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Artikel Tagged ‘eurogegner’

Die Spaltung der Eurozone rückt näher

28. März 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 3.152 3 Kommentare

Die aktuelle Politik in der Eurozone wird dazu führen, sich schließlich der Gewalt zuwenden zu müssen, um weiterhin gegen die Interessen des Volkes zu handeln.

Während der letzten acht Monate, bevor die Krise in Zypern voll zum Ausbruch kam, erinnerten verschiedene Leute mich – häufig mit einem Lächeln – andauernd an meine Prognosen gegen Ende 2011. Ich hatte erklärt, dass die Führer der Eurozone 10 Tage hätten, um den Euro zu retten. Eine ähnliche – wenn auch weniger dramatische – Prognose hatte ich 2006 gestellt, als ich geschrieben hatte, die Regierung unter Roman Ponti sei die letzte Chance Italiens gewesen, eine überlebensfähige Position in der Eurozone zu erreichen.

Die Regierung des Herrn Ponti erreichte dies nicht. Heute, 2013, befindet der Euro sich immer noch hier, Italien ist immer noch im Euro – und ich fahre darin fort, Prognosen zu stellen. Ich werde wieder unerschrocken damit fortfahren. Eine Eurozone, die aus so unterschiedlichen Ländern wie Deutschland und Zypern besteht, ist sogar auch dann nicht überlebensfähig, wenn die EU und Zypern es schaffen, zu einem Vergleich des letzten Augenblicks zu gelangen.
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Wohin geht es mit Europa?

21. März 2013 / Aktualisiert: 18. April 2015 / Aufrufe: 1.358 6 Kommentare

Wie groß ist die Gefahr, dass der Euro-Pullover sich aufribbelt? Welches wird das Schicksal Deutschlands mit einer teuren Mark sein?

Die wirtschaftliche Krise wuchert und reist auf dem alten Kontinent mit großer Geschwindigkeit. Sie begann von der Peripherie, nähert sich jedoch fortan dem Zentrum. Sie suchte Irland und Portugal heim, zwang Griechenland in die Knie, verwundete Spanien, infizierte Italien, bedroht Frankreich und dringt langsam in den deutschen Kern Europas ein. Slowenien verliert seinen Elan, Ungarn läuft in Gefahr, seine Demokratie zu verlieren, auch Holland rennt seinen Defiziten hinterher, und bald wird die Krise zwangsläufig an die Tür der Frau Merkel klopfen.

Wie sich auch am Freitag bei der Gipfelkonferenz in Brüssel zeigte, stand die europäische Führung verlegen dem großen Problem der Arbeitslosigkeit gegenüber und offenbarte, weder Lösungen noch Pläne zu haben. Nur fromme Wünsche und diffuse Bezugnahmen auf umstrittene kleine Programme bezüglich des Unternehmertums der Jungen.
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