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Artikel Tagged ‘hilfskredit’

Wo Griechenlands Fiskus über 6 Milliarden Euro schuldet

16. Oktober 2017 / Aufrufe: 589 2 Kommentare

Trotz zweckgebundener Kredite stiegen in Griechenland im August 2017 die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den privaten Sektor wieder auf über 6 Milliarden Euro.

Das meiste von den 6,2 Mrd. Euro, die in Griechenland der Fiskus bis August 2017 unbezahlt gelassen hat, bezieht sich auf die sensiblen Sektoren des (öffentlichen) Gesundheitswesens, der Sozialversicherung und der lokalen Selbstverwaltung.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung fand sich somit in der Notwendigkeit wieder, den verlorenen Boden bis Ende des Monats eiligst wettmachen zu müssen, damit nicht die Auszahlung der Unterrate von 800 Mio. Euro (aus den Hilfskrediten) in Gefahr gebracht wird.
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Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 465 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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Deutschland verdient Milliarden an Griechenlands Krise

13. Juli 2017 / Aufrufe: 779 2 Kommentare

Deutschland profitiert zwar formal legal, moralisch jedoch illegitim mit Milliardengewinnen an der Krise in Griechenland.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) spricht von einem deutschen Reingewinn in Höhe von 1,34 Mrd. Euro mittels an Griechenland erteilter Kredite, aber auch aus dem Kauf griechischer Anleihen im Rahmen des SMP-Programms der EZB.

Ein Artikel auf den Wirtschaftsseiten der Süddeutschen Zeitung bezieht sich auf die Gewinne, die der deutsche Fiskus aus Krediten an Griechenland, aber auch Ankäufen griechischer Anleihen verdient, und schätzt ein, dass der Profit sich auf 1,34 Mrd. Euro beläuft.
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Schäubles fauler Griechenland-Deal

18. Juni 2017 / Aufrufe: 650 Kommentare ausgeschaltet

Wolfgang Schäuble wird angelastet, einen faulen Deal geschlossen zu haben, da die bewilligte Tranche an Griechenland nicht vom Bundestag gedeckt sei.

Die Standby-Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dem Programm für Griechenland bereitet dem deutschen Bundestag Kopfschmerzen. Die Kommentatoren lasten Schäuble an, er habe wegen des Wahlkamps die Kosten der Vereinbarung verschwiegen.

Schon jetzt ist sicher, dass bezüglich der Vereinbarung der Eurogruppe, die in vielen Publikationen weiterhin als „fauler Deal“ bezeichnet wird, noch viel Tinte vergossen werden wird. Was die Artikelschreiber spezieller beschäftigt, ist die Rolle des IWF. Beteiligt er sich letztendlich regulär an dem Programm, wie der deutsche Finanzminister vor dem Plenum verbindlich zusagte, oder mit zeitlicher Verzögerung? Ist die nächste Tranche der 8,5 Mrd. Euro mit den Bedingungen vereinbar, die im Sommer 2015 gesetzt wurden, damit die Abgeordneten des Bundestags das grüne Licht für das dritte Programm geben?
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Neuer Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland

4. April 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 925 1 Kommentar

Der neue formlose Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland treibt die fälligen Verbindlichkeiten des Staates an den privaten Sektor kontinuierlich in die Höhe.

Die Mandate bezüglich der öffentlichen Einnahmen in Griechenland sind schlecht, da im Februar 2017 für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut ein kontinuierlicher Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den Markt verzeichnet wurde.

Praktisch gesehen handelt es sich um einen formlosen internen Zahlungsstopp des Staates, der dem Markt Liquidität entzieht und die Wirtschaft finanziell „austrocknet“.
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Was wird nach Griechenlands „Bewertung“ geschehen?

23. April 2016 / Aufrufe: 951 3 Kommentare

Was wird geschehen, wenn Griechenlands Bewertung durch die Gläubiger zum Abschluss gebracht und die dringend benötigte Tranche freigegeben werden wird?

Machen wir eine optimistische Annahme. Dass die Verhandlungen heute vollendet werden, die Bewertung zum Abschluss kommt und Griechenland die seit Monaten anhängige Tranche (der Hilfsgelder) bekommt. Nehmen wir ebenfalls an, die Europäische Zentralbank gliedert Griechenland vollständig in das Programm der Quantitativen Lockerung ein.

Ist all dies positiv? Grundsätzlich, ja. Was wird sich jedoch in der Essenz ändern?
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Griechenlands Verschuldung geht nicht auf

19. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 664 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF hält die Verschuldung Griechenlands für nicht tragfähig, will jedoch nicht aus dem Rettungsprogramm aussteigen, sondern die Form seiner Beteiligung angleichen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) brachte Zweifel über die Möglichkeit Griechenlands zum Ausdruck, die Zahlungen unter dem mit seinen europäischen Gläubigern unter Verhandlung stehenden Plan einzuhalten, die darauf beharren, bereits genug zur Erleichterung der Verschuldung erbracht zu haben.

Wie veranschlagt wird, ist die Verschuldung in diesem Moment nicht tragfähig und bedarf einer Bearbeitung„, äußerte am vergangenen Donnerstag (22 April 2016) IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington, wo sich Finanzminister und Zentralbankiers zu den Frühjahrskonferenzen des Fonds eingefunden hatten.
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Griechenland möchte 30 Mrd Euro vom ESM

1. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.063 4 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras ersucht in seinem Schreiben an Eurogruppe und ESM um einen zweijährigen Kredit in Höhe von 29,1 Milliarden Euro.

In Griechenland wurde das Schreiben des Premierministers Alexis Tsipras an die Öffentlichkeit gegeben, mit dem er um eine 2jährige Vereinbarung mit dem ESM zu Deckung der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und eine gleichzeitige Umschuldung ersucht.

In dem Schreiben wird betont, dass der neue Kredit ausschließlich für die Bedienung der Verschuldung an das In- und Ausland verwendet werden wird. Mittels der angestrebten Vereinbarung verlangt Alexis Tsipras praktisch die Entfernung des IWF aus den Institutionen, welche die Gläubiger des Landes vertreten. Ebenfalls kommt sie praktische einem dritten Rettungsprogramm für Griechenland gleich.
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Griechenland: gebt uns Raum, Zeit und Atemluft

1. Februar 2015 / Aktualisiert: 22. März 2015 / Aufrufe: 1.344 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Finanzminister betont, der Staat habe eine Kontinuität und Thema sei nicht, das alte Programm zu zerreißen, sondern endlich eine tragfähige Lösung zu finden.

Das Land verlangt Raum, Zeit und Atemluft„, betont in seinem exklusiven Interview in der griechischen Wirtschaftszeitung „Agora“ Griechenlands neuer Finanzminister Yanis Varoufakis und erklärt, „es besteht kein Thema, das vorherige Programm zu zerreißen„.

Weiter führt der Minister aus, im Rahmen der Kontakte mit den Partnern werde es auch eine Begegnung mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble geben. Parallel betont er, die griechischen Vorschläge bezüglich der Verschuldung haben im Vergleich zu jenen der Gläubiger geringere Kosten für die europäischen Steuerzahler, und erklärt, „der Staat hat eine Kontinuität“ und bestimmte mit den privaten Investoren bereits erfolgte Vereinbarungen werden unberührt bleiben.
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Liquiditätsmangel in Griechenland bringt Probleme für Europa

13. September 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 2.994 2 Kommentare

Finanzierungslücken und Liquiditätsmangel in Griechenland werden auch für die Eurozone Probleme mit sich bringen.

Das dritte Rettungspaket wird ausgehandelt werden müssen, ohne Aufruhr zu entfachen. Nach zwei Rettungspaketen benötigt Griechenland noch mehr Geld. Obwohl dies keine Überraschung darstellt, vermag die Diskussion darüber, wie es dieses zu erhalten haben wird, in der scheinbar ruhigen Eurozone Unruhe zu verursachen.

Die Probleme, die in den kommenden Monaten die Funktionäre beschäftigen werden, sind drei. Griechenland hat für die unmittelbare Zukunft ein Liquiditätsdefizit. Darüber hinaus wird es mehr Hilfe benötigen, um sich bis 2016 selbst zu unterhalten. Und seine Verschuldung wird weiterhin sehr hoch bleiben.
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