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Artikel Tagged ‘efsf’

EZB hilft endlich Griechenland

1. Mai 2016 / Aufrufe: 1.391 2 Kommentare

Griechenland erhält endlich eine gewisse Hilfe von der Europäischen Zentralbank.

Mehr als ein Jahr nach Anlaufen ihrer letzten Stützmaßnahmen hat die Europäische Zentralbank (EZB) damit begonnen, von den griechischen Banken gehaltene Rettungs-Anleihen aufzukaufen.

Den griechischen Banken wurden von der EZB ungefähr 2,5 Mrd. Euro an Anleihen abgekauft, die von dem Europäischen Rettungsfonds, der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ausgegeben worden waren.
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Griechenland wird wieder das Geld ausgehen

27. Januar 2016 / Aufrufe: 2.162 3 Kommentare

ESM-Chef Klaus Regling vertritt, Griechenland werde trotz einer Verbesserung seines Verhältnisses zu den Gläubigern früher oder später wieder das Geld ausgehen.

Klaus Regling, geschäftsführender Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), schlägt erneut die Alarmglocke, da er in einem Interview an die französische Zeitung Le Figaro erklärte, zwar Anzeichen einer Verbesserung in der „Atmosphäre“ in dem Verhältnis Griechenlands zu seinen internationalen Gläubigern zu sehen, jedoch werde es für Griechenland „früher oder später ein Finanzierungsproblem geben„.

Spezieller betonte Herr Regling charakteristisch, „die Atmosphäre ist völlig anders. Die ersten sechs Monate des vergangenen Jahres waren eine Katastrophe.
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Banken in Griechenland unter staatlicher Kontrolle

30. Mai 2012 / Aufrufe: 1.886 1 Kommentar

In Griechenland erhielten die Nationalbank, Eurobank, Alpha Bank und Piräus-Bank die ersten Gelder in Höhe von insgesamt 18 Milliarden Euro zu ihrer Rekapitalisierung.

Die Kontrolle der vier größten griechischen Banken geht auf den Staat über. Nach wochenlanger Verzögerung wurden am Freitag die Vereinbarungen über die Einbringung der ersten 18 Mrd. Euro durch die Finanzstabilisierungsfaszilität (FSF) unterzeichnet, die für die Ergänzung des durch den Schuldenschnitt (PSI) verloren gegangenen Eigenkapitals vorgesehen sind. Praktisch handelt es sich um eine Anzahlung, die im Rahmen des Hilfspakets in Höhe von insgesamt 50 Mrd. Euro bereitgestellt wird, welches in der Kreditvereinbarung vorgesehen ist, die das Memorandum begleitet.

Die Unternehmensleitungen der Griechischen Nationalbank (ETE / NBG), Alpha Bank, Eurobank (EFG) und Piräus-Bank unterzeichneten die einschlägigen Verträge mit der Europäischen Finanzstabilisierungsfaszilität (EFSF) und dem nationalen Stabilitätsfond (FSF), womit die verfügbare Hilfe zur Deckung der Verluste der Banken aus ihrer Beteiligung an dem Programm des Umtausches der griechischen Staatsanleihen freigegeben wurden. Mit dieser Kapitalspritze erreichen die Indizes ihrer Kapitaldeckung wieder die gestatteten Mindestwerte und verschaffen dem System ein signifikantes „Polster“ zur Bewältigung des Drucks, den die politische Unsicherheit an der Front der Einlagen schafft. Gleichzeitig wird nach einem mehrtägigen Ausschluss auch wieder der Zugang der vier Kreditinstitute zu den Mechanismen der primären Refinanzierung durch die Europäische Zentralbank (EZB) sichergestellt.

Die Leitungen der Banken sind zuversichtlich, dass sich mit ihrer Rekapitalisierung das Marktklima verbessern und das Vertrauen der Anleger gegenüber der Branche gestärkt wird. Mit den 18 Mrd. Euro können sich die Anleger bezüglich der Absicherung ihrer Gelder wieder sicherer fühlen. Von der in Rede stehenden Tranche gingen 6,9 Mrd. € an die Nationalbank, 5 Mrd. € an die Piräus-Bank, 4,2 Mrd. € an die Eurobank und 1,9 Mrd. € an Alpha Bank.
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