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Artikel Tagged ‘eurogruppe’

Warum es zu Grexit und Griechenlands Staatsbankrott kommen wird

10. Dezember 2016 / Aufrufe: 4.066 8 Kommentare

Die Capital Economics vertritt, Griechenland werde früher oder später aus der Eurozone ausscheiden und den Staatsbankrott erklären müssen.

In einer Analyse in Zusammenhang mit dem am 05 Dezember 2016 gefassten Beschluss der Eurogruppe bezüglich der Verschuldung Griechenlands schätzt die Capital Economics ein, die genehmigten kurzfristigen Maßnahmen stellen keine wirkliche Erleichterung der Verschuldung des Landes dar.

Ihre leitende Volkswirtin für Europa, Jennifer McKeown, warnt, die Verschuldung Griechenlands werde trotz der Maßnahmen außerordentlich untragbar bleiben, und charakterisiert die Einschätzung des ESM bezüglich einer Reduzierung der Verschuldung bis 2060 als sehr optimistisch. Die Capital Economics beharrt sogar auf ihrer Ansicht, früher oder später werde der Grexit stattfinden und Griechenland den Bankrott erklären.
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Schäuble: Griechenland lebt über seine Verhältnisse

20. November 2016 / Aufrufe: 2.034 16 Kommentare

Wolfgang Schäuble spricht sich weiterhin strikt gegen eine Erleichterung der Verschuldung Griechenlands aus und vertritt, die Griechen leben nach wie vor über ihre Verhältnisse.

Bei einem Bankkongress am vergangenen Freitag (18 Februar 2016) in Frankfurt sprechend führte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble an, die Griechen leben über ihre Möglichkeiten hinaus.

Sie (Griechenland) haben erheblich höhere Sozial- und Rentenleistungen im Verhältnis zu ihrem Brutto-Inlandsprodukt, wie ebenfalls im Verhältnis zu Deutschland„, erklärte Herr Schäuble. Parallel wiederholte er laut Reuters, „Griechenland hat im kommenden Jahrzehnt kein Problem mit der Bedienung seiner Verschuldung„.
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Griechenland auf Platz drei bei öffentlichen Ausgaben

16. September 2016 / Aktualisiert: 16. September 2016 / Aufrufe: 1.360 3 Kommentare

Griechenland hat innerhalb der Eurozone die dritthöchsten staatlichen Ausgaben im Verhältnis zum BIP.

Gemäß einem Bericht, den die Europäische Kommission der Euro-Gruppe vorlegte, liegt Griechenland unter den Ländern der Eurozone bei den öffentlichen Ausgaben (als Prozentsatz des BIP) auf dem dritten Rang.

Die staatlichen Ausgaben erreichen in Griechenland 55% des Bruttoinlandsprodukts und die einzigen Ländern, die Griechenland übertreffen, sind Finnland und Frankreich.
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Das erbitterte Verhältnis zwischen Griechenland und Gläubigern

11. September 2016 / Aufrufe: 1.108 2 Kommentare

Analytiker der Eurasia Group bringen ihre Beunruhigung über die Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zum Ausdruck.

In einer Analyse unter dem Titel „Der Tag des Murmeltiers“ stellt die Eurasia Group beunruhigende Einschätzungen bezüglich der Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern an.

Wie die Analytiker der Eurasia Group anführen, wird Griechenland möglicherweise in dem Moment, wo es erneut Geld brauchen wird, in einen neuen Konflikt und Bruch mit Deutschland und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geführt werden.
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Kehrt Varoufakis auf Griechenlands Politik-Bühne zurück?

28. Juli 2016 / Aufrufe: 1.499 Kommentare ausgeschaltet

Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis beabsichtigt, wieder auf die politische Bühne in Griechenland zurückzukehren.

Zur Sunde, wo das griechische Parlament den Antrag des ND bezüglich eines Untersuchungsausschusses für das dritte Memorandum debattiert, schlägt der ehemalige Finanzminister Griechenlands wieder zu … .

In einem Internet-Interview an pressproject.gr enthüllt Yanis Varoufakis seine Absicht, auf die griechische politische Szene zurückzukehren und – warum nicht – bei den nächsten Parlamentswahlen zu kandidieren … . Und er bleibt nicht dort stehen, da er warnt, die Protokolle der Eurogruppen an die Öffentlichkeit zu geben, von denen er Tonaufnahmen angefertigt hatte.
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Steuererhöhungen waren Griechenlands eigene Wahl

17. Mai 2016 / Aufrufe: 608 Kommentare ausgeschaltet

Laut Valdis Dombrovskis entschied selbige Regierung Griechenlands sich bewusst für das neue schwere Steuerpaket anstatt eine Kürzung der Ausgaben.

Griechenlands Regierung hatte eine starke Vorliebe dafür, dass die Steuern und Einnahmen erhöht und nicht die Ausgaben gesenkt werden„, erklärte der EU-Währungskommissar und Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, und stellte klar, das schwere Steuerpaket des neuen Programms sei eine Wahl Athens gewesen.

Während der Dauer der Verhandlungen mit der griechischen Regierung betonten wir, dass die Kürzungen von Ausgaben die Konjunktur weniger beeinträchtigen werden als die Steuererhöhungen, für die sich die griechische Regierung entschied, und wir hatten eine Reihe von Studien, die dieses Argument stützten. Letztendlich haben jedoch die griechischen Autoritäten die Maßnahmen zu beschließen„, meinte Valdis Dombrovskis gegenüber der griechischen Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.773 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Griechenland, Grexit, Gläubiger …

23. Oktober 2015 / Aktualisiert: 23. Mai 2016 / Aufrufe: 1.295 7 Kommentare

In einer Doku des TV-Netzwerks Arte sprechen unter anderem Juncker und Moscovici über die Verhandlungen mit Griechenland und speziell Pappas, Tsipras und Varoufakis.

Ein deutsch-französischer Dokumentarfilm, in dem die Protagonisten des „griechischen Dramas“ zu Wort kamen, beschreibt, was sich hinter den Kulissen der monatelangen Verhandlung der griechischen Regierung mit den Gläubigern abspielte.

Konkret verbarg Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker im Gespräch mit dem deutsch-französischen Netzwerk ARTE in dem selben Dokumentarfilm, in dem Wolfgang Schäuble eine heftige Attacke gegen Alexis Tsipras losgelassen und erklärt hatte, 15 der Finanzminister hätten zugestimmt, die beste Lösung für Griechenland sei ein vorläufiger Grexit, nicht seine Überraschung über die Züge der griechischen Regierung.
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Warum Griechenland bei der Verhandlung unterlag

15. September 2015 / Aufrufe: 2.791 6 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt, wie es bei den Verhandlungen mit den Gläubigern schließlich zu völligen Kapitulation kam.

Der ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt die Weise, auf welche die Regierung Tsipras mit den Gläubigern verhandelte, und vertritt, die anstehenden Neuwahlen am 20 September 2015 beruhen auf der Niederlage der Regierung Griechenlands auf der Ebene der Verhandlung, die zur Spaltung der Regierungspartei führte.

Mit seinem Artikel in der Kathimerini enthüllt Yanis Varoufakis unter anderem, dass er selbst mit Alexis Tsipras vereinbart hatte, „wir haben auf eine Verhandlung mit geschlossenen Banken vorbereitet zu sein„, und „ich im April zweimal ermächtigt wurde, dem IWF die Nichtentrichtung einer Rate bekannt zu geben„. Er enthüllte ebenfalls, „Ende April akzeptierte unsere Seite ohne mein Wissen eine neue große Austerität„.
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Griechenland muss zwischen Nordkorea oder Südkorea wählen

12. September 2015 / Aufrufe: 965 1 Kommentar

Laut Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem muss Griechenland selbst entscheiden, ob es zu Nordkorea oder Südkorea werden will.

In einem Interview an das holländische Fernsehen sprach Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in einer harten Sprache über die Art und Weise der jahrzehntelangen Regierungsführung in Griechenland.

Mit einer vernünftigen und seriösen Verwaltung kann Griechenland in den Aufschwung geführt werden„, unterstrich der Vorsitzende der Eurogruppe und holländische Finanzminister, wobei er von griechischen Regierungen sprach, die jahrzehntelang „in die Korruption, die unaufrichtige Regierungsführung mit einem absolut infunktionellen öffentlichen Sektor eingetaucht waren„.
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