichen Raten zu entrichten. Entsprechend wird von einem Steuerpflichtigen mit einem Erstattungsanspruch von 500 Euro und einer festgestellten ENFIA von 700 Euro der Betrag von 500 Euro auf einmal einbehalten, während er die Möglichkeit hat, die übrigen 200 Euro der ENFIA in den gesetzlich vorgesehenen Raten zu entrichten.

Ziel der Regierung ist, in diesem Jahr von allen, deren (Einkommen-) Steuerbescheide einen Erstattungsanspruch ausweisen, die ENFIA schneller als gesetzlich vorgesehen einzuziehen, da die Beitreibung sofort und nicht in den vorgesehenen Raten erfolgt.

(Quelle: eleftherostypos.gr, diverse Medien- und Presseberichte)

Griechenland fürchtet Explosion fälliger Verbindlichkeiten

13. Juli 2016 / Aufrufe: 3.905 4 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland zittert vor einer weiteren Explosion der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus.

In Griechenlands Finanzministerium verstärkt sich die Angst vor dem Hochschnellen der fälligen Verbindlichkeiten an die Finanzämter von derzeit ungefähr 90 Mrd. Euro auf über 95 Mrd. Euro. (Anmerkung: Aktuellen Informationen liefen allein im Mai 2016 neue fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus in Höhe von rund 1,25 Mrd. Euro auf!)

Spitzenfunktionäre des Ministeriums erkennen an, dass die Fähigkeit der Bürger zur Entrichtung von Steuern sich erschöpft, und dies zu einem Moment, wo sie bis Ende Dezember 2016 zusätzliche Steuern von 27 – 30 Mrd. Euro zu entrichten haben, damit ein Primärüberschuss von 0,5% des BIP erzielt und im Frühjahr 2017 nicht automatisch der sogenannte „fiskalische Limiter“ aktiviert werden wird.
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Backpfeife für Immobiliensteuer in Griechenland

27. Juni 2016 / Aufrufe: 2.282 Keine Kommentare

Das Landgericht Thessaloniki fror die Steuerzahlungen einer Eigentümerin ein, die jährlich 15.800 Euro ENFIA zahlen sollte.

Ein Gericht in Thessaloniki „watschte“ die sogenannte einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) in Griechenland ab!

Die Einzelrichterkammer des Verwaltungs-Landgerichts Thessaloniki verkündete ein Urteil, mit dem es die Zahlung der Steuer für eine Eigentümerin dreier Immobilien einfror, die aufgefordert war, zusammen mit der neuen Zusatzsteuer eine Immobiliensteuer von jährlich über 15.800 Euro zu zahlen!
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Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden erneut abgezockt

22. Mai 2016 / Aufrufe: 2.816 5 Kommentare

Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden mit rückwirkenden Erhöhungen der Zusatzsteuer zur sogenannten zur ENFIA um bis zu 200 Prozent konfrontiert.

Die sogenannte Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA), die nicht nur nicht abgeschafft, wie es die Funktionäre der (jetzigen SYRIZA-) Regierung vor den Wahlen vollmundig versprachen, sondern dauerhaft etabliert wird und noch größere Belastungen mit sich bringt, setzt die Portemonnaies der Eigentümer von Immobilien Griechenland „in Brand“.

Das griechische Finanzministerium schreitet zu einer – rückwirkend ab Anfang 2016 in Kraft tretenden! – Angleichung der Sätze der Hauptsteuer auf Grundstücke und der Staffelung der Zusatzsteuer und bestätigt damit die seit geraumer Zeit bekannt gewordenen Informationen, denen zufolge die diesjährige Immobiliensteuer einfach nur eine leicht modifizierte Variante der ENFIA des Vorjahres 2015 sein werde.
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Neuer Steuersturm in Griechenland

11. Mai 2016 / Aufrufe: 2.415 2 Kommentare

In Griechenland beginnt ein weiterer Steuersturm auf, mit neuen Steuern und Abgaben auf Zigaretten, Bier, Treibstoffe, Kaffee, Pkw, Pay-TV, Internet, Hotels!

Griechenlands Regierung wird in den kommenden Tagen dem Parlament in kurzer Folge ein zweites Maßnahmenpaket mit einem Volumen von 1,8 Mrd. Euro vorlegen, das zum wiederholten Mal Erhöhungen bei den meisten indirekten Steuern, aber auch die Erhebung neuer Steuern und Abgaben sowie die Angleichung der Sätze der sogenannten einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) bringt.

Die nachstehend angeführten neuen Maßnahmen werden schrittweise ab dem 01 Juni 2016 in Kraft treten. (Es sei angemerkt, dass es sich um einen Teil des Gesamtpakets für die kommenden drei Jahre mit einem Maßnahmenvolumen von 5,4 Mrd. Euro handelt, die darin vorgesehenen Steuermaßnahmen jedoch praktisch allesamt umgehend oder zum Teil – wie beispielsweise bei der Einkommensteuer – sogar rückwirkend in Kraft treten.)
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Kleineigentümer in Griechenland bleiben Immobiliensteuer schuldig

4. Januar 2016 / Aufrufe: 1.474 1 Kommentar

Rund 1,5 Millionen Eigentümer von Immobilien in Griechenland entrichten nicht die Raten zur Immobiliensteuer ENFIA.

Auf ungefähr 1,5 Millionen belaufen sich in Griechenland die Immobilienbesitzer, die derzeit Raten zur sogenannten Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) schulden. Die Schuldner der Immobiliensteuer sind in ihrer überwältigenden Mehrheit sogar Kleineigentümer mit einer sich bei 200 – 300 Euro im Jahr bewegenden ENFIA.

37% der Eigentümer, die jeweils eine ENFIA von insgesamt bis zu 200 Euro zu entrichten aufgefordert sind, haben nicht gezahlt. Es handelt sich um ungefähr 1 Million von den insgesamt etwa 2,7 Millionen Eigentümern, die bis zu 200 Euro zu zahlen aufgefordert sind.
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Hinweise zur Immobiliensteuer ENFIA 2015 in Griechenland

23. Oktober 2015 / Aufrufe: 3.868 2 Kommentare

Die Bescheide zur diesjährigen Immobiliensteuer in Griechenland ergingen in letzter Minute, da die Frist für die Entrichtung der ersten Rate am 30 Oktober 2015 ausläuft.

In der Direktion für elektronische Regierungsführung des Finanzministeriums in Griechenland wurde während der letzten Tage „unter Volldampf“ gearbeitet, um endlich die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) in das TAXISnet einzustellen und den Steuerpflichtigen zugänglich zu machen.

Im Rahmen dieses „Kraftakts“ wurden innerhalb weniger Stunden ungefähr 7 Millionen Bescheide mit einem festgestellten Steuervolumen von insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro eingestellt, und seit dem 22 Oktober 2015 sind auch die entsprechenden (Raten-) Zahlungsbescheide verfügbar.

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Verwaltungsgerichtshof kippt Immobiliensteuer in Griechenland

6. Oktober 2015 / Aufrufe: 2.318 Keine Kommentare

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland wird mit einem als gegeben geltenden Urteil die aufgeblähte Immobiliensteuer ENFIA in der Praxis annullieren.

Das Finanzministerium in Griechenland wird bald einem (weiteren) ungeheuren fiskalischen „Loch“ zu begegnen haben, da es als gegeben gilt, dass das anhängige Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) den Staat zur umgehenden Senkung der Einheitswerte der Immobilien verpflichten und damit die neuen Bescheide zur sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) „in die Luft jagen“ wird, die noch in diesem Monat (oder auf jeden Fall spätestens bis Ende Oktober 2015) die Bürger bzw. Inhaber des Eigentums oder / und dinglicher Rechte an Immobilien in Griechenland erreichen werden.

Das Thema der mittlerweile maßlos „aufgeblähten“ Immobilien-Einheitswerte, die wiederum zu einer absurden Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland geführt haben, wurde in der vergangenen Woche im Schatten des bereits getroffenen, jedoch niemals umgesetzten Urteils des selben Gerichts erneut von dem Senat des Obersten Gerichtshofs verhandelt.
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