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Artikel Tagged ‘hilfskredit’

Griechenlands Rettung war ein kolossaler Misserfolg

21. August 2018 / Aufrufe: 746 Kommentare ausgeschaltet

In einem vernichtenden Artikel der britischen Zeitung Guardian wird die Rettung Griechenlands als kolossales Desaster bezeichnet.

Die britische Zeitung Guardian charakterisiert das am 20 August 2018 offiziell ausgelaufene Rettungsprogramm („Memorandum“) für Griechenland als einen „kolossalen Misserfolg„.

Mit einem von Larry Elliot signierten Artikel notiert die britische Zeitung, Griechenland könne endlich die Memoranden hinter sich lassen und dies werde als griechische Erfolgsstory präsentiert, jedoch könnte etwas Solches nichts weiter von der Realität entfernt sein.
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Wo Griechenlands Kredite aus dem dritten Memorandum blieben

17. August 2018 / Aufrufe: 1.159 3 Kommentare

Wohin die Hilfskredite des dritten Memorandums für Griechenland wirklich flossen.

Über die Hälfte (36,3 Mrd. Euro von den 61,9 Mrd. Euro) der Griechenland im Rahmen des dritten Memorandums gewährten Hilfskredite wurden für vorherige Kredite an die Gläubiger gegeben und 5,4 Mrd. Euro flossen wieder an die Banken. Nur 8,8 Mrd. Euro wurden für anderweitige Bedürfnisse verwendet.

Der Löwenanteil der sogenannten Hilfsgelder floss also in die Bedienung der Verschuldung Griechenlands und damit direkt wieder an seine Gläubiger zurück, während in der realen Wirtschaft des Landes nur ein minimaler Bruchteil der „Hilfe“ angelangte!
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ESM gibt letzte Tranche an Griechenland frei

7. August 2018 / Aufrufe: 304 Kommentare ausgeschaltet

Der ESM gab die 15 Milliarden Euro betragende letzten Tranche an Griechenland frei, mit der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und Tilgungen gedeckt werden sollen.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) gab die Auszahlung der letzten Tranche in Höhe von 15 Mrd. Euro aus dem Hilfsprogramm an Griechenland bekannt.

Laut der Bekanntmachung des ESM sollen 9,5 Mrd. Euro für die Schaffung des Liquiditätspolsters des Fiskus und 5,5 Mrd. Euro für die Bedienung der Verschuldung verwendet werden. Nach der in Rede stehenden Auszahlung wird das Liquiditätspolster Griechenlands insgesamt 24 Mrd. Euro erreichen und ab dem Auslaufen des Programms (sprich dritten „Memorandums“) am 20 August 2018 für ungefähr 22 Monate die Finanzierungsbedürfnisse des Landes decken können.
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ESM friert Tranche an Griechenland ein

9. Juni 2018 / Aufrufe: 927 1 Kommentar

Wegen des Zahlungsstopps des griechischen Fiskus an den privaten Sektor friert der ESM die Zahlung der Tranche von 1 Milliarde Euro an Griechenland ein.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) zeigte Athen die „rote Karte“ und friert die Freigabe der von der dritten Bewertung abhängigen 1 Mrd. Euro bis auf weiteres ein.

Der entsprechende Beschluss wurde während der Dauer der Sitzung des Vorstands des ESM am 08 Juni 2018 gefasst.
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Auch Österreich verdient an Griechenland

9. Mai 2018 / Aktualisiert: 09. Mai 2018 / Aufrufe: 441 Kommentare ausgeschaltet

Österreichs heutiger Kanzler Sebastian Kurz war gegen die Rettung Griechenlands, von der sein Land jedoch bisher unter anderem mit 112 Millionen Euro an Zinsen profitierte.

Wie in dem von dem österreichischen Finanzministerium an die Öffentlichkeit gegebenen letzten Quartalsbericht festgestellt wird, beläuft sich der Betrag den Österreich bis Ende des ersten Quartals 2018 aus Zinsen, für direkte Kredite Wiens an Athen einnahm, auf 112 Millionen Euro.

Der besagte Quartalsbericht des österreichischen Finanzministeriums führt weiter an, dass Österreich in den vergangenen Jahren für Griechenland Bürgschaften in Höhe von insgesamt 11,14 Milliarden Euro übernommen hatte.
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Anerkennung, aber kein Geld für Griechenland

22. Januar 2018 / Aufrufe: 853 3 Kommentare

Bei der Eurogruppe des 22 Januar 2018 wird Griechenland voraussichtlich Anerkennung, jedoch nicht die anhängige Tranche erhalten.

Laut der Financial Times (FT) wird erwartet, dass die Finanzminister der Eurozone bei ihrem Treffen am 22 Januar 2018 bekannt geben werden, die von Griechenland unternommenen Schritte haben auch seine öffentliche Finanzwirtschaft verbessert.

Bei dem ersten Treffen der Eurogruppe unter dem Vorsitz des spanischen Finanzministers Mario Centeno werden die Finanzminister der Eurogruppe den Umstand bestätigen, dass Griechenland die überwältigende Mehrheit der 113 wirtschaftlichen Reformen adoptiert hat, zu denen sich im Rahmen dieser Phase verpflichtet hat.
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Rettung der Banken kostet Griechenland dutzende Milliarden Euro

17. November 2017 / Aufrufe: 740 Kommentare ausgeschaltet

Einem vernichtenden Bericht des EuRH zufolge erlitt Griechenlands Fiskus aus der Rekapitalsierung der griechischen Banken bisher einen Schaden von 36,4 Milliarden Euro.

Sich auf den Gang Griechenlands an die Finanzmärkte beziehend warnt der Europäische Rechnungshof (EuRH) und betont, die (Erreichung der) Fähigkeit des Landes, sich völlig über die Märkte zu finanzieren, sei ein schwieriges Unterfangen.

Laut dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs mit Titel „Die Intervention der Kommission in der griechischen Finanzkrise“ trugen die von der Europäischen Kommission in Griechenland geplanten und umgesetzten Programme (sprich Memoranden) zwar zur Neuorganisation des Landes bei, aber nur marginal.
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Wo Griechenlands Fiskus über 6 Milliarden Euro schuldet

16. Oktober 2017 / Aufrufe: 842 2 Kommentare

Trotz zweckgebundener Kredite stiegen in Griechenland im August 2017 die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den privaten Sektor wieder auf über 6 Milliarden Euro.

Das meiste von den 6,2 Mrd. Euro, die in Griechenland der Fiskus bis August 2017 unbezahlt gelassen hat, bezieht sich auf die sensiblen Sektoren des (öffentlichen) Gesundheitswesens, der Sozialversicherung und der lokalen Selbstverwaltung.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung fand sich somit in der Notwendigkeit wieder, den verlorenen Boden bis Ende des Monats eiligst wettmachen zu müssen, damit nicht die Auszahlung der Unterrate von 800 Mio. Euro (aus den Hilfskrediten) in Gefahr gebracht wird.
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Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 585 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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Deutschland verdient Milliarden an Griechenlands Krise

13. Juli 2017 / Aufrufe: 968 2 Kommentare

Deutschland profitiert zwar formal legal, moralisch jedoch illegitim mit Milliardengewinnen an der Krise in Griechenland.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) spricht von einem deutschen Reingewinn in Höhe von 1,34 Mrd. Euro mittels an Griechenland erteilter Kredite, aber auch aus dem Kauf griechischer Anleihen im Rahmen des SMP-Programms der EZB.

Ein Artikel auf den Wirtschaftsseiten der Süddeutschen Zeitung bezieht sich auf die Gewinne, die der deutsche Fiskus aus Krediten an Griechenland, aber auch Ankäufen griechischer Anleihen verdient, und schätzt ein, dass der Profit sich auf 1,34 Mrd. Euro beläuft.
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