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Artikel Tagged ‘anleihenmarkt’

Griechenlands Marktgang wird schwierig

2. Oktober 2018 / Aufrufe: 229 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten lassen den geplanten Marktgang Griechenlands immer schwieriger erscheinen.

Selbst wenn Griechenland alles richtig macht, wird es sich auf den Finanzmärkten kein Geld zu befriedigenden Zinssätzen leihen können, wenn sich die Liquidität von den europäischen Rentenmärken verflüchtigt.

Wer mit Fondsmanagern über die europäischen Wertpapiere spricht, wird sie ihre Nachdenklichkeit über die Verschlechterung der Liquiditätsverhältnisse auf dem konkreten Markt zum Ausdruck bringen hören. Dies äußert sich üblicherweise mit dem Rückgang des Volumens der Transaktionen, was wiederum die Ausführung großer Orders von den Fonds usw. behindert.
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Griechenlands Hoffnungen auf baldigen Marktgang schwinden

25. August 2018 / Aufrufe: 322 Kommentare ausgeschaltet

Einen Tag nach dem offiziellen Ende der Memoranden für Griechenland schraubt Reuters die Hoffnungen auf einen Marktgang noch im September 2018 stark zurück.

Die Nachrichtenagentur erklärt, die allgemeinen politischen Spannungen schränken die Hoffnungen auf einen Gang Griechenlands in die Finanzmärkte im nächsten Monat ein.

Wie die Agentur anmerkt, ist Griechenland bereit, schon ab September 2018 mit der Emission einer 10-jährigen Anleihe an die Märkte zurückzukehren, da es anstrebt, die Kurve seiner Zinssätze wieder aufzubauen und als normaler Kreditnehmer rehabilitiert zu werden.
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Griechenlands Verschuldung überstieg 345 Mrd Euro

19. August 2018 / Aufrufe: 361 Kommentare ausgeschaltet

Ende des zweiten Halbjahrs wurde Griechenlands Verschuldung auf 345 Milliarden Euro beziffert und der Druck auf die griechischen Staatsanleihen setzt sich fort.

Nach den zwischenzeitlich gefassten Beschlüssen der Eurogruppe mag der Bericht über die Verschuldung Griechenlands für das erste Halbjahr 2018 mittlerweile „altbacken“ sein, jedenfalls zeigt er, dass sie bereits vor der Freigabe der letzten Tranche von 15 Mrd. Euro die Summe von 345 Mrd. Euro überstiegen hatte.

Ein weiteres interessantes Element ist, dass die staatliche Rechnungszentrale, noch bevor sie die entsprechend zweckgebundenen 9,5 Mrd. aus der letzten Tranche des ESM erhielt, schon eine Liquiditätsrücklage von 13,083 Mrd. Euro gebildet hatte – und zwar in einem Moment, wo die staatlichen Verbindlichkeiten betreffenden Zahlungen (an den privaten Sektor) „gebremst“ wurden und ihre Begleichung mittlerweile auf Ende des Jahres 2018 verschoben worden ist.
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Griechenland verliert die Marktgangwette

14. August 2018 / Aufrufe: 593 1 Kommentar

Die internationalen Entwicklungen mit Rom im Mittelpunkt verschließen der Regierung Griechenlands den beworbenen Gang an die Finanzmärkte.

Die von den Entwicklungen in Italien hervorgerufene internationalen Turbulenzen treiben die Renditen der griechischen Anleihen in die Höhe, wozu viele Analysten anmerken, wie falsch die Entscheidung des Premierministers Alexis Tsipras war, die von der Griechischen Bank vorgeschlagene sogenannte präventive Kreditlinie nicht zu akzeptieren.

Die Renditen der griechischen Anleihen, die den Gedanken an einen sofort oder im Herbst 2018 erfolgenden Gang an die Märkte zu einem Sommernachtstraum machen, zerstören auch die Show des Premierministers bezüglich des Endes der Memoranden.
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Gläubiger setzen Griechenland unter Druck

3. Juni 2018 / Aufrufe: 787 2 Kommentare

Die Gläubiger setzen Griechenland wegen der Entwicklungen in Italien unter Druck!

Griechenlands Gläubiger bringen Beunruhigungen zum Ausdruck, während der griechische Finanzminister weiter auf einem „sauberen Ausgang“ aus dem Memorandum besteht.

Evklidis Tsakalotos, der 31 Mai 2018 vertrat, „die Ereignisse in Italien bereiten uns keine weiteren Schwierigkeiten“ und „wir schreiten zum sauberen Ausgang aus dem Memorandum voran, genau wie wir ihn geplant haben„, beharrt auf der Linie des „sauberen Ausgangs„.
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Griechenland als beste Investition der Welt

13. September 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.236 Kommentare ausgeschaltet

Laut Bloomberg View erwies die öffentliche Verschuldung Griechenlands sich als die beste Investition der Welt.

Erinnern Sie sich an den vergangenen Februar, als der ehemalige FED-Präsident Alan Greenspan sagte, Griechenland werde den Euro verlassen und die gemeinsame Währung werde zusammenbrechen? Erinnern Sie sich, dass einen Monat später der Investor und Philanthrop George Soros sagte, Griechenland werde zusammenbrechen? Oder dass erst in diesem Juli der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, Griechenland als eine „politische und wirtschaftliche Katastrophe“ charakterisierte und meinte, es werde in Verzweiflung zur Drachme zurückkehren?

Griechenland ist auf keinen Fall der wirtschaftlichen Gefahr entkommen. Dennoch erwies sich, dass es eine gewinnbringende Investition seit Ende 2014, das Land mit den besten Anleihen-Renditen in der Eurozone seit Januar 2015 und das beste aller Assets seit Juli 2015 ist. Seit damals, als die Anti-Austeritätspartei, sprich die SYRIZA gewählt wurde, gab keine Aktie, Anleihe oder irgendeinen Devisenmarkt, die irgend etwas produzierten, das an die – laut den Angaben von Bloomberg Winners vom 08 Juli 2015 innerhalb einiger Monate um über 100% gestiegene – Rendite der griechischen Verschuldung erinnerte.
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Sturmwarnung fuer Beziehungen zwischen Griechenland und Troika

15. November 2014 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.266 4 Kommentare

Die Kollision zwischen Griechenland und der Troika spitzt sich kritisch zu und ruft Beunruhigung über die Reaktion der Börse, Anleihenmärkte und Anleger hervor.

Die Konfrontation zwischen der griechischen Regierung und der Troika spitzt sich extrem zu, da die Gläubiger alle sogenannten „roten Linien“, welche die Regierung zu verteidigen versucht, „mit Füßen treten“.

Die Wirtschaft wiederum befindet sich inzwischen vor einem Drama mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, da von Seite der Regierung Samaras zum ersten Mal eingestanden wird, dass die Einigung mit den institutionellen Gläubigern sich bis zur Wahl des neuen Staatspräsidenten verzögern könnte!
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Griechenlands Regierung verliert Schlacht mit Troika

3. November 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 1.311 1 Kommentar

Angesichts der Reaktion der Finanzmärkte wird der Regierung in Griechenland nichts übrig bleiben, als sich den Forderungen der Troika zu beugen.

Obwohl die Regierung Samaras in Griechenland der – anhängigen – fünften Bewertung durch die Troika bis neulich in etwa wie einem … Spaziergang im Park begegnete, ist sie dazu verurteilt, die Schlacht mit der Troika zu verlieren.

Die griechische Seite befindet sich unerwartet in einer Position der Schwäche, und zwar infolge eines ernsthaften Fehlers in ihren Berechnungen: letztendlich gesehen fokussierte sie ihre Aufmerksamkeit auf das politische Verhältnis zu den institutionellen Gläubigern und verkannte dabei die – wie sich erweist – katalytische Rolle des Anleihenmarkts.
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