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Artikel Tagged ‘ezb’

Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 2.578 Keine Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Griechenland: Belagerung, Guthaben und … die Geldflieger der EZB

12. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.052 1 Kommentar

Die EZB wird bis auf weiteres die Liquidität der Banken in Griechenland sicherstellen und damit auch der erwarteten Kapitalflucht der Anleger und Sparer entgegen wirken.

Die Europäische Zentralbank wird in der Rolle des Garanten der Liquidität des griechischen Kreditwesens bleiben, sogar auch wenn es nötig sein wird, wieder Flugzeuge mit Bargeld zu schicken, damit die ATMs der Banken in Griechenland nicht leer werden.

Dies betonen Bankfunktionäre angesichts der wenigstens dreimonatigen „Belagerung“, in der sich die griechische Wirtschaft wegen der beschleunigten Wahl eines neuen Staatspräsidenten und der großen Wahrscheinlichkeit befinden wird, dass schon am 25 Januar 2015 vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden könnten.
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Das griechische Problem und die Japanisierung Europas

7. Juli 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 973 Keine Kommentare

Griechenlands Unfähigkeit, auf die Krise zu reagieren, und die Zaghaftigkeit der europäischen Führer haben die europäische Wirtschaft in einen Teufelskreis geführt.

Die europäische Schuldenkrise schließt das vierte Jahr und alles zeigt, dass die Kassandren bestätigt werden, die eine „Japanisierung“ Europas voraussahen.

Viele verschiedene Stimmen, viele verschiedene Meinungen, das Fehlen einer Vision – die europäischen Führer haben innerhalb von nur 4 Jahren fertiggebracht, die gesamte Architektur der Europäischen Union in Frage zu stellen. Deutsche, Holländer, Spanier, Italiener und alle übrigen ziehen jeder in seine Richtung, während die europäische Wirtschaft sich weiterhin auf einem gespannten Seil befindet und – wie auch die japanische Wirtschaft zu Beginn der 90er Jahre – eine Krise ohne Ende vor sich zu haben scheint.
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EZB hält griechische Staatsanleihen im Wert von 25 Mrd Euro

21. Februar 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 677 Keine Kommentare

Die Europäische Zentralbank erzielte während der Jahre 2012 – 2013 aus aufgekauften griechischen Staatsanleihen einen Buchgewinn in Höhe von rund 1 Milliarde Euro.

Den am 20 Februar 2014 veröffentlichen Daten zufolge hat die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit griechische Staatsanleihen im Buchwert (book value) von 25,4 Mrd. Euro inne. Die Gewinne aus diesen Anleihen erreichten 2013 den Betrag von 437 Mio. Euro, gegenüber Gewinnen in Höhe von 555 Mio. Euro im Jahr 2012.

Die EZB kaufte in der Phase des Höhepunkts der Schuldenkrise in der Eurozone diese Anleihen im Rahmen des „Securities Markets Program“ (SMP) zusammen mit irländischen, spanischen, italienischen und portugiesischen Staatsanleihen auf. Die Bank wird diese Anleihen für durchschnittlich noch ungefähr 4 Jahre in ihrem Portefeuille behalten. Bezeichnenderweise gab die EZB nicht die Kosten des Erwerbs dieser Anleihen bekannt, die sie bis zu deren Fälligkeit behalten wird.

Das SMP lief am 06 September 2012 aus und wurde durch das sogenannte OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) substituiert, das von strengen Bedingungen begleitet und bisher noch von keinem Staat in Anspruch genommen worden ist.

(Quelle: sofokleous10.gr)

Troika verlangt von Griechenland neue Maßnahmen

2. September 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 544 Keine Kommentare

Nachdem sich alle Prognosen erneut als völlig irreal erwiesen haben, soll Griechenland nun weitere Maßnahmen ergreifen, um die volkswirtschaftlichen Vorgaben zu erfüllen.

Die in Athen eingetroffenen Kontrolleure der Troika (EZB, IWF, Kommission) stellten erhebliche Abweichungen und Verzögerungen bei der Realisierung der Ziele des „Mittelfristigen Volkswirtschaftlichen Rahmenprogramms 2011- 2015“ und des Haushaltsplans fest. Die Delegation hatte gestern (31. August 2011) eine Begegnung mit Finanzminister Evangelos Venizelos, bei der sie auf der drastischen Einschränkung der öffentlichen Ausgaben und hauptsächlich den Ausgaben auf dem Bereich der lokalen Selbstverwaltung beharrten.

Laut Informationen soll die Troika sogar die sofortige Umsetzung aller vorgesehenen Maßnahmen verlangt und die Diskussion über die Ergreifung neuer Maßnahmen eröffnet haben, um die Fehleinschätzung der Rezession (die Abweichung von den Prognosen beträgt bereits 1,5% des BIP, bei steigender Tendenz), den großen Rückstand bei den Einnahmen um bisher über 3 Milliarden Euro und die Überschreitung der Ausgaben um mehr als 1 Milliarde Euro auszugleichen.
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Sieben Szenarien der Umschuldung für Griechenland

24. April 2011 / Aufrufe: 791 Keine Kommentare

Die Zeitung To Vima publizierte die Exposition einer internationalen Rechtskanzlei, die sieben Szenarien bezüglich einer möglichen Umschuldung der Schulden Griechenlands erörtert.

Die griechische Tageszeitung To Vima publizierte in der Ausgabe vom 23. April 2011 die Folgerungen des von einer (bezeichnenderweise nicht konkret benannten) internationalen Rechtskanzlei erstellten Berichts, der sieben möglichen Szenarien bezüglich einer Umschuldung für Griechenland darlegt und auch Parallelen und Unterschiede zu anderen Staaten feststellt, die in der Vergangenheit in vergleichbare Situationen geraten waren.

Der Artikel wird nachstehend in möglichst wortgetreuer (also zugunsten der Übertragung auch unterschwelliger Andeutungen nicht immer unbedingt „elegant“ ausformulierter) Übersetzung wiedergegeben.
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