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Lieferstopp an Krankenhäuser in Griechenland

14. September 2012 / Aufrufe: 880 2 Kommentare

Die organisierten Lieferanten medizinischer Artikel in Griechenland beschlossen einstimmig, die öffentlichen Krankenhäuser nicht mehr „auf Rechnung“ zu beliefern.

In einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossen die in dem Panhellenischen Verband der Lieferanten für medizinische Artikel (PA.SY.P.I.E.) organisierten Firmen einstimmig, ab dem kommenden Montag (17 September 2012) zur Einstellung der Belieferung „auf Rechnung“ aller öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland zu schreiten.

Zusätzlich stellen die Mitgliedsfirmen des PA.SY.P.I.E. ab dem selben Datum und bis auf weiteres bzw. bis zur vollumfänglichen Begleichung der aufgelaufenen Verbindlichkeiten die Belieferung der nachstehenden Krankenhäuser, welche überdimensionale Zahlungsrückstände aufweisen, völlig ein:

  • Allgemeines Krankenhaus Athen „Evangelismos“
  • Allgemeines Krankenhaus Rhodos „A. Papandreou“
  • Allgemeines Krankenhaus Athen „Sismanoglio“
  • Allgemeines Krankenhaus  Piräus „Tzanio“
  • Allgemeines Krankenhaus Ionia „Agia Olga“
  • Allgemeines Universitätskrankenhaus Alexandroupoli
  • Allgemeines Universitätskrankenhaus „Attikon“
  • Allgemeines Krankenhaus Kalamata

Wie der Verband in einer einschlägigen Bekanntmachung anführt, „wird der Beschluss notwendig und ist die natürliche Folge des unerträglichen finanziellen Drucks, den die Lieferanten medizinischen Materials über einen ausgedehnten Zeitraum erfahren und der die tragische Schrumpfung zum Ergebnis hat, welche die gesamte Branche sowohl quantitativ als auch hinsichtlich der inexistenten Liquidität der Firmen trifft„.

Der PA.SY.P.I.E.Ο führt die Situation auf folgende Punkte zurück:

  1. Einbeziehung der Krankenhausanleihen, welche die Firmen zur Begleichung der Schulden der Jahre 2007 – 2009 akzeptierten, in den „Schuldenschnitt“ (PSI).
  2. Verbot der Bezahlung der Firmen, die sich nicht der Regulierung der Anleihen auf Basis des Artikels 41 des Gesetzes 4058/2012 unterwarfen.
  3. Unverhältnismäßige Verzögerung der Tilgung der aufgelaufenen Verbindlichkeiten der Jahre 2010 – 2011 – 2012
  4. Völliges Fehlen der Finanzierung durch das Banksystem

(Quelle: in.gr)

Notstand in Krankenhäusern in Griechenland

14. Juni 2010 / Aktualisiert: 24. August 2013 / Aufrufe: 509 1 Kommentar

Infolge des Mangels an notwendigen Materialen selbst für elementare medizinische Handlungen herrscht in den öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland eine tragische Lage.

Inzwischen werden außer den programmierten chirurgischen Eingriffen auch Notoperationen aufgeschoben, bestimmte diagnostische Untersuchungen können nicht mehr durchgeführt werden und die Sammlung freiwilliger Blutspenden droht landesweit völlig zum Erliegen zu kommen. Der Präsident der Krankenhausärzte Dimitris Varnavas erklärte in einem eindringlichen Appell, dass in den Krankenhäusern ein enormer Mangel herrsche und für den Fall, dass nicht noch in dieser Woche (sprich ab Montag, dem 14. Juni 2010) Maßnahmen ergriffen werden, sogar auch mit dem Verlust von Menschenleben gerechnet werden müsse.
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