Archiv

Artikel Tagged ‘ausverkauf’

Griechenland verhökert Grundstücke auf Inseln

8. Februar 2019 / Aufrufe: 1.165 Kommentare ausgeschaltet

Mittels elektronischer Ausschreibungen sollen in Griechenland unter anderem Grundstücke auf Inseln und in Urlaubsgegenden verscherbelt werden.

Die Öffentliche Immobiliengesellschaft (ETAD) in Griechenland schickt sich an, mit elektronischen Ausschreibungen mittels des Portals e-publicrealestate.gr Grundstücke auf Inseln, gewerbliche Immobilien in Athen und in anderen Städten des Landes sowie auch Einfamilienhäuser zu verkaufen.

Es handelt sich um einen äußerst kleinen Teil der zehntausende zählenden Immobilien, welche die Tochtergesellschaft des sogenannten Superfonds (EESYP / HCAP) verwaltet, die seit zwei Jahren die Bemühung um eine Bereinigung ihres riesigen Portefeuilles begonnen hat.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland gehört nicht den Griechen

2. Juli 2018 / Aufrufe: 1.246 2 Kommentare

Unter der sogenannten Linken wurde in Griechenland die Kolonialherrschaft noch mehr ausgeweitet und das Land gehört leider nicht mehr den Griechen.

Griechenland gehört den Griechen„, rief der – wie versprochen sogar eine Krawatte tragende – griechische Premierminister Alexis Tsipras am Freitag des Jubels (über den Ausgang der Eurogruppe des 21 Juni 2018) im Zappeion-Palast aus.

Übergehen wir den Umstand, dass das konkrete Motto zum ersten Mal von Kemal Atatürk während des Aufstands der Jungtürken geprägt wurde („Die Türkei gehört den Türken„), es ist unbekannt, wie es zum Motto des Sozialisten Francois Mitterand wurde („Frankreich den Franzosen„), von dem es Andreas Papandreou und dann Alexis Tsipras abkupferte.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: bringt alles unter den Hammer!

3. April 2014 / Aufrufe: 1.325 2 Kommentare

Obwohl die als neoliberales Allheilmittel vergötterten Privatisierungen sich in den USA als Flop erwiesen, besteht die Troika in Griechenland auf dem skandalösen Ausverkauf.

Die „Heiligsprechung“ der Privatisierungen, die alles heilen, ist das „neoliberale“ Medikament, das (auch) Griechenland speziell in den letzten vier Jahren in übertrieben hohen Dosierungen verabreicht wird.

Das „Rezept“ ist höchst simpel: Der Staat soll kein Vermögen haben, der Sozialstaat wird zertrümmert, und nachdem er auf ein desaströses Niveau gebracht wird, soll er den Privaten übergeben werden, damit die Gesetze (Götter) des freien Marktes funktionieren, der – wie gesagt wird – auf eine magische Weise immer bei einer … gerechten Balance angelangt. Auch wenn er – letztendlich – den groben staatlichen Interventionismus bei den Banken benötigte, damit nach September 2008 und den Zusammenbruch der Lehman Brothers nicht das Universum auseinanderfällt.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Investitionen oder Ausverkauf in Griechenland?

28. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 900 9 Kommentare

In Griechenland wird befürchtet, dass die Privatisierung staatlicher Unternehmen in einem Ausverkauf des nationalen Reichtums an Konzerne der Gläubigerstaaten resultieren wird.

Griechenland ist auf Basis des Moratoriums und der Forderungen der Troika verpflichtet, zur zügigen Privatisierung staatlicher Unternehmen bzw. zum Verkauf im Staatsbesitz befindlicher Aktienpakete zu schreiten und die Erlöse ausschließlich für die Tilgung seiner Schulden zu verwenden. Abgesehen von der Tatsache, dass die mit insgesamt rund 50 Milliarden Euro angesetzten Einnahmen aus diesen Verkäufen von Anfang an völlig utopisch waren, zeichnet sich angesichts der aktuellen Entwicklung der Aktienkurse nun allerdings ab, dass die Veräußerungen inzwischen nicht einmal mehr auch nur im Entferntesten die vor noch einigen Monaten durchaus realistisch erscheinenden Einnahmen einbringen werden.

Die Treffen des deutschen Staatssekretärs für Wirtschaft und Technologie Stefan Kapferer mit den griechischen Ministern für Finanzen, Wettbewerbsfähigkeit und Umwelt sowie auch den Umstand, dass sich ausgerechnet jetzt deutsche Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Athen einstellen, kommentiert der Chefredakteur Panos Kolokotronis der Zeitung “Vradyni” in einem am 25. August 2011 publizierten Artikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.


Gesamten Artikel lesen »