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Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

EU lässt Flüchtlinge in Griechenland skrupellos hängen

2. November 2016 / Aufrufe: 754 2 Kommentare

Die EU versprach Griechenland vor einem Jahr die Abnahme von 33000 Flüchtlingen, stattdessen sind bisher gerade einmal etwa 5000 Umsiedlungen erfolgt.

Griechenlands stellvertretender Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, der sich am internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“ eingefunden hatte, um die 111 Syrer zu begleiten, die im Rahmen der Vereinbarung über die Verteilung der Flüchtlinge am 31 Oktober 2016 nach Finnland abreisten, wendete sich in hohen Tönen gegen die sogenannten europäischen Partner des Landes.

Eingangs merkte Herr Mouzalas an, „jedes Mal, wenn eine solche Gruppe abreist, sind wir sehr erfreut, aber auch sehr verärgert„, um weiter zu erklären, die Verärgerung liege an der Haltung anderer europäischer Staaten und der Nichteinhaltung der Umsiedlungs-Vereinbarung.
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Griechenland sollte für Flüchtlinge dankbar sein!

25. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.253 5 Kommentare

In einem Artikel bei Bloomberg wird forsch vertreten, Griechenlands Wirtschaft erfahre dank der gestrandeten Flüchtlinge und Immigranten eine unverhoffte Stimulierung.

Am vergangenen Sonntag (22 Oktober 2016) trafen in Brüssel die Führer der Europäischen Union zu einer Konferenz mit Hauptthema das Flüchtlingsproblem zusammen, und manche von ihnen werden wiederholt haben, dass ihre Wirtschaften nicht die Kosten zu tragen vermögen, welche die Erbringung von Hilfe an Menschen impliziert, die dem Krieg und den Verfolgungen zu entkommen versuchen Griechenland hat sich jedenfalls nicht zu diesen zu zählen.

Nach all dem, was das Land in den letzten Jahren durchgemacht hat, kann außerdem das Eintreffen zehntausender Flüchtlinge in Griechenland über die Ägäis faktisch wie eine sanfte, kurzfristige Stimulierung für die griechische Wirtschaft wirken. Bis heute sind hunderte Millionen Euro für die Erbringung von Hilfe an Immigranten und Asylbewerber aufgebracht worden, und zwar in einer Periode, in der die griechische Regierung zu drastischen Kürzungen von Ausgaben geschritten ist, wird in einem Artikel bei Bloomberg angemerkt.
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10 Syrer kehrten von Griechenland in die Türkei zurück

10. Oktober 2016 / Aufrufe: 519 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kommen aus der Türkei nach wie vor alltäglich neue Flüchtlinge und Immigranten an und die Rückführungen stellen nur einen Tropfen auf den heißen Stein dar.

Im Rahmen einer unter Verantwortung der griechischen Polizei (ELAS) und Mitwirkung Bediensteter der Frontex durchgeführten Aktion wurden am vergangenen Donnerstag (06 Oktober 2016) zehn syrische Flüchtlinge von Griechenland in die Türkei zurückgebracht.

Konkret handelte es sich um acht Männer und zwei Frauen, von denen acht von dem Ersuchen auf Erteilung des Status internationalen Schutzes zurücktraten und zwei erst gar nicht die Gewährung von Asyl gemäß den zwischen Europäischer Union und Türkei getroffenen Vereinbarungen beantragten.
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Griechenland soll keine Flüchtlinge in die Türkei abschieben

6. Oktober 2016 / Aufrufe: 776 1 Kommentar

Amnesty International ruft zur Verhinderung der Abschiebung in Griechenland befindlicher  Asylbewerber und Flüchtlinge in die Türkei auf, da diese kein sicheres Drittland sei.

Die nichtstaatliche Organisation „Amnesty International“ (AI) ruft ihre Mitglieder, ihre Unterstützer sowie auch auf europäischer Ebene die Bürger zu einer dringlichen Aktion auf, damit die griechischen Behörden sicherstellen, dass ein 21-jähriger syrische Flüchtling, dessen Asylantrag in Griechenland abgelehnt wurde, nicht zur Rückkehr in die Türkei gezwungen wird.

Sollte er letztendlich abgeschoben werden, wird er seit der im März 2016 in Kraft gesetzten Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und der Türkei der erste zur Rückkehr in die Türkei gezwungene Asylbewerber sein.
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Griechenland läuft in Gefahr, auf Flüchtlingen „sitzen“ zu bleiben

2. Oktober 2016 / Aufrufe: 756 2 Kommentare

Laut Gerald Knaus wird der Flüchtlingsdeal mit der Türkei zusammenbrechen, wenn nicht endlich auf den Inseln Griechenlands festsitzende Flüchtlinge zurückgeschickt werden.

Gerald Knaus, Inspirator des „Flüchtlings-Deals“ der Europäischen Union mit der Türkei sowie auch formloser Berater der Bundeskanzlerin Merkel in Flüchtlingsthemen, schätzt in einem Interview an die deutsche Zeitung „Die Welt“ ein, „wenn wir nicht endlich schaffen, Flüchtlinge von den griechischen Inseln in die Türkei zurückzuführen, wird die Vereinbarung zwischen EU und Türkei zusammenbrechen„. (Siehe auch: Vater des Flüchtlingsdeals warnt vor dem Kollaps)

Der Österreicher Gerald Knaus, der auch Leiter der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI) ist, warnt, „die EU schickt nicht so viele Bedienstete nach Griechenland, wie für das Verfahren der Untersuchung der Asylanträge erforderlich sind. Auch in diesem Punkt besteht seitens der Europäischen Union Nachholbedarf.
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EU ist für Flüchtlings-Situation in Griechenland mitverantwortlich

1. Oktober 2016 / Aufrufe: 381 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Zeitung Neues Deutschland ist die Europäische Union für die Lage der Flüchtlinge in Griechenland mitverantwortlich.

Wie die Zeitung „Neues Deutschland“ in einem am 29 September 2016 publizierten Artikel kommentierte, hat der für Themen europäischer Angelegenheiten zuständige stellvertretende griechische Außenminister Nikos Xydakis recht: Die Europäische Union ist für die Lage in den Flüchtlingslagern auf Lesbos und anderen Inseln Griechenlands mitverantwortlich.

Den Beweis lieferte am Mittwoch (28 September 2016) der Bericht der selbigen Europäischen Kommission, mit dem sie die Bilanz der bereits vor einem Jahr beschlossenen Verteilung von Flüchtlingen auf Europa vorlegte.
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Europa lässt Griechenland im Flüchtlingsproblem hängen

30. September 2016 / Aktualisiert: 01. Oktober 2016 / Aufrufe: 821 2 Kommentare

Laut Pro Asyl wird Griechenland im Flüchtlingsproblem von Deutschland und anderen Ländern der EU schamlos im Stich gelassen und in eine hoffnungslose Lage getrieben.

Günter Burkhardt, Geschäftsführer der deutschen Organisation Pro Asyl, urteilte in einem Interview an die Zeitung „Die Welt“, „die deutsche Regierung treibt zusammen mit anderen Staaten der Europäischen Union Griechenland im Flüchtlingsproblem in eine hoffnungslose Lage„.

Die Teilnehmer der internationalen Konferenz zur Flüchtlingspolitik in Wien einigten sich auf eine strengere Kontrolle der Außengrenzen der EU an der Balkanroute durch die Frontex. Die Flüchtlinge können so jedoch „keine gerechte Untersuchung ihres Asylantrags“ haben. Eine solche Möglichkeit werden sie fortan „weder in Griechenland noch in einem anderen Land der EU haben„, betonte Günter Burkhardt.
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Über 4000 Immigranten verließen Griechenland … freiwillig

9. September 2016 / Aufrufe: 716 Kommentare ausgeschaltet

In den ersten acht Monaten des Jahres 2016 verließen über 4000 Immigranten Griechenland und kehrten freiwillig in ihre Heimatländer zurück.

Laut einer Bekanntmachung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) verließen seit Anfang des Jahres 2016 und bis einschließlich zum 07 September 2016 im Rahmen des Programms „Unterstützte freiwillige Rückführung und Reintegrationsmaßnahmen“ insgesamt 4.285 Staatsangehörige sogenannter Drittstaaten Griechenland und kehrten in ihre Heimatländer zurück.

Allein im August 2016 traten 600 der besagten Migranten ihre Rückreise an.
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Deutschland will Flüchtlinge an Griechenland loswerden

5. September 2016 / Aufrufe: 1.109 6 Kommentare

Laut Thomas de Maizière wurde Griechenland im Flüchtlingsthema genug geholfen und muss deswegen nun Flüchtlinge und Immigranten zurücknehmen.

In Europa haben wir viel getan um die Situation in Griechenland zu verbessern. das muss Konsequenzen haben und dazu führen, dass Flüchtlinge gemäß dem Dublin-Abkommen nach Griechenland zurückgeschickt werden können„, äußerte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gegenüber der deutschen Zeitung „Welt am Sonntag“.

In diesem Zusammenhang dürfte mehr als nur bemerkenswert sein, dass die griechische Presse bereits Mitte August 2016 berichtete, Deutschland plane, zigtausende Flüchtlinge und Immigranten nach Griechenland abzuschieben (siehe auch Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?). Damals sputete sich jedoch der griechische Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, diese Berichte resolut zu dementieren und als antipatriotisch, unwahr und arglistig zu charakterisieren!
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Griechenland: Anarchisten und Kriminelle rekrutieren Immigranten

4. September 2016 / Aufrufe: 2.196 1 Kommentar

In Griechenland werden immer mehr junge männliche Immigranten auffällig, die sich anarchistischen Kreisen und kriminellen Banden anschließen.

Noch eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit in Griechenland! Die Beteiligung auch junger Flüchtlinge und Immigranten an Besetzungen, bewaffneten Ausschreitungen, Drogenhandel und Gewalttaten im Zentrum von Athen sowie nicht zuletzt die Aktivitäten der Gruppe „No Border Camp“ beunruhigen die griechische Polizei (ELAS).

Zu der Schlussfolgerung führende Fakten, dass Anarchisten, „Chaoten“ und das organisierte Verbrechen begonnen haben, Immigranten zu tangieren und zu rekrutieren, haben bei den zuständigen griechischen Behörden große Nachdenklichkeit hervorgerufen.
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