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Cyberattacke gegen Banken in Griechenland

1. Dezember 2015 / Aufrufe: 628 Keine Kommentare

Russische Hacker bedrohen seit vergangener Woche die Griechische Bank und zwei weitere systemische Banken in Griechenland, um Lösegeld zu erpressen.

Am vergangenen Donnerstag (26 November 2015) wurde bei der Leitung der Griechischen Bank (TtE) Alarm ausgelöst, da versucht wurde, die elektronischen Systeme der Banken in Griechenland zu hacken – sprich Bankdaten in Zusammenhang mit Sparkonten, Krediten usw. zu löschen oder zu manipulieren (was ihnen jedoch letztendlich nicht gelungen sein, sondern nur zu einer kurzzeitigen Systemblockade geführt haben soll).

Noch am selben Tag konferierten eiligst Giannis Stournaras (Leiter der Griechischen Bank), Giannis Roumpatis (Leiter des Nationalen Informations- bzw. Geheimdienstes EYP) und Manolis Sfakianakis (Leiter des Dezernats für Cyber-Kriminalität), damit alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, auf dass die Bedrohung der russischen Hacker abgewendet und sie – wenn möglich – ausfindig gemacht werden.
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Anonymous hackt staatliche Rechnungszentrale in Griechenland

25. April 2012 / Aufrufe: 190 Keine Kommentare

In Griechenland nahmen Anonymous-Aktivisten die staatliche Rechnungszentrale, das Schatzamt, die TH Kavala und das Einwohnerverzeichnis von Karditsa in Visier.

Die konkreten Cyber-Attacken wurden bereits gegen Ende Februar 2012 verzeichnet, jedoch erst am 23 April 2012 bekannt und waren im übrigen nicht die ersten und … vermutlich auch nicht die letzten Angriffe dieser Art. Die Hacker spähten Wirtschaftsdaten von Firmen, welche staatliche Bürgschaften beantragt hatten, Personendaten aus Einwohnerregistern und Studienregister sowie sogar auch Unterlagen des zentralen Schatzamtes aus, ohne von den Verantwortlichen der Webseiten bemerkt zu werden.

Laut der Zeitung „Ethnos“ wurde aus dem Hauptquartiers der griechischen Polizei (ELAS) intensives „Missfallen“ geäußert, weil die zuständige Dienststelle für die Verfolgung der Cyber-Kriminalität die Neuigkeiten über den Hacker-Angriff erst aus dem Internet erfuhr.

In ihrer hinterlassenen Mitteilung führen die „Hacktivisten“ an: „Der Staatsapparat legt seit Jahren Akten über Euch an, Eure Namen befinden sich nebst allen Euren persönlichen Daten, Adressen und Namen Eurer Ehepartner und Kinder in den Einwohnerregistern. Dies ist jedoch ohne Bedeutung, weil Ihr für den Staat alle nur Nummern seid. Am 06 Mai 2012 stehen Wahlen an. Verhaltet Euch wie Menschen und nicht wie Nummern. Wir werden uns wieder sprechen.

Was die Cyber-Attacke auf die staatliche Rechnungsstelle betrifft, enthalten die veröffentlichten Archive Daten über Firmen, welche Kredite mit staatlicher Bürgschaft beantragt haben und umfassen unter anderem Wirtschaftsdaten (Umsätze, Gewinne, Eigenkapital usw.), Verbindlichkeiten gegenüber Banken und die Unterlagen über die Bürgschaft des griechischen Staates. Ebenfalls gibt es Unterlagen über den diesbezüglichen Schriftverkehr zwischen der staatlichen Rechnungszentrale und Banken.

Das Finanzministerium bestätigte, dass die Server der staatlichen Rechnungszentrale einen „Angriff“ durch Hacker erfuhren und von der zuständigen Direktion Ermittlungen durchgeführt werden. Es gab jedoch keine weiteren Angaben über kopierte und im Internet veröffentlichte oder andere Unterlagen bekannt, die möglicherweise „manipuliert“ worden sind.

(Quellen: in.gr)