Archiv

Artikel Tagged ‘gehaltskürzung’

Neue Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen in Griechenland

8. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.432 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorentwurf des staatlichen Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht allein bei Renten und Sozialleistungen Kürzungen von weit über einer Milliarde Euro vor.

Der Vorentwurf des Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht die Kürzung von Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro vor, wovon 1,2 Mrd. allein aus Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen herrühren werden.

Insgesamt wird der Posten für Gehälter und Renten im kommenden Jahr um 258 Mio. Euro im Vergleich zu diesem Jahr geringer sein, während für die Versicherung 696 Mio. Euro weniger ausgegeben werden sollen.
Gesamten Artikel lesen »

Neue Gehaltskürzungen auf öffentlichem Sektor in Griechenland

24. November 2014 / Aktualisiert: 24. November 2014 / Aufrufe: 1.260 1 Kommentar

Das Anfangsgehalt auf dem öffentlichen Sektor in Griechenland sinkt ab Anfang 2015 auf 684 Euro brutto im Monat.

Zwischen der griechischen Regierung und der Troika wurde eine Einigung über die Umsetzung der Senkung der Anfangsgehälter auf dem öffentlichen Sektor auf das Niveau des privaten Sektors ab dem 01 Januar 2015 erzielt.

Die Gehaltskürzungen stellten eine Forderung der Troika dar, um die bisher zum Teil enormen Abweichungen zwischen den Bezügen der Arbeitnehmer des öffentlichen und des privaten Sektors auszumerzen. Die Maßnahme bezieht sich auf neu eingestellte Bedienstete des öffentlichen Sektors, wobei allerdings 2015 nur Diplom-Inhaber und hauptsächlich Lehrkräfte und Krankenpfleger eingestellt werden sollen.
Gesamten Artikel lesen »

Gerichte sprengen Haushaltsplan in Griechenland

19. März 2014 / Aufrufe: 1.239 2 Kommentare

Gerichtsurteile in Griechenland, mit denen Hals über Kopf verabschiedete Gesetze gekippt werden, drohen den Etat und die wirtschaftliche Planung der Regierung zu sprengen.

Ein „Bombardement“ gerichtlicher Urteile gegen in den letzten Jahren verabschiedete Gesetze verursacht ernsthafte Besorgnis bei der griechischen Regierung und speziell bei dem Wirtschaftsstab, der eilt, diese Bomben zu … entschärfen.

Mit Speerspitze den Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE), aber auch den Rechnungshof, demontieren die Richter Stück für Stück Basispunkte des Memorandums und jagen damit oft die wirtschaftliche Planung „in die Luft“. Und dies zu einem Zeitpunkt, wo der StE das Memorandum in seiner Gesamtheit aus Gründen der nationalen Notwendigkeit letztendlich für mit der Verfassung vereinbar befunden hat.
Gesamten Artikel lesen »

Bekommen die Uniformträger in Griechenland ihr Geld zurück?

23. Januar 2014 / Aufrufe: 304 Kommentare ausgeschaltet

Die Regierung in Griechenland erklärt sich bereits, den sogenannten Uniformträgern die laut dem Verwaltungsgerichtshof verfassungswidrig gekürzten Bezüge zu erstatten.

Laut einem engen Mitarbeiter zeigt die griechische Regierung sich bereit, den Uniformträgern die Gelder aus den Kürzungen zu erstatten, die sie erlitten und von dem Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) für verfassungswidrig befunden wurden.

Wie ein Mitarbeiter des Premierministers Antonis Samaras gegenüber dem TV-Sender MEGA äußerte, besteht bisher auch kein Thema zur Auffindung gleichwertiger Maßnahmen, da der in Rede stehende Betrag als solcher von der Regierung aus dem primären Haushaltsüberschuss bestritten werden kann.
Gesamten Artikel lesen »

Rechtswidrigkeit der Gehaltskürzungen bei Uniformträgern in Griechenland

22. Januar 2014 / Aufrufe: 317 1 Kommentar

Der Verwaltungsgerichtshof in Griechenland begründet die Rechtswidrigkeit der 2012 verfügten Kürzungen der Bezüge uniformierter Einheiten mit deren besonderem Status.

Mit der Begründung, die sogenannten „Uniformträger“ stellen Beschäftigte einer speziellen und besonders zu behandelnden und zu schützenden Kategorie dar, urteilte der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland mit seinem Beschluss, der in nächster Zeit veröffentlicht werden wird, die rückwirkenden Kürzungen bei den Bezügen der Beschäftigten der Sicherheitseinheiten seien verfassungswidrig.

Der Beschluss differenziert also praktisch die Uniformträger als Beschäftigte, die dem „harten Kern“ des Staates angehören und im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern des öffentlichen Sektors eines besonderen Schutzes und einer besonderen Behandlung bedürfen. Laut juristischen Kreisen wird somit keine Referenz für die Rechtswidrigkeit der Kürzungen bei anderen Kategorien öffentlicher Bediensteter geschaffen, über welche die höchsten Richter separat und je nach Fall urteilen werden.
Gesamten Artikel lesen »

Gehaltskürzungen der Uniformträger in Griechenland verfassungswidrig

21. Januar 2014 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 914 5 Kommentare

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die mit Wirkung ab August 2012 verfügten Kürzungen der Bezüge der Uniformträger für verfassungswidrig.

Der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand in einer Sitzung hinter geschlossenen Türen, dass die in Umsetzung des Memorandums III (N. 4093/2012) erfolgten Kürzungen der Bezüge der Bediensteten aller sogenannten „uniformierten Einheiten“ (Militär, Polizei, Hafenpolizei usw.) mit der Verfassung kollidieren.

Die Mitglieder des Senats des Verwaltungsgerichthofs stellten fast einstimmig die verfassungsrechtlichen Probleme fest, auf welche die Kürzung der Bezüge der Uniformträger stoßen, und wird den einschlägigen Ministerialbeschluss aufheben, der die Kürzungen vorsieht.
Gesamten Artikel lesen »

Kürzungen der Richter-Gehälter in Griechenland verfassungswidrig

3. Januar 2014 / Aufrufe: 988 5 Kommentare

Ein Besoldungsgericht in Griechenland befand die mit Memorandum 2 rückwirkend ab August 2012 durchgesetzten Kürzungen der Gehälter der Richter für verfassungswidrig.

Eine „Bombe“ für die staatlichen Kassen in Griechenland stellt der provokante Beschluss dar, den das Besoldungsgericht erließ, das einerseits die Gehaltskürzungen bei den Richtern für verfassungswidrig befand und ihnen andererseits auch einen Steuerfreibetrag bei ihren Bezügen zuspricht, wie es auch bei den Abgeordneten der Fall ist.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass ein sogenannte „Besoldungsgericht“ sich aus 3 Richtern, 3 Hochschul-Professoren und 3 Rechtsanwälten zusammensetzt, also Richter praktisch selbst über ihre eigenen Bezüge beschließen.
Gesamten Artikel lesen »

Löhne in Griechenland niedriger als 2000

1. Dezember 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 1.190 1 Kommentar

Die Nettobezüge der meisten Arbeitnehmer in Griechenland haben nach den Angleichungen der letzten Jahre ein niedrigeres Niveau als im Jahr 2000 erreicht.

Wie in einem Artikel der „Kathimerini“ unter Berufung auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichtet wurde, sind in Griechenland in dem Zeitraum 2000 – 2012 die Bezüge um 1,7% gesunken.

Eine Ausnahme stellen die Beschäftigten des weiteren öffentlichen Sektors dar, die während der letzten vier Jahre Verluste verzeichnet haben mögen, jedoch sind ihre Bezüge von 2000 bis 2012 um 12,4% gestiegen. Daher erklärt sich auch der Druck der Troika auf eine radikale Umstrukturierung der öffentlichen Unternehmen und Träger (DEKO) und der öffentlichen juristischen Personen.
Gesamten Artikel lesen »

Ärzte in Griechenland verloren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge

16. Februar 2013 / Aufrufe: 1.189 10 Kommentare

Im Rahmen der drastischen Kürzungen auf dem Gesundheitssektor in Griechenland haben die Ärzte in zwei Jahren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge verloren.

Die Krankenhausärzte des öffentlichen Gesundheitssystem (ESY) in Griechenland haben in den beiden letzten Jahren bei ihren Gesamtbezügen einen „Schnitt“ von 26% bis zu 64% erlitten. Ein Beleg ist, dass sich „am Ende der Fahnenstange“ Gehälter in Höhe von jährlich 36.825 Euro (brutto) befinden, während das niedrigste Ärztegehalt inzwischen nur noch gerade einmal jährlich 16.275 Euro (brutto) erreicht.

Laut einer Studie des Verbands der Krankenhausärzte von Athen – Piräus (EINAP) ist heute das Jahreseinkommen aus Gehältern für die Ärzte des ESY im Vergleich zu 2010 analog zum Rang von 26% bis 34,2% gesunken, während die Bruttovergütungen des aktiven Bereitschaftsdienstes sogar von 40% bis zu 64% gesenkt worden sind.
Gesamten Artikel lesen »

Provokante Privilegien der Parlaments-Bediensteten in Griechenland

10. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 3.755 11 Kommentare

Die Bediensteten des Parlaments in Griechenland erhalten trotz aller Kürzungen nach wie vor hohe Gehälter, irrwitzige Abfindungen und Bonuszahlungen.

Privilegien, welche das Gefühl des griechischen Volkes in einer zeitlichen Periode herausfordern, in der blutige Kürzungen erfolgen, genießen weiterhin die Bediensteten des griechischen Parlaments, die am Mittwochabend (07 November 2012) sogar drohten, die Abstimmung über die neuen Sparmaßnahmen zu „sprengen“.

Zur selben Zeit zeigt sich die Regierung jedoch entschlossen, in den kommenden Tagen erneut eine Regelung einzubringen, gemäß der auch die Parlamentsbeamten der einheitlichen Besoldungsordnung unterstellt und fortan auf die selbe Weise mit den übrigen öffentlichen Bediensteten behandelt werden sollen.

Bei der Sitzung des Parlaments am vergangenen Mittwoch (07 November 2012) entwickelten sich laut Informationen beschämende Bilder, mit Gewerkschaftlern, welche Jagd auf Abgeordnete und Journalisten machen und androhen, das Parlament „dicht“ zu machen, falls letzteres die Regelung bezüglich ihres Besoldungssystems vorantreiben wird. Die Verteidigung der tobenden Bediensteten übernahmen prompt Abgeordnete der SYRIZA-Partei und der Unabhängigen Hellenen, die den Finanzminister Giorgos Stournaras attackierten und heftig kritisierten – allerdings wegen des formalen Verfahrens und nicht etwa wegen der Substanz, also der provokanten Privilegien der Parlamentsbeamten.
Gesamten Artikel lesen »