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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Griechenland soll Medikamenten-Verkauf in Supermärkten gestatten

8. März 2013 / Aufrufe: 395 Kommentare ausgeschaltet

Die Troika fordert von Griechenland die Freigabe des Verkaufs nicht erstattungsfähiger Medikamente in Supermärkten, was jedoch die Apotheker als Casus Belli erachten.

Informationen zufolge soll der Vertreter des IWF in der Troika, Poul Thomsen, von dem griechischen Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos bei einem Treffen am 07 März 2013 die Liberalisierung des Vertriebs der rezeptfreien bzw. nicht erstattungsfähigen Medikamente und deren Verkauf durch die Supermärkte gefordert haben.

Es geht um Medikamente wie beispielsweise Schmerzmittel und Hustensäfte, die entweder einfach nur vom Arzt empfohlen oder auf ärztliches Rezept ausgegeben, jedoch auf keinen Fall von den Kassen erstattet werden.

Das Gesundheitsministerium lehnte die Forderung der Troika auf die Freigabe des Verkaufs dieser Medikamente in Supermärkten ab. Es stellt sich allerdings die Frage, was geschehen wird, wenn die Vertreter der Gläubiger bezüglich der Supermärkte nachgeben und den Verkauf der Medikamente gemäß dem Vorbild anderer europäischer Länder durch andere Stellen verlangen werden.

Für die Apotheker stellt jedenfalls die Möglichkeit des Verkaufs der in Rede stehenden Medikamente außerhalb der Apotheken einen Casus Belli dar und wird erwartungsgemäß eine neue Runde harter Konfrontationen mit der Regierung zünden.

(Quelle: Voria.gr)

Sabotage im Krankenhaus der Insel Limnos in Griechenland

7. März 2013 / Aufrufe: 315 Kommentare ausgeschaltet

Der Computer-Tomograph des Krankenhauses der Insel Limnos in Griechenland scheint zugunsten privater finanzieller Interessen vorsätzlich zerstört worden zu sein.

Vernichtend ist der Ergebnisbericht der internen Untersuchung, der dem Staatsanwalt des Landgerichts Mytilini über die Defekte eingereicht wurde, die an dem Computer-Tomographen des staatlichen Krankenhauses der Insel-Hauptstadt Myrina auf Limnos (Lemnos) auftraten.

Laut dem Bericht waren die Schäden an dem Tomographen nicht nutzungsbedingt, sondern durch Sabotage verursacht worden. Das selbe Untersuchungsergebnis geht ausführlich auf die Gründe dieser Sabotage ein, die sich auf einen anderen privaten Magnet-Tomograph beziehen, der auf der Insel Limnos betrieben wird.
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Krankenhaus Papageorgiou in Griechenland ist zahlungsunfähig

2. März 2013 / Aufrufe: 1.636 11 Kommentare

Das öffentliche Krankenhaus Papageorgiou in Thessaloniki in Griechenland kann infolge immenser Schulden der Kassen weder sein Personal noch seine Lieferanten bezahlen.

Die Verwaltung eines der größten öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland – konkret geht es um das Allgemeine Krankenhaus Papageorgiou in Thessaloniki – erklärt sich außer Stande, die Löhne und Gehälter seiner 1.450 Bediensteten zu zahlen, da die gesetzlichen Krankenkassen seit zwei Jahren ihre Verbindlichkeiten für Behandlungskosten nicht mehr begleichen und die staatlichen Zuschüsse nur noch 60% der Lohnkosten decken.

Wie der Leiter des Krankenhauses Papageorgiou, Georgios Christopoulos, gegenüber der Athener Nachrichtenagentur betont, macht die wirtschaftliche Sackgasse, in der sich das Krankenhaus befindet, seinen Betrieb problematisch.
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Herzpatient verstarb hilflos im Krankenhaus Preveza in Griechenland

24. Februar 2013 / Aufrufe: 932 Kommentare ausgeschaltet

Im öffentlichen Krankenhaus von Preveza in Griechenland verstarb ein Patient, da sich kein Kardiochirurg fand, um ihn zu operieren.

Am Freitagabend (22 Februar 2013) meldete eine Person des Schichtpersonals des Allgemeinen Krankenhauses Preveza (GNP), dass von Seite des GNP verzweifelte Versuche erfolgten, einen 61-jährigen Patienten in ein anderes Krankenhaus zu bringen, da er umgehend in einer kardiochirurgischen Spezialabteilung operiert werden musste.

Letztendlich fand sich kein Krankenhaus, das das Krankenhaus in Ioannina keinen Bereitschaftsdienst hatte und im Ippokratio-Krankenhaus zu der Zeit einem anderen Fall zu begegnen war. Der aus dem Ort Kanalaki stammende und sich in der chirurgischen Klinik des GNP in Behandlung befindende 61-jährige Mann verstarb schließlich am Samstagmorgen (23 Februar 2013) an Herzversagen.

PS an Frau Gennimata (= PASOK-Pressesprecherin): Gestern erklärten Sie in Preveza, auf das Werk der PASOK-Partei stolz zu sein. Bitteschön, das ist Ihr Werk …

(Quelle: PrevezaBest.gr)

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Ärzte in Griechenland wegen Bestechung und Steuerhinterziehung verhaftet

22. Februar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 1.326 3 Kommentare

In Griechenland wurden erneut Ärzte wegen der Entgegennahme eines sogenannten Fakelaki – sprich passiver Bestechung – und Steuerhinterziehung verhaftet.

Von der Wirtschaftspolizei und dem Dezernat für interne Angelegenheiten Nordgriechenland wurden zwei Ärzte in Athen und einer nordgriechischen Stadt wegen Steuerhinterziehung und Verletzung der Steuergesetzgebung sowie auch wegen Entgegennahme sogenannter „Fakelaki“ (Plural: Fakelakia, Synonym für Umschlag mit Geld, Schmiergeld) festgenommen.

Wie die griechische Polizei (ELAS) bekannt gab, wurde im ersten Fall am Dienstagmorgen (19 Februar 2013) ein 60-jähriger Chirurg und Arzt einer privaten Therapieeinrichtung, der auch eine Praxis in Athen betreibt, nach einer über die spezielle Rufnummer 11012 erfolgte Anzeige verhaftet, wonach er einen Patienten operiert und dafür Geld erhalten hatte, ohne jedoch eine entsprechende Quittung über den gesamten Betrag seines Honorars auszustellen.
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Der vergessene Holländer in Griechenland ist tot

18. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.247 4 Kommentare

Der Anfang 2013 in das Krankenhaus von Kos in Griechenland eingelieferte Holländer, für dessen Rückführung nach Holland niemand aufkommen wollte, ist verstorben.

Die Geschichte des in dem Krankenhaus der Insel kos „vergessenen“ 67-jährigen Holländers Gerard Van der Steenhoven nahm ein tragisches Ende. Der Mensch verstarb am vergangenen Freitag (15 Februar 2013), da sich trotz der permanenten Apelle des Krankenhauses und der holländischen Community an die zuständigen Behörden, aber auch an seine Verwandten, niemand wirklich für ihn interessierte.

Zougla.gr kommunizierte mit dem Chirurgen Achilleas Agapopoulos, der behandelnder Arzt des alten Manns war und betonte, dass dessen Zustand sich in der letzten Zeit dramatisch verschlimmert hatte und er sich wegen seines schlechten psychologischen Zustands weigerte, irgend etwas zu essen oder zu trinken.
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Ärzte in Griechenland verloren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge

16. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 1.731 10 Kommentare

Im Rahmen der drastischen Kürzungen auf dem Gesundheitssektor in Griechenland haben die Ärzte in zwei Jahren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge verloren.

Die Krankenhausärzte des öffentlichen Gesundheitssystem (ESY) in Griechenland haben in den beiden letzten Jahren bei ihren Gesamtbezügen einen „Schnitt“ von 26% bis zu 64% erlitten. Ein Beleg ist, dass sich „am Ende der Fahnenstange“ Gehälter in Höhe von jährlich 36.825 Euro (brutto) befinden, während das niedrigste Ärztegehalt inzwischen nur noch gerade einmal jährlich 16.275 Euro (brutto) erreicht.

Laut einer Studie des Verbands der Krankenhausärzte von Athen – Piräus (EINAP) ist heute das Jahreseinkommen aus Gehältern für die Ärzte des ESY im Vergleich zu 2010 analog zum Rang von 26% bis 34,2% gesunken, während die Bruttovergütungen des aktiven Bereitschaftsdienstes sogar von 40% bis zu 64% gesenkt worden sind.
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Illegaler Export von Medikamenten aus Griechenland nach Deutschland

9. Februar 2013 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 1.257 3 Kommentare

Die Fahnder der Wirtschaftspolizei in Griechenland haben einen Ring aufgedeckt, der illegal Medikamente von Griechenland nach Deutschland exportierte.

Die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) der griechischen Polizei machte auf der Peloponnes einen Ring aus, der Medikamente illegal aus Griechenland nach Deutschland exportierte und in den 16 Apotheken verwickelt zu sein scheinen.

Wie sich aus den Kontrollen der SDOE ergab, wurden unter Mitwirkung der Apotheken bei einer Pharma-Großhandelsfirma Lagerbestände gebildet, um diese im weiteren Verlauf entweder direkt oder über Zypern nach Deutschland zu entsenden – zu exportieren.

Die Sache wurde auch dem griechischen Gesundheitsministerium gemeldet, damit es seine eigene Untersuchung durchführt.

(Quelle: Skai.gr)

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4 von 10 Ärzten in Griechenland sind arbeitslos

8. Februar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 729 2 Kommentare

Fast vier von zehn Ärzten in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt.

37,5% der Ärzte in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt, wobei die Jünger des Hippokrates im Großraum Attika den Löwenanteil bei den … Arbeitslosenausweisen oder der Unterbeschäftigung inne haben.

Die Daten der Ärztekammer Athen (ISA) über die jungen Ärzte in Athen sind bezeichnend: innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Anzahl der arbeitslosen Athener Fachärzte verdoppelt. 2007 waren im Register der ISA 592 Ärzte verzeichnet, welche ihre Fachqualifikation erworben hatten, während 2012 die Fachärzte 1.191 erreichten. Parallel verfünffachte sich der Anteil des in das Ausland abgewanderten höchst qualifizierten Ärztepotentials: 2007 waren 292 Fachärzte „ausgewandert“, während 2012 ihre Anzahl 1.166 erreichte.

Bei der Präsentation der Daten führte der Präsident der ISA, Herr Giorgos Patoulis,  an: „Nach so vielen Jahren treibt unser Staat im Land des Hippokrates sein am höchsten qualifiziertes wissenschaftliches Menschenpotential in die Auswanderung. Ein ungeheures Verbrechen, die Verantwortlichen tragen schwerste Verantwortung und schulden Rechenschaft abzulegen. Mit einer Gesundheits-Charta, die noch in den Kinderschuhen steckt, mit Inseln, Gesundheitszentren, Krankenhäusern im betrieblichen Zusammenbruch und ohne Ärzte, mit einem Potenzial tausender junger Ärzte im Nirgendwo, mit einer niemanden interessierenden Gesundheitsvorsorge wird buchstäblich alles eingeebnet, was von dem Gesundheitssystem übrig geblieben ist.

Im Rahmen der Unterstützung der jungen Ärzte beabsichtigt die Ärztekammer Athen, ein Arbeitsvermittlungsbüro zu schaffen, wo die Stellenangebote verzeichnet und die interessierten Ärzte der ISA Informationen erhalten werden. Ebenfalls wird die Möglichkeit der Kooperation zwischen Ärzten zur Schaffung von Multi-Praxen erneut untersucht werden.

(Quelle: ProtoThema.gr)

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Der vergessene Holländer auf Kos in Griechenland

8. Februar 2013 / Aufrufe: 2.487 8 Kommentare

Im Krankenhaus der Insel Kos in Griechenland liegt seit Wochen ein mittelloser Holländer, weil niemand die Kosten seiner Beförderung in sein Heimatland übernimmt.

Auf der Insel des Hippokrates spielt sich in den letzten Tagen ein unerhörtes Drama ab, mit einem 67-jährigen Holländer als Protagonisten. Der alte Mann befindet sich in Griechenland ohne Geld, völlig allein und schon einen ganzen Monat in Behandlung im Krankenhaus von Kos, ohne dass sich eine Möglichkeit zu seiner umgehenden Rückkehr in sein Heimatland am Horizont abzeichnet.

Die persönliche Geschichte des Herrn Gerard Van Der Stenhoven, der im vergangenen Jahr unser Land aus Bulgarien besuchte, wo er lebte und arbeitete, beginnt am 01 Januar 2013. An diesem Tag wurde er mit einer Bauchfellentzündung als Notfall in das Krankenhaus der Insel eingeliefert. Laut dem Chirurgen Achilleas Agapopoulos, der auch der behandelnde Arzt ist, verbleibt er seit diesem Tag in dem Krankenhaus, ohne irgend einen Verwandten an seiner Seite zu haben.
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