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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Griechenland darf Kredite nicht tilgen

29. März 2019 / Aufrufe: 620 Kommentare ausgeschaltet

Deutschland zeigte mit seinem Veto gegen die vorzeitige Ablösung der Kredite des IWF an Griechenland, dass es den Fonds hier haben will.

Berlin und seine Satelliten-Länder antworteten mit einem lautstarken „Veto“ auf den Beschluss des griechischen Premierministers Alexis Tspiras, vorrangig die Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu tilgen, damit er diesen Zug im Wahlkampf verwerten und behaupten kann, Griechenland aus dem Schraubstock des Währungsfonds befreit zu haben.

Die grimmige Verweigerung der Deutschen, die – wie es scheint – ohne die Hegemonie Washingtons und des IWF nicht leben können, erzwingt eine Planänderung. Von den insgesamt 9,7 Mrd. Euro der IWF-Kredite wird Griechenland in einer ersten Phase mit einer einmaligen Zahlung die 3,7 begleichen, welche die teuersten sind, einen Zinssatz von 5,2% haben, aber auch mit einem Wechselkursrisiko behaftet sind.
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Schäuble stand wegen Griechenland vor dem Rücktritt

24. März 2019 / Aufrufe: 1.051 6 Kommentare

Wie 2015 der vorgeschlagene Grexit beinahe zu einem Schäuble-xit geführt hätte.

Über zehn Jahre nach den ersten Anzeichen und dem Ausbruch der Krise in Griechenland ist eine der Fragen, die einen beachtlichen Teil des griechischen Volkes beschäftigen: Warum solche Wut des ehemaligen deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mit Griechenland?

Neun Jahre nach der Flucht in die „Umarmung“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) und nach drei Memoranden „auf dem Buckel“ des griechischen Volks wird der große Kulissenhintergrund enthüllt.
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Griechenlands Opfer waren umsonst

20. März 2019 / Aufrufe: 714 Kommentare ausgeschaltet

Der deutsche Ökonom Dr. Joachim Starbatty vertritt, mit den Memoranden seien Griechenlands Opfer von 10 Jahren umsonst gewesen.

Ihr Griechen habt eine große Anstrengung für nichts unternommen„, meint der unabhängige Europa-Abgeordnete und Wirtschaftsprofessor Dr. Joachim Starbatty.

Dr. Joachim Starbatty ist unabhängiger Europa-Abgeordneter (er wurde mit der Alternative für Deutschland – AfD gewählt) und ist ebenfalls Professor für Wirtschaft an der Universität Tübingen und einer der in Deutschland und international angesehensten Ökonomen. Seine Wirtschaftsplattform war eins der Sprungbretter, das die nationalistische AfD nutzte um ihre Anteile in die Höhe zu katapultieren. Dr. Starbatty kehrte der Partei den Rücken, jedoch nicht seinen Ansichten.
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Gläubiger betreiben Griechenlands Kolonialisierung

12. März 2019 / Aufrufe: 530 Kommentare ausgeschaltet

Die Empfehlungen und Forderungen der Gläubiger an Griechenland stehen in keinerlei Bezug zu den wirklichen Bedürfnissen der griechischen Wirtschaft.

Die Empfehlungen der Europäischen Kommission stehen in keinerlei Zusammenhang mit den wirklichen Bedürfnissen der griechischen Wirtschaft. Es sind Ratschläge, die nur auf die Interessen der deutschen Dampfwalze maßgeschneidert sind.

Sollte jemals jemand nach meiner persönliche Ansicht fragen, worauf der wirtschaftliche und produktive Wiederaufbau Griechenlands beruhen müsste, würde ich mit zwei großen „NICHT“ beginnen – die wahrscheinlich den Verstand der Gläubiger übersteigen, weil sie sich Griechenland in dem deutschen Europa der Zukunft einfach ganz anders vorstellen.
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Griechenlands Plan B für IWF-Kredite

10. März 2019 / Aufrufe: 299 Kommentare ausgeschaltet

Der Plan B Griechenlands für die für die vorzeitige Tilgung der teuren Kredite des IWF.

Die beiden erfolgreichen Anleihen-Emissionen Griechenlands haben die Argumente Athens bezüglich einer vorzeitigen Tilgung der Gesamtheit des teuren IWF-Kredits gestärkt, jedoch können manche Länder der Eurozone Einwände haben.

Eine Weise, in den Verhandlungen das Minimum oder das zu bekommen, was man wirklich wünscht, ist, mehr Dinge zu verlangen und danach einen Kompromiss einzugehen, dabei nachgebend um das Minimum zu bekommen.
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Hat Griechenland mit Venezuelas Gold zu tun?

6. März 2019 / Aufrufe: 516 Kommentare ausgeschaltet

Laut Jose Guerra soll Griechenland in einem Verkauf von Gold aus Venezuela vermitteln.

Sie planen etwas, für mich hat es mit Sicherheit mit dem Gold zu tun„, erklärte gegenüber dem griechischen TV-Sender SKAI der Abgeordnete der Opposition in Venezuela, Jose Guerra.

In einem Interview, das im Nachhall der Enthüllung, dass Venezuelas Außenministers Jorge Alberto Arreaza Montserrat am vergangenen Samstag (02 März 2019) einen vierstündigen Zwischenstopp in Athen einlegte, der venezolanische Oppositionsabgeordnete Jose Guerra gab, erklärte dieser sich davon überzeugt, das Regime unter Präsidenten Nicolas Maduro versuche, Griechenland als „Vermittler“ für einen Goldverkauf zu nutzen.
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Griechenlands Überschüsse sind unrealistisch

3. März 2019 / Aufrufe: 245 Kommentare ausgeschaltet

Pierre Moscovici charakterisiert die von Griechenland bis 2060 zugesagten hohen Primärüberschüsse als nicht realistisch.

In Griechenland zu den Mitgliedern des parlamentarischen Ausschusses für Finanzen und Europäische Angelegenheiten sprechend charakterisierte Pierre Moscovici die Zusagen der griechischen Regierung bezüglich der primären Überschüsse bis 2060 als nicht realistisch.

Der europäische Kommissar für Wirtschafts- und Währungsthemen wiederholte, „die Vereinbarungen müssen eingehalten werden„, fügte jedoch an anderer Stelle an, „da diese Überschüsse nicht realistisch sind, müssen sie irgendwann so wie so gesenkt werden, jedoch muss dies im Rahmen von Vereinbarungen erfolgen, die abgeschlossen und verwirklicht werden„. Parallel stellte er klar, dass die Kommission gegen die hohen Überschuss-Ziele war, der IWF sie jedoch durchsetzte und die griechische Regierung sie akzeptierte.
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Eurogruppe warnt Griechenland

12. Februar 2019 / Aufrufe: 612 1 Kommentar

Auch die Eurogruppe warnt Griechenland, die erste postmemorandische Tranche von 750 Millionen Euro verlieren zu können.

Trotz der lauten Alarmglocken der Europäer wegen der beobachteten Verzögerungen ist man sich in Griechenland in Finanzministerium und Regierung sicher, es existiere nicht die allergeringste Furcht, die erste post-memorandische Tranche aus den Gewinnen des Eurosystems könne verloren gehe.

Dennoch hat das „Gespenst“ der verlorenen SMP – ANFA aus den vergangenen Jahren in Athen zu spuken begonnen.
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Griechenland ist wieder in Gefahr

11. Februar 2019 / Aufrufe: 464 Kommentare ausgeschaltet

Das amerikanische Netzwerk CNBC sieht eine neue Gefahr für Griechenlands Wirtschaft.

In einem am 08 Februar 2019 publizierten Artikel mit dem Titel „Griechenland läuft in Gefahr, kein frisches Geld zu bekommen, da die Reformen sich verzögern“ beherbergt das amerikanische Netzwerk CNBC eine Quelle der EU, die vertritt, Griechenland „liegt bei dem, was es zu liefern hat, hinter dem Zeitplan zurück„.

In dem Artikel wird unter anderem angeführt, „Griechenland befindet sich mittlerweile nicht mehr in einem Rettungsprogramm, sagte jedoch im Juli 2018 zu, in Gegenleistung für die Umstrukturierung seiner Verschuldung mit der Umsetzung bestimmter Reformen fortzufahren„.
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Türkei schickt Griechenland Kopfgeldjäger

7. Februar 2019 / Aufrufe: 492 Kommentare ausgeschaltet

Ankara bietet ein Kopfgeld von 700000 Euro für jeden der 8 türkischen Militärs, die 2016 nach dem Putschversuch nach Griechenland flohen und dort politisches Asyl erwirkten.

Die Türkei torpedierte Alexis Tsipras‘ Staatsbesuch in Ankara noch bevor er begann, indem sie dem griechischen Premierminister demonstrierte, dass sie selbst die Agenda bestimmt, sowie auch ihre wirklichen Absichten zeigte.

Auf Anweisung von Recep Tayyip Erdoğan setzte am frühen Morgen des 05 Februar 2019 das türkische Außenministerium eine Belohnung auf die acht türkischen Militärs aus, denen in Griechenland politisches Asyl gewährt worden ist und die Ankara als Putschisten und Terroristen betrachtet.
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