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Artikel Tagged ‘eurogruppe’

Deutschland verdient Milliarden an Griechenlands Krise

13. Juli 2017 / Aufrufe: 776 2 Kommentare

Deutschland profitiert zwar formal legal, moralisch jedoch illegitim mit Milliardengewinnen an der Krise in Griechenland.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) spricht von einem deutschen Reingewinn in Höhe von 1,34 Mrd. Euro mittels an Griechenland erteilter Kredite, aber auch aus dem Kauf griechischer Anleihen im Rahmen des SMP-Programms der EZB.

Ein Artikel auf den Wirtschaftsseiten der Süddeutschen Zeitung bezieht sich auf die Gewinne, die der deutsche Fiskus aus Krediten an Griechenland, aber auch Ankäufen griechischer Anleihen verdient, und schätzt ein, dass der Profit sich auf 1,34 Mrd. Euro beläuft.
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In Griechenland hat nach wie vor die Troika das Sagen

12. Juli 2017 / Aufrufe: 500 1 Kommentar

Griechenlands stellvertretender Premierminister Giannis Dragasakis gesteht ein, dass die Gläubiger die Regeln des griechischen Programms nach Belieben zu ändern vermögen.

Zur Stunde, wo sich die Enthüllungen mehren, dass die Aufsichtsführung der Troika beziehungsweise der sogenannten Institutionen in Griechenland sich auch nach dem Ende des Programms bzw. Memorandums fortsetzen wird, wie es außerdem auch im Jahr 2014 unter der Koalitionsregierung Nea Dimokratia (ND) – PASOK diskutiert wurde, gesteht Vize-Regierungschef Giannis Dragasakis ein, dass die Gläubiger immer noch das erste und das letzte Wort in Allem haben, was sich auf das griechische Programm bezieht.
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Grexit-Gefahr ist drastisch gesunken

29. Juni 2017 / Aufrufe: 339 Kommentare ausgeschaltet

Nach der Eurogruppe des 15 Juni 2017 scheinen die Investoren die Gefahr eines Ausscheidens Griechenlands aus dem Euro für geringer als je zuvor zu halten.

Gute Nachrichten für Griechenland. Einschätzungen von Investoren zufolge sind nach der bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffenen Vereinbarung mit den Gläubigern die Möglichkeiten eines Ausscheidens des Landes aus dem Euro spürbar gesunken.

In einer systematisch von dem Marktforschungsinstitut Sentix durchgeführten letzten Untersuchung schätzen die Investoren ein, dass die Gefahr eines Grexit mit einem zeitlichen Horizont von einem Jahr drastisch gesunken ist und 5,3% erreicht, wie selbiges Index-Haus bekannt gab.
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Europas unseriöse Lösung für Griechenland

22. Juni 2017 / Aktualisiert: 28. Juni 2017 / Aufrufe: 606 Kommentare ausgeschaltet

Bloomberg vertritt, allen sei bekannt, dass die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland scheitern wird.

Die Agentur Bloomberg charakterisiert die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland als ein lang anhaltendes Spiel des „Verlängerns und Vortäuschens“, das langfristig niemandes Interessen dient, weder der Regierung SYRIZA – ANEL, noch des Internationalen Währungsfonds (IWF), aber hauptsächlich auch nicht des griechischen Volkes.

Laut den Redakteuren wird diese diese Vereinbarung nicht dem gerecht, was alle anerkennen, nämlich dass die Verschuldung Griechenlands unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig ist.
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Griechenland bekam weniger als es wollte

17. Juni 2017 / Aufrufe: 635 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland bekam von seinen Gläubigern letztendlich weniger als es wollte und wurde obendrein von Schäuble wieder einmal hämisch vorgeführt.

Die Waage der von Bloomberg angestellten Einschätzung hinsichtlich des von Griechenland bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 eingegangenen Kompromisses neigst sich zum Negativen.

Wie die Agentur betont, erhielt Griechenland schließlich weniger, da die griechische Regierung monatelang versprach, der Gang Griechenlands an die Finanzmärkte würde leichter werden und seine Finanzierungskosten würden sinken. Ohne die Anerkennung der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) öffnete sich aber nicht der Weg, damit die griechischem Anleihen in das Programm quantitativer Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB) einbezogen werden.
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Griechenland ist eine de facto Kolonie Deutschlands

16. Juni 2017 / Aufrufe: 1.012 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem bei Politico publizierten Artikel ist Griechenland eine de facto Schuldenkolonie und hat keine andere Wahl als den Wünschen seiner Kolonialherren zu gehorchen.

Die Wahrheit ist, dass Europa schon vor langer Zeit aufgehört hat, Griechenland zuzuhören.“ Diese erschreckenden Worte verwendet Politico um zu beschreiben, was bei der Verhandlung zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern des Landes herrscht.

Der in der europäischen Ausgabe der amerikanischen Zeitschrift veröffentlichte Artikel begegnet mit einem ironischen Ton dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras und seiner Bemühung, das Thema der Einigung vor die Gipfelkonferenz zu bringen, falls bei der Eurogruppe am 15 Juni 2017 keine Lösung gefunden wird.
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Schäuble bleibt für Europa ein Problem

25. Mai 2017 / Aufrufe: 1.134 4 Kommentare

Schäubles Verhalten im Thema Griechenlands löst einen Sturm der Entrüstung aus.

Die Haltung Deutschlands Finanzministers Wolfgang Schäuble bei der Eurogruppe am 22 Mai 2017 in Brüssel rief innerhalb der parlamentarischen Fraktion der Sozialisten & Demokraten heftige Reaktionen hervor.

Gianni Pitela, Vorsitzender der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, charakterisierte Schäuble als „Problem für Europa„.
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Griechenland ist noch nicht wettbewerbsfähig

24. Mai 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 852 3 Kommentare

Wolfgang Schäuble hält Griechenlands Wirtschaft für immer noch nicht konkurrenzfähig und blockiert weiterhin hartnäckig eine Entlastung der Verschuldung des Landes.

Das Thema Griechenlands beschäftigte die Begegnung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire kurz vor der Sitzung der Eurogruppe am 22 Mai 2017 in Brüssel.

Wolfgang Schäuble erklärte, die in Griechenland erfolgten Reformen seien bemerkenswert, das Ziel sei jedoch, dass die Wirtschaft des Landes wettbewerbsfähig wird, was sie noch nicht sei.
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Griechenland und Europa auf Messers Schneide

5. April 2017 / Aufrufe: 1.160 4 Kommentare

Die schwindenden Hoffnungen auf eine baldige Einigung zwischen Griechenland und den sogenannten Institutionen schaffen für die Wirtschaft des Landes eine düster Lage.

Wegen der ständig auftretenden Blockaden in den Verhandlungen zwischen Griechenland und den sogenannten „Institutionen“ (sprich den Vertretern der Gläubiger des Landes) steigt signifikant die Gefahr, dass auch die Eurogruppe am 22 Mai 2017 „verloren“ geht, womit eine düstere Situation für die griechische Wirtschaft geschaffen wird.

Weiterhin offen bleibende grundlegende Themen sind keine anderen als die zur Vollendung der sogenannten Bewertung notwendigen (sprich von den Gläubiger geforderten) „Reformen“ in Steuer- und Rentensystem, aber auch auf dem Energiesektor.
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Dijsselbloem schaufelt sich sein eigenes Grab

27. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 634 3 Kommentare

Mit seinen Äußerungen über europäische Gelder für Alkohol und Frauen verpassende Südländer könnte Dijsselbloem sich den Vorsitz der Eurogruppe selbst verbaut haben.

Reuters analysierte die Wahrscheinlichkeit, dass Jeroen Dijsselbloem den Vorsitz der Eurogruppe abgibt. Laut der internationalen Nachrichtenagentur zündeten die Erklärungen des Holländers gegenüber dem „Handelsblatt“ bezüglich der Länder des Südens, die Subventionen „für Alkohol und Frauen verschwendeten„, den Zorn dieser Länder – sprich Portugals, Italiens, Spaniens und Griechenlands.

Jeroen Dijsselbloems Entfernung aus dem Vorsitz der Eurogruppe ist somit sichtbarer denn je. (Ergänzend sei angemerkt, dass Dijsselbloem nach der vernichtenden Niederlage seiner Partei bei den jüngsten Parlamentswahlen in Holland streng gesehen nun auch rein formal nicht mehr qualifiziert ist, für das Amt des Vorsitzenden der Eurogruppe zu kandidieren.)
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