Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Griechenlands Banken tauschen Immobilien gegen Miete

9. März 2018 / Aufrufe: 1.159 1 Kommentar

Die von von den Gläubigern Griechenlands unter Druck gesetzten Banken, sogenannte rote Kredite abzubauen, forcieren einvernehmliche Vereinbarungen mit den Schuldnern.

Die Banken in Griechenland werden in nächster Zeit den Weg einvernehmlicher Lösungen mit den Kreditnehmern befolgen und deren Rhythmen mit dem Ziel beschleunigen, den „roten“ Krediten zu begegnen. Ihre Umsetzung hat bereits begonnen und wird sich im unmittelbar kommenden Zeitraum weiter entwickeln.

Unter besagten Lösungen sind die freiwillige Veräußerung der Immobilie zur Deckung der Schuld, der Tausch gegen eine andere geringeren Wertes und sogar auch die Abtretung der Immobilie an die Bank und ihre anschließende Vermietung an den Kreditnehmer umfasst.
Gesamten Artikel lesen »

Wohnungen in Griechenland zum Preis eines Pkw

23. Februar 2018 / Aufrufe: 1.582 Kommentare ausgeschaltet

Die Piräus Bank versteigert in ihrer vierten elektronischen Auktion Immobilien in ganz Griechenland zu ab sogar unter 10000 Euro angesetzten Mindestgeboten.

Die Piräus Bank schreitet zur mittlerweile vierten elektronischen Auktion zum Verkauf ihr gehörender Immobilien am 20 und 21 März 2018 mittels ihrer speziellen Internetpräsenz unter properties4sale.gr. Die von der Piräus Bank derzeit elektronisch zur Auktion gebrachten Immobilien werden mit bereits ab 9.000 Euro beginnenden Mindestgeboten versteigert.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass bei den seit Juni 2017 stattgefundenen drei Auktionen insgesamt 84 Immobilien mit einem Gesamterlös von 13,4 Mio. Euro zum Verkauf freigegeben wurden, wobei Angebote von über 200 Bietern eingingen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Gläubiger fordern mehr Zwangsversteigerungen

22. Februar 2018 / Aufrufe: 842 1 Kommentar

EZB-Chef Mario Draghi lastet Griechenland Verzögerungen bei der Realisierung elektronischer Zwangsversteigerung von Immobilien an.

Unter dem Druck der „hier und jetzt“ Resultate fordernden Institutionen (sprich Gläubiger des Landes) steigen in Griechenland die auf der elektronischen Versteigerungs-Plattform eingestellten Auktionen mit geometrischem Zuwachs an.

Bei der Eurogruppe des Montags bezeichnend war der zwischen EZB-Präsident Mario Draghi und Finanzminister Evklidis Tsakalotos verzeichnete „hitzige Zwischenfall“, als ersterer die Verzögerungen im Verfahren der elektronischen Versteigerungen ansprach.
Gesamten Artikel lesen »

Besteuerung von Mietforderungen in Griechenland

18. Februar 2018 / Aufrufe: 796 Kommentare ausgeschaltet

Um der Besteuerung nicht realisierter Mieteinnahmen zu entgehen, sind Eigentümer von Immobilien gezwungen, gutes Geld schlechtem hinterherwerfen.

Für die Eigentümer von Immobilien in Griechenland, die im Jahr 2017 nicht eingenommene Mietzahlungen hatten, gibt es einen Weg, dem Finanzamt zu entkommen und nicht für Einkommen besteuert zu werden, die sie niemals erhielten.

Erklärend sei angemerkt, dass im Fall der Nichtbefolgung des obligatorischen Prozedere auch nicht realisierte Mieteinnahmen als reguläres Einkommen behandelt und sogar ab dem ersten Euro pauschal mit Sätzen von neuerdings 15% – 45% besteuert werden!
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Fiskus geht auf Immobilien-Safari

16. Februar 2018 / Aufrufe: 1.116 Kommentare ausgeschaltet

Ein elektronisches Auge von Grundbuch und TAXISnet wird in Griechenland nicht deklarierte Flächen, aber auch Immobilien auffinden.

Ein in Griechenland am 12 Februar 2018 von den beiden gemeinsam zuständigen Ministerien ergangener Beschluss bezüglich der Bewältigung des Phänomens des nicht deklarierten Immobilienvermögens sieht die Anbindung des Grundbuchs an das TAXISnet vor.

Im griechischen Finanzministerium hat man Indizien bezüglich der Verheimlichung des wirklichen Immobilienvermögens von vielen Steuerpflichtigen. Diese Indizien rühren aus der Tatsache her, dass in vielen Fällen von Immobilientransaktionen die Steuerpflichtigen zu signifikanten Korrekturen der Charakteristika ihrer Immobilien schreiten, damit die Übertragung vollendet wird.
Gesamten Artikel lesen »

Domino bei Immobiliensteuern in Griechenland

15. Februar 2018 / Aufrufe: 1.069 Kommentare ausgeschaltet

Die neuen Einheitswerte bringen in Griechenland ein Domino bei 21 auf und in Zusammenhang mit Immobilien erhobenen Steuern und Abgaben

Die Änderungen bei den Einheitswerten der Immobilien in Griechenland, von denen erwartet wird, dass sie rückwirkend ab Anfang 2018 gelten werden, bringen Umstürze auf einer Liste mit 21 Steuern und Abgaben.

Konkret geht εσ um die Angleichung der Einheitswerte an die Marktpreise der Immobilien, die zum Resultat haben wird, dass das Ergebnis der Feststellung und Beitreibung vieler Immobiliensteuern beeinflusst wird. Weiter ist geplant, dass die neuen Einheitswerte rückwirkend ab dem 01 Januar 2018 gelten sollen, was bedeutet, dass sie auch rückwirkend die mit den Einheitswerten verknüpften Steuern beeinflussen.
Gesamten Artikel lesen »

Dramatische Auswirkungen der ENFIA in Griechenland

3. Februar 2018 / Aufrufe: 1.173 Kommentare ausgeschaltet

Die sogenannte Einheitliche Immobilienbesitzsteuer ENFIA hat für viele Eigentümer von Immobilien in Griechenland dramatische Auswirkungen.

Eine Untersuchung der Kapa Sesearch für Rechnung des „Panhellenischen Verbands der Immobilieneigentümer“ (POMIDA) zeigt einen signifikanten Rückgang des Anteils der Eigennutzung, ein Unvermögen zur Zahlung der – von den meisten für ungerecht gehaltenen – Immobiliensteuern, ein Bestreben der Mehrheit der Eigentümer, sich ihrer Immobilien zu entledigen, diese sogar auch zu einem niedrigeren Preis als dem Einheitswert verkaufend, und eine allgemeine Abgeneigtheit zu Investitionen auf Griechenlands Immobilienmarkt auf.

Die Untersuchung wurde anlässlich der 35-jährigen panhellenischen Jubiläums-Tagung der POMIDA durchgeführt, die am vergangenen Samstag (27 Januar 2018) im historischen Saal des alten Parlamentspalast unter Anwesenheit zahlreicher Eigentümer und Funktionäre der POMIDA aus ganz Griechenland, Repräsentanten politischer Parteien, der lokalen Selbstverwaltung und des Immobilienmarkt erfolgte.
Gesamten Artikel lesen »

Kalte Dusche für Griechenlands Immobilienmarkt

2. Februar 2018 / Aufrufe: 1.323 Kommentare ausgeschaltet

Dem ungünstigsten Szenarium der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde zufolge droht dem Immobilienmarkt in Griechenland ein neuer Absturz der Preise.

In Erwartung der (Banken-) Stresstests mögen die Lichter der Öffentlichkeit auf das ungünstige Szenarium bezüglich der fundamentalen Größen der Wirtschaft Griechenlands gerichtet sein, die wirklich unangenehme Überraschung brachten jedoch die Prognosen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) bezüglich der Immobilienpreise.

Dem wie an Bloomberg durchgesickerten ungünstigen Szenarium der EBA zufolge werden in Griechenland die Wohnungspreise in diesem Jahr (2018) um 7,3%, im nächsten Jahr um 6,7% und 2020 um 3,6%, also in den kommenden drei Jahren kumulativ um 17,6% sinken.
Gesamten Artikel lesen »

Versteigerungen drohen Griechenlands Wohnungsmarkt zu sprengen

26. Januar 2018 / Aufrufe: 1.566 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bauunternehmern und Immobilieneigentümern in Griechenland herrscht Besorgnis wegen eines möglichen neuen Zusammenbruchs der Wohnungspreise.

Zusammen mit den von der griechischen Regierung mit den Gläubigern vereinbarten (Zwangs-) Versteigerungen tausender Immobilien zieht eine Bedrohung auf, die den griechischen Immobilienmarkt in die Luft zu sprengen vermag.

Die von Griechenland eingegangene Verpflichtung, bis 2021 zu 130.000 Versteigerungen zu schreiten, und hauptsächlich der Umstand, dass allein in diesem Jahr (2018) in den nächsten 11 Monaten 10.000 Immobilien „unter den Hammer“ kommen müssen, ruft bei den Marktspezialisten Schrecken hervor. (Anmerkung: 2019 – 2021 sollen jährlich 30.000 Immobilien zur Zwangsversteigerungen gebracht werden.)
Gesamten Artikel lesen »

Befreiung von Gemeindegebühren in Griechenland

17. Januar 2018 / Aufrufe: 456 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß einer klaren gesetzlichen Bestimmungen sind in Griechenland nicht genutzte und von der Stromversorgung getrennte Immobilien von den Gemeindegebühren zu befreien.

Der sogenannte „Ombudsmann des Bürgers“ (Synigoros tou Politi / StP) in Griechenland merkt in einer von ihm ausgegebenen Informationsmitteilung an, dass das Gesetz explizit eine Befreiung nicht genutzter und nicht mit elektrischem Strom versorgter Immobilien von den Gemeindegebühren vorsieht.

Der StP fordert alle Gemeinden und Kommunen auf, „in Fällen der Einreichung der vorgesehenen rechtsverbindlichen Erklärung zu einem späteren als dem Zeitpunkt der Unterbrechung der Stromversorgung einheitlich und korrekt die Bestimmung des Artikels 5 des Gesetzes 3345/2005 anzuwenden und keine rückwirkenden Gemeindegebühren auf Immobilien zu erheben, die nicht genutzt und nicht mit elektrischen Strom versorgt werden„.
Gesamten Artikel lesen »