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Artikel Tagged ‘einheitswert’

Utopische Einheitswerte vertiefen Immobilienkrise in Griechenland

18. Juni 2014 / Aktualisiert: 18. Juni 2014 / Aufrufe: 1.248 Keine Kommentare

Laut der Bank von Griechenland tragen die imaginären Immobilien-Einheitswerte maßgeblich zu der Krise auf dem griechischen Immobilienmarkt bei.

In ihrem am 12 Juni 2014 präsentierten Finanzbericht „bombardiert“ die Bank von Griechenland (TtE bzw. BGC) die abstrakte Überbesteuerung des Immobilienvermögens aufgrund der imaginären (Immobilien-) Einheitswerte.

Die Bank von Griechenland betont, die steuerliche Belastung der Immobilien habe zu der Krise beigetragen, die der griechische Immobilienmarkt durchmacht, da sie die Investoren entmutigt.
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Exorbitante Einheitswerte würgen Immobilienmarkt in Griechenland ab

29. Mai 2014 / Aufrufe: 1.774 6 Kommentare

Die völlig irrealen Immobilien-Einheitswerte in Griechenland bringen den so wie so todkranken Immobilienmarkt erneut völlig zum Erliegen.

Die Wiedereinführung des „Vermögensnachweises“ für den Kauf ab dem ersten Quadratmeter verursacht erneut die Ausbremsung der Immobilientransaktionen und die Einfrierung des Immobilienmarkts in Griechenland, mit großen Folgen auch für die öffentlichen Einnahmen.

Es handelt sich jedoch um einen „Vermögensnachweis“, der praktisch „blind“ ist, da er auf Basis der außerhalb jeder Realität liegenden „Einheitswerte“ (sprich nach dem sogenannten System der objektorientierten Wertbestimmung amtlich festgesetzten Immobilienpreise) zur Anwendung kommt.
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Klagewelle gegen utopische Immobilien-Einheitswerte in Griechenland

29. April 2014 / Aufrufe: 1.065 2 Kommentare

Vor den Gerichten in Griechenland schwelt eine juristische Bombe für den einheimischen Immobilienmarkt und die völlig irrealen Einheitswerte.

Vor verschiedenen griechischen Gerichten befindet sich eine Welle von Klagen in Entwicklung, die darauf abzielen, die (im Vergleich zu den Marktpreisen) aufgeblähten Immobilien-Einheitswerte im ganzen Land zu senken.

Gleichzeitig wird mit anderen Klagen angestrebt, die überdimensionale Immobilienbesteuerung in den letzten Jahren (soweit sie sich auf die „aufgeblähten“ Einheitswerte gestützt war) als verfassungswidrig annullieren zu lassen, während parallel gefordert wird, auch die Einheitliche Immobilienbesitzsteuer (ENFIA) nebst der Besteuerung des Immobilien-Wertzuwachses für verfassungswidrig zu erklären.
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Steuerfalle bei Immobilienkauf in Griechenland

22. April 2014 / Aufrufe: 1.572 2 Kommentare

Beim Immobilienkauf in Griechenland drohen böse Steuerfallen, da die Finanzämter auf Basis utopischer Einheitswerte irreale fiktive steuerpflichtige Einkommen feststellen.

Die Steuerpflichtigen, die zum Kauf von Immobilien oder zur Errichtung von Gebäuden schreiten, laufen in Gefahr, in die Falle der sogenannten „Einkommensindizien“ zu geraten, und zwar sogar auch dann, wenn es sich um eine Erst- / Hauptwohnung handelt.

Seit dem 01 Januar 2014 gelten alle einschlägigen aufgewendeten Beträge grundsätzlich als Einkommensindizien. Diese Indizien werden jedoch nicht etwa Basis der wirklichen Beträge veranschlagt, welche die Steuerpflichtigen entrichten um eine Immobilien zu kaufen oder Gebäude zu errichten, sondern auf Basis der Einheitswerte der Immobilien, die sich derzeit auf sehr viel höheren Ebenen bewegen als die Niveaus der tatsächlichen Marktpreise.
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Immobilienmarkt in Griechenland ist seit 2 Monaten mausetot

7. März 2014 / Aufrufe: 1.932 Keine Kommentare

In Griechenland kam seit Anfang 2014 wegen ungeklärter steuerlicher Themen, aber auch paradoxer Forderungen der Troika keine einzige Immobilien-Übereignung zustande.

Bei einem Arbeitstreffen mit technischen Stäben der Troika warnte der Staatssekretär des griechischen Finanzministeriums, Giorgos Mavraganis, die Verzögerungen bei der Änderung der Besteuerung des „Zugewinns“ aus Immobilientransaktionen haben signifikante Auswirkungen auf den Markt und Wirtschaftsaktivität.

Das Finanzministerium untersucht Änderungen (konkret Befreiungen von der pauschalen „Zugewinnsteuer“ in Höhe von 15%, die bei der Immobilien-Übereignung erhoben wird) für alle Verkäufer, die Immobilien über einen Zeitraum von über 25 Jahren in ihrem Eigentum behalten oder aus dem Verkauf einen „Gewinn“ von weniger als 25.000 Euro erzielen und die Immobilie wenigstens fünf Jahre lang behielten.
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Finanzamt in Griechenland blockiert Immobiliengeschäfte

4. März 2014 / Aufrufe: 1.047 1 Kommentar

Eine gesetzliche Regelung hindert Steuerschuldner in Griechenland daran, Immobilien zu verkaufen und wenigstens einen Teil ihrer Schulden an den Fiskus zu begleichen.

Eine neue gesetzliche Bestimmung, die in Griechenland eigentlich die Interessen des Fiskus schützen sollte, verursacht letztendlich den Verlust von Einnahmen, da besagte Regelung für Schuldner des Fiskus die Möglichkeit blockiert, Immobilien zu veräußern.

Immobilienmakler melden, dass in dem Fall, wo der zwischen Käufer und Verkäufer vereinbarte Preis nicht ausreicht, um die Schulden des Verkäufers an den Fiskus völlig zu decken, das Finanzamt die Transaktion nur dann akzeptiert, wenn der Verkauf zu dem nach dem System der sogenannten objektorientierten Wertbestimmung festgesetzten Preis („Einheitswert“) erfolgt, damit auf diese Weise die Gesamtheit der Verbindlichkeit gedeckt wird.
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Ende des Immobilienmarkts in Griechenland

11. Januar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.706 7 Kommentare

Experten erachten die neuen Steuermaßnahmen und anstehende Anhebung der Sachwerte als endgültigen Gnadenschuss für den Immobilienmarkt in Griechenland.

Die Erhöhung der amtlichen Immobilien-Sachwerte in Kombination mit mit dem neuen System zur Besteuerung des Immobilienvermögens in Griechenland wird nicht nur den Gnadenschuss für einen halbtoten Immobilienmarkt bedeuten, sondern auch zu einer unglaublichen Steuerjagd auf hunderttausende Immobilieneigentümer führen. Ebenfalls werden mit der Anhebung der Sachwerte auch die notariellen Provisionen, das Honorar des – in der Regel obligatorisch – zu bestellenden Rechtsanwalts, die Kosten der Eintragung von Rechten in Grundbuch / Hypothekenregister, die Vergütung des Immobilienmaklers sowie auch global alle Abgaben und Gebühren sprunghaft ansteigen, die auf Basis der Sachwerte erhoben werden.

Die Angleichung der Immobilien-Sachwerte war ursprünglich ab Anfang 2012 gedacht, scheint jedoch inzwischen für wenigstens ein halbes Jahr zurückgestellt worden zu sein und ab dem kommenden Juni 2012 zu beginnen. Zusammen mit den Sachwerten wird höchstwahrscheinlich auch das neue Besteuerungssystem für das Immobilienvermögen gelten, das unter anderem eine Zusammenlegung aller immobilienbezogenen Steuern vorsieht.
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Erhöhung der Immobilien-Einheitswerte in Griechenland

18. September 2011 / Aktualisiert: 29. September 2011 / Aufrufe: 1.199 Keine Kommentare

In Griechenland kündigte Finanzminister Evangelos Venizelos eine weitere Erhöhung der Immobilien-Einheitswerte an, die vermutlich ab 2012 in Kraft treten wird.

Regierungsvertreter und Finanzminister Evangelos Venizelos kündigte am vergangenen Donnerstag (15.09.2011) im ständigen parlamentarischen Ausschuss für Finanzthemen die Erhöhung der Einheitswerte bzw. sachwertorientierten Immobilienpreise an. Es wird erwartet, dass die Tabellen mit den neuen Einheitspreisen gegen Ende Oktober fertig sind, um ab 01.01.2012 zur Anwendung zu kommen. Dies bedeutet, dass sowohl die mittels der Stromrechnungen der DEI bzw. alternativen Stromlieferanten erhobenen Abgaben auf Immobilien und eine Reihe weiterer steuerlicher Immobilien-Belastungen als nicht zuletzt auch die Grundsteuer (FMAP) kräftig steigen werden.

Bezüglich der Bemühungen um die volkswirtschaftliche Akkommodation betonte der Finanzminister, dass während des vergangenen Zeitraums Verpflichtungen der Regierung gegenüber der Troika nicht umgesetzt worden waren und es nun erforderlich sei, entschlossen voranzuschreiten. „Eine Reihe von Maßnahmen haben nichts gebracht. Einige Maßnahmen wurden nicht ergriffen. Nicht ergriffen wurde beispielsweise die Maßnahme der Angleichung der Einheitswerte für Immobilien„, erklärte Herr Venizelos charakteristisch.
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