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Artikel Tagged ‘hilfskredit’

Deutschland verdient Milliarden an Griechenlands Krise

13. Juli 2017 / Aufrufe: 753 2 Kommentare

Deutschland profitiert zwar formal legal, moralisch jedoch illegitim mit Milliardengewinnen an der Krise in Griechenland.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) spricht von einem deutschen Reingewinn in Höhe von 1,34 Mrd. Euro mittels an Griechenland erteilter Kredite, aber auch aus dem Kauf griechischer Anleihen im Rahmen des SMP-Programms der EZB.

Ein Artikel auf den Wirtschaftsseiten der Süddeutschen Zeitung bezieht sich auf die Gewinne, die der deutsche Fiskus aus Krediten an Griechenland, aber auch Ankäufen griechischer Anleihen verdient, und schätzt ein, dass der Profit sich auf 1,34 Mrd. Euro beläuft.
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Schäubles fauler Griechenland-Deal

18. Juni 2017 / Aufrufe: 634 Kommentare ausgeschaltet

Wolfgang Schäuble wird angelastet, einen faulen Deal geschlossen zu haben, da die bewilligte Tranche an Griechenland nicht vom Bundestag gedeckt sei.

Die Standby-Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dem Programm für Griechenland bereitet dem deutschen Bundestag Kopfschmerzen. Die Kommentatoren lasten Schäuble an, er habe wegen des Wahlkamps die Kosten der Vereinbarung verschwiegen.

Schon jetzt ist sicher, dass bezüglich der Vereinbarung der Eurogruppe, die in vielen Publikationen weiterhin als „fauler Deal“ bezeichnet wird, noch viel Tinte vergossen werden wird. Was die Artikelschreiber spezieller beschäftigt, ist die Rolle des IWF. Beteiligt er sich letztendlich regulär an dem Programm, wie der deutsche Finanzminister vor dem Plenum verbindlich zusagte, oder mit zeitlicher Verzögerung? Ist die nächste Tranche der 8,5 Mrd. Euro mit den Bedingungen vereinbar, die im Sommer 2015 gesetzt wurden, damit die Abgeordneten des Bundestags das grüne Licht für das dritte Programm geben?
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Neuer Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland

4. April 2017 / Aufrufe: 913 1 Kommentar

Der neue formlose Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland treibt die fälligen Verbindlichkeiten des Staates an den privaten Sektor kontinuierlich in die Höhe.

Die Mandate bezüglich der öffentlichen Einnahmen in Griechenland sind schlecht, da im Februar 2017 für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut ein kontinuierlicher Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den Markt verzeichnet wurde.

Praktisch gesehen handelt es sich um einen formlosen internen Zahlungsstopp des Staates, der dem Markt Liquidität entzieht und die Wirtschaft finanziell „austrocknet“.
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Was wird nach Griechenlands „Bewertung“ geschehen?

23. April 2016 / Aufrufe: 950 3 Kommentare

Was wird geschehen, wenn Griechenlands Bewertung durch die Gläubiger zum Abschluss gebracht und die dringend benötigte Tranche freigegeben werden wird?

Machen wir eine optimistische Annahme. Dass die Verhandlungen heute vollendet werden, die Bewertung zum Abschluss kommt und Griechenland die seit Monaten anhängige Tranche (der Hilfsgelder) bekommt. Nehmen wir ebenfalls an, die Europäische Zentralbank gliedert Griechenland vollständig in das Programm der Quantitativen Lockerung ein.

Ist all dies positiv? Grundsätzlich, ja. Was wird sich jedoch in der Essenz ändern?
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Griechenlands Verschuldung geht nicht auf

19. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 658 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF hält die Verschuldung Griechenlands für nicht tragfähig, will jedoch nicht aus dem Rettungsprogramm aussteigen, sondern die Form seiner Beteiligung angleichen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) brachte Zweifel über die Möglichkeit Griechenlands zum Ausdruck, die Zahlungen unter dem mit seinen europäischen Gläubigern unter Verhandlung stehenden Plan einzuhalten, die darauf beharren, bereits genug zur Erleichterung der Verschuldung erbracht zu haben.

Wie veranschlagt wird, ist die Verschuldung in diesem Moment nicht tragfähig und bedarf einer Bearbeitung„, äußerte am vergangenen Donnerstag (22 April 2016) IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington, wo sich Finanzminister und Zentralbankiers zu den Frühjahrskonferenzen des Fonds eingefunden hatten.
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Griechenland möchte 30 Mrd Euro vom ESM

1. Juli 2015 / Aufrufe: 2.058 4 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras ersucht in seinem Schreiben an Eurogruppe und ESM um einen zweijährigen Kredit in Höhe von 29,1 Milliarden Euro.

In Griechenland wurde das Schreiben des Premierministers Alexis Tsipras an die Öffentlichkeit gegeben, mit dem er um eine 2jährige Vereinbarung mit dem ESM zu Deckung der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und eine gleichzeitige Umschuldung ersucht.

In dem Schreiben wird betont, dass der neue Kredit ausschließlich für die Bedienung der Verschuldung an das In- und Ausland verwendet werden wird. Mittels der angestrebten Vereinbarung verlangt Alexis Tsipras praktisch die Entfernung des IWF aus den Institutionen, welche die Gläubiger des Landes vertreten. Ebenfalls kommt sie praktische einem dritten Rettungsprogramm für Griechenland gleich.
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Griechenland: gebt uns Raum, Zeit und Atemluft

1. Februar 2015 / Aktualisiert: 22. März 2015 / Aufrufe: 1.343 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Finanzminister betont, der Staat habe eine Kontinuität und Thema sei nicht, das alte Programm zu zerreißen, sondern endlich eine tragfähige Lösung zu finden.

Das Land verlangt Raum, Zeit und Atemluft„, betont in seinem exklusiven Interview in der griechischen Wirtschaftszeitung „Agora“ Griechenlands neuer Finanzminister Yanis Varoufakis und erklärt, „es besteht kein Thema, das vorherige Programm zu zerreißen„.

Weiter führt der Minister aus, im Rahmen der Kontakte mit den Partnern werde es auch eine Begegnung mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble geben. Parallel betont er, die griechischen Vorschläge bezüglich der Verschuldung haben im Vergleich zu jenen der Gläubiger geringere Kosten für die europäischen Steuerzahler, und erklärt, „der Staat hat eine Kontinuität“ und bestimmte mit den privaten Investoren bereits erfolgte Vereinbarungen werden unberührt bleiben.
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Liquiditätsmangel in Griechenland bringt Probleme für Europa

13. September 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 2.938 2 Kommentare

Finanzierungslücken und Liquiditätsmangel in Griechenland werden auch für die Eurozone Probleme mit sich bringen.

Das dritte Rettungspaket wird ausgehandelt werden müssen, ohne Aufruhr zu entfachen. Nach zwei Rettungspaketen benötigt Griechenland noch mehr Geld. Obwohl dies keine Überraschung darstellt, vermag die Diskussion darüber, wie es dieses zu erhalten haben wird, in der scheinbar ruhigen Eurozone Unruhe zu verursachen.

Die Probleme, die in den kommenden Monaten die Funktionäre beschäftigen werden, sind drei. Griechenland hat für die unmittelbare Zukunft ein Liquiditätsdefizit. Darüber hinaus wird es mehr Hilfe benötigen, um sich bis 2016 selbst zu unterhalten. Und seine Verschuldung wird weiterhin sehr hoch bleiben.
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Griechenland-Hilfe fließt zu 98 Prozent an die Gläubiger

31. Juli 2013 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 2.536 14 Kommentare

Die Hilfskredite für Griechenland und die Erlöse aus den erzwungenen Privatisierungen fließen fast vollständig an die Gläubiger des Landes.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble mögen Griechenland für seine Opfer loben und Tranchen und neue Hilfe versprechen, sofern die Griechen ihre Verpflichtung einhalten, sich … selbst zu vernichten. Jedoch bleibt es eine Tatsache, dass ein minimaler Teil (sprich gerade einmal 1,6%) der Kredite und eigenen Finanzierungen, welche das Land erhält, in den staatlichen Haushalt und die reale Wirtschaft mit ihren Menschen fließen.

Dagegen dient fast die Gesamtheit der Hilfe an Griechenland der Bedienung seiner Gläubiger. „Die Gelder flossen von der einen Tasche in die andere„, dies ist die einzige Wahrheit bezüglich 89% der Kredite, die von der Troika als Hilfe an das überschuldete und leidende Griechenland gewährt wurden. Wie bezüglich dieser Gelder neulich auch die Nichtregierungsorganisation Attac erklärte, „flossen sie vorbei, erreichten jedoch nicht die Menschen„.

Tatsächlich kamen von den 212 Mrd. Euro, die Griechenland bis heute (Juli 2013) als Kredit von der Troika gewährt wurden, in der realen Wirtschaft nur ungefähr 16,6 Mrd. Euro (also 8,8%) zur Deckung des primären Defizits (Gehälter, Renten usw.) und weitere 4,9 Mrd. Euro (2,3% des BIP) für die fälligen Verbindlichkeiten, also gerade einmal 11% der Gesamtsumme an.
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Grenzen der Unterwerfung in Griechenland

12. Juli 2013 / Aktualisiert: 21. Juli 2013 / Aufrufe: 1.032 10 Kommentare

Premierminister Antonis Samaras spricht gerne von einer griechischen Succes Story, die jedoch eher einen Erfolg der Gläubiger darstellt, die ihre Kredite recyceln.

Sie schreiten zu Auflösungen, Ausverkäufen, Entlassungen vom Fleck weg! Es ist die Zweier-Regierung, die Regierung Samaras – Venizelos, die Regierung ND und PASOK, die Regierung, die von den Parteien gebildet wurde, die sich bei den Wahlen ihrer Stimmen versicherten, indem sie die Menschen plump betrogen und eine „Neuverhandlung des Memorandums“ und „keinerlei weitere Maßnahmen“ versprachen. Es sind diejenigen, die regieren und dabei vergessen, dass sie Rechenschaft schuldig sind – nicht gegenüber Schäuble und der Zinswucherer-Clique der Gläubiger, sondern gegenüber dem Volk.

Es ist offensichtlich, dass welches kommunikative Spielchen auch immer bezüglich der Tranche veranstaltet wird, der sich die ehrenwerten Herren des von PASOK und Nea Dimokratia beherrschten neoliberalen Griechenlands versichert haben, keinerlei Eindruck zu schaffen vermag. Es sind viele, denen bewusst wird, wie viel die neue Tranche des neuen Kredits kostet, die höchstwahrscheinlich in Raten ausgezahlt werden wird, damit andere Raten diverser älterer Kredite getilgt werden.
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