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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Griechenland: Es gibt ein Leben auch ohne Krücken

20. Februar 2018 / Aufrufe: 8 Keine Kommentare

Griechenland wird auch nach dem im August 2018 auslaufenden Memorandum unter strenger Beaufsichtigung stehen, bis es zwei Drittel seiner Verschuldung getilgt hat.

Griechenland ist in die Endgerade zum Schluss des – formal im August 2018 auslaufenden – dritten „Memorandums“ eingetreten, dabei der Spur Portugals mit vier Jahren Verspätung folgend. Trotz der Unterschiede können nützliche Schlussfolgerungen geschöpft werden.

Als Portugal im Frühjahr 2014 erwartete, aus dem Memorandum heraus zu kommen, und so in die Fußstapfen Irlands trat, das dies wiederum Ende 2013 schaffte, hatte es sich einem mächtigen Gegner zu stellen, nämlich Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble.
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Irreversibler Unfall zwischen Griechenland und Türkei

17. Februar 2018 / Aufrufe: 686 Keine Kommentare

Griechenland und die Türkei steuern offensichtlich auf einen irreversiblen Unfall zu.

Die gesellschaftlichen Gruppen, die etwas mehr – wie Sprache, Kultur, Religion, selbst auch eine gemeinsame Gefahr – verband, organisierten sich in Staaten.

Damit die zusammenhaltenden Elemente des Staates jedoch gegen degenerative Tendenzen, Bedrohungen und Interessen stark bleiben, ist erforderlich, dass wir uns als Bürger im Sinn wie in der Antike verantwortlich verhalten. Zusammenzuleben, indem wir den Regeln gehorchen, die wir zum Wohl und Fortschritt der Gesamtheit, des Staates, der Nation gemeinsam beschließen.
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Drohende Kollision zwischen Türkei und Griechenland

14. Februar 2018 / Aufrufe: 1.130 3 Kommentare

Angesichts der letzten Zwischenfälle in der Ägäis scheint die Türkei Schritt für Schritt auf eine offene Kollision mit Griechenland zuzusteuern.

Das traurig paradoxe in von allgemeinen Verfallsphänomenen begleiteten unsicheren historischen Situationen ist, dass das strategische Denken sich trübt, je intensiver ein Volk es braucht„, schrieb Panagiotis Kondylis im Anhang seines Buches „Kriegstheorie“ mit Titel „Griechisch-Türkischer Krieg“ (Verlag Themelio, 1997).

Heute, 20 Jahre nach der obigen schmerzhaften Feststellung / Prognose des Panagiotis Kondylis, fahren die politischen Kräfte Griechenlands darin fort, die offensichtlichen Tatsachen zu unterschätzen, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass „Freunde“, „Partner“ und „Alliierte“ den Schutz des Landes übernommen haben.
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Gehören Imia – Kardak zu Griechenland?

4. Februar 2018 / Aufrufe: 715 Keine Kommentare

Gehören die beiden Imia beziehungsweise Kardak genannten Eilande in der östlichen Ägäis zu Griechenlands Staatsgebiet?

Ende vergangener Woche wurde bei den Sicherheitsbehörden Griechenlands Alarm geschlagen und im letzten Moment der Versuch eines (im Außenministerium angestellten!) Mitglieds der rechtsextremistischen Organisation „Zurückeroberung“ vereitelt, nach Imia zu gelangen um sich … „heilige Erde“ zu holen – was bis hin zu einem „heißen Zwischenfall“ mit der Türkei nebst unvorhersehbaren Folgen hätte führen können. (Quelle: documentonews.gr)

Anlässlich der Enthüllung, dass nationalistische Kreise einen Besuch / eine Provokation auf den Imia-Inseln mit Ziel die Spannung in den Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei zu organisieren anstrebten, ergeben sich einige interessante Fragen und Rückschlüsse:
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Was wissen Sie über Griechenland und Mazedonien?

30. Januar 2018 / Aufrufe: 869 Keine Kommentare

Die Saga von der antiken Abstammung der slawophonen Bevölkerung Makedoniens ist ein Produkt der Propaganda Griechenlands.

Wie viel haben wir fast 30 Jahre nach der Krise des Jahrzehnts 1990 in Bezug auf das Mazedonien-Thema verstanden? Während Griechenland sich auf die „historische Wahrheit“ beruft, charakterisierte das Defizit an Information die griechische Haltung in diesem Thema von Anfang an – hauptsächlich hinsichtlich der jüngeren Epoche, der Epoche der nationalistischen Bewegungen und der politischen und kriegerischen Zusammenstöße des 20. Jahrhunderts.

Einerseits lag dieses Defizit an der Politik des Verschweigens, des „nicht existenten Themas„, die der griechische Staat in der gesamten Nachkriegsperiode befolgte. Andererseits stand es in Zusammenhang mit dem Fehlen von Kontakten zu der anderen Seite, dem Fehlen von Experten im akademischen Raum, der Unkenntnis der meisten Journalisten über das Thema, aber auch den verzerrten Eindrücken, welche die treibenden Kräften in der Mobilmachung bezüglich des „Griechentums Mazedoniens“ kultivierten. 1
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Lagarde gratuliert Griechenlands Premier zu Reformen

27. Januar 2018 / Aufrufe: 372 1 Kommentar

Christine Lagarde gratulierte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras zu dem erzielten Fortschritt bei den wirtschaftlichen Reformen.

Ich traf mich mit Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und gratuliere ihm zu dem Fortschritt bei den wirtschaftlichen Reformen Griechenlands„, führte die Generaldirektion des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, in einem Post von ihr auf Twitter wenige Minuten nach der Begegnung am Rand des Weltwirtschaftsforums in Davos an.

Bei der Begegnung, die Alexis Tsipras mit Christine Lagarde hatte, wurde die Intensivierung der technischen Diskussionen bezüglich der erfolgreichen Vollendung des dritten Programms bzw. sogenannten Memorandums im kommenden August 2018 und der Regulierung der griechischen Verschuldung vereinbart.
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Anerkennung, aber kein Geld für Griechenland

22. Januar 2018 / Aufrufe: 668 3 Kommentare

Bei der Eurogruppe des 22 Januar 2018 wird Griechenland voraussichtlich Anerkennung, jedoch nicht die anhängige Tranche erhalten.

Laut der Financial Times (FT) wird erwartet, dass die Finanzminister der Eurozone bei ihrem Treffen am 22 Januar 2018 bekannt geben werden, die von Griechenland unternommenen Schritte haben auch seine öffentliche Finanzwirtschaft verbessert.

Bei dem ersten Treffen der Eurogruppe unter dem Vorsitz des spanischen Finanzministers Mario Centeno werden die Finanzminister der Eurogruppe den Umstand bestätigen, dass Griechenland die überwältigende Mehrheit der 113 wirtschaftlichen Reformen adoptiert hat, zu denen sich im Rahmen dieser Phase verpflichtet hat.
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Verarmung als Wahlprogramm in Griechenland

20. Januar 2018 / Aufrufe: 419 Keine Kommentare

Die Verarmung der Bevölkerung Griechenlands scheint ein wesentliches Element der Wahlplanung der SYRIZA zu sein.

Damit in Griechenland das sogenannte „klassenbezogene Vorzeichen“ verstärkt und die Beihilfen- und Wahlplanung des Maximou (sprich der Regierungszentrale) Praxis wird, muss eine Politik fortgesetzt werden, die immer ärmere und zugleich auch gegenüber dem Populismus und der Demagogie immer anfälligere Bürger erfordert.

2018 wird ein Jahr der Beschleunigung und der Vertiefung unserer politischer Ansichten und Initiativen sein, ein Jahr, in dem wir unser klassenbezogenes Vorzeichen und unsere politische Orientierung noch klarer machen können„, erklärte Premierminister Alexis Tsipras bei der ersten Kabinettsitzung des Jahres 2018 und gab die Position der Regierung für das neue Jahr vor.
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Sorge um türkische Offiziere in Griechenland

15. Januar 2018 / Aufrufe: 261 Keine Kommentare

Die Athener Anwaltskammer bringt ihre heftige Beunruhigung bezüglich der seit Sommer 2016 in Griechenland befindlichen 8 türkischen Militärs zum Ausdruck.

Die Rechtsanwaltskammer (RAK) Athen bringt ihre heftige Beunruhigung über die Entwicklung in der Sache des Antrags auf Gewährung internationalen Schutzes (sprich politischen Asyls) für die 8 türkischen Militärs zum Ausdruck, die sich nach dem gescheiterten Putsch im Nachbarland im Juni 2016 nach Alexandroupolis geflüchtet hatten und seitdem in Griechenland in „Verwaltungsarrest“ befinden.

Zur Erinnerung sei speziell auf die Artikel Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte und Griechenland gewährt türkischem Offizier Asyl sowie auch die jeweils weiterführend verlinkten Beiträge verwiesen.
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Mit Tsipras wurde für Griechenland alles leichter

14. Januar 2018 / Aufrufe: 786 2 Kommentare

Laut Jeroen Dijsselbloem wurde für Griechenland mit Premierminister Tsipras und Finanzminister Tsakalotos alles leichter.

Nunmehr befreit und den Titel des Eurogruppen-Chefs abgeworfen habend sprach Jeroen Dijsselbloem in einem Interview an die Financial Times über alles und jeden und erklärte dabei unter anderem:

Für Griechenland wurde alles leichter. Premierminister Alexis Tsipras und natürlich der heutige Finanzminister Evklidis Tsakalotos haben ihr Verhältnis zu den europäischen Partnern völlig geändert. Seitdem war fast alles leichter, es ist eine ganz andere Lage.
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