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Artikel Tagged ‘autobahn’

Griechenland hat die vielleicht teuerste Straße der Welt

14. September 2014 / Aufrufe: 1.758 Kommentare ausgeschaltet

Die mit Baukosten von ungefähr 40 Millionen Euro pro Kilometer möglicherweise teuerste Straße der Welt befindet sich in Griechenland.

Am Ort eines vor vielen Jahren wegen Pfuschereien katastrophal verlaufenen Verfahrens findet heute eine große Errungenschaft der Technik, ein bedeutsames Projekt statt, das griechische Studienführer und Konstrukteure, griechische Wissenschaftler bauen, und deswegen ist allen zu gratulieren, die an dieser Anstrengung beteiligt sind.

Dies war Teil der … feierlichen Erklärungen des zuständigen Ministers Michalis Chrysochoidis, als er gegen Ende August 2014 den „schwer heimgesuchten“ Abschnitt der Nationalstraße Korinth – Tripoli – Kalamata, Paradisia – Tsakona besuchte.
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Französisches Interesse an Privatisierungen in Griechenland

23. April 2013 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

Drei französische Firmen zeigen intensives Interesse an der Privatisierung von Eisenbahn, Autobahnen und Flughäfen in Griechenland.

Der französische Minister für Verkehr, maritime Wirtschaft und Fischerei, Frédéric Cuvillier, brachte bei einer Begegnung mit seinem griechischen Amtskollegen Kostis Chatzidakis das intensive Interesse französischer Unternehmen an den griechischen Eisenbahnen, Autobahnen und Flughäfen zum Ausdruck.

Konkret sprach der französische Minister von dem Interesse seitens der Gesellschaften Alstom und SNCF in Zusammenhang mit der griechischen Bahn und der Gesellschaft Vinci an der Übernahme der griechischen Autobahnen und Flughäfen.
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Höhere Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 – E90 in Griechenland

30. September 2012 / Aktualisiert: 09. Februar 2014 / Aufrufe: 1.187 Kommentare ausgeschaltet

An den Mautstellen der Egnatia-Autobahn in Griechenland werden ab Oktober 2012 für alle Fahrzeugkategorien um 20 Prozent erhöhte Mautgebühren erhoben.

Laut einer Bekanntmachung der Egnatia Odos AG und auf Basis eines einschlägigen Ministerialbeschlusses sind an allen Mautstationen der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland ab dem 01 Oktober 2012 je nach Fahrzeugkategorie um 0,30 Euro bis 1,40 Euro höhere Mautgebühren zu entrichten.

Konkret gestalten sich die Gebühren je Streckenabschnitt und Durchfahrt folgendermaßen:

  • Zweiräder und Dreiräder: 1,70 € (von 1,40 €)
  • Leichtfahrzeuge mit oder ohne Anhänger und bis zu einer Höhe von 2,20 m: 2,40 € (von 2,00 €)
  • Busse, Lastwagen und sonstige Fahrzeuge mit weniger als 4 Achsen: 6,00 € (von 5,00 €)
  • Fahrzeuge mit vier und mehr Achsen: 8,40 € (von 7,00 €)

Begründet wird die Erhöhung der Mautgebühren auf der gesamten Egnatia-Straße unter anderem mit dem erwarteten Anstieg der Wartungskosten, die sich derzeit in einer Größenordnung von jährlich 40 Mio. Euro bewegen und bisher durch die Mautgebühren nur knapp gedeckt wurden. Weiter wird betont, dass die Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich immer noch relativ niedrig liegen.

Es ist allerdings anzumerken, dass entlang der gesamten Ausbaustrecke nach wie vor zum Teil schwere konstruktive Mängel vorliegen und die notwendigen – von den optionalen ganz zu schweigen – lokalen Infrastrukturen und Begleitprojekte aus Geldmangel zum größten Teil immer noch nicht fertiggestellt bzw. nicht einmal in Angriff genommen worden sind.

(Quelle: in.gr)

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Griechenland: Gefälligkeiten an Unternehmer

5. September 2012 / Aufrufe: 457 Kommentare ausgeschaltet

Dient die Wiederaufnahme der Straßenbauprojekte in Griechenland dem wirtschaftlichen Aufschwung oder eher den Interessen in- und ausländischer Unternehmer?

Die Regierung Samaras mag hinter der Ankündigung der zehn Prioritäten, welche vor einigen Tagen Kostis Chatzidakis (Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastrukturen, Transportwesen & Netze) setzte, den wirtschaftlichen „Aufschwung“ beworben haben, jedoch zeigt allein der Umstand, dass die erste dieser Prioritäten die Wiederaufnahme der Projekte der Verkehrsachsen ist, worum genau es geht: Gefälligkeiten an die Unternehmer.

Damit wir uns nicht täuschen, die Autobahnen sind das erste Stück des öffentlichen Kuchens, den die Regierung den unternehmerischen Interessen anbietet. Und nach den Straßen, für welche natürlich Bürger und Staat unter dem Vorwand der Schaffung neuer Arbeitsplätze weiterhin zahlen werden, werden auch weitere dicke Geschäfte an die Reihe kommen – unter dem Vorwand der Privatisierungen.

Geschäfte, welche notwendig sind, damit der von den Kreisen um Samaras den inländischen und ausländischen unternehmerischen Machtzentren versprochene Ausverkauf vollendet wird, aber auch Geschäfte, welche die Beziehungen zwischen Samaras und seinem Umfeld und den neuen Auserwählten der Unternehmerwelt – also den „guten Häusern“ der Krise –  gestalten werden … .
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Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren in Griechenland verschoben

13. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 225 Kommentare ausgeschaltet

Die für Mitte Juli 2012 vorgesehene Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland wurde auf Ende September 2012 verschoben.

Mit einem gemeinsam von dem Finanzminister Giannis Stournaris und dem Staatsekretär im Entwicklungsministerium Stavros Kalogiannis unterzeichneten Beschluss wird die Erhöhung der Straßengebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland bis Ende 2012 verschoben. Folglich bleiben die derzeit geltenden Tarife von 1,40 € für Krafträder, 2,00 € für Pkw und 5,00 € für Lastwagen und Busse bis auf weiteres unverändert.

Die Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren um 20% sollte gemäß vorherigen Ministerialbeschlüssen anfänglich ab dem 16 Juli 2012 in Kraft treten (siehe auch Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland).

Speziell an der immer noch nicht fertiggestellten Mautstation für den – bisher gebührenfreien – Streckenabschnitt Strymonas – Chrysoupoli soll die Erhebung der Mautgebühren ab dem 15 Januar 2013 beginnen. Ebenfalls wird mit der Festsetzung eines speziellen Rabattsystems oder reduzierter Sondertarife für die häufige oder alltägliche Nutzung oder alle sonstigen speziellen Kategorien der Benutzer der Autobahn gerechnet.

(Quelle: in.gr)

Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland

4. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.929 20 Kommentare

In Griechenland wird gegen Mitte Juli 2012 mit einer Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Straße in einer Größenordnung von 20 Prozent gerechnet.

Die Abzocke der Bürger in Griechenland auch auf den Straßen hat kein Ende. Für die Strecke der Nationalstraße Korinth – Tripolis – Kalamata auf der Peloponnes wird von Tag zu Tag die Bekanntgabe der Inbetriebnahme einer weiteren Mautstation bei Kalamata erwartet.

Auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland werden dagegen die Fahrer ab dem kommenden Monat aufgefordert sein, um 20% erhöhte Straßengebühren an den (bisher) fünf Mautstationen zu entrichten, welche sich entlang der Egnatia-Straße befinden – eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat und inzwischen auf der Liste der Objekte steht, die vollständig privatisiert werden sollen!
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Autobahnausbau und Mautminderung in Griechenland zweifelhaft

29. Mai 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 486 Kommentare ausgeschaltet

Finanzzierungsprobleme gefährden den weiteren Ausbau der Autobahnen in Griechenland und machen auch die erwartete Minderungen der Mautgebühren unwahrscheinlich.

Wie Funktionäre des griechischen Ministeriums für Infrastrukturen zugaben, hängen die Autobahnbauprojekte derzeit praktisch in der Luft, da die Banken die Finanzierung der laufenden Projekte gestoppt haben und sich die Verhandlungen an einem kritischen Punkt befinden. Angesichts dieser Entwicklung erscheint auch die erwartete Senkung der Mautgebühren nicht erfolgen zu können. „Während der letzten Zeit haben sich die Banken auf die Hinterbeine gestellt, weil sie die Projekte als nicht überlebensfähig beurteilen„.

Falls sich zwischenzeitlich nicht doch noch etwas ändern wird ist somit kaum damit zu rechnen, dass die von Seite des Ministeriums für Ende Juni 2011 in Aussicht gestellten Senkungen der Mautgebühren auf den Autostraßen Griechenlands stattfinden werden. Geplant war, dass für die nächsten 3 Jahre der Fiskus die Kosten der Mautsenkungen übernimmt und parallel in einer ersten Phase den Betrag von 500 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt sicherstellt um über die nächsten 6 – 8 Monate für die Finanzierung der Projekte zu bürgen. Innerhalb dieses Zeitraums soll die Gesellschaft „Griechische Autobahnen“ (Ελληνικοί Αυτοκινητόδροµοι) gegründet werden, die als „Mitgift“ die Anrechte an den zukünftigen Mauteinnahmen (etwa 20 Milliarden Euro) erhält und die Bürgschaften für die Finanzierungen übernehmen wird. 
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Neue Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn in Griechenland

21. März 2011 / Aktualisiert: 23. März 2011 / Aufrufe: 1.754 7 Kommentare

Auf der bisher weitgehend mautfreien Egnatia-Autobahn A2 – E90 in Griechenland werden auf Druck der EU demnächst sechs neue Mautstellen in Betrieb genommen.

Das Bau- und Betriebskonsortium „Egnatia Odos AG“ schreitet am 23. März 2011 zur öffentlichen Ausschreibung bezüglich neuer Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland. Während der ersten Jahre werden Maut-Einnahmen in Höhe von 70 bis 90 Millionen und ab dem Jahr 2015 in Höhe von jährlich 150 Millionen Euro erwartet, die dringend zur Deckung der hohen Unterhaltskosten der geschlossenen Autostraße benötigt werden.

Neben den bereits existierenden Mautstellen bei Polymylos (Kozani) und Malgara (Thessaloniki) sollen damit über die gesamte Länge der Egnatia-Straße verteilt sechs neue Mautstationen bei Igumenitsa, Giannina, Grevena, Nymfopetra, im Gebiet des Pangeon und bei Komotini in Betrieb genommen werden. Die neuen Mautstellen werden vorerst konventioneller Art sein und so lange in Betrieb bleiben, bis das elektronische Mautsystem installiert und vollständig in Betrieb genommen ist, womit dann auch die Erhebung der Gebühren auf einer völlig anderen Basis erfolgen wird. Laut dem griechischen Ministerium für Infrastrukturen wird das elektronische Mautsystem der Egnatia-Autobahn im Jahr 2012 vollständig installiert und mit den Mautsystemen aller übrigen mautpflichtigen Nationalstraßen in Griechenland kompatibel sein.
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