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Artikel Tagged ‘auffanglager’

Appell an Flüchtlinge in Griechenland

17. März 2016 / Aufrufe: 851 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Premierminister appelliert an die unter katastrophalen Verhältnissen an der Grenze zur FYROM ausharrenden Flüchtlinge, sich in die Auffanglager zu begeben.

Das Problem der Ansammlung von Flüchtlingen und Immigranten im Grenzgebiet liegt jenseits und außerhalb des Rahmens unserer Verantwortung„, betonte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und appellierte parallel an die Flüchtlinge, Idomeni (sprich das Gebiet an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens / FYROM) verlassen. Er schätzte sogar ein, „diejenigen, die den Weg schlossen, werden ihn auf keinen Fall wieder öffnen„.

Der Premierminister rief die Menschen ebenfalls auf, sich in die Auffangzentren zu begeben, „und im weiteren Verlauf werden wir alle zusammen für die Beschleunigung des Verfahrens ihrer legalen Passage nach Europa arbeiten, mittels der Beschleunigung des Verfahrens der Umsiedelung„, und merkte an: „Wir können nicht mit verfolgten Menschen spielen.
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Plan für 100000 Flüchtlingsplätze in Griechenland

2. März 2016 / Aufrufe: 1.586 Kommentare ausgeschaltet

Ein Plan zur Beherbergung von 100000 Flüchtlingen und Immigranten in Griechenland sieht unter anderem die Nutzung von Hotels, Campingplätzen und Kasernen vor.

Der von dem stellvertretenden griechischen Minister für Migrationspolitik Giannis Mouzalas ausgearbeitete und von dem TV-Sender ANT1 enthüllte Notstandsplan sieht die Beherbergung von 100.000 Flüchtlingen und Immigranten vor.

Die Kosten des Plans, der bereits an die Europäische Kommission geschickt worden ist, die erklärte, ihn inzwischen zu studieren, und ihn vermutlich adoptieren wird, tangieren eine halbe Milliarde Euro bzw. betragen konkreter ungefähr 470 Millionen Euro. Griechenland verlangt seine Finanzierung aus europäischen Mitteln und Geldern der Vereinten Nationen.
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Situation an Griechenlands Nordgrenze im „roten“ Bereich

23. Februar 2016 / Aufrufe: 1.563 2 Kommentare

Entgegen den getroffenen Vereinbarungen hat die FYROM die Grenze zu Griechenland für Afghanen geschlossen und lässt auch Iraker und Syrer nur noch bedingt durchreisen.

Nach dem Beschluss der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), Afghanen nicht mehr die Einreise auf ihr Staatsgebiet zu gestatten, und der Verhängung strengerer Kontrollen für zur Durchreise berechtigten Syrern und Irakern befanden sich am Montagnachmittag (22 Februar 2016) in Griechenland an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija  bereits rund 5.000 Flüchtlinge eingeschlossen.

Laut den letzten Angaben der Polizei befanden sich am Montag fast 2.000 Personen in dem Zwischenlager bei Idomeni, während weitere 62 Busse mit ungefähr 3.000 Personen sich an einer ungefähr 20 Kilometer von dem Lager entfernt liegenden Autobahn-Raststätte befinden und auf das „grüne Licht“ von der Polizei warten, um ihre Fahrt fortzusetzen.
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Flüchtlingslager in Griechenland bleibt ungenutzt

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.659 Kommentare ausgeschaltet

Das an der Grenze zwischen Griechenland und der FYROM eingerichtetes Durchgangslager für Flüchtlinge und Immigranten bleibt seit einem Monat ungenutzt.

Das von dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), der „Ärzte ohne Grenzen“ und anderen Organisationen in der neutralen Zone zwischen Griechenland und der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) für den kurzfristigen Verbleib der Flüchtlinge und Immigranten bleibt seit einem Monat ungenutzt.

Die bei Idomeni aus Athen eintreffenden Busse, welche die Flüchtlinge (zur Grenze mit der FYROM) befördern, halten nunmehr auf Anweisung der Polizei an einer 20 Kilometer von der Grenze entfernt liegenden (Autobahn-) Raststätte an, wo sie auf die Anweisung – wieder der griechischen Polizei – darauf warten, sich in die neutrale Zone zu begeben.
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Flüchtlingsstrom nach Griechenland reißt nicht ab

28. Dezember 2015 / Aufrufe: 804 1 Kommentar

Die Ströme der Immigranten und Flüchtlinge aus der Türkei zu den nördlichen Ägäis-Inseln Griechenlands setzen sich mit fast ungeminderten Rhythmen fort.

Während der Weihnachtsfeiertage (25/26 Dezember 2015) wurden in Griechenland bei Operationen der griechischen Hafenpolizei und der Frontex innerhalb von 24 Stunden 265 Flüchtlinge gerettet und 2 Schlepper verhaftet, während in den Gewässern bei den Inseln Leros und Samos zwei weitere Leichen (eines Mannes und einer Frau) gefunden wurden.

Bei Mytilini auf der Insel Lesbos nahm derweilen am 26 Dezember 2016 das große Auffangzentrum seinen Betrieb auf, das in dem Gebiet Eftalofou von der Organisation „International Rescue Committee“ (IRC) eingerichtet wurde und eine Aufnahmekapazität von 3.000 Personen hat und 2.000 Personen vorläufige Unterkunft bieten kann. Auf der Insel befanden sich am 26 Dezember 2015 bereits wieder ungefähr 6.000 Immigranten und Flüchtlinge im Registrierungszentrum bei Moria und weitere 1.500 im Lager bei Kara Tepe.
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Griechenland droht zu Immigranten-Falle zu werden

19. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.337 3 Kommentare

Griechenland läuft in Gefahr, ein „schwarzes Loch“ für zigtausende in dem Land feststeckende Immigranten zu werden.

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras hat gewarnt, Griechenland laufe in Gefahr, eine riesiges Lager für zehntausende mit Booten aus der Türkei eintreffende Immigranten zu werden, da seine Nachbarländer ihre Grenzen schließen.

Her Tsipras brachte ebenfalls seine Verstimmung über die Pläne zur Schaffung einer neuen Grenztruppe der EU zum Ausdruck, die sogar auch gegen die Einwände der einschlägigen nationalen Regierungen an die Außengrenzen der Union entsendet werden könnte.
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Neues Auffanglager für illegale Immigranten in Griechenland

21. März 2012 / Aufrufe: 222 1 Kommentar

In Griechenland sollen 1000 illegale Immigranten in eine ehemalige Militärkaserne bei Kozani in Nordgriechenland verlegt werden.

Den entsprechenden Beschluss fasste das Kabinett am vergangenen Montag (19 März 2012), während der Minister für Zivilschutz Michalis Chrysochoidis die entsprechende Vollmacht erhielt, die notwendigen Schritte einzuleiten.

Herr Chrysochoidis unterrichtete darüber, dass er dem Parlament eine Novelle vorlegen wird, mit der das „grüne Licht“ zur Schaffung der ersten Anlage dieser Art in Griechenland in Einrichtungen gegeben wird, welche das Militär überlassen hat. Laut ersten Informationen, auf welche sich die Zeitung „To Vima“ beruft, wird die Verantwortung der Außenbewachung der Anlage der griechischen Polizei obliegen, während die entsprechende Zuständigkeit innerhalb der Kaserne einem privaten Sicherheitsdienst („Security“) angetragen werden soll.

(Quelle: in.gr)