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Artikel Tagged ‘eurogruppe’

Dijsselbloem schaufelt sich sein eigenes Grab

27. März 2017 / Aufrufe: 247 3 Kommentare

Mit seinen Äußerungen über europäische Gelder für Alkohol und Frauen verpassende Südländer könnte Dijsselbloem sich den Vorsitz der Eurogruppe selbst verbaut haben.

Reuters analysierte die Wahrscheinlichkeit, dass Jeroen Dijsselbloem den Vorsitz der Eurogruppe abgibt. Laut der internationalen Nachrichtenagentur zündeten die Erklärungen des Holländers gegenüber dem „Handelsblatt“ bezüglich der Länder des Südens, die Subventionen „für Alkohol und Frauen verschwendeten„, den Zorn dieser Länder – sprich Portugals, Italiens, Spaniens und Griechenlands.

Jeroen Dijsselbloems Entfernung aus dem Vorsitz der Eurogruppe ist somit sichtbarer denn je. (Ergänzend sei angemerkt, dass Dijsselbloem nach der vernichtenden Niederlage seiner Partei bei den jüngsten Parlamentswahlen in Holland streng gesehen nun auch rein formal nicht mehr qualifiziert ist, für das Amt des Vorsitzenden der Eurogruppe zu kandidieren.)
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Griechenlands Gläubiger lassen die Armen bluten

10. Februar 2017 / Aufrufe: 1.392 3 Kommentare

Laut Yanis Varoufakis ist Griechenlands Tragödie, dass einem bankrotten Land ein riesiger Kredit gegeben wurde um deutsche und französische Banken schadlos zu halten.

Vor der Sitzung der Arbeitsgruppe „Eurogruppe“ (EWG) am 09 Februar 2017 sprach Yanis Varoufakis im Radio des BBC.

In dem Interview vertrat der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Griechenlands unter anderem, die in Griechenland dringend benötigten Reformen seien durch die Politiken der Europäischen Union verhindert worden.
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Dijsselbloem sorgt sich um politische Stabilität in Griechenland

16. Januar 2017 / Aufrufe: 930 2 Kommentare

Jeroen Dijsselbloem vertritt, Griechenland bewege sich in die richtige Richtung, zeigt sich jedoch hinsichtlich der politischen Stabilität im Land beunruhigt.

In einem an die belgische Zeitung L‘ Echo (Wochenendausgabe) gegebenen Interview mit zentralem Titel „Mehr Europa ist nicht die Antwort auf unsere Probleme“ brachte der Vorsitzende der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem die Ansicht zum Ausdruck, Griechenland bewege sich in die „richtige Richtung„.

Spezieller, in Bezug auf Griechenland gefragt und inwieweit er weiterhin beunruhigt sei, antwortete der Vorsitzende der Eurogruppe, das Land bewege sich in die richtige Richtung, da es seit vielen aufeinanderfolgenden Quartalen ein Wachstum verzeichne, den größten Teil des Haushaltsplans vollendet habe, während das Vertrauen der übrigen Mitgliedstaaten wieder hergestellt werde. Die große Frage sei, wie er anmerkt, wie lange in Griechenland die politische Stabilität andauern werde.
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Warum es zu Grexit und Griechenlands Staatsbankrott kommen wird

10. Dezember 2016 / Aufrufe: 4.138 8 Kommentare

Die Capital Economics vertritt, Griechenland werde früher oder später aus der Eurozone ausscheiden und den Staatsbankrott erklären müssen.

In einer Analyse in Zusammenhang mit dem am 05 Dezember 2016 gefassten Beschluss der Eurogruppe bezüglich der Verschuldung Griechenlands schätzt die Capital Economics ein, die genehmigten kurzfristigen Maßnahmen stellen keine wirkliche Erleichterung der Verschuldung des Landes dar.

Ihre leitende Volkswirtin für Europa, Jennifer McKeown, warnt, die Verschuldung Griechenlands werde trotz der Maßnahmen außerordentlich untragbar bleiben, und charakterisiert die Einschätzung des ESM bezüglich einer Reduzierung der Verschuldung bis 2060 als sehr optimistisch. Die Capital Economics beharrt sogar auf ihrer Ansicht, früher oder später werde der Grexit stattfinden und Griechenland den Bankrott erklären.
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Schäuble: Griechenland lebt über seine Verhältnisse

20. November 2016 / Aufrufe: 2.107 16 Kommentare

Wolfgang Schäuble spricht sich weiterhin strikt gegen eine Erleichterung der Verschuldung Griechenlands aus und vertritt, die Griechen leben nach wie vor über ihre Verhältnisse.

Bei einem Bankkongress am vergangenen Freitag (18 Februar 2016) in Frankfurt sprechend führte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble an, die Griechen leben über ihre Möglichkeiten hinaus.

Sie (Griechenland) haben erheblich höhere Sozial- und Rentenleistungen im Verhältnis zu ihrem Brutto-Inlandsprodukt, wie ebenfalls im Verhältnis zu Deutschland„, erklärte Herr Schäuble. Parallel wiederholte er laut Reuters, „Griechenland hat im kommenden Jahrzehnt kein Problem mit der Bedienung seiner Verschuldung„.
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Griechenland auf Platz drei bei öffentlichen Ausgaben

16. September 2016 / Aktualisiert: 16. September 2016 / Aufrufe: 1.387 3 Kommentare

Griechenland hat innerhalb der Eurozone die dritthöchsten staatlichen Ausgaben im Verhältnis zum BIP.

Gemäß einem Bericht, den die Europäische Kommission der Euro-Gruppe vorlegte, liegt Griechenland unter den Ländern der Eurozone bei den öffentlichen Ausgaben (als Prozentsatz des BIP) auf dem dritten Rang.

Die staatlichen Ausgaben erreichen in Griechenland 55% des Bruttoinlandsprodukts und die einzigen Ländern, die Griechenland übertreffen, sind Finnland und Frankreich.
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Das erbitterte Verhältnis zwischen Griechenland und Gläubigern

11. September 2016 / Aufrufe: 1.145 2 Kommentare

Analytiker der Eurasia Group bringen ihre Beunruhigung über die Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zum Ausdruck.

In einer Analyse unter dem Titel „Der Tag des Murmeltiers“ stellt die Eurasia Group beunruhigende Einschätzungen bezüglich der Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern an.

Wie die Analytiker der Eurasia Group anführen, wird Griechenland möglicherweise in dem Moment, wo es erneut Geld brauchen wird, in einen neuen Konflikt und Bruch mit Deutschland und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geführt werden.
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Kehrt Varoufakis auf Griechenlands Politik-Bühne zurück?

28. Juli 2016 / Aufrufe: 1.520 Kommentare ausgeschaltet

Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis beabsichtigt, wieder auf die politische Bühne in Griechenland zurückzukehren.

Zur Sunde, wo das griechische Parlament den Antrag des ND bezüglich eines Untersuchungsausschusses für das dritte Memorandum debattiert, schlägt der ehemalige Finanzminister Griechenlands wieder zu … .

In einem Internet-Interview an pressproject.gr enthüllt Yanis Varoufakis seine Absicht, auf die griechische politische Szene zurückzukehren und – warum nicht – bei den nächsten Parlamentswahlen zu kandidieren … . Und er bleibt nicht dort stehen, da er warnt, die Protokolle der Eurogruppen an die Öffentlichkeit zu geben, von denen er Tonaufnahmen angefertigt hatte.
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Steuererhöhungen waren Griechenlands eigene Wahl

17. Mai 2016 / Aufrufe: 610 Kommentare ausgeschaltet

Laut Valdis Dombrovskis entschied selbige Regierung Griechenlands sich bewusst für das neue schwere Steuerpaket anstatt eine Kürzung der Ausgaben.

Griechenlands Regierung hatte eine starke Vorliebe dafür, dass die Steuern und Einnahmen erhöht und nicht die Ausgaben gesenkt werden„, erklärte der EU-Währungskommissar und Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, und stellte klar, das schwere Steuerpaket des neuen Programms sei eine Wahl Athens gewesen.

Während der Dauer der Verhandlungen mit der griechischen Regierung betonten wir, dass die Kürzungen von Ausgaben die Konjunktur weniger beeinträchtigen werden als die Steuererhöhungen, für die sich die griechische Regierung entschied, und wir hatten eine Reihe von Studien, die dieses Argument stützten. Letztendlich haben jedoch die griechischen Autoritäten die Maßnahmen zu beschließen„, meinte Valdis Dombrovskis gegenüber der griechischen Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.784 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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