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Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?

22. Januar 2017 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.668 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wie viel ein Volk noch zu ertragen vermag.

Anlässlich der Beschreibung einer Reise durch Dörfer Efyra, Roviata, Ino der im Nordwesten der Peleponnes liegenden Präfektur Ilia (Elis) beherbergte die britische Zeitschrift Financial Times einen ausführlichen Artikel über die wirtschaftliche Krise in Griechenland acht Jahre nach ihrem Ausbruch, die Situation in den düstersten Farben „malend“ und sich fragend, wie viel die Griechen noch zu ertragen vermögen.

Wir befinden uns in Gefahr„, sagt zur FT Angelos Petropoulos, Bäcker und Bürgermeister von Efyra. „Alles entwickelt sich zum Schlimmeren. Im nächsten Jahr noch mehr. Die alten Leute sterben. Die jungen Leute werden nicht bleiben. Wir brauchen Hilfe.
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Anstieg der Asylanträge in Griechenland um 600 Prozent

2. Januar 2017 / Aufrufe: 483 Kommentare ausgeschaltet

Laut den Angaben der nationalen Asylbehörde wurde in Griechenland im November 2016 ein Anstieg der Anzahl gestellter Asylanträge um fast 600 Prozent verzeichnet.

In Griechenland zeigten gemäß den Daten der Asylbehörde im November 2016 die Asylanträge einen Anstieg um 593% im Verhältnis zu dem monatlichen Durchschnitt des Jahres 2015. Konkret wurden im November 7.625 Anträge gestellt, während 2015 im Durchschnitt monatlich 1.100 Anträge erfolgten.

Noch größer ist dieser Anstieg bei den Frauen (932,7%) und unbegleiteten Minderjährigen (711,4%). Außerdem wird der größte Anstieg der Anträge in Thessaloniki (1.514,1%), auf der Insel Lesbos (824,1%) und in Thrakien (402,5%) beobachtet, während der Anstieg der Anträge in Attika relativ klein war (62,3%).
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Noch ein verlorenes Jahr für Griechenland

1. Januar 2017 / Aufrufe: 1.006 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis war 2016 für Griechenland ein weiteres unrühmlich verschwendetes Jahr.

2016 war das sechste aufeinanderfolgende Jahr der Gefangenschaft Griechenlands im Kerker der memorandischen Absurdität. Nach dem kurzen Griechischen Frühling, der am Abend des Referendums erstickt wurde, war die einzige Versprechung, welche die Regierung zu flüstern vermochte, das „parallele“ Wirtschaftsprogramm für die Schwachen und Beteuerungen, die an der Regierung befindliche Linke werde sich in den übrigen, rein gesellschaftlichen Themen als einzigartig sensibel erweisen.

Das Jahr 2016 trug auch diese Versprechungen zu Grabe. Drei kurze Geschichten bezeugen ihre Beerdigung.
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Lateinamerikanische Migranten auf Griechenlands Inseln

21. Dezember 2016 / Aufrufe: 3.193 Kommentare ausgeschaltet

Auf den Inseln Griechenlands in der Ägäis treffen über die Türkei illegal neben einer Flut afrikanischer Wirtschaftsflüchtlinge sogar auch lateinamerikanische Migranten ein.

Trotz widriger Witterungsbedingungen und winterlicher Kälte reißt  der Strom der Flüchtlinge und Migranten, die aus der Türkei über die Ägäis illegal nach Griechenland gelangen, nicht ab.

Eindruck ruft dabei die nationale Herkunft der letzten Migranten und Flüchtlinge hervor, die seit dem Morgen des vergangenen Sonntags bis einschließlich Montag (18/19 Dezember 2016) auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos eintrafen. 11 von ihnen sind Lateinamerikaner, und zwar konkret 8 aus der Dominikanischen Republik und jeweils 1 aus Kuba, Venezuela und Chile! Gerade einmal nur weitere 12 sind Asiaten, 9 stammen aus Afghanistan und 3 aus Pakistan.
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Frontex: NRO kooperieren mit Schleppern

17. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.430 1 Kommentar

Laut der Financial Times bezichtigt die Frontex sogenannte Nichtregierungsorganisationen, mit den Schleppern von Flüchtlingen und Migranten im Mittelmeerraum zu kooperieren.

Exklusiven Informationen der „Financial Times“ zufolge bezichtigt die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) im Mittelmeerraum aktive sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NRO bzw. NGO), mit Flüchtlings-Schleppern zu kooperieren.

Wie die britische Zeitung anmerkt, sind die Beschwerden der Frontex in einem vertraulichen Bericht enthalten, der im vergangenen Monat erstellt wurde und in dem angeführt wird: „Es existieren klare Anzeichen, dass den Migranten vor ihrem Aufbruch exakte Informationen in Zusammenhang damit gegeben worden sind, wie sie die Schiffe der NRO erreichen.
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Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 712 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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EU lässt Flüchtlinge in Griechenland skrupellos hängen

2. November 2016 / Aufrufe: 800 2 Kommentare

Die EU versprach Griechenland vor einem Jahr die Abnahme von 33000 Flüchtlingen, stattdessen sind bisher gerade einmal etwa 5000 Umsiedlungen erfolgt.

Griechenlands stellvertretender Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, der sich am internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“ eingefunden hatte, um die 111 Syrer zu begleiten, die im Rahmen der Vereinbarung über die Verteilung der Flüchtlinge am 31 Oktober 2016 nach Finnland abreisten, wendete sich in hohen Tönen gegen die sogenannten europäischen Partner des Landes.

Eingangs merkte Herr Mouzalas an, „jedes Mal, wenn eine solche Gruppe abreist, sind wir sehr erfreut, aber auch sehr verärgert„, um weiter zu erklären, die Verärgerung liege an der Haltung anderer europäischer Staaten und der Nichteinhaltung der Umsiedlungs-Vereinbarung.
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Griechenland sollte für Flüchtlinge dankbar sein!

25. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.300 5 Kommentare

In einem Artikel bei Bloomberg wird forsch vertreten, Griechenlands Wirtschaft erfahre dank der gestrandeten Flüchtlinge und Immigranten eine unverhoffte Stimulierung.

Am vergangenen Sonntag (22 Oktober 2016) trafen in Brüssel die Führer der Europäischen Union zu einer Konferenz mit Hauptthema das Flüchtlingsproblem zusammen, und manche von ihnen werden wiederholt haben, dass ihre Wirtschaften nicht die Kosten zu tragen vermögen, welche die Erbringung von Hilfe an Menschen impliziert, die dem Krieg und den Verfolgungen zu entkommen versuchen Griechenland hat sich jedenfalls nicht zu diesen zu zählen.

Nach all dem, was das Land in den letzten Jahren durchgemacht hat, kann außerdem das Eintreffen zehntausender Flüchtlinge in Griechenland über die Ägäis faktisch wie eine sanfte, kurzfristige Stimulierung für die griechische Wirtschaft wirken. Bis heute sind hunderte Millionen Euro für die Erbringung von Hilfe an Immigranten und Asylbewerber aufgebracht worden, und zwar in einer Periode, in der die griechische Regierung zu drastischen Kürzungen von Ausgaben geschritten ist, wird in einem Artikel bei Bloomberg angemerkt.
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10 Syrer kehrten von Griechenland in die Türkei zurück

10. Oktober 2016 / Aufrufe: 562 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kommen aus der Türkei nach wie vor alltäglich neue Flüchtlinge und Immigranten an und die Rückführungen stellen nur einen Tropfen auf den heißen Stein dar.

Im Rahmen einer unter Verantwortung der griechischen Polizei (ELAS) und Mitwirkung Bediensteter der Frontex durchgeführten Aktion wurden am vergangenen Donnerstag (06 Oktober 2016) zehn syrische Flüchtlinge von Griechenland in die Türkei zurückgebracht.

Konkret handelte es sich um acht Männer und zwei Frauen, von denen acht von dem Ersuchen auf Erteilung des Status internationalen Schutzes zurücktraten und zwei erst gar nicht die Gewährung von Asyl gemäß den zwischen Europäischer Union und Türkei getroffenen Vereinbarungen beantragten.
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Griechenland soll keine Flüchtlinge in die Türkei abschieben

6. Oktober 2016 / Aufrufe: 832 1 Kommentar

Amnesty International ruft zur Verhinderung der Abschiebung in Griechenland befindlicher  Asylbewerber und Flüchtlinge in die Türkei auf, da diese kein sicheres Drittland sei.

Die nichtstaatliche Organisation „Amnesty International“ (AI) ruft ihre Mitglieder, ihre Unterstützer sowie auch auf europäischer Ebene die Bürger zu einer dringlichen Aktion auf, damit die griechischen Behörden sicherstellen, dass ein 21-jähriger syrische Flüchtling, dessen Asylantrag in Griechenland abgelehnt wurde, nicht zur Rückkehr in die Türkei gezwungen wird.

Sollte er letztendlich abgeschoben werden, wird er seit der im März 2016 in Kraft gesetzten Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und der Türkei der erste zur Rückkehr in die Türkei gezwungene Asylbewerber sein.
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