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Artikel Tagged ‘beihilfe’

Griechenland soll noch mehr Sozialleistungen streichen

1. November 2016 / Aufrufe: 2.575 8 Kommentare

Die Weltbank legt Griechenland nahe, 15 konkrete Sozialleistungen abzuschaffen, die für das Jahr 2016 mit insgesamt knapp 250 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Nach dem Vorschlag, den (bezeichnenderweise nur Arbeitnehmern, Rentnern und hauptberuflichen Landwirten gewährten) jährlichen Einkommensteuer-Freibetrag von derzeit etwa 8.000 Euro auf 5.000 Euro zu senken, kommt die Weltbank erneut auf den Plan um „Wellen“ zu schlagen.

In einem Bericht „empfiehlt“ die Weltbank praktisch die völlige Streichung einer Reihe von Beihilfen und Sozialleistungen, die derzeit hunderttausende Bürger in Griechenland beziehen.
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Rückforderung von Sozialleistungen in Griechenland

21. März 2012 / Aufrufe: 625 5 Kommentare

In Griechenland wollen die zuständigen Behörden sowohl zivil- als auch strafrechtlich gegen den unberechtigten Bezug von Sozialleistungen vorgehen.

Der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos kündigte in Zusammenhang mit den aufgedeckten Fällen rechtswidrig bewilligter und gezahlter Sozialleistungen deren Rückforderung sowie auch rechtliche Konsequenzen für alle Beteiligten an. Gleichzeitig wies er Kommunen und Ärzten die Verantwortung für die Gewährung von Sozialleistungen an unberechtigte Personen zu.

Wie der Gesundheitsminister gegenüber dem Radiosender SKAI erklärte, beginnt nach der (inzwischen abgeschlossenen) Erfassung der Bezugsberechtigten das Verfahren der Rückzahlung der Gelder von allen Empfängern, welche kein Anrecht auf die Leistungen hatten, und der Zuweisung von Verantwortungen an alle, die nicht existierende Behinderungen bescheinigten. „Der Staat wird den Betrag von 2,5 Mrd. Euro zurückfordern, die für Sozialleistungen an all jene bewilligt wurden, die kein Recht darauf hatten„, erklärte auch Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis bei einem Radio-Interview.
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Erfassung der Empfänger von Sozialleistungen in Griechenland

4. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 733 7 Kommentare

Die Empfänger sozialer Beihilfen in Griechenland müssen sich persönlich registrieren lassen, um ihre Leistungen weiterhin beziehen zu können.

Das griechische Gesundheitsministerium ist zuversichtlich, mittels der am 01. Februar 2012 beginnenden obligatorischen persönlichen Erfassung aller Empfänger spezieller (hautsächlich gesundheitsbedingter) sozialer Beihilfen erhalten, und der Schaffung eines einheitlichen Registers dem Phänomen der „Pseudo-Behinderten“ ein Ende zu setzen.

Bei einer Pressekonferenz führte der Minister für Gesundheit und gesellschaftliche Solidarität Markos Bolaris an, die Liste der Meldung beim Gesundheitsministerium über die Gewährung von Sozialleistungen an Unberechtigte sei sehr lang, und fügte hinzu, dass inzwischen auch die Liste der Fälle lang sei, die an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden sind.
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