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Artikel Tagged ‘handelsverband’

Überbesteuerung in Griechenland eliminiert Kleinunternehmen

2. Februar 2014 / Aufrufe: 973 3 Kommentare

Laut dem Handelsverband in Griechenland bedrohen die negativen Auswirkungen der Überbesteuerung die Stabilität der Wirtschaft und die mittelständischen Unternehmen.

In einer Bekanntmachung bezieht der Nationale Verband des Griechischen Handels (ESEE bzw. NCGC) sich auf den Quartalsbericht des griechischen Parlaments, der von der Staatshaushalts-Stelle in Zusammenhang mit der Besteuerung der natürlichen und juristischen Personen in Griechenland im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten der EU erstellt wurde.

Im Wirtschaftsstab (der Regierung) muss klar werden, das die hohen Steuerlasten nicht nur nicht die Erhaltung des primären Überschusses sicherstellen, sondern gleichzeitig nicht vermögen, die wie auch immer gearteten positiven Reformen voranzutreiben„, betont der Verband.
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4 von 10 Geschäften in Griechenland droht Schließung

14. August 2013 / Aktualisiert: 14. August 2013 / Aufrufe: 1.044 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung des nationalen Handelsverbands in Griechenland droht vier von sechs Handelsgeschäfte in unmittelbarer Zukunft die Schließung.

Laut einer Erhebung des Nationalen Griechischen Handelsverbands (ESEE), die in dem Zeitraum März – Juni 2013 an einem Muster von 2.375 Kaufleuten durchgeführt wurde, werden vier von zehn Handelsunternehmen (42%) in unmittelbarer Zukunft „sehr oder recht wahrscheinlich“ schließen. 58% der Handelsunternehmen erklärten dagegen, eine Schließung sei „überhaupt nicht“ oder „nicht sehr“ wahrscheinlich.

Laut der Untersuchung verloren die Handelsunternehmen während der Dauer der Krise, also in dem Zeitraum 2009 – 2013, ungefähr die Hälfte ihrer Umsätze. Konkret wird erwartet, dass der durchschnittliche Umsatz von 425.000 Euro im Jahr 2009 auf 232.000 Euro Ende des Jahres 2013 fallen wird (Rückgang um 45,2%), während der Umsatzrückgang allein in den beiden Jahren 2012 – 2013 auf 27% veranschlagt wird.
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Die Hälfte der Griechen glaubt, die andere Hälfte betrüge das Finanzamt

24. Februar 2013 / Aufrufe: 1.171 4 Kommentare

50 Prozent der Bürger in Griechenland glauben, die anderen 50 Prozent bestehlen das Finanzamt, und 70 Prozent meinen, kleine Unternehmer hinterziehen Steuern aus Not.

In Erwartung des neuen Steuergesetzes, an dem die griechische Regierung fieberhaft arbeitet, werden die Befunde einer von dem ESEE präsentierten Erhebung als außerordentlich interessant beurteilt, wonach 70% der Bürger zwar indirekt, jedoch klar die Steuerhinterziehung der kleinen und mittleren Unternehmen „rechtfertigen“ und glauben, sie erfolge aus Gründen der Überlebensfähigkeit und nicht um Gewinn zu erzielen.

Schockierend ist, dass mehr als die Hälfte der Bürger glaubt, die andere Hälfte bestehle das Finanzamt. 53% der Befragten erachten, mehr als die Hälfte ihrer Mitbürger hinterziehe systematisch steuern. Nur einmal gerade 16,4% gestehen jedoch ein, Einkommen verheimlicht und Steuern hinterzogen zu haben. Es handelt sich hauptsächlich um Männer (24,7%) und Personen mit Einkommen von über 2.000 Euro im Monat (23,1%).

Mutiger und ehrlicher erklären 46,3%, darin mitgewirkt zu haben, dass jemand Steuern hinterzieht (indem sie beispielsweise keine Quittung verlangen). Es ist auch anzumerken, dass 74,2% der Bürger gegenüber dem neuen Steuergesetz eine negative Position beziehen, wobei 64,4% glauben, es werde der Steuerhinterziehung nicht essentiell begegnen.

Was die Steuerhinterziehung unter dem Kriterium der Größe des Unternehmens betrifft, glauben sechs von zehn Bürgern (58,4%), die kleinen und mittleren Unternehmen betrieben weniger Steuerhinterziehung als die großen Firmen.
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Dramatisches Firmensterben in Griechenland

6. Dezember 2011 / Aufrufe: 770 11 Kommentare

Nachdem in Griechenland seit 2009 bereits 60000 Unternehmen geschlossen haben, wird für 2012 mit weiteren 50000 – 60000 Schließungen gerechnet.

Laut dem aktuellen Jahresbericht des Nationalen Griechischen Handelsverbands (ESEE) über den Handel in Griechenland haben seit 2009 bis heute insgesamt rund 60.000 Unternehmen geschlossen. Noch unheilvoller zeichnet sich für den Sektor des Handels die Zukunft ab, da die Inhaber von 50.000 – 60.000 Personenunternehmen und offenen Handelsgesellschaften befürchten, im Jahr 2012 schließen zu müssen, während 900 – 1.000 Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit Schwierigkeiten rechnen, innerhalb des Jahres ihren Verpflichtungen nazuchkommen.

Während der Präsentation des Berichts führte der Vorsitzende des ESEE Vassilis Korkidis an, dass der Handel eine Widerstandsfähigkeit bei der Beschäftigung verzeichnet, weiterhin die Bremse in der Arbeitslosigkeit ist und nur 10% der Arbeitslosen aus dem Sektor herrühren. Weiter führte er aus, dass der kontinuierliche Abfluss infolge des Investitionsabbaus seitens nicht im Land Ansässiger während der ersten drei Quartale des Jahres 2011 auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt wird, was bedeutet, das sie Kapital in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro von den griechischen Banken mit sich nahmen.
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