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Rezession in Griechenland bringt Fahrzeugmarkt zum Absturz

7. Juli 2011 / Aufrufe: 210 Keine Kommentare

Infolge der nachhaltigen wirtschaftlichen Rezession in Griechenland sinken die Verkäufe und Zulassungen neuer und gebrauchter Fahrzeuge immer tiefer in den Keller.

In Griechenland setzte sich der kontinuierliche Rückgang der Verkaufszahlen auf dem inländischen Fahrzeugmarkt trotz der finanziellen Förderung endgültiger Stilllegungen von Altfahrzeugen auch im Juni 2011 ungebremst fort. Auf das erste Halbjahr 2011 bezogen gingen die Verkäufe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 42% zurück. Ebenfalls im zweistelligen Bereich bewegt sich der prozentuale Rückgang der Verkäufe bei Motorrädern und spitzt damit die Probleme auf dem schwer geprüften Auto- und Zweiradmarkt weiter zu.

Wie das griechische Amt für Statistik (ELSTAT / ΕΛΣΤΑΤ) bekannt gab, wurden in Griechenland im Juni 2011 insgesamt 12.444 Neuwagen und importierte Gebrauchtfahrzeuge erstmalig zugelassen, was im Vergleich zu Juni 2010 einem Rückgang von 32% entspricht (speziell bei Personenkraftwagen belief sich der Rückgang der Erstzulassungen auf 31%).

Rückgang der Auto-Erstzulassungen in Griechenland verdreifachte sich

Auf das gesamte Halbjahr Januar – Juni 2011 bezogen wurden insgesamt 72.048 Neuwagen und importierte Gebrauchtwagen erstmalig zugelassen, was im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum  des Vorjahres 2010 einen Rückgang von 42% bedeutet (speziell bei Personenkraftwagen belief sich der Rückgang der Erstzulassungen auf 42,2%).

Nachdem sich im ersten Halbjahr 2010 der Rückgang der Erstzulassungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 noch auf “nur” 14,6% belief und seitdem praktisch verdreifacht hat, wird das dramatische Ausmaß des rasanten Absturzes des inländischen Fahrzeugmarktes ersichtlich.

Bei den Erstzulassungen neuer und gebrauchter Krafträder mit einem Hubraum von über 50 cm³ wurde im Vergleich zu den entsprechenden Zeiträumen des Vorjahres 2010 im Monat Juni 2011 ein Rückgang von 28,4 % und auf das Halbjahr Januar – Juni 2011 bezogen ein Rückgang von 23,5% verzeichnet.

Wird berücksichtigt, dass der Rückgang der Erstzulassungen neuer und gebrauchter Motorräder im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2009 noch 9,9% betrug, zeichnet sich auch für den Motorradmarkt ein rapider Einbruch der Verkaufszahlen ab.

(Quelle: in.gr)

Rapider Rückgang der Kfz-Neuzulassungen in Griechenland

13. März 2010 / Aufrufe: 164 Keine Kommentare

Aktuelle Daten der nationalen Statistikbehörde bestätigen einen erheblichen Rückgang der Neuwagenkäufe in Griechenland und folglich auch der einschlägigen Einnahmen des Staates.

Konkret wurden in Griechenland im Februar 2010 gerade einmal 13.727 neue Fahrzeuge zugelassen, während in der Periode 2004 – 2007 für den jeweiligen Vergleichsmonat der Durchschnitt bei 20.916 Neuzulassungen lag – was einem Rückgang von immerhin 34,4% entspricht. Im Vergleich zu Februar 2008 mit 23.291 Neuzulassungen beläuft sich der Rückgang im Februar 2010 sogar auf 41%. Bei der Anzahl der Besucher von Neuwagenausstellungen zeichnet sich aktuell sogar ein globaler Einbruch von 45% – 50% ab, was als Vorzeichen für einen noch stärkeren Rückgang der Neuwagenverkäufe / Neuzulassungen in den nächsten Monate anzusehen ist.

Laut dem Verband der autorisierten Kraftfahrzeug-Importeure (SEAA) bedroht der freie Fall des griechischen Automarktes nicht nur die mehr als 30.000 auf dem weitläufigeren Sektor tätigen Unternehmen und die fast 90.000 in der Fahrzeugbranche beschäftigten Arbeitskräfte, sondern minimiert zusätzlich auch die volkswirtschaftlichen Einkünfte, die sich normalerweise allein nur aus den Fahrzeugverkäufen auf über 1,5 Milliarden Euro belaufen müssten.

In die selbe Richtung, sprich Minderung der volkswirtschaftlichen Einnahmen und weitere Schrumpfung des Fahrzeugmarktes, wirkt sich gemäß dem SEAA auch die kürzlich beschlossene Luxussteuer auf größere bzw. teurere Fahrzeuge (und zwar sogar auch für Behinderte und kinderreiche Familien) aus. Laut den Importeuren muss all diesem unmittelbar mit Entwicklungsmaßnahmen zugunsten des Automarktes entgegen gesteuert werden, so wie entsprechend auch in Spanien, Portugal und Irland geschehen, und ebenfalls schnellstmöglich eine erneute Untersuchung der außerordentlich ernsthaften Themen erfolgen, welche durch die neue Besteuerung verursacht wurden.