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Banken in Griechenland bieten bis zu 7 Prozent Zinsen

8. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.410 11 Kommentare

In Ermangelung anderer Liquiditätsquellen sind die Banken in Griechenland zu teilweise signifikanten Erhöhungen der Zinssätze für Festgeldanlagen geschritten.

Die griechischen Banken sind zu erheblichen Erhöhungen der Zinssätze für Festgeldanlagen geschritten, zumal während der ersten fünf Monate des Jahres 2011 Einlagen in Höhe von fast 18 Milliarden Euro abgeflossen sind. Da derzeit für die griechischen Banken die Anleger die einzige Quelle zur Schöpfung von Liquidität darstellen, gelten die hohen Zinsen als absolut gerechtfertigt. Es sei angemerkt, dass im Mai 2011 die aufsteigende Angst vor einem Staatsbankrott Griechenlands zum Ergebnis hatte, dass von den Konten griechischer Banken rund 4,8 Milliarden Euro abgezogen wurden.

Andererseits haben die Änderungen in der Zinspolitik der Kreditinstitute während der letzten eineinhalb Jahre zu einer erheblichen Kapitalverschiebung zu den Konten mit vorbestimmter Anlagedauer geführt. Die Bankiers möchten diese Wendung ihrer Kunden, aber auch die gezeigte Bereitschaft, zur Erzielung höherer Zinsen die Bank zu wechseln, ausnutzen und haben einen Wettlauf um größerer Anteile an dem konkreten Markt begonnen.
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