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Artikel Tagged ‘auslandsguthaben’

Schweizer Bankguthaben im Visier Griechenlands

23. März 2015 / Aufrufe: 1.292 2 Kommentare

Bern und Athen wollen das Thema schweizerischer Guthaben griechischer Bürger angehen, zu denen entgegen der deutschen Medienhetze keine offiziellen Daten vorliegen.

Laut Angaben der schweizerischen Zeitung „Tages-Anzeiger“ betragen die griechischen Guthaben im Land 1,4 Milliarden Euro. Der schweizerische Staatsminister kommt wegen des Themas nach Athen.

Wie ein Sprecher des Schweizer Finanzministeriums bekannt gab, werden in dieser Woche die Gespräche zwischen Bern und Athen mit Thema die nicht deklarierten Guthaben bei schweizerischen Banken wieder aufgenommen werden.
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Griechenland nimmt Millionäre in die Zange

8. Februar 2015 / Aufrufe: 4.474 2 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt erneut hohe Bankguthaben und Auslandsüberweisungen ins Visier, um den enormen Einnahmeausfällen zu begegnen.

Angesichts eines wegen der „Flexibilität“ der Steuerprüfungsmechanismen während der Wahlkampfperiode und der Steuervermeidung allein im Januar 2015 verursachten Einnahmelochs von über 1 Mrd. Euro ordnete das griechische Finanzministerium gründliche Überprüfungen der Vermögensverhältnisse tausender Steuerpflichtiger an.

Auf Anweisung der Führung des Finanzministeriums beginnen im kommenden Zeitraum das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) Kontrollen vorrangig bei natürlichen und juristischen Personen, die große Guthabenbeträge ins Ausland schafften.
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UBS weist Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür

28. September 2014 / Aufrufe: 728 1 Kommentar

Laut Bloomberg strebt die schweizerische Bank UBS an, speziell auch Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür zu weisen.

Laut Bloomberg hat die schweizerische UBS von ihren in europäischen Ländern ansässigen Kunden Bescheinigungen über die steuerliche Legalität des bei der Bank geführten Vermögens gefordert, wozu der Leiter der Direktion für Vermögensverwaltung der Bank neulich einschätzte, dass die meisten Kunden der Bank dies bis Ende des laufenden Jahres getan haben werden – unter Ausnahme solcher aus Italien und Griechenland.

Es ist anzumerken, dass die von Griechen bei schweizerischen Banken geführten Guthaben laut internationalen Organisationen, die Daten der Zentralbank analysieren, auf ungefähr 60 Mrd. Euro veranschlagt werden. Parallel „verflüchtigten“ sich aus Griechenland auf Basis einschlägiger Schätzungen internationaler Organisationen (Global Financial Integrity) in dem Zeitraum 2003 – 2011 ungefähr 261 Mrd. Dollar, welche Beträge mit Fällen der Korruption und kriminellen Aktivität in Zusammenhang zu stehen scheinen.
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Schweiz blockiert rückwirkende Besteuerung griechischer Guthaben

6. Februar 2014 / Aufrufe: 1.995 3 Kommentare

Die in Griechenland geschürten Hoffnungen auf einen Geldregen aus der Besteuerung bei Schweizer Banken angelegter Guthaben scheinen sich als nichtig zu erweisen.

Wie sich aus den Erklärungen der schweizerischen Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf anlässlich eines Treffens mit dem griechischen Finanzminister Giannis Stournaras in Athen ergab, sind die Aussichten auf eine nachträgliche Besteuerung in der Vergangenheit von Griechen in die Schweiz gebrachter Gelder unendlich gering.

Die schweizerische Ministerin bzw. Leiterin des Eidgenössischen Finanzdepartments (EFD) charakterisierte das Modell der Vergangenheit als überholt und wollte damit die Politik gegenüber den Forderungen Griechenlands nach einer Besteuerung der bei Schweizer Banken eingegangenen Gelder auf den Punkt bringen, die sich hauptsächlich auf zukünftige Guthaben beziehen wird.
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„Kapitalflüchtlinge“ in Griechenland zahlen nicht

8. Januar 2013 / Aktualisiert: 12. Januar 2013 / Aufrufe: 2.098 11 Kommentare

Die in Griechenland geschürten Hoffnungen auf immense Steuereinnahmen aus angeblich unversteuerten Auslandsguthaben erweisen sich zunehmend als übertrieben.

Die Messlatte war hoch angesetzt worden: Wenn man feststellt, dass einer von zwei der 54.246 Steuerpflichtigen, die in den letzten drei Jahren mehr als 22 Mrd. Euro ins Ausland schafften, dieses Geld nicht zu rechtfertigen vermag, und man beschließt, eine 45%ige Steuer auf das angeblich (!) unversteuert außer Landes gebrachte Kapital zu erheben, ist es billig, auf Steuereinnahmen in Höhe von deutlich mehr als 2 Mrd. Euro zu hoffen.

Die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme (GGPS) des griechischen Finanzministeriums hat inzwischen insgesamt rund 25.500 Benachrichtigungen an eben so viele Steuerzahler verschickt, bezüglich derer in einer ersten Phase „herausgefunden“ wurde, Guthaben in Höhe von insgesamt rund 7 Mrd. Euro nicht rechtfertigen zu können.

Peinlicherweise kommen die ersten Fakten jedoch, die Messlatte zumindest in Bezug auf den unmittelbaren Zufluss von Einnahmen in die öffentlichen Kassen erheblich niedriger zu legen: viele Kirschen, kleiner Korb …
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Ausländische Banken fischen in Griechenland nach Anlegern

16. Juni 2012 / Aufrufe: 397 2 Kommentare

In Griechenland haben einige der größten Banken der Welt – wie Merrill Lynch, Deutsche Bank, Citibank, Credit Agricole – ihre Netze ausgeworfen, um nach Anlegern zu fischen.

Ausländische Großbanken haben ihre Stäbe in Suiten illustrer Hotels in Athen eingerichtet und schließen Termine mit Unternehmern und hochrangigen Gesellschaftsfunktionären ab. Unter Ausnutzung der „flüssigen“ politischen Szenerie, aber auch der Flut ausländischer Medienpublikationen über das angeblich bevorstehende Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro widmen sich die ausländischen Bankiers einer unbarmherzigen Jagd nach Anlagen.

Das einzige, was die ausländischen Banken – darunter UBS, Merrill Lynch, Deutsche Bank, aber auch Citibank, Credit Agricole und viele andere – versprechen, ist die Sicherheit der Einlagen, da die angebotenen Zinsen minimal sind. Sie gehen dabei sogar so weit, auch Bankfunktionäre zu tangieren und ihnen den Transfer ihrer Guthaben ins Ausland nahe zu legen.

Zur selben Stunden setzt sich der Kapitalabfluss von den griechischen Banken fort. Schätzungsweise haben die Anleger in den letzten 15 Tagen mehr als 4 Mrd. Euro abgehoben. Zahlreich sind auch die Anträge an die Banken auf Abhebungen von Beträgen ab 20.000 Euro und mehr, (je nach Bank ist eine Vorankündigung von 1 oder 2 Tagen erforderlich), da mit den näher rückenden Parlamentswahlen die Beunruhigung einen Höhepunkt erreicht.

Wie aus Bankkreisen verlautet, werden 40% der in letzter Zeit von den Griechen abgehobenen  Gelder zu ausländischen Banken geleitet und 60% in Schließfächern, Matratzen und Truhen „aufbewahrt“. Es sei angemerkt, dass seit Anfang 2010 mehr als 72 Mrd. Euro von den Banken des Landes abgezogen worden sind.

Die Hoffnungen der Bankiers auf eine Umkehr des Fluchtklimas und eine schrittweise Rückkehr der Einlagen zu griechischen Banken liegen in der Bildung einer aus den Wahlen am 17 Juni 2012 hervorgehenden Regierung.

(Quelle: Imerisia)

Griechenland hofft auf Besteuerung von Kapitalanlagen in der Schweiz

30. Oktober 2011 / Aufrufe: 547 4 Kommentare

Griechenland verspricht sich erhebliche Einnahmen aus der rückwirkenden Besteuerung ungemeldeter Guthaben und Kapitalanlagen griechischer Bürger in der Schweiz.

Die Beratungen zwischen Griechenland und der Schweiz über die Besteuerung nicht ordnungsgemäß deklarierter Einlagen griechischer Steuerpflichtiger bei schweizerischen Banken gehen in die Endphase. Die Veröffentlichung der Hauptpunkte des Abkommens, das auf dem Rahmen entsprechender Abkommen der Schweiz mit Großbritannien und Deutschland basieren soll, wird in Form einer Vorvereinbarung gegen Ende des Jahres 2011 erwartet.

Wie das griechische Finanzministerium bekannt gab, fand am vergangenen Donnerstag (27.10.2011) eine einschlägige Begegnung der Delegationen Griechenlands und der Schweiz unter Leitung der Generalsekretäre der Finanzministerien der beiden Länder statt. Von Seite des griechischen Finanzministeriums wird unter anderem angeführt, dass entsprechende Verhandlungen mit Deutschland und Großbritannien im Frühling 2010 begannen und mit der Unterzeichnung der Abkommen im September 2011 zum Abschluss kamen.

Es sei angemerkt, dass sich die Einlagen griechischer Bürger bei schweizerischen Banken auf schätzungsweise etwa 200 Milliarden Euro belaufen sollen und dieser Betrag zu einem großen Anteil als „Schwarzgeld“ charakterisiert wird.
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Bürger in Griechenland wollen Taten und keine Namenslisten

24. Oktober 2011 / Aktualisiert: 10. September 2014 / Aufrufe: 583 2 Kommentare

Viele Bürger in Griechenland fragen sich, warum die Regierung immer wieder die Anprangerung angeblicher Steuerhinterzieher ankündigt, anstatt sie kurzerhand die Pflicht zu nehmen.

Im Nachhall der in der vergangenen Woche dem griechischen Parlament überstellten Listen mit den Namen natürlicher Personen, die dem Fiskus Steuern und Abgaben schulden oder beachtliche Gelder ins Ausland transferiert haben sollen, wurde in der Lokalzeitung „I Thessalia“ am Sonntag (23.10.2011) von Giorgios Tsiglifisis ein Kommentar publiziert, der nachstehend in (gekürzter) deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Die Namen der Steuerhinterzieher

„Veröffentlichung der Namen der Steuerhinterzieher“. Das ist eine Phrase, die in festen zeitlichen Abständen wiederholt aus offiziellem Mund ertönt, oftmals als „Ausgleich“ der harten Maßnahmen, welche zu lasten der Lohnempfänger, Rentner und aller derer ergriffen werden, die keine Möglichkeiten haben, auch nur einen Euro zu verstecken.
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Listen der Auslandsanleger in Griechenland werfen Fragen auf

24. Oktober 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 609 1 Kommentar

Die vertraulichen Listen der Auslandsanleger in Griechenland könnten den Finanzminister gleich doppelt blamieren, da sie weder vertraulich blieben noch zu stimmen scheinen.

Die unter der Auflage strengster Vertraulichkeit von dem griechischen Finanzministerium an das Parlament übermittelten Listen mit den Daten angeblicher Steuerschuldner und Kapitalflüchtlinge (siehe Parlament in Griechenland erhielt Steuerschuldner-Listen) scheinen den Finanzminister gleich zweifach der Lächerlichkeit preiszugeben. Konkret blieben die einschlägigen Daten weder trotz der ausdrücklichen Anweisungen und Vorkehrungen erwartungsgemäß nicht „vertraulich“, noch scheinen sie obendrein alles andere als „zuverlässig“ zu sein.

Laut der Liste, die vor drei Tagen der Finanzminister Evangelos Venizelos dem Parlament übergab, sollen – unter anderen – ein Unternehmer in … Malawi, ein pensionierter Seemann aus Skiathos und der Inhaber eines Elektronikladens im Zentrum von Athen über Auslandskonten mit Millionen Euro verfügen und in Griechenland nur minimale oder gar keine Einkommen deklarieren.
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Parlament in Griechenland erhielt Steuerschuldner-Listen

21. Oktober 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 689 2 Kommentare

Die Abgeordneten des Parlaments in Griechenland dürfen Listen mit Daten von Großschuldnern des Fiskus einsehen, müssen jedoch bis auf weiteres strikte Vertraulichkeit wahren.

Von dem griechischen Finanzministerium an das Parlament übermittelte Listen umfassen 1.739 Namen natürlicher Personen mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Höhe von jeweils über 1 Million Euro sowie auch 751 Namen von Personen, die während des Jahres 2009 Auslandsüberweisungen in Höhe von über 100.000 Euro getätigt haben, die nicht mit den jeweils deklarierten Einkommen in Einklang zu stehen scheinen. Laut Informationen soll sich der höchste Betrag aus fälligen Verpflichtungen an den Staat auf 636 Millionen Euro belaufen, während der höchste Guthabentransfer ins Ausland bei über 140 Millionen Euro liegt.

Die Daten werden derzeit in einem Tresor der zuständigen parlamentarischen Dienststelle aufbewahrt, der das Finanzministerium die Listen wie in der vergangenen Woche von Finanzminister Evangelos Venizelos angekündigt zugeschickt hat. Weitere Listen mit den Daten von Schuldnern mit Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro stehen an.
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