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Griechenland verliert … seine Intelligenz und seine Zukunft

30. März 2016 / Aufrufe: 2.202 4 Kommentare

Der stetig zunehmende Abfluss qualifizierten Humankapitals droht in Griechenland den Anstieg des BIP, Investitionen und letztendlich Aufschwung und Wachstum zu verhindern.

Zur Stunde, wo Griechenland unter den großen Immigrationsströmen „versinkt“, verlassen die Griechen – hauptsächlich die jungen, die bei dem Ausgang aus der Krise helfen könnten – massenhaft das Land.

Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Ökonomen, Akademiker und Forscher – also die Crème de la Crème des wissenschaftlichen Arbeitskräftepotentials – werden zu tausenden aus dem Land „vertrieben“, da sie wegen der Krisenumstände keinerlei berufliche Optionen haben.
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4 von 10 Ärzten in Griechenland sind arbeitslos

8. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 540 2 Kommentare

Fast vier von zehn Ärzten in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt.

37,5% der Ärzte in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt, wobei die Jünger des Hippokrates im Großraum Attika den Löwenanteil bei den … Arbeitslosenausweisen oder der Unterbeschäftigung inne haben.

Die Daten der Ärztekammer Athen (ISA) über die jungen Ärzte in Athen sind bezeichnend: innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Anzahl der arbeitslosen Athener Fachärzte verdoppelt. 2007 waren im Register der ISA 592 Ärzte verzeichnet, welche ihre Fachqualifikation erworben hatten, während 2012 die Fachärzte 1.191 erreichten. Parallel verfünffachte sich der Anteil des in das Ausland abgewanderten höchst qualifizierten Ärztepotentials: 2007 waren 292 Fachärzte „ausgewandert“, während 2012 ihre Anzahl 1.166 erreichte.

Bei der Präsentation der Daten führte der Präsident der ISA, Herr Giorgos Patoulis,  an: „Nach so vielen Jahren treibt unser Staat im Land des Hippokrates sein am höchsten qualifiziertes wissenschaftliches Menschenpotential in die Auswanderung. Ein ungeheures Verbrechen, die Verantwortlichen tragen schwerste Verantwortung und schulden Rechenschaft abzulegen. Mit einer Gesundheits-Charta, die noch in den Kinderschuhen steckt, mit Inseln, Gesundheitszentren, Krankenhäusern im betrieblichen Zusammenbruch und ohne Ärzte, mit einem Potenzial tausender junger Ärzte im Nirgendwo, mit einer niemanden interessierenden Gesundheitsvorsorge wird buchstäblich alles eingeebnet, was von dem Gesundheitssystem übrig geblieben ist.

Im Rahmen der Unterstützung der jungen Ärzte beabsichtigt die Ärztekammer Athen, ein Arbeitsvermittlungsbüro zu schaffen, wo die Stellenangebote verzeichnet und die interessierten Ärzte der ISA Informationen erhalten werden. Ebenfalls wird die Möglichkeit der Kooperation zwischen Ärzten zur Schaffung von Multi-Praxen erneut untersucht werden.

(Quelle: ProtoThema.gr)

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Bis über 5 Monate Wartezeit in Krankenhäusern in Griechenland

10. September 2012 / Aufrufe: 326 Keine Kommentare

Die Wartezeiten für ärztliche Untersuchungen in den regulären Vormittagsambulanzen der öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland erreichen bis zu über 5 Monate.

Laut einer Reportage der Zeitung „Ethnos“ muss ein Krebspatient bis Dezember warten, um einen Untersuchungstermin in der pathologischen Klinik des Krankenhauses „Agios Sawwas“ zu bekommen, während in der Brustklinik des selben Krankenhauses die Wartezeit über 100 Tage beträgt.

Auf vier Monate beläuft sich die Wartezeit für eine Untersuchung in den regulären Ambulanzpraxen der Augenklinik des Krankenhauses „G. Gennimatas“. Auf mehr als fünf Monate beläuft sich in dem selben Krankenhaus die Wartezeit für die neurologische Klinik, die jeden Rekord der Patientennachfrage bricht.

Zwei Monate beträgt die Wartezeit für einen Untersuchungstermin in der Allergie-Abteilung für erwachsene des Krankenhauses „Laiko“, und die Wartezeit in der Hals-, Nasen- und Ohrenabteilung des Krankenhauses „Erythros Stavros“ übersteigt eineinhalb Monate.

Recht kurz sind dagegen die Wartelisten in der neurochirurgischen Abteilung des Krankenhauses „Evangelismos“ (7 Tage) und der Abteilung für chronische orthopädische Leiden des KAT (5 Tage).

Infolge der Wirtschaftskrise wenden sich immer mehr Bürger den öffentlichen Krankenhäusern zu, die jedoch der Nachfrage nicht zu entsprechen vermögen. Der Mangel an Ärzten und Personal führt zu grenzwertigen Personalbesetzungen, da im Nationalen Gesundheitssystem Griechenlands (ESY) 5.000 Ärzte und 20.000 Pflegekräfte fehlen.

(Quellen: in.gr)