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Artikel Tagged ‘arbeitsamt’

Griechenland vermisst … Arbeitslose

5. Februar 2019 / Aufrufe: 372 1 Kommentar

In Griechenland verschwanden in den letzten fünf Jahren hunderttausende Arbeitslose, die jedoch nach wie vor zu existieren scheinen.

Das Bild, das die ELSTAT präsentiert – und auf das sich Griechenlands Regierung beruft um davon zu überzeugen, die Wirtschaft des Landes habe sich „erholt“ -, scheint im Verhältnis zur Realität geradezu magisch zu sein:

Während der letzten fünf Jahre „verschwanden“ bei den Erhebungen der ELSTAT 337.907 Arbeitslose, die jedoch nicht aus den Listen der OAED gelöscht wurden. Stattdessen blieben sie sogar auch 2018 „beharrlich“ in den Arbeitslosenregistern eingeschrieben und hielten damit die Arbeitslosenrate auf einem minimal niedrigeren Niveau als im Jahr 2014.
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90 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland ohne Hilfe

20. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.537 1 Kommentar

9 von 10 Arbeitslosen in Griechenland leben am Rand der Gesellschaft, da sie weder Arbeitslosengeld noch sonst eine Beihilfe erhalten.

Die neuen Daten der Nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) und des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE über die Arbeitslosigkeit in Griechenland sind schockierend: Die Langzeitarbeitslosen, also alle, die 12 Monate oder länger nach Arbeit suchen, stellen 73,8% der Arbeitslosen dar.

Weiter erhalten nur 10% der Arbeitslosen Arbeitslosengeld von dem OAED, während die „erweiterte“ Leistung von 200 Euro im Monat gerade einmal 1,5% der Gesamtheit der Langzeitarbeitslosen erhalten.
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Neue Meldevorschriften für Arbeitslose in Griechenland

28. Januar 2012 / Aufrufe: 602 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2012 treten in Griechenland neue Bestimmungen in Kraft, die sich sowohl auf die Meldung neuer als auch die Unterstützung registrierter Arbeitsloser beziehen.

In Griechenland treten ab dem 01. Februar 2012 bei der „Organisation für Beschäftigung des Arbeitskräftepotentials (OAED), sprich dem griechischen Arbeitsamt neue Bestimmungen in Kraft, die für Arbeitslose einerseits zu gewissen Erleichterungen bei der Registrierung und den obligatorischen regelmäßigen Meldung führen, andererseits jedoch speziell bezüglich der Gewährung des Arbeitslosengeldes auch mit strengere Verpflichtungen einhergehen.

Anstatt sich wie bisher – und zwar unabhängig von einem eventuell bestehenden Anspruch auf Arbeitslosengeld – obligatorisch jeden Monat beim Arbeitsamt zu melden, müssen Arbeitslose nach der anfänglichen Registrierung fortan im Regelfall zur Verlängerung des Arbeitslosenausweises nur noch alle drei Monate persönlich vorstellig werden. Sofern ein Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend gemacht wird, müssen die Berechtigten allerdings für die Abwicklung der Beantragung und Bewilligung der Leistung anfänglich gleich zweimal und dann regelmäßig zu konkret bestimmten Terminen persönlich erscheinen.
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