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Artikel Tagged ‘ezb’

Rettung für Griechenlands Verschuldung von der EZB!

6. Mai 2018 / Aufrufe: 549 Kommentare ausgeschaltet

Warum Frankfurt wegen der mittelfristigen Maßnahmen für Griechenlands Verschuldung harten Druck auf Berlin ausübt und welche katastrophalen Szenarien die EZB fürchtet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt in der Verhandlung bezüglich der Verschuldung Griechenlands eine Schlüsselrolle ein, indem sie hinter den Kulissen Druck in Deutschland ausübt, damit vorab und ohne politische Bedingungen wenigstens eine signifikante mittelfristige Erleichterungsmaßnahme aktiviert wird.

Die Zentralbanker sind aus der bisherigen Entwicklung der Diskussionen über die griechische Verschuldung außerordentlich beunruhigt, wie auch aus den Erklärungen des Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands und für Themen Griechenlands zuständigen Benois Kere nach der letzten Eurogruppe in Sofia sichtbar wurde, wo er betonte, es müsse eine Vereinbarung über „kühne und glaubwürdige Maßnahmen“ zur Erleichterung der Verschuldung geben.
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Griechenlands Finanzierungsbedürfnisse sind handhabbar

27. April 2018 / Aufrufe: 427 1 Kommentar

Laut dem leitenden Ökonom des ESM sind Griechenlands Finanzierungsbedürfnisse angesichts der sichergestellten niedrigen Kreditzinsen handhabbar.

Mit seiner Finanzierung durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) stellt Griechenland für viele Jahre niedrige Zinssätze sicher, so dass seine Finanzierungsbedürfnisse handhabbar sind, erklärte der Chefökonom des ESM, Rolf Strauch.

In einem Artikel in der Zeitschrift Eurofi versicherte Rolf Strauch, die Normalisierung der Währungspolitik seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) beinhalte für kein Land der Eurozone eine unmittelbare Gefahr für die Tragfähigkeit der Verschuldung.
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EZB demontiert Mythos von Griechenlands Aufschwung

13. April 2018 / Aufrufe: 599 Kommentare ausgeschaltet

Der Jahresbericht 2017 der EZB bringt den von der Regierung propagierten Mythos vom Wachstum in Griechenland zum Einsturz.

Den Mythos der griechischen Regierung von einer Rückkehr Griechenlands zum Wachstum zerstört der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2017, der bestätigt, dass Griechenland noch einen weiten Weg vor sich hat um den durchschnittlichen Wachstumsrhythmus der Wirtschaften der Eurozone zu erreichen.

Detaillierter ergibt sich aus den Fakten der EZB, dass Griechenland 2017 das niedrigste Wachstum in der Eurozone hatte, nämlich 1,4% gegenüber dem Durchschnittswert von 2,3%. Und als ob dies noch nicht reichte, betrug das Pro-Kopf-BIP in Griechenland weniger als 2/3 des Durchschnittswerts der Eurozone, nämlich 19.900 Euro gegenüber 31.700 Euro.
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Varoufakis klagt gegen EZB

21. Dezember 2017 / Aufrufe: 877 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis und Fabio De Masi erstatteten bei dem EuGH Anzeige gegen die EZB wegen der Banken Griechenlands.

Yanis Varoufakis und der deutsche EU-Abgeordnete Fabio De Masi verlangen von dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), die Europäische Zentralbank (EZB) zu zwingen, die juristische Überlegung zu enthüllen, auf der die Entscheidung bezüglich der Einfrierung der Liquidität an die griechischen Banken basierte.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis und ein deutscher Europa-Parlamentarier erstatten Anzeige gegen die Europäische Zentralbank um Zugang zu einem Dokument bezüglich des Beschlusses der EZB zu erhalten, im Jahr 2015 die Finanzierung der griechischen Banken einzufrieren.
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Griechenlands Bürger beharren auf Bargeld

28. November 2017 / Aufrufe: 476 Kommentare ausgeschaltet

Einer Studie der EZB zufolge zählte Griechenland 2016 in der Eurozone zu den Ländern mit den höchsten Quoten bei der Verwendung von Bargeld.

Einer von Mitarbeitern der Europäischen Zentralbank (EZB) erstellten Studie zufolge befindet sich Griechenland unter den Ländern der Eurozone, in denen 2016 Bargeld das Hauptzahlungsmittel darstellte.

Die Studie mit Titel: „Die Verwendung vor Bargeld von Haushalten in der Eurozone“ ist von Henk Esselink und Lola Hernandez ausgearbeitet und auch auf der Internet-Präsenz der EZB eingestellt worden.
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Zentralbanken verdienen Milliarden an Griechenland

12. Oktober 2017 / Aktualisiert: 15. Oktober 2017 / Aufrufe: 763 Kommentare ausgeschaltet

Die Zentralbanken des Eurosystems verdienten aus dem Ankauf staatlicher Anleihen Griechenlands bisher bereits viele Milliarden Euro.

In einem Antwortschreiben an den griechischen Europa-Abgeordneten Nikos Chountsis führt der Präsident der Europäischen  Zentralbank (EZB) Mario Dragi an, dass die Nettoeinnahmen aus Zinsen, welche die nationalen Zentralbanken des Eurosystems aus dem Erwerb griechischer Anleihen hatten, sich auf 7,8 Mrd. Euro beliefen.

Dabei handelt es sich um Anleihen Griechenlands, die im Rahmen des Programms der EZB für die Wertpapiermärkte (Securities Markets Programme, kurz SMP) erworben wurden.
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Von Griechenland geforderte Primärüberschüsse sind verrückt

12. Februar 2017 / Aufrufe: 805 Kommentare ausgeschaltet

Paul Krugman vertritt, es sei verrückt, von Griechenland einen Primärüberschuss in Höhe von 3,5 Prozent des BIP zu verlangen.

In einem Interview an die deutsche Zeitung „Handelsblatt“ führte der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman in Zusammenhang mit der griechischen Krise und den sich sich sonst noch in der Eurozone langsam und still ausbreitenden weitläufigeren Gefahren an:

Die Wirtschaft hat bis heute nicht geschafft, aus der Rezession wieder Fuß zu fassen. Die Eurokrise könnte erneut schnell wiederauflodern.
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Griechenlands Probleme liegen nicht am Euro

8. Februar 2017 / Aufrufe: 1.349 5 Kommentare

Der EZB-Funktionär Cœuré vertritt, Griechenlands Probleme liegen nicht daran, der Eurozone beigetreten zu sein.

Benoît Cœuré, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärte, die Probleme, denen Griechenland begegnet, liegen nicht an dem Umstand, dass es Mitglied der Eurozone ist.

Im Gespräch mit der französischen Zeitung „Le Parisien“ führte Herr Cœuré die Probleme Griechenlands auf „Verwaltungsschwächen“, das sehr schwache Schutznetz für die sozial Schwachen und den „problematischen“ Steuerbeitreibungsmechanismus zurück.
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Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 3.572 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Griechenland: Belagerung, Guthaben und … die Geldflieger der EZB

12. Dezember 2014 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.092 1 Kommentar

Die EZB wird bis auf weiteres die Liquidität der Banken in Griechenland sicherstellen und damit auch der erwarteten Kapitalflucht der Anleger und Sparer entgegen wirken.

Die Europäische Zentralbank wird in der Rolle des Garanten der Liquidität des griechischen Kreditwesens bleiben, sogar auch wenn es nötig sein wird, wieder Flugzeuge mit Bargeld zu schicken, damit die ATMs der Banken in Griechenland nicht leer werden.

Dies betonen Bankfunktionäre angesichts der wenigstens dreimonatigen „Belagerung“, in der sich die griechische Wirtschaft wegen der beschleunigten Wahl eines neuen Staatspräsidenten und der großen Wahrscheinlichkeit befinden wird, dass schon am 25 Januar 2015 vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden könnten.
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