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Einheitssteuer könnte auch für Griechenland funktionieren

27. Mai 2018 / Aufrufe: 342 Keine Kommentare

Ein einheitlicher Steuersatz anstatt eines gestaffelten Steuersystem könnte für Italien und entsprechend auch Griechenland durchaus funktionieren.

Der Einheitssteuersatz? Und doch kann er die Lösung für Italien (und dann wohl auch für Griechenland) darstellen.

Theoretisch kann seine Einführung zu einem ernsthaften Verlust von Einnahmen für die Regierung führen. Wenn uns jedoch die Erfahrung und Osteuropas etwas sagt, könnte auch Italien dort angelangen, mehr Steuern zusammenzutragen, trotz der historischen nationalen Unzuverlässigkeit bei ihrer Entrichtung„, schreibt Leonid Bershidsky bei Bloomberg.
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Griechenland: Ein normales Land ohne normale Bürger

26. Mai 2018 / Aufrufe: 1.021 Keine Kommentare

Nicht Griechenland muss zur Normalität zurückkehren, sondern seine Bürger müssen normal werden.

Ist das, was wir in Griechenland jeden Tag beobachten, „Normalität“?

Sicherlich ist es Alltäglichkeit. Und ab dem Moment, wo es alltäglich stattfindet, zählt es zu dem, was jeder von uns als Normalität aufzufassen vermag.
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Wird der verrückte Sultan Griechenlands Offiziere freilassen?

7. April 2018 / Aufrufe: 525 1 Kommentar

Wird Erdogan die in der Türkei inhaftierten griechischen Militärs nun leichter freilassen, nachdem er von Griechenlands Verteidigungsminister als verrückt charakterisiert wurde?

Erdogan beschimpfend und parallel offiziell eingestehend, dass die beiden – nach wie vor ohne offizielle Anklage! – seit über einem Monat in der Türkei inhaftierten (anderen Stimmen zufolge gar als Geiseln festgehaltenen) griechischen Offiziere auf türkischen Boden geraten waren, demonstriert die griechische Regierung ein weiteres Mal eine kriminelle Leicht(fertig)igkeit.

Seit Sonntagabend (01/04/2018) bezog Griechenlands Regierung zwei offizielle Positionen:

  1. Erdogan ist (ein) „Sultan“ und macht, was er will.
  2. Die beiden in der Türkei eingekerkerten griechischen Offiziere „haben nicht mehr getan als zur Stunde, wo sie wegen illegaler Grenzübertritte nachforschten, einige Meter weit auf türkischen Boden zu gelangen„.


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Griechenland: Es gibt ein Leben auch ohne Krücken

20. Februar 2018 / Aufrufe: 619 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland wird auch nach dem im August 2018 auslaufenden Memorandum unter strenger Beaufsichtigung stehen, bis es zwei Drittel seiner Verschuldung getilgt hat.

Griechenland ist in die Endgerade zum Schluss des – formal im August 2018 auslaufenden – dritten „Memorandums“ eingetreten, dabei der Spur Portugals mit vier Jahren Verspätung folgend. Trotz der Unterschiede können nützliche Schlussfolgerungen geschöpft werden.

Als Portugal im Frühjahr 2014 erwartete, aus dem Memorandum heraus zu kommen, und so in die Fußstapfen Irlands trat, das dies wiederum Ende 2013 schaffte, hatte es sich einem mächtigen Gegner zu stellen, nämlich Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble.
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Irreversibler Unfall zwischen Griechenland und Türkei

17. Februar 2018 / Aufrufe: 865 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland und die Türkei steuern offensichtlich auf einen irreversiblen Unfall zu.

Die gesellschaftlichen Gruppen, die etwas mehr – wie Sprache, Kultur, Religion, selbst auch eine gemeinsame Gefahr – verband, organisierten sich in Staaten.

Damit die zusammenhaltenden Elemente des Staates jedoch gegen degenerative Tendenzen, Bedrohungen und Interessen stark bleiben, ist erforderlich, dass wir uns als Bürger im Sinn wie in der Antike verantwortlich verhalten. Zusammenzuleben, indem wir den Regeln gehorchen, die wir zum Wohl und Fortschritt der Gesamtheit, des Staates, der Nation gemeinsam beschließen.
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Drohende Kollision zwischen Türkei und Griechenland

14. Februar 2018 / Aufrufe: 1.360 3 Kommentare

Angesichts der letzten Zwischenfälle in der Ägäis scheint die Türkei Schritt für Schritt auf eine offene Kollision mit Griechenland zuzusteuern.

Das traurig paradoxe in von allgemeinen Verfallsphänomenen begleiteten unsicheren historischen Situationen ist, dass das strategische Denken sich trübt, je intensiver ein Volk es braucht„, schrieb Panagiotis Kondylis im Anhang seines Buches „Kriegstheorie“ mit Titel „Griechisch-Türkischer Krieg“ (Verlag Themelio, 1997).

Heute, 20 Jahre nach der obigen schmerzhaften Feststellung / Prognose des Panagiotis Kondylis, fahren die politischen Kräfte Griechenlands darin fort, die offensichtlichen Tatsachen zu unterschätzen, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass „Freunde“, „Partner“ und „Alliierte“ den Schutz des Landes übernommen haben.
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Verarmung als Wahlprogramm in Griechenland

20. Januar 2018 / Aufrufe: 447 Kommentare ausgeschaltet

Die Verarmung der Bevölkerung Griechenlands scheint ein wesentliches Element der Wahlplanung der SYRIZA zu sein.

Damit in Griechenland das sogenannte „klassenbezogene Vorzeichen“ verstärkt und die Beihilfen- und Wahlplanung des Maximou (sprich der Regierungszentrale) Praxis wird, muss eine Politik fortgesetzt werden, die immer ärmere und zugleich auch gegenüber dem Populismus und der Demagogie immer anfälligere Bürger erfordert.

2018 wird ein Jahr der Beschleunigung und der Vertiefung unserer politischer Ansichten und Initiativen sein, ein Jahr, in dem wir unser klassenbezogenes Vorzeichen und unsere politische Orientierung noch klarer machen können„, erklärte Premierminister Alexis Tsipras bei der ersten Kabinettsitzung des Jahres 2018 und gab die Position der Regierung für das neue Jahr vor.
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Abschied von der kostenlosen Plastiktüte in Griechenland

8. Januar 2018 / Aufrufe: 779 2 Kommentare

Seit Anfang 2018 müssen in Griechenland alle Ladengeschäfte ihren Kunden sogenannte Plastiktragetaschen obligatorisch in Rechnung stellen.

In Griechenland kam mit dem Jahreswechsel die Stunde, sich von den kostenlosen Plastiktüten zu verabschieden, zusammen mit dem ausgeklungenen Jahr gehören auch sie nunmehr der Vergangenheit an (siehe auch Griechenland führt Abgabe auf Plastiktüten ein).

Die allgegenwärtigen Plastiktragetaschen reflektierten viele Jahre lang einen Teil unseres ökologischen Banausentums. Vielleicht werden wir uns nun bessern.
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Das wirkliche Problem der Wirtschaft Griechenlands

4. Januar 2018 / Aufrufe: 819 2 Kommentare

Das fiskalische Bild und die Handelsbilanz Griechenlands reflektieren nicht die wirkliche Situation seiner Wirtschaft, vielmehr geben Banken und Arbeitslosigkeit zu denken.

Das richtige Bild einer nationalen Wirtschaft wird weder von der Größe eines eventuellen fiskalischen Defizits noch von der Handelsbilanz wiedergegeben, da man ersteres jedwede Sozialleistung streichend einschränken und in Bezug auf letzteres solche Verhältnisse einer Not schaffen kann, dass niemand mehr importierte Produkte zu kaufen vermag.

Wiedergegeben wird es hauptsächlich von dem Zustand der Banken – sprich der „Lunge“ der Wirtschaft – und der Arbeitslosigkeit. Und in Griechenland ist das Bild auf beiden Sektoren tragisch. Bei den Banken besteht weiterhin der Status der Kapitalverkehrskontrollen und die Arbeitslosigkeit liegt im mittlerweile siebten aufeinanderfolgenden Jahr nach wie vor über 20%.
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Drei verlorene Jahre für Griechenland

25. Dezember 2017 / Aufrufe: 744 2 Kommentare

Griechenland bedarf eines politischen Wechsels, weil es nicht verdient, weitere Gelegenheiten zu verpassen.

Der Eintritt in die Periode der Fest- und Feiertage bietet sich für eine erste Bilanzierung des verstrichenen Jahres 2017 an.

2017 war für Griechenland leider kein Jahr des „Abhebens“ der Wirtschaft und auch kein Jahr der großen Reformen, derer das Land bedarf, damit sich das Lebensniveau der Bürger verbessert, unternehmerische Gelegenheiten geschaffen werden und sich die geeigneten Umstände für die Rückkehr der hunderttausende zählenden Griechen gestalten, die wegen der wirtschaftlichen Krise gezwungen wurden, ins Ausland auszuwandern.
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