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Artikel Tagged ‘arbeitsministerium’

Arbeitsminister dementiert Senkung des Mindestlohns in Griechenland

28. Januar 2014 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 472 Keine Kommentare

Der griechische Arbeitsminister dementiert angeblich anstehende Änderungen bei den gesetzlichen Mindestlöhnen in Griechenland.

Der griechische Arbeitsminister Giannis Vroutzis dementiert kategorisch Szenarien und Einschätzungen, die von Zeit zu Zeit an das Licht der Öffentlichkeit gelangen und sich auf anstehende neue Senkungen bei Löhnen und Renten beziehen.

Der Minister versichert, dass es keine derartigen Kürzungen geben wird und betont, all dies gehöre der Sphäre der kranken Phantasie an und werde alltäglich von der Realität selbst Lügen gestraft.
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Löhne der privaten Arbeitnehmer in Griechenland

1. Januar 2014 / Aufrufe: 1.494 Keine Kommentare

Fast 60 Prozent der Arbeitnehmer des privaten Sektors in Griechenland verdienen maximal 800 Euro und nur knapp 4 Prozent über 1900 Euro netto im Monat.

Die Substituierung der Mehrheit der Branchen-Tarifverträge durch individuelle Arbeitsverträge und Betriebsvereinbarungen (mit einer Mindestlohngrenze von 586 bzw. 511 Euro), das Vorherrschen „flexibler“ Formen der Beschäftigung und Arbeitszeiten (6 von 10 Einstellungen erfolgen inzwischen mit Teilzeit- oder abwechselnder Beschäftigung) und die 40-Stunden-Woche nebst Abschaffung der 5-Tage-Woche haben 2013 in Griechenland auf dem Arbeitsmarkt und bei den Löhnen eine neue Landschaft gestaltet.

Aus den offiziellen Angaben des griechischen Arbeitsministeriums für das 3. Quartal 2013 geht hervor, dass etwa 57% der Arbeitnehmer des privaten Sektors nicht mehr als 800 Euro netto verdienen, wogegen der Anteil der Arbeitnehmer mit Nettobezügen von 1.900 Euro oder mehr deutlich unter 4% liegt.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland über sechzehn Prozent

9. Juni 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.469 Keine Kommentare

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte März 2011 mit mehr als achthunderttausend registrierten Arbeitslosen einen neuen Höchststand seit 1983.

Laut den Daten der OECD stieg in Griechenland im Monat März 2011 die Arbeitslosenquote auf 16,2 %, was dem höchsten Stand seit 1983 entspricht. Kennzeichnend für die derzeitige Lage ist, dass die Anzahl der registrierten Arbeitslosen innerhalb von zwölf Monaten um 40 % anstieg und die Jugendarbeitslosigkeit inzwischen sogar bei über 42 % liegt.

Die Daten der nationalen Behörde für Statistik (ELSTAT) weisen einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 11,6 % im März 2010 auf 15,9 % im Februar 2011 und 16,2 % im März 2011 aus, während in den Arbeitslosenregistern Ende März 2011 inzwischen 811.340 Personen geführt wurden. Ebenfalls auf Basis der Daten der ELSTAT beläuft sich die wirtschaftlich aktive Bevölkerung auf 4.335.461 Personen. Die Gesamtzahl aller Beschäftigten wird auf 4.185.325 Personen geschätzt, was im Vergleich zu März 2010 einen Rückgang von 238.574 Personen bzw. 5,4 % entspricht.
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Verwirrung um Tarifverträge in Griechenland

27. Mai 2011 / Aktualisiert: 09. Juni 2011 / Aufrufe: 209 Keine Kommentare

In Griechenland ist weiterhin unklar, ob in Einzelverträgen vorgesehene Lohnminderungen rechtmäßig sind, wenn ein Branchentarifvertrag ausgelaufen und nicht erneuert worden ist.

Obwohl das griechische Arbeitsministerium ein „non paper“ mit gewissen rechtlichen Auslegungen publik machte bleibt weiterhin unklar, ob nach Ablauf der Geltung bestehender Branchentarifverträge, die jedoch nicht erneuert wurden, aus Einzelverträgen resultierende Lohn- und Gehaltsminderungen legitim oder rechtswidrig sind. In Einzelheiten führt das Ministerium Folgendes an:
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