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Artikel Tagged ‘esm’

Griechenland erschreckt die EZB

13. September 2018 / Aufrufe: 476 1 Kommentar

Die europäischen Zentralbanker beunruhigt das Szenarium eines lang anhaltenden Ausschlusses Griechenlands von den internationalen Finanzmärkten.

Inmitten einer stetigen Verschlechterung der Umstände auf den internationalen Finanzmärkten und einer Investitionskapitalflucht aus Ländern mit einem hohen Risiko befürchten die Frankfurter Zentralbankiers mittlerweile eine Verlängerung des Ausschlusses Griechenlands von dem Zugang den Märkten, was eine Kette von Nebenwirkungen im griechischen Banksystem hervorrufen wird.

Die innerhalb weniger Tage aufeinanderfolgenden öffentlichen Interventionen seitens des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann und des für die Beobachtung der griechischen Angelegenheit zuständigen Mitglieds des Exekutivrats der Europäischen Zentralbank (EZB), Benoit Coeuré, verraten die Beunruhigung der Zentralbanker über den Kurs Griechenlands nach dem Ausgang aus dem Memorandum und ohne präventive Kreditlinie.
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Griechenland bleibt Sklave des ESM

23. August 2018 / Aufrufe: 491 1 Kommentar

Der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM wird Griechenland bis zur Tilgung seiner Kredite praktisch an Händen und Füßen gefesselt halten.

Griechenland wird bis zur Tilgung der Gesamtheit der sogenannten „memorandischen Hilfskredite“ praktisch „Sklave“ seiner Gläubiger bleiben.

Unter den derzeitigen Gegebenheiten wird die besagte Abzahlung bis 2067 dauern.
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Wo Griechenlands Kredite aus dem dritten Memorandum blieben

17. August 2018 / Aufrufe: 769 3 Kommentare

Wohin die Hilfskredite des dritten Memorandums für Griechenland wirklich flossen.

Über die Hälfte (36,3 Mrd. Euro von den 61,9 Mrd. Euro) der Griechenland im Rahmen des dritten Memorandums gewährten Hilfskredite wurden für vorherige Kredite an die Gläubiger gegeben und 5,4 Mrd. Euro flossen wieder an die Banken. Nur 8,8 Mrd. Euro wurden für anderweitige Bedürfnisse verwendet.

Der Löwenanteil der sogenannten Hilfsgelder floss also in die Bedienung der Verschuldung Griechenlands und damit direkt wieder an seine Gläubiger zurück, während in der realen Wirtschaft des Landes nur ein minimaler Bruchteil der „Hilfe“ angelangte!
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ESM gibt letzte Tranche an Griechenland frei

7. August 2018 / Aufrufe: 236 Kommentare ausgeschaltet

Der ESM gab die 15 Milliarden Euro betragende letzten Tranche an Griechenland frei, mit der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und Tilgungen gedeckt werden sollen.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) gab die Auszahlung der letzten Tranche in Höhe von 15 Mrd. Euro aus dem Hilfsprogramm an Griechenland bekannt.

Laut der Bekanntmachung des ESM sollen 9,5 Mrd. Euro für die Schaffung des Liquiditätspolsters des Fiskus und 5,5 Mrd. Euro für die Bedienung der Verschuldung verwendet werden. Nach der in Rede stehenden Auszahlung wird das Liquiditätspolster Griechenlands insgesamt 24 Mrd. Euro erreichen und ab dem Auslaufen des Programms (sprich dritten „Memorandums“) am 20 August 2018 für ungefähr 22 Monate die Finanzierungsbedürfnisse des Landes decken können.
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Noch ein Aufschub für Griechenlands Umschuldung?

25. Juni 2018 / Aufrufe: 277 Kommentare ausgeschaltet

Nach den jüngsten Statements der Institutionen scheinen Griechenlands europäische Partner es mit einer essentiellen Intervention bei seiner Verschuldung nicht eilig zu haben.

Die aus den nicht verwendeten Geldern des 3. Programms („Memorandums“), den 2017 erfolgten Anleihen-Emissionen und der Erstattung der Gewinne der Zentralbanken geschaffene Liquiditätsrücklage ist geeignet, Griechenlands Kreditbedürfnisse wenigstens bis 2020 zu decken.

Parallel ist der Sekundärmarkt der griechischen Anleihen sehr beschränkt und folglich besteht keine Gefahr einer Entgleisung der sogenannten „Spreads“.
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ESM friert Tranche an Griechenland ein

9. Juni 2018 / Aufrufe: 840 1 Kommentar

Wegen des Zahlungsstopps des griechischen Fiskus an den privaten Sektor friert der ESM die Zahlung der Tranche von 1 Milliarde Euro an Griechenland ein.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) zeigte Athen die „rote Karte“ und friert die Freigabe der von der dritten Bewertung abhängigen 1 Mrd. Euro bis auf weiteres ein.

Der entsprechende Beschluss wurde während der Dauer der Sitzung des Vorstands des ESM am 08 Juni 2018 gefasst.
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Kommission gab Einigung mit Griechenland bekannt

20. Mai 2018 / Aufrufe: 395 Kommentare ausgeschaltet

Die Europäische Kommission gab die Erzielung einer sogenannten technischen Vereinbarung mit Griechenland bekannt.

Die Europäische Kommission gab am 19 Mai 2018 bekannt, dass Griechenland mit den sogenannten Institutionen, sprich seinen internationalen Gläubigern zu einer Vereinbarung auf technischem Niveau (staff level agreement / SLA) über ein Reformpaket gekommen ist.

Die Kommission teilte mit, Griechenland werde die Reformen bei einem Treffen der Finanzminister der Eurozone (Eurogruppe) am 24 Mai 2018 präsentieren und sie vor einer weiteren Begegnung am 21 Juni 2018 umsetzen, ohne jedoch weitere Details anzugeben.
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Griechenlands Finanzierungsbedürfnisse sind handhabbar

27. April 2018 / Aufrufe: 433 1 Kommentar

Laut dem leitenden Ökonom des ESM sind Griechenlands Finanzierungsbedürfnisse angesichts der sichergestellten niedrigen Kreditzinsen handhabbar.

Mit seiner Finanzierung durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) stellt Griechenland für viele Jahre niedrige Zinssätze sicher, so dass seine Finanzierungsbedürfnisse handhabbar sind, erklärte der Chefökonom des ESM, Rolf Strauch.

In einem Artikel in der Zeitschrift Eurofi versicherte Rolf Strauch, die Normalisierung der Währungspolitik seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) beinhalte für kein Land der Eurozone eine unmittelbare Gefahr für die Tragfähigkeit der Verschuldung.
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Griechenland bildet „Rücklagen“

19. August 2017 / Aufrufe: 424 Kommentare ausgeschaltet

In Umsetzung eines entsprechenden Beschlusses der Eurogruppe legt Griechenland ein Liquiditätspolster für den Schuldendienst an.

Angesichts des nahenden Endes des (aktuellen) Memorandums wird bei bei der Griechischen (Zentral-) Bank (TtE) ein Sonderkonto eingerichtet, auf dem die Gelder für die Schaffung einer „Rücklage“ des griechischen Fiskus gesammelt werden, die ausschließlich für die Tilgung der Verschuldung Griechenlands verwendet werden sollen.

Den im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten einschlägigen Beschluss unterzeichnete der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis.
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Gläubiger drohen Griechenland mit Bail-in

1. Februar 2017 / Aufrufe: 1.826 4 Kommentare

In ihren Bemühungen, Griechenland zur Ergreifung immer neuer Maßnahmen zu zwingen, drohen die Gläubiger nun sogar auch mit einem Schnitt der Bankguthaben!

Der Kessel rund um Griechenland wird enger und inzwischen nehmen die Drohungen seiner europäischen … „Partner“ bezüglich einer neuen finanziellen Strangulierung zu, wenn das Land nicht ihren absurden Forderungen nach einer sofortigen gesetzlichen Festschreibung eines neuen Pakets belastender fiskalischer und struktureller Maßnahmen für 2018 und die nachfolgenden Jahre nachgibt.

Die Deutschen und die übrigen Gläubiger verstärken ihre Anstrengungen, Griechenland zu erpressen, und gelangen dabei mittlerweile an dem Punkt an, Szenarien seines Ausscheidens aus dem Euro zu „flüstern“, falls ihren Ansichten nicht stattgegeben wird. Und all dies trotz des Umstands, dass der griechische Staatshaushalt des Jahres 2016 mit einem Primärüberschuss von 2% des BIP bzw. 3,5 Mrd. Euro abzuschließen scheint, der damit um 2,6 – 2,7 Mrd. höher als von dem Memorandum vorgesehen sein wird!
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