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Artikel Tagged ‘branchentarifvertrag’

Gegendarstellung der IKEA zu Lohnkürzungen in Griechenland

22. November 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 688 6 Kommentare

Angesichts der Proteste gegen die Lohnkürzungen bei IKEA in Griechenland publizierte die Housemarket SA – IKEA auf Facebook eine Gegendarstellung.

Nach der großen Publizität, welche das Thema der beschlossene Lohnkürzungen bei der Housemarket SA (IKEA) in Griechenland in der Öffentlichkeit und speziell auch auf den Plattformen der Social Media erlangte, publizierte die Firma eine Bekanntmachung und Gegendarstellung, die nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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511 Euro brutto für junge Arbeitnehmer in Griechenland

7. März 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.019 9 Kommentare

In Griechenland wurde der gesetzliche Mindestlohn für junge Arbeitnehmer bis 25 Jahre in allen Branchen und Berufen global auf 511 Euro brutto pro Monat gesenkt.

Ein Beschluss des griechischen Kabinetts, der die Geltung einer gesetzlichen Verfügung hat und am 28. Februar verabschiedet wurde, sieht für junge Arbeitnehmer im Alter von bis zu 25 Jahren die Außerkraftsetzung aller Branchentarifverträge und kollektiven Tarifvereinbarungen vor. Dies bedeutet in der Praxis, dass die Arbeitgeber unabhängig von bestehenden Verträgen die Löhne aller jungen Arbeitnehmer sofort auf 511 Euro brutto senken können!

Dies stellte Anna Stratinaki am 05. März 2012 in einem Interview in einer Fernsehsendung klar und offenbarte, dass es in dem immer heftiger werdenden Angriff gegen die Arbeiter und das Volk keinerlei Limit gibt. Gleichzeitig öffnet sich jedoch mit den jungen Leuten als Fahrzeug auch der Weg für die beschleunigte Offensive zu Lasten aller Branchentarifverträge.
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Griechenland soll nationalen Manteltarifvertrag abschaffen

4. Oktober 2011 / Aufrufe: 689 10 Kommentare

Griechenland soll unter dem Druck der Gläubiger den nationalen Manteltarifvertrag abschaffen, der zur Zeit einen gesetzlichen monatlichen Mindest-Nettolohn von etwa 540 Euro vorsieht.

Die Vertreter der Troika verlangten am Montag (03.10.2011) von der griechischen Regierung die Abschaffung der „letzten roten Linie“ bezüglich der Löhne auf dem privaten Sektor und provozierten damit prompt die zornige Reaktion des Dachverbands der Arbeiterorganisationen GSEE. Konkret verlangten die Vertreter der Gläubiger Griechenlands die Abschaffung des nationalen Manteltarifvertrags, um noch niedrigere Arbeitslöhne als die derzeitigen gesetzlichen Mindestlöhne von monatlich ca. 540 Euro netto / 750 Euro brutto bzw. auf Tageslohnbasis ca. 24 Euro netto / 33,50 Euro brutto durchsetzen zu können.

Diese aus heiterem Himmel gestellte Forderung schlug im Rahmen der mit Arbeitsminister Jorgos Koutroumanis geführten Besprechungen natürlich wie eine Bombe ein, zumal bis heute niemals ein solches, sondern nur das Thema der Branchen- und Unternehmenstarifverträge zur Rede gestanden hatte. Der nationale Manteltarifvertrag stellte dagegen bisher die „rote Linie“ dar, die von allen akzeptiert wurde. (Es sei angemerkt, dass mithilfe der umstrittenen Firmentarifverträge  inzwischen auf breiter Basis die bestehenden Branchentarifverträge unterlaufen werden und die Unterzeichnung  nicht selten durch massiven Druck auf die Arbeitnehmer erzwungen wird.)
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