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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

NEET-Index in Griechenland über 25 Prozent

12. August 2016 / Aufrufe: 377 Keine Kommentare

Mehr als ein Viertel der jungen Leute im Alter von 20 bis 24 Jahren in Griechenland besuchen keine Schule, haben keine Arbeit und stehen auch nicht in Ausbildung.

Gemäß den Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2015 zählen in Griechenland mehr als 1 von 4 jungen Leuten im Alter von 20 bis 24 Jahren (26,1%) zur Gruppe der sogenannten NEET, haben also keine Arbeit und befinden sich auch nicht in einem Schulungs- oder Ausbildungsprogramm.

Griechenland liegt damit nach Italien (31,1%) an zweithöchster Stelle in der EU während auf dem dritten Platz Kroatien und Rumänien mit jeweils 24,1% liegen.
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Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland ist Quatsch!

2. Juni 2016 / Aufrufe: 829 2 Kommentare

Sogar Wolfgang Schäuble vertritt, die erneute Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland sei Blödsinn.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland ist „wirtschaftlicher Unsinn“, betonte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, meinte jedoch auch, wegen des Rückstands bei den Einnahmen des griechischen Staates habe es keine andere Lösung gegeben.

Herr Schäuble erklärte, kein anderes Land in Europa habe einen dermaßen hohen Anteil an zu entrichtenden Steuern, die aber nicht gezahlt werden, und fügte an, wenn Griechenland nun die MwSt. erhöhe, sei dies „wirtschaftlicher Blödsinn“, stellte jedoch auch klar, wenn der Staat keine anderen Steuereinnahmen habe, bleibe nichts anderes als dies übrig.
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Das tragische Bild der Wirtschaft Griechenlands

3. Mai 2016 / Aufrufe: 1.067 Keine Kommentare

Der Quartalsbericht der staatlichen Haushaltsstelle zeichnet ein völlig anderes Bild von der Wirtschaft Griechenlands als die Regierung propagiert.

Im vierten Quartal des Jahres 2015 präsentierte das BIP einen marginalen Anstieg um 0,1% im Verhältnis zum dritten Quartal 2015, während das BIP im Verhältnis zum vierten Quartal des Jahres 2014 einen Rückgang um 0,8% verzeichnete … Für das Jahr 2015 insgesamt schrumpfte das BIP der griechischen Wirtschaft um weitere 0,2%. In nominalen Werten war der Rückgang noch größer (-0,9%) …

Die Arbeitslosigkeitsquote erreichte im vierten Quartal des Jahres 2015, im Verhältnis zu dem dritten Quartal 2015 marginal gestiegen … Die Arbeitsproduktivität ging weitere zurück … Die Vergütungen für abhängige Arbeit je Lohnempfänger gingen zurück …
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250.000 Haushalte in Griechenland ohne Verdiener

16. April 2016 / Aufrufe: 715 Keine Kommentare

In Griechenland gibt es in rund 250.000 Haushalten ohne einen einzigen Erwerbstätigen.

Zu dem Eingeständnis, dass derzeit in Griechenland 250.000 Haushalte ohne einen einzigen Erwerbstätigen existieren, schritt die stellvertretende Arbeitsministerin Rania Antonopoulou in dem Grußwort, das sie in Vertretung der Regierung an eine Veranstaltung zur Präsentation des Jahresberichts der UNICEF mit Titel „Die Situation der Kinder in Griechenland – Kinder in Gefahr“ richtete, die am Mittag des 15 April 2016 im Rundfunkpalast der ERT stattfand.
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Verarmung der Haushalte in Griechenland setzt sich fort

25. Januar 2016 / Aktualisiert: 25. Januar 2016 / Aufrufe: 2.446 3 Kommentare

Laut einer Untersuchung des IME des GSEVEE leben in Griechenland mehr als einer von drei privaten Haushalten von einem familiären Jahreseinkommen von unter 10.000 Euro.

In Griechenland hegen 4 von 10 Haushalten negative Erwartungen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, 2016 grundsätzliche Verpflichtungen decken zu können, 1 von 3 Haushalten leben mit einem jährlichen Familieneinkommen von unter 10.000 Euro und 122.700 Haushalte befürchten, ihr Haus / ihre Wohnung verlieren zu werden.

Diese Befunde gehen aus der Untersuchung des Instituts für Kleinunternehmen (IME) des Dachverbands der Handwerker und Kaufleute Griechenlands (GSEVEE) über die Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte für das Jahr 2015 hervor.
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Griechenlands Lage wird auch 2016 nicht besser werden

9. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.314 1 Kommentar

Alles deutet darauf hin, dass die Dinge sich im Jahr 2016 für Griechenland keinesfalls verbessern, sonder erneut weiter verschlimmern werden.

Seitdem Sotiris Alexopoulos 2010 seine Arbeit verlor, hilft er den Verzweifelten und Mittellosen, die der wirtschaftliche freie Fall Griechenlands schuf. In diesem Jahr begann er, sich auch um eine neue Gruppe Verfolgter zu kümmern: nämlich die zu tausenden im Hafen von Piräus eintreffenden Flüchtlinge.

Wir sind wie sie, wir hatten die selben Bedürfnisse„, meinte der 65-jährige Sotiris Alexopoulos, während er half, Essen und Kleidung an die ungefähr 1.400 Personen die verteilen, die in der Nacht mit einem Schiff von Mytilini, dem Zugangspunkt nach Europa, angereist waren. „Wir sind die Armen, die etwas tun, um sich selbst zu helfen.
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Griechenland ist Champion bei arbeitslosen Akademikern

29. November 2015 / Aufrufe: 741 Keine Kommentare

Griechenland ist das OECD-Land mit den meisten arbeitslosen Akademikern!

Wie aus dem in dieser Woche an die Öffentlichkeit gegebenen Jahresbericht der OECD „Ein Blick auf die Bildung“ hervorgeht, „produziert“ Griechenland unter den Mitgliedsländern der Organisation die meisten arbeitslosen Akademiker.

Trotz der Tatsache, dass ein Studium mittlerweile kein sicheres Ticket für den Arbeitsmarkt mehr darstellt, fahren die Griechen jedoch darin fort, in die Bildung zu investieren. Laut den von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zusammengetragenen Daten hat Griechenland eine der höchsten Quoten an Absolventen des tertiären Bildungsbereichs.
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Griechenland: Nur jeder Dritte ist erwerbstätig!

15. November 2015 / Aufrufe: 2.830 9 Kommentare

In Griechenland sind nur 3,5 Millionen Personen beschäftigt, während rund 7 Millionen wirtschaftlich nicht aktiv sind und die Anzahl der Rentner 2,65 Millionen beträgt.

Die Angaben über die Anzahl der Beschäftigten in Griechenland, aber auch jener, die nicht arbeiten, sind erschütternd. Die Bevölkerung Griechenlands, die derzeit nicht berufstätig ist, übersteigt 7 Millionen!

Ein Land wie Griechenland, mit einem Arbeitskräftepotential von 4,74 Mio. Personen, 3,5 Mio. Berufstätigen, 1,24 Mio. Arbeitslosen und 2,65 Mio. Rentnern kann weder auf eine Beseitigung der ernsthaften Unausgewogenheiten in der Tragfähigkeit und sozialen Effizienz des Sozialversicherungssystems noch auf eine Einrenkung des sozialwirtschaftlichen Schemas hoffen. In einer solchen Perspektive lauert die Gefahr der dauerhaften Verfestigung der Verarmung eine signifikanten Teils der Bevölkerung und eines ernsthaften Abrutschens der technologischen und produktiven Grundlage„, erklärte gegenüber der griechischen Zeitung „Ta Nea“ Sawwas Rombolis, emeritierte Professor der Pantion-Universität.
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Wohin die Löhne in Griechenland „verschwinden“

8. November 2015 / Aufrufe: 1.513 1 Kommentar

In Griechenland liegen die Versicherungsabgaben 70 Prozent über OECD-Durchschnitt und jeder erwirtschaftete Euro erfordert das fünffache Investitionskapital.

Ein Arbeitnehmer mit Bruttobezügen von 2.400 Euro im Monat (welcher Betrag um 67% größer ist als der Durchschnittslohn) und zwei Kindern zahlt 60% seines Lohnes für Steuern und Abgaben, also einen Anteil, der um fast 20 Prozentpunkte höher als in Deutschland ist und 70% über dem Mittelwert der OECD liegt.

Entsprechend hat Griechenland für einen Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 1.440 Euro im Monat als Prozentsatz der Löhne im Vergleich zu Holland, Finnland, Spanien, Portugal und Italien die höchsten Sozialversicherungsbeiträge und nur drei Länder haben spürbar höhere Beiträge als in Griechenland.
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Warum auch diese Regierung Griechenlands scheitern wird

31. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.598 7 Kommentare

Selbst wenn Griechenlands Verschuldung auf magische Weise verschwände, würde es wegen seiner strukturellen Probleme wieder in die selbe Lage wie 2010 gelangen.

Die von der OECD bekannt gegebenen Angaben zu Griechenland sind erschütternd. Der Rückgang des Pro-Kopf-BIP seit 2007 bis 2015 erreichte 27,5%. Die Arbeitslosigkeit bleibt auf sturmgepeitschten Höhen und es wird erwartet, dass sie (nach dem im Gang befindlichen Steuergewitter) noch weiter ansteigen wird.

Inzwischen nähern wir uns dem Jahr 2016 und gibt es nicht nur keine Aussicht auf einen Aufschwung, sondern es ist sicher, dass das Gefälle sich – vielleicht noch steiler – fortsetzen wird. Während der Dauer des kommenden Jahres werden wir mit den beiden erschreckenden „Dreißigern“ flirten: kumulativer Rückgang des BIP um 30% und 30% Arbeitslosigkeit, bei den jungen Leuten doppelt so hoch. Dies sind Zahlen, denen man in Ländern nach einem Krieg und speziell nach einem Krieg begegnet, den sie verloren haben.
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