Internationale Arbeitsorganisation warnt vor Armut in Griechenland
Laut der Internationalen Arbeitsorganisation droht in Griechenland wenigstens 20 Prozent der Bevölkerung die Gefahr, unter die Grenzen der Armut zu fallen.
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) richtet in ihrem einschlägigen aktuellen Report strenge Vorwürfe an die griechische Regierung und die Troika rund merkt in den Folgerungen des Berichts an, dass in Griechenland “der heutige Mindestlohn in Kombination mit den Steuerabzügen viele Arbeitnehmer nahe an die Grenze der Armut führt“.
Konkret wird in dem zahlreiche Seiten umfassenden Bericht der ILO betont, dass die gesetzgeberischen Interventionen als Ergebnis der Moratorien fundamentale und von internationalen Abkommen geschützte Rechte untergraben, wie diese unter anderem die kollektiven Arbeitsverträge, die gerechten Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen, die kollektiven Verhandlungen sowie auch der gesellschaftliche Dialog über die Ausübung von Beschäftigungs- und Versicherungspolitiken sind.
ILO bezweifelt Effektivität der Maßnahmen der Troika und der Regierung
Die Internationale Arbeitsorganisation bringt sogar ihre starke Besorgnis über die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen zum Ausdruck und betont wörtlich, dass “solange es ein Fehlen sozialer Gerechtigkeit gibt, die den Arbeitnehmern abverlangten Opfer ungerecht und ungleich sein und nicht zu einem Ausweg aus der Krise, sondern zu deren Recycling und einer noch tieferen Rezession führen werden“.
Das Schreiben der ILO dokumentiert deren Schlussfolgerungen mit Daten, die unter anderem den Einkommensverlust, die Arbeitslosigkeit, die Ungleichheit und die Armut in Griechenland aufzeigen. Laut den in dem Bericht enthaltenen Angaben droht 20% der Bevölkerung in Griechenland die Gefahr, unter die Grenzen der Armut zu fallen.
Die Internationale Arbeitsorganisation erinnert die griechische Regierung an ihre Verpflichtung, die verabschiedeten internationalen Arbeitsabkommen umzusetzen, und richtet sich auch mit dem Hinweis an die Troika, dass die internationalen Abkommen ihren Interventionen wirtschaftlichen Charakters klare Grenzen setzen. Parallel betont die ILO gegenüber der Regierung die Notwendigkeit, mit Taten zu der Gewährleistungen der kollektiven Autonomie, aber auch der Autonomie der kollektiven Verhandlung zu schreiten.
Die Folgerungen des Berichts der ILO werden direkt an die zuständigen Kontrollgremien der ILO übermittelt werden, um Beschlüsse über die Beschwerden der GSEE zu erlassen.
(Quelle: Vradyni)










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