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Artikel Tagged ‘einlagensicherung’

Bürger in Griechenland sollen Geld zu Banken zurückbringen

17. September 2015 / Aufrufe: 4.776 1 Kommentar

Die Griechen sollen ihr Geld zur Bank bringen, der ehemalige Finanzminister Tsakalotos erklärt, die Guthaben seien nicht sicher, und das Finanzamt nimmt alle Konten ins Visier.

Der stellvertretende Finanzminister Tryfonas Alexiadis rief die Bürger in Griechenland auf, die Gelder, die sie von den Banken abzogen und zu Hause in „Truhen“ und Matratzen aufbewahren, auf ihre Bankkonten zurück zu bringen.

Am vergangenen Montag (14 September 2015) in der Morgensendung des TV-Senders Mega sprechend versicherte Herr Alexiadis, jeder Bürger, der Geld zu der Bank zurück bringt, von der er es aus Angst (vor einem Grexit bzw. „Schnitt“ der Guthaben) abgehoben hatte, „kein Problem hat“ – womit er meinte, dass im Fall, wo es sich um Gelder handelt, die auf legale Weise erworben und besteuert worden sind, kein Grund zur Beunruhigung besteht, da sie nicht überprüft und (erneut) besteuert werden sollen. (Zu letzterem ist allerdings anzumerken, dass dies in der Praxis nicht zutrifft!)
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Nicht nur Griechenland will an Matratzengeld

30. August 2015 / Aufrufe: 1.936 4 Kommentare

Nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa werden Bemühungen unternommen, sogenanntes Matratzengeld in das Banksystem zurück zu führen.

Die Bemühung um die Rückführung abgezogener Guthaben zu den Banken ist nicht nur eine griechische, sondern paneuropäische Angelegenheit, da die Ungewissheit auf den Märkten die Sparer beunruhigt und sie dazu bringt, mehr ihrer „Matratze“ als den Banken zu vertrauen.

In die Richtung der Stärkung des Vertrauens der Sparer bewegt sich auch die Gründung eines europäischen Einlagensicherungsfonds für die Gesamtheit der systemischen Banken der Eurozone, die im September 2015 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und der EZB in Angriff genommen werden soll. Der Fonds wird die Guthaben bis zu 100.000 Euro für jede Bank garantieren, die in ein Unvermögen zur Absicherung ihrer Einlagen gerät, und wird für den jeweiligen nationalen Einlagensicherungsfonds unterstützend wirken. Höheres Ziel seiner Gründung ist, das Vertrauen der Sparer in die Banken zu vertiefen und die „Flucht“ der Einlagen mit Ziel die „Matratze“ einzuschränken.
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Kann Griechenland das Vermögen seiner Bürger garantieren?

20. Juli 2015 / Aufrufe: 1.455 1 Kommentar

Inwieweit vermag der griechische Staat das Vermögen seiner Bürger zu garantieren?

Der griechische Staat war nie kreditwürdig. Und dabei handelt sich um eine Feststellung, die zu dokumentieren es keiner großen Mühe bedarf. Die Fakten sind viele und man findet sie sehr leicht in seiner historischen Kontinuität im Lauf der Zeit. Außerdem sprechen wir von einer Körperschaft, der politische Unabhängigkeit gewährt wurde, ohne dass das im Protokoll die Unterschrift irgend eines griechischen Politikers verlangt wurde (Londoner Protokoll vom 03 Februar 1830).

Nach all dem, was heute und mit geschlossenem Bankensystem in Griechenland geschieht, stellt sich logischerweise die Frage, ob der griechische Staat in der Lage ist, das mobile und immobile Vermögen seiner Bürger zu schützen. Ob er also nicht dessen Wert, der variablen Umständen unterliegt, sondern dessen Sicherung garantiert.
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Sind Griechenlands Banken gegen einen Run gewappnet?

8. Januar 2015 / Aufrufe: 670 1 Kommentar

Der Abzug von Geldern aus dem Banksystem in Griechenland scheint bisher überschaubar zu sein, jedoch bleibt die Frage, inwieweit er gegebenenfalls abgefangen werden kann.

Die Abhebungen aus Guthaben bei den Banken in Griechenland mögen während der letzten Tage steigende Tendenzen zeigen, die harmonisierten Züge von Seite der Griechischen Bank und der Europäischen Zentralbank haben jedoch zum Ergebnis, dass dem Phänomen weiterhin begegnet werden kann.

Was wird jedoch geschehen, falls es wirklich zu einem – im Rahmen der speziell auch in deutschen Medien systematisch geschürten Panik vor einem sich abzeichnenden Wahlsieg der SYRIZA propagierten – „Schaltersturm“ kommen sollte?
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Warum Tsipras vor den Sparern in Griechenland zittert

6. Januar 2015 / Aufrufe: 1.527 Kommentare ausgeschaltet

Die SYRIZA-Partei in Griechenland muss die sogenannte Fraktion der Sparer von der Sicherheit ihrer Guthaben überzeugen und unbedingt einen Ban Run verhindern.

In der Koumoundourou (Anmerkung: gemeint ist die Parteizentrale der SYRIZA) schätzt man ein, das größte Hindernis zwischen der SYRIZA und der Regierungsübernahme sei die … „Fraktion der Sparer“, und macht die Bemühung um die Beruhigung der Anleger inmitten von Szenarien über Grexit und leere ATMs zu einer zentralen Achse der Wahlkampfkampagne.

Den Ton gab den Funktionären der SYRIZA Alexis Tsipras mit seiner Rede am 29 Dezember 2014 bei der ersten Versammlung vor, welche die Partei der amtierenden Opposition nach der offiziellen Ankündigung der vorgezogenen Neuwahlen für den 25 Januar 2015 abhielt.
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Bankguthaben in Griechenland sind sicher

29. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.440 6 Kommentare

Die Regierung in Griechenland bereitet sich auf Turbulenzen vor und versichert, für die Gewährleistung der Sicherheit der Guthaben bei den Banken vorgesorgt zu haben.

Wir bereiten uns vor, um eventuelle Turbulenzen zu überstehen. Wir haben bereits gesetzliche Regelungen verabschiedet, die Sicherheit für die Guthaben gewähren und wir stehen in kontinuierlichem Kontakt mit den Partnern, während die gesamte Regierung mobilisiert ist und sich in Bereitschaft befindet„, betonte der griechische Finanzminister Gikas Chardouvelis gegenüber der Zeitung „To Vima“ angesichts der dritten Abstimmung im Parlament am 29 Dezember 2014 zur Wahl eines Staatspräsidenten und der Möglichkeit, dass das Land in vorgezogene Neuwahlen geführt wird.

Herr Chardouvelis schickt eine klare Botschaft, Griechenland müsse in dem auf seinem eigenen Konjunkturplan basierenden nächsten Stadium fortfahren, aus eigener Initiative, ohne durch die Drohungen der Troika dazu gezwungen zu werden.
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Katastrophale Regelungen für Kunden der Laiki und Cyprus Bank

1. April 2013 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 4.222 4 Kommentare

Die Kunden der Laiki Bank in Zypern laufen in Gefahr, fast ihre gesamten nicht durch die Einlagensicherung gedeckten Kontoguthaben zu verlieren.

Die Zentralbank von Zypern (CBC) erließ am 29 März 2013 zwei Verordnungen, mit denen für das Verfahren der Rekapitalisierung der Cyprus Bank und der Spaltung der Laiki Bank erheblich höhere als anfänglich veranschlagte „Haircuts“ der Sparguthaben vorgesehen werden. Die beiden Verordnungen heben signifikant den Beitrag der nicht durch die Einlagensicherung gedeckten Sparer an. Im Fall der Laiki laufen die nicht abgesicherten Anleger sogar in Gefahr, nach Abschluss des Liquidationsverfahrens praktisch ihr gesamtes nicht durch die Einlagensicherung gedecktes (sprich über 100.000 € hinausgehendes) Kapital zu verlieren, da alle Kredite der Laiki Bank auf die Cyprus Bank transferiert werden.

Am 30 März 2013 schritt die Zentralbank Zyperns zu weiteren Klarstellungen bezüglich der Umsetzung der Verordnungen über die Sanierung der Cyprus Bank und die Absorption der „guten“ Geschäftsbereiche der Laiki Bank. Zum besseren Verständnis der Sanierungsmaßnahmen, die kraft des Gesetzes über die Sanierung von Kredit- und anderen Instituten des Gesetzes 2013 auf die Cyprus Bank und die Laiki Bank auf Basis der am 25 März 2013 getroffene Vereinbarung der Eurogruppe mit der zyprischen Regierung angewendet werden, stellt die CBC Folgendes klar:
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Griechenland verlängert Einlagensicherung bis Ende 2015

15. Juli 2011 / Aufrufe: 787 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde die Einlagen-Garantie für Einlagen und Sparguthaben bei griechischen Banken bis Ende 2015 verlängert.

Mit dem heute (14.07.2011) bekanntgegebenen Beschluss 23384/27.5/2011 des griechischen Finanzministeriums wurde die Geltung des Gesetzes über den Schutz der Bankeinlagen (N. 3746/2009) von bis zu 100.000 Euro bis Ende 2015 verlängert. Die Geltung des in Rede stehenden Gesetzes wäre ohne den Beschluss zur Verlängerung Ende 2011 ausgelaufen.

Die Einlagensicherung wird mittels des Sicherungsfonds für Einlagen und Investitionen (Ταμείο Εγγύησης Καταθέσεων και Επενδύσεων / TEKE) gewährleistet und bezieht sich auf den Betrag von 100.000 Euro für die Guthaben des selben Anlegers bei jeder Bank.
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