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Artikel Tagged ‘fahrzeugflotte’

Griechenland hat die älteste Lastwagenflotte in der EU

20. Oktober 2017 / Aufrufe: 467 1 Kommentar

Griechenland ist Europameister bei überalterten Lastwagen und Bussen in der EU.

Die Flotte der gewerblichen Fahrzeuge in Griechenland war bereits vor der Krise überaltert. Der Mangel an der Einführung von Maßnahmen (Anreizen und Hemmnissen) hat Griechenland mittlerweile dahin geführt, sich hinsichtlich des Alters von Lastwagen auf dem letzten Platz in der EU zu befinden.

Der Verband der Importeure und Vertretungen für Automobile und Motorräder stellte Nachstehendes fest und spricht von einem imposanten „Championat“, da die Folgen für die Umwelt und die Verkehrssicherheit sowie auch die Zuverlässigkeit des Transportwesens dramatisch sind. Aber auch nach Abgastechnologie bzw. Abgasnorm („Euro) betrachtet sind die Daten gleichermaßen enttäuschend.
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Staatlicher Fuhrpark soll rigoros reduziert werden

15. Oktober 2009 / Aufrufe: 133 Kommentare ausgeschaltet

Der aktuelle Umfang des staatlichen Fuhrparks in Griechenland ist unbekannt, beläuft sich jedenfalls auf weit mehr als 40.000 bis möglicherweise sogar über 60.000 Kraftfahrzeuge, die den Steuerzahler schätzungsweise jährlich etwa 350 Millionen Euro kosten. Einschlägigen Ehebungen zufolge summiert sich allein der jährliche Aufwand für Kraftstoff und Schmiermittel auf reichlich 250 Millionen Euro, wovon allerdings nur etwa 90 Millionen im Rahmen einer zweckgebundenen Nutzung der zahllosen Dienstwagen anfallen. Das übrige Geld fließt in Form illegaler Sachleistungen oder Vorteilsnahmen in private Taschen.

Die neue Regierung Papandreou will diesem maßlosen Missbrauch endlich Einhalt gebieten und sowohl den Umfang der staatlichen Fahrzeugflotte als insbesondere auch die generöse Zuteilung von Dienstwagen nachhaltig beschneiden. Innenminister Jannis Ragkousis erwartet bis Ende Oktober von allen öffentlichen Trägern eine detaillierte Inventur des jeweiligen Fahrzeugbestandes. Neuanschaffungen von Dienstfahrzeugen werden für die nächsten 3 Jahre global eingefroren, und bezüglich der Art bzw. des Hubraums einschlägiger Fahrzeuge gelten fortan strikte Beschränkungen. Nicht nur die bisherigen Nutznießer auf allen Ebenen der Verwaltung, sondern auch hochrangigere Funktionäre, Politiker, Parlamentarier und sogar Regierungsmitglieder werden von ihren kostspieligen Privilegien Abschied nehmen müssen.