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Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

Erdogan droht allen Europäern

23. März 2017 / Aufrufe: 968 2 Kommentare

In einem neuen Schwall von Beschimpfungen und Provokationen drohte Möchtegernsultan Erdogan allen Europäern, nirgendwo auf der Welt mehr sicher sein zu werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schritt zu einer neuen Provokation und warnte diesmal, die Europäer werden nirgendwo auf der Welt mehr sicher unterwegs sein können, wenn sie darin fortfahren, sich so zu verhalten.

Ich richte mich ein weiteres Mal an die Europäer (…) Die Türkei ist kein Land, das man einfach erschüttern, mit dessen Ehre man spielen, dessen Minister man ausweisen kann„, sagte Erdogan bei einer jüngst in Ankara gehaltenen Rede.
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Deutschland verschärft humanitäre Krise in Griechenland

6. März 2017 / Aufrufe: 677 1 Kommentar

PRO ASYL lastet Deutschland an, mangels politischen Willens der Regierung zur Zuspitzung der humanitären Krise in Griechenland beizutragen.

Günter Burkhardt, Geschäftsführer der Organisation Pro Asyl, hält wegen der Verzögerungen bei der vereinbarten Aufnahme von Flüchtlingen auch Deutschland für die Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Griechenland verantwortlich.

Wie jüngst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ schrieb, beschuldigt die humanitäre Nicht-Regierungsorganisation (NRO) die deutsche Regierung „mangelnden politischen Willens“ und merkt dabei an:
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Ungarn baut neuen Elektrozaun gegen Flüchtlinge

5. März 2017 / Aufrufe: 1.900 2 Kommentare

Ungarn begann an seiner Südgrenze mit dem Bau eines neuen High-Tech-Elektrozauns.

An den südlichen Grenzen Ungarns wurde mit der Errichtung eines mit modernster Technologie ausgestatteten neuen Grenzzauns begonnen.

Informationen zufolge, auf welche sich die Nachrichtenagentur Reuters beruft, wird der stahlverstärkte Grenzzaun jedem, der ihn berührt, einen „milden“ Stromschlag verpassen. Der neue Grenzzaun wird ebenfalls mit Temperatursensoren, Kameras und Lautsprecheranlagen zur Ansage in etlichen Sprachen formulierter Anweisungen ausgestattet sein.
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Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?

22. Januar 2017 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.731 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wie viel ein Volk noch zu ertragen vermag.

Anlässlich der Beschreibung einer Reise durch Dörfer Efyra, Roviata, Ino der im Nordwesten der Peleponnes liegenden Präfektur Ilia (Elis) beherbergte die britische Zeitschrift Financial Times einen ausführlichen Artikel über die wirtschaftliche Krise in Griechenland acht Jahre nach ihrem Ausbruch, die Situation in den düstersten Farben „malend“ und sich fragend, wie viel die Griechen noch zu ertragen vermögen.

Wir befinden uns in Gefahr„, sagt zur FT Angelos Petropoulos, Bäcker und Bürgermeister von Efyra. „Alles entwickelt sich zum Schlimmeren. Im nächsten Jahr noch mehr. Die alten Leute sterben. Die jungen Leute werden nicht bleiben. Wir brauchen Hilfe.
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Anstieg der Asylanträge in Griechenland um 600 Prozent

2. Januar 2017 / Aufrufe: 509 Kommentare ausgeschaltet

Laut den Angaben der nationalen Asylbehörde wurde in Griechenland im November 2016 ein Anstieg der Anzahl gestellter Asylanträge um fast 600 Prozent verzeichnet.

In Griechenland zeigten gemäß den Daten der Asylbehörde im November 2016 die Asylanträge einen Anstieg um 593% im Verhältnis zu dem monatlichen Durchschnitt des Jahres 2015. Konkret wurden im November 7.625 Anträge gestellt, während 2015 im Durchschnitt monatlich 1.100 Anträge erfolgten.

Noch größer ist dieser Anstieg bei den Frauen (932,7%) und unbegleiteten Minderjährigen (711,4%). Außerdem wird der größte Anstieg der Anträge in Thessaloniki (1.514,1%), auf der Insel Lesbos (824,1%) und in Thrakien (402,5%) beobachtet, während der Anstieg der Anträge in Attika relativ klein war (62,3%).
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Noch ein verlorenes Jahr für Griechenland

1. Januar 2017 / Aufrufe: 1.048 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis war 2016 für Griechenland ein weiteres unrühmlich verschwendetes Jahr.

2016 war das sechste aufeinanderfolgende Jahr der Gefangenschaft Griechenlands im Kerker der memorandischen Absurdität. Nach dem kurzen Griechischen Frühling, der am Abend des Referendums erstickt wurde, war die einzige Versprechung, welche die Regierung zu flüstern vermochte, das „parallele“ Wirtschaftsprogramm für die Schwachen und Beteuerungen, die an der Regierung befindliche Linke werde sich in den übrigen, rein gesellschaftlichen Themen als einzigartig sensibel erweisen.

Das Jahr 2016 trug auch diese Versprechungen zu Grabe. Drei kurze Geschichten bezeugen ihre Beerdigung.
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Lateinamerikanische Migranten auf Griechenlands Inseln

21. Dezember 2016 / Aufrufe: 3.209 Kommentare ausgeschaltet

Auf den Inseln Griechenlands in der Ägäis treffen über die Türkei illegal neben einer Flut afrikanischer Wirtschaftsflüchtlinge sogar auch lateinamerikanische Migranten ein.

Trotz widriger Witterungsbedingungen und winterlicher Kälte reißt  der Strom der Flüchtlinge und Migranten, die aus der Türkei über die Ägäis illegal nach Griechenland gelangen, nicht ab.

Eindruck ruft dabei die nationale Herkunft der letzten Migranten und Flüchtlinge hervor, die seit dem Morgen des vergangenen Sonntags bis einschließlich Montag (18/19 Dezember 2016) auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos eintrafen. 11 von ihnen sind Lateinamerikaner, und zwar konkret 8 aus der Dominikanischen Republik und jeweils 1 aus Kuba, Venezuela und Chile! Gerade einmal nur weitere 12 sind Asiaten, 9 stammen aus Afghanistan und 3 aus Pakistan.
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Frontex: NRO kooperieren mit Schleppern

17. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.613 1 Kommentar

Laut der Financial Times bezichtigt die Frontex sogenannte Nichtregierungsorganisationen, mit den Schleppern von Flüchtlingen und Migranten im Mittelmeerraum zu kooperieren.

Exklusiven Informationen der „Financial Times“ zufolge bezichtigt die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) im Mittelmeerraum aktive sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NRO bzw. NGO), mit Flüchtlings-Schleppern zu kooperieren.

Wie die britische Zeitung anmerkt, sind die Beschwerden der Frontex in einem vertraulichen Bericht enthalten, der im vergangenen Monat erstellt wurde und in dem angeführt wird: „Es existieren klare Anzeichen, dass den Migranten vor ihrem Aufbruch exakte Informationen in Zusammenhang damit gegeben worden sind, wie sie die Schiffe der NRO erreichen.
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Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 737 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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EU lässt Flüchtlinge in Griechenland skrupellos hängen

2. November 2016 / Aufrufe: 813 2 Kommentare

Die EU versprach Griechenland vor einem Jahr die Abnahme von 33000 Flüchtlingen, stattdessen sind bisher gerade einmal etwa 5000 Umsiedlungen erfolgt.

Griechenlands stellvertretender Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, der sich am internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“ eingefunden hatte, um die 111 Syrer zu begleiten, die im Rahmen der Vereinbarung über die Verteilung der Flüchtlinge am 31 Oktober 2016 nach Finnland abreisten, wendete sich in hohen Tönen gegen die sogenannten europäischen Partner des Landes.

Eingangs merkte Herr Mouzalas an, „jedes Mal, wenn eine solche Gruppe abreist, sind wir sehr erfreut, aber auch sehr verärgert„, um weiter zu erklären, die Verärgerung liege an der Haltung anderer europäischer Staaten und der Nichteinhaltung der Umsiedlungs-Vereinbarung.
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