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Artikel Tagged ‘armutsgrenze’

Stetige Zunahme armer Arbeitnehmer in Griechenland

11. Juli 2017 / Aufrufe: 848 3 Kommentare

In Griechenland wächst kontinuierlich eine neue Kategorie armer Arbeitnehmer mit monatlichen Bezügen von 200 bis 300 Euro heran.

Die Arbeitnehmer mit Bezügen von 200 – 300 Euro im Monat sind das neue beunruhigende Phänomen, das auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland vorherrscht. Es scheint schrittweise eine neue Kategorie sogenannter armer Arbeitnehmer zu entstehen, die in einer flexiblen Beschäftigungsform arbeiten.

Das Beunruhigende ist, dass diese Arbeitnehmer hauptsächlich zwischen 20 und 29 Jahren alt sind, in welcher Kategorie die Arbeitslosigkeit 37,7% erreicht! Die Arbeitslosenquote in der konkreten Altersgruppe ist in Griechenland sogar die zweithöchste in ganz Europa, mit Spanien als „Champion“.
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70 Prozent Langzeitarbeitslose in Griechenland

3. November 2016 / Aufrufe: 1.296 Kommentare ausgeschaltet

70 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland sind über ein Jahr ohne Arbeit, während die reale Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent veranschlagt wird.

Das Institut für Arbeit (INE) der GSEE veranschlagt die wirkliche Arbeitslosigkeit in Griechenland während des zweiten Quartals des Jahres 2016 auf 30,8%, während laut den selben Angaben sieben von 10 Arbeitslosen sogenannte Langzeitarbeitslose sind.

In dem ersten Zwischenbericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung 2016 merkt das INE an, die wie von der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) ermittelte offizielle Arbeitslosenquote unterschätze deren wirkliche Größe.
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250.000 Haushalte in Griechenland ohne Verdiener

16. April 2016 / Aufrufe: 750 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gibt es in rund 250.000 Haushalten ohne einen einzigen Erwerbstätigen.

Zu dem Eingeständnis, dass derzeit in Griechenland 250.000 Haushalte ohne einen einzigen Erwerbstätigen existieren, schritt die stellvertretende Arbeitsministerin Rania Antonopoulou in dem Grußwort, das sie in Vertretung der Regierung an eine Veranstaltung zur Präsentation des Jahresberichts der UNICEF mit Titel „Die Situation der Kinder in Griechenland – Kinder in Gefahr“ richtete, die am Mittag des 15 April 2016 im Rundfunkpalast der ERT stattfand.
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Griechenland: Nur jeder Dritte ist erwerbstätig!

15. November 2015 / Aufrufe: 2.904 9 Kommentare

In Griechenland sind nur 3,5 Millionen Personen beschäftigt, während rund 7 Millionen wirtschaftlich nicht aktiv sind und die Anzahl der Rentner 2,65 Millionen beträgt.

Die Angaben über die Anzahl der Beschäftigten in Griechenland, aber auch jener, die nicht arbeiten, sind erschütternd. Die Bevölkerung Griechenlands, die derzeit nicht berufstätig ist, übersteigt 7 Millionen!

Ein Land wie Griechenland, mit einem Arbeitskräftepotential von 4,74 Mio. Personen, 3,5 Mio. Berufstätigen, 1,24 Mio. Arbeitslosen und 2,65 Mio. Rentnern kann weder auf eine Beseitigung der ernsthaften Unausgewogenheiten in der Tragfähigkeit und sozialen Effizienz des Sozialversicherungssystems noch auf eine Einrenkung des sozialwirtschaftlichen Schemas hoffen. In einer solchen Perspektive lauert die Gefahr der dauerhaften Verfestigung der Verarmung eine signifikanten Teils der Bevölkerung und eines ernsthaften Abrutschens der technologischen und produktiven Grundlage„, erklärte gegenüber der griechischen Zeitung „Ta Nea“ Sawwas Rombolis, emeritierte Professor der Pantion-Universität.
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Renten in Griechenland – Einigung oder nicht?

7. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 930 3 Kommentare

Obwohl in Griechenland bereits 45 Prozent der Renten unterhalb der Armutsgrenze liegen, fordern die Gläubiger erneut Rentenkürzungen und höhere Altersgrenzen.

Nach Monaten quälender Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern über die Rettung hat sich ein Thema als schwieriger als alle übrigen erwiesen: die Reformen bei den Renten. Unter dem Beharren des Internationalen Währungsfonds fordern die Gläubiger von Athen, die Hähne in einem System zuzudrehen, das sie für nicht tragfähig halten.

Funktionäre der linksradikalen SYRIZA-Regierung monieren, dass bereits schmerzhafte Angleichungen erfolgt sind, und drohen damit, die Gespräche platzen zu lassen. Wie generös ist also das Rentensystem in Griechenland? Wie stellt es sich im Vergleich zu anderen Systemen in Europa dar?
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Griechenland diskutiert keine erneuten Rentenkürzungen

6. Mai 2015 / Aufrufe: 2.263 4 Kommentare

In Griechenland beträgt derzeit die durchschnittliche Hauptrente knapp 665 Euro und fast 45 Prozent der Rentner beziehen unterhalb der Armutsgrenze liegende Renten.

Gemäß den Fakten, die der stellvertretende griechische Minister für Sozialversicherung, Dimitris Stratoulis, am 04 Mai 2015 an die griechische Botschaft in Berlin übermittelte, liegt in Griechenland derzeit die durchschnittliche Hauptrente bei 664,60 Euro.

Herr Stratoulis schritt anlässlich der Debatte im deutschen Bundestag zu diesem Zug, um detaillierte Angaben über die Höhe der durchschnittlichen Rente in Griechenland zu gegeben.
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Über 6 Mio Bürger in Griechenland an oder unter Armutsgrenze

29. September 2014 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 4.207 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem vernichtenden Bericht des Parlaments leben in Griechenland fast 6,6 Millionen Bürger unter der Armutsgrenze oder sind von Armut bedroht.

Geradezu schockierend sind die Fakten, welche die tatsächliche Situation in Griechenland beschreiben und in dem neuen Zwischenbericht des parlamentarischen Sekretariats für die Beobachtung des staatlichen Haushaltsplans enthalten sind. In dem Bericht wird angeführt, dass sich 6.300.000 Griechen unter der Armutsgrenze befinden oder davon bedroht sind, womit jeder einschlägige Mythos über eine „Success Story“ entkräftet wird, in der die Koalitionsregierung Nea DimokratiaPASOK, ihre Führer und ihre Funktionäre leben …

Dies ist die greifbare Realität der Zahlen, die von einem der offiziellsten Träger des Staates verzeichnet wird und nicht anzweifelbar ist! Die schreckliche Realität und der Albtraum des durchschnittlichen Griechen, die von keiner noch so billigen Regierungspropaganda in Frage gestellt werden können … . Andererseits sind sie ein Indiz dafür, dass die nachhaltige Wirtschaftskrise Griechenland auf Basis der Wohlstands- und Lebensqualitäts-Indizes auf die viertschlechteste Position unter 35 Ländern geführt hat, noch schlimmer als in der Türkei.
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Über 60 Prozent der Haushalte in Griechenland ohne Heizöl

17. September 2014 / Aufrufe: 3.174 Kommentare ausgeschaltet

2013 versorgten sich über 60 Prozent der Haushalte in Griechenland nicht mit Heizöl und wendeten sich anderen Heizquellen zu oder blieben ganz ohne Heizung.

Laut den offiziellen Daten der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) für 2013 hörten weitere 700.000 Haushalte auf, die Zentralheizung ihres Hauses zu nutzen, und wendeten sich entweder alternativen Formen der Heizung zu oder blieben völlig ohne Heizung.

Wie die Daten der ELSTAT aus der Untersuchung des Familien-Etats zeigen, nutzten 2013 konkret 1.592.835 Haushalte eine Zentralheizung in ihrer Wohnung, also 31,3% weniger als die 2.317.127 Haushalte, die ihre Wohnung 2012 per Zentralheizung beheizten. Achten Sie jedoch auf die Tragik der Situation. In Griechenland gibt es derzeit ungefähr 4.134.157 Haushalte. Unter der Berücksichtigung, dass sich nur 1.592.835 mit Heizöl versorgten, gelangen wir zu der Schlussfolgerung, dass 61,5% der Familien „auf Eis“ gelegt wurden.
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Griechenland hat sechstschlechteste Lebensbedingungen in Europa

16. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.320 Kommentare ausgeschaltet

Im europaweiten Vergleich lag Griechenland bei den Lebensbedingungen im Jahr 2012 unter 30 Ländern auf dem sechstschlechtesten Platz.

Laut von der nationalen Statistikbehörde ELSTAT veröffentlichten Daten lag Griechenland im Jahr 2012 hinsichtlich des Mangels an materiellen Gütern und der Lebensumstände der privaten Haushalte auf dem sechsschlechtesten Platz unter 30 europäischen Ländern.

Bezeichnend ist im vorliegenden Zusammenhang, dass 76,3% der armen Bevölkerung und 30,8% der nicht armen Bevölkerung angeben, finanzielle Schwierigkeiten haben,  außerordentlichen, jedoch notwendigen Ausgaben im Wert von sogar auch nur ungefähr 540 Euro zu begegnen.
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Rund ein Viertel der Bevölkerung in Griechenland lebt in Armut

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 09. November 2015 / Aufrufe: 2.377 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland 2012 waren 23,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

Laut den Ergebnissen einer am 29 November 2013 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bekannt gegebenen Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte befand sich im Jahr 2012 insgesamt 23,1% der Gesamtbevölkerung Griechenlands einen Schritt vor dem Status der Armut. Wie in dem Bericht betont wird, beläuft sich die Armutsschwelle auf den Betrag von 5.708 Euro jährlich pro Person und auf 11.986 Euro für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei abhängigen Kindern im Alter von unter 14 Jahren.

Laut der ELSTAT beträgt das entsprechende mittlere persönliche Jahreseinkommen 10.676 Euro und das mittlere jährlich verfügbare Einkommen der Haushalte des Landes 17.977 Euro. Die Haushalte, die von Armut gefährdet sind, werden auf 914.873 und deren Mitglieder auf 2.535.700 geschätzt. Auf Basis der in Rede stehenden Untersuchung ergibt sich auszugsweise nachstehendes Bild:
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