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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

Alltag offenbart Nacktheit der Regierung Griechenlands

11. Oktober 2017 / Aufrufe: 689 Keine Kommentare

Die Regierung Griechenlands unter Premierminister Alexis Tsipras demonstriert selbst in alltäglichen Themen ihre völlige Unzulänglichkeit.

Die Umweltkatastrophe im Saronischen Golf, das Chaos mit dem elektronischen Ticket bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Unterwerfung unter die anachronistischen Forderungen der Gewerkschaft der Taxifahrer … . Nur einige Fälle, die zeigen, dass das Team der Regierung Griechenlands sogar auch in den elementaren Angelegenheiten unzulänglich ist.

Es ist diese Alltäglichkeit, die manchmal perfide Spielchen spielt … . Und sich nicht darum kümmert, was und wie man ihr es sagt.
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Griechenland steht vor einer sozialen und humanitären Katastrophe

28. Februar 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.663 3 Kommentare

Die Verschuldung Griechenlands reißt nicht nur wirtschaftliche Wunden und die Bürger des Landes stehen vor einer sozialen und humanitären Katastrophe.

Die britische Zeitung „Independent“ berichtete jüngst, die von der griechischen Verschuldung geöffnete Wunde sei nicht nur wirtschaftlicher Natur. Wie der Redakteur schreibt, bekommen das durch die Krise verursachte Leiden die anfälligsten Gruppen der Bevölkerung zu spüren, einschließlich der alten Menschen.

Die Besorgnis in Griechenland verlängert sich, wie in einer Erklärung Deutschlands Wirtschaftsminister Jens Spahn in Erinnerung rief, der eine Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) für möglich hält, die keine Erleichterung der griechischen Verschuldung fordert, damit – wie er meinte – die Gläubiger keine Verluste bezüglich ihrer Kredite erleiden.
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Die Hälfte der Haushalte in Griechenland lebt von Renten

27. Januar 2017 / Aufrufe: 1.856 1 Kommentar

Rund die Hälfte der Haushalte in Griechenland hält sich mit der Rente der Großmutter und des Großvaters über Wasser.

Eine von dem Institut für Studien der GSEBEE durchgeführte Untersuchung beschreibt die Unheil verkündenden Aussichten der griechischen Wirtschaft. Es wird ein Pessimismus bezüglich des wirtschaftlichen Kurses der griechischen Haushalte verzeichnet, da 73,5% der Befragten einschätzen, dass ihre wirtschaftliche Lage sich verschlimmern werden wird.

Nur 5,1% nehmen dagegen an, ihre wirtschaftliche Position werde sich verbessern. Fast 2/3 der Haushalte (65,3%) sind zu Kürzungen gezwungen, um das Notwendige für die Lebensführung sicherzustellen. Aufzeigend für die ausgedehnte Einkommensunsicherheit in Griechenland ist der Umstand, dass im Fall einer eventuellen außerordentlichen Notwendigkeit zur Zahlung von 500 Euro 15,8% erklären, diese nicht tätigen können zu werden, während 51,4% diese Ausgabe mit großer Schwierigkeit decken würden.
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Was sich hinter dem Rückgang der Arbeitslosigkeit in Griechenland verbirgt

5. Januar 2017 / Aufrufe: 994 1 Kommentar

Der statistische Rückgang der Arbeitslosigkeit in Griechenland ist hauptsächlich eine Folge der Besetzung bestehender freier Stellen und nicht der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Der In Griechenland derzeit beobachtete Rückgang der Arbeitslosigkeit hängt in einem größeren Grad mit der Besetzung bestehender Freistellen als mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze als Resultat der Realisierung neuer Investitionen zusammen.

Die griechische Wirtschaft trat in das zweite Halbjahr 2016 in einer Periode eines positiven Änderungsrhythmus des BIP ein. Das Tempo und die Größe dieses Aufschwungs werden von der Beschränkung der Ungewissheiten abhängen, betonte die Alpha Bank in ihrer wöchentlichen Analyse gegen Ende Dezember 2016.
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Umverteilung der Armut anstatt des Reichtums in Griechenland

3. Januar 2017 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 808 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem ehemaligen Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis wird in Griechenland nicht der Reichtum, sondern die Armut umverteilt.

Wie bekannt ist, gab und gibt es in Griechenland immer noch kein garantiertes Mindesteinkommen. Alles, was anfänglich 2012 und im weiteren Verlauf bis einschließlich vor einigen Tagen ratifiziert wurde, liegt in Richtung der Umsetzung einer solchen Maßnahme für die Gesamtheit der Bevölkerung unseres Landes. Bleibt abzuwarten, wie sie in der Praxis funktionieren wird.

(Um Missverständnissen vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, dass hier und nachstehend nicht etwa von einem „pauschalen Mindesteinkommen für alle„, sondern allein von einer minimalen „sozialen Grundsicherung“ die Rede ist!)
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90 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland ohne Hilfe

20. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.001 1 Kommentar

9 von 10 Arbeitslosen in Griechenland leben am Rand der Gesellschaft, da sie weder Arbeitslosengeld noch sonst eine Beihilfe erhalten.

Die neuen Daten der Nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) und des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE über die Arbeitslosigkeit in Griechenland sind schockierend: Die Langzeitarbeitslosen, also alle, die 12 Monate oder länger nach Arbeit suchen, stellen 73,8% der Arbeitslosen dar.

Weiter erhalten nur 10% der Arbeitslosen Arbeitslosengeld von dem OAED, während die „erweiterte“ Leistung von 200 Euro im Monat gerade einmal 1,5% der Gesamtheit der Langzeitarbeitslosen erhalten.
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70 Prozent Langzeitarbeitslose in Griechenland

3. November 2016 / Aufrufe: 1.301 Kommentare ausgeschaltet

70 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland sind über ein Jahr ohne Arbeit, während die reale Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent veranschlagt wird.

Das Institut für Arbeit (INE) der GSEE veranschlagt die wirkliche Arbeitslosigkeit in Griechenland während des zweiten Quartals des Jahres 2016 auf 30,8%, während laut den selben Angaben sieben von 10 Arbeitslosen sogenannte Langzeitarbeitslose sind.

In dem ersten Zwischenbericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung 2016 merkt das INE an, die wie von der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) ermittelte offizielle Arbeitslosenquote unterschätze deren wirkliche Größe.
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Die „verlorene“ 100-Euro-Generation in Griechenland

21. Oktober 2016 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 2.337 2 Kommentare

In Griechenland sind immer mehr junge Leute gezwungen, für Hungerlöhne zu arbeiten.

In Griechenland ist eine neue Generation von Arbeitnehmern, nämlich die sogenannte „100-Euro-Generation“ in den Vordergrund getreten – und dies zu einem Zeitpunkt, wo die Gläubiger des Landes eine erneute Senkung des gesetzlichen Mindestlohns fordern.

Wie in einer Reportage der Zeitung „Ta Nea“ dokumentiert wird, erleben mittlerweile die (neu-) armen Arbeitnehmer einen gleichermaßen imposanten wie traurigen „Durchbruch“.
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Erschütternde Fakten zu Beschäftigung und Löhnen in Griechenland

20. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.833 Kommentare ausgeschaltet

Statistisch mögen in Griechenland 2016 fast eine Viertelmillion neue Arbeitsplätze erfasst worden sein, dahinter verbirgt sich jedoch eine dramatische Zunahme der Arbeitsarmut.

Die Fakten bezüglich der Beschäftigung in Griechenland und hauptsächlich der Beschäftigungsverhältnisse, die sich in den Jahren der Krise gestalteten, sind erschütternd.

Laut den Daten des Informationssystems ERGANI wurden während des Monats September 2016 eine Zunahme der abhängigen Lohnarbeit auf dem privaten Sektor und der höchste höchste 9-Monats-Anstieg seit 2001 verzeichnet.
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Jeder Dritte in Griechenland lebt in Armut und Exklusion

18. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.640 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland lebt jeder Dritte Einwohner unter Verhältnissen der Armut und gesellschaftlichen Ausgrenzung.

Laut den am 17 Oktober 2016 von dem Europäischen Statistikamt Eurostat an die Öffentlichkeit gegebenen Daten für das Jahr 2015 leben in Griechenland mehr als einer von drei Einwohnern und in der EU im Durchschnitt einer von vier Einwohnern unter Verhältnissen der Armut und gesellschaftlichen Ausgrenzung.

In Griechenland befanden sich 2015 konkret 35,7% der Bevölkerung (sprich 3,8 Mio. Menschen) mit der Gefahr der Armut oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung konfrontiert, gegenüber 28,1% im Jahr 2008. In der EU erreichte der entsprechende Anteil dagegen die Niveaus des Jahres 2008, also 23,7% bzw. 118,9 Mio. Menschen.
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