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Artikel Tagged ‘ausverkauf’

Griechenland: bringt alles unter den Hammer!

3. April 2014 / Aufrufe: 1.167 2 Kommentare

Obwohl die als neoliberales Allheilmittel vergötterten Privatisierungen sich in den USA als Flop erwiesen, besteht die Troika in Griechenland auf dem skandalösen Ausverkauf.

Die „Heiligsprechung“ der Privatisierungen, die alles heilen, ist das „neoliberale“ Medikament, das (auch) Griechenland speziell in den letzten vier Jahren in übertrieben hohen Dosierungen verabreicht wird.

Das „Rezept“ ist höchst simpel: Der Staat soll kein Vermögen haben, der Sozialstaat wird zertrümmert, und nachdem er auf ein desaströses Niveau gebracht wird, soll er den Privaten übergeben werden, damit die Gesetze (Götter) des freien Marktes funktionieren, der – wie gesagt wird – auf eine magische Weise immer bei einer … gerechten Balance angelangt. Auch wenn er – letztendlich – den groben staatlichen Interventionismus bei den Banken benötigte, damit nach September 2008 und den Zusammenbruch der Lehman Brothers nicht das Universum auseinanderfällt.
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Investitionen oder Ausverkauf in Griechenland?

28. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 698 9 Kommentare

In Griechenland wird befürchtet, dass die Privatisierung staatlicher Unternehmen in einem Ausverkauf des nationalen Reichtums an Konzerne der Gläubigerstaaten resultieren wird.

Griechenland ist auf Basis des Moratoriums und der Forderungen der Troika verpflichtet, zur zügigen Privatisierung staatlicher Unternehmen bzw. zum Verkauf im Staatsbesitz befindlicher Aktienpakete zu schreiten und die Erlöse ausschließlich für die Tilgung seiner Schulden zu verwenden. Abgesehen von der Tatsache, dass die mit insgesamt rund 50 Milliarden Euro angesetzten Einnahmen aus diesen Verkäufen von Anfang an völlig utopisch waren, zeichnet sich angesichts der aktuellen Entwicklung der Aktienkurse nun allerdings ab, dass die Veräußerungen inzwischen nicht einmal mehr auch nur im Entferntesten die vor noch einigen Monaten durchaus realistisch erscheinenden Einnahmen einbringen werden.

Die Treffen des deutschen Staatssekretärs für Wirtschaft und Technologie Stefan Kapferer mit den griechischen Ministern für Finanzen, Wettbewerbsfähigkeit und Umwelt sowie auch den Umstand, dass sich ausgerechnet jetzt deutsche Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Athen einstellen, kommentiert der Chefredakteur Panos Kolokotronis der Zeitung “Vradyni” in einem am 25. August 2011 publizierten Artikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.


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