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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Minderwertige Dialysefilter in Griechenland gefährden Patienten

13. Juni 2013 / Aufrufe: 1.246 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Nierenpatienten in Griechenland beklagt die Verwendung minderwertiger Dialysefilter und die Gefahren, die sich daraus für die Patienten ergeben.

Auf Beschluss des griechischen Gesundheitsministeriums bestellen die Krankenhäuser aus wirtschaftlichen Gründen fortan die billigsten Dialyse-Filter. Laut dem Panhellenischen Verband der Nierenpatienten annulliert der Ausschuss für Bestellungen im Gesundheitswesen des Ministeriums „die Pflicht der Auswahl des Dialysefilters durch den behandelnden Arzt, so wie es die medizinische Praxis international forciert, und ermächtigt die Verwaltungsdienststellen der Krankenhäuser, mittels monatlicher telefonischer Minderbieter-Ausschreibungen Filter ohne jegliche Spezifikationen zu bestellen„.

Die Dialyse ist ein spezialisierter Vorgang, betrifft jeden Patienten separat, und es kommen Filter analog zu den Charakteristika eines jeden einzelnen zum Einsatz. Ein einfaches Beispiel ist, dass für Kinder und Volljährige verschiedene Filter verwendet werden. Andere für einen Menschen mit einer Größe von 1,60 m und andere für jemanden mit einer Größe von 1,90 m.

Ergebnis des Beschlusses des Ministeriums ist, „dass die Patienten bei fast jeder Sitzung mit verschiedenen Filtern der Dialyse unterzogen werden, womit sich ihre Therapie ändert und sie praktisch jederzeit in Gefahr laufen, entweder durch einen allergischen Schock oder durch die Abwertung der therapeutischen Ergebnisse ihr Leben zu verlieren„.
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Tollwut-Fall bei Thessaloniki in Griechenland

8. Juni 2013 / Aufrufe: 1.330 2 Kommentare

In Griechenland wurde bei dem in der Nähe von Thessaloniki gelegenen Ort Sindos ein mit Tollwut infizierter Fuchs gefunden.

Nach der Bestätigung eines Falls von Tollwut bei einem Fuchs in dem landwirtschaftlichen Gebiet von Sindos sind die Veterinärbehörden von Thessaloniki in Alarm versetzt worden.

Wegen der Nachbarschaft zu Regionen wie Pellas und Kilkis, in den Tollwutfälle verzeichnet worden sind, befindet Thessaloniki sich so wie so in einer Region mit einem hohen Risiko des Auftretens der Tollwut„, erklärte Agoritsa Mpaka, Ärztin des KEELPNO, gegenüber der Athener Nachrichtenagentur APE-MPE  und führte an, dass seit der vergangenen Woche Aktionen des Zentrums zur Informierung in der Gesundheit Tätiger in Nordgriechenland begonnen haben.
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Einsparungen durch ambulante Operationen in Griechenland

7. Juni 2013 / Aufrufe: 544 4 Kommentare

In Griechenland könnten im staatlichen Gesundheitssystem über 200 Millionen Euro durch ambulante Operationen eingespart werden.

Laut einer Studie, die von der Wirtschaftsabteilung der Nationalen Schule für öffentliche Gesundheit (ESDY) durchgeführt wurde, könnte der Staat die Einsparung von bis zu 225 Millionen Euro erzielen, wenn in dem Nationalen Gesundheitssystem (ESY) das System der ambulanten Operation zur Anwendung käme.

Und während die signifikanten Vorteile aus dem neuen System sowohl für den staatlichen Haushaltsplan als auch für die Versicherungskassen, aber hauptsächlich auch für die selbigen Patienten sicher sind, betonen die Forscher der ESDY, dass das griechische Gesundheitssystem eine speziellere Hysterese bei der Integration der ambulanten Operation in die strategische Bewältigung etlicher Fälle aufweist, was zum Ergebnis hat, dass sich die Anzahl der Tage der stationären Behandlung und folglich auch die Aufwendungen der Krankenhauseinrichtungen erhöhen.

Fragen ruft außerdem auch die Tatsache hervor, dass das Präsidialdekret zur Umsetzung des Systems hinsichtlich seines Erlasses bis heute behindert wird, obwohl dem Staat ein Mittel zur Einsparung von Mitteln bei paralleler Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zur Verfügung steht und der gesetzgeberische Rahmen seit eineinhalb Jahren fertig ist.
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Neues Organspende-Gesetz in Griechenland ab Juni 2013

3. Juni 2013 / Aufrufe: 1.648 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gelten ab dem 01 Juni 2013 neue Bestimmungen für die Entnahme und Transplantation von Organen verstorbener Spender.

Am 01 Juni 2013 trat in Griechenland das Gesetz über Organspenden in Kraft, das sich auf die Organ-Entnahme von verstorbenen Spendern bezieht. Wie der Nationale Organismus für Transplantationen (EOM) klargestellt hat, werden in keinem Fall ohne die Zustimmung der Familie oder entgegen einer (zu Lebzeiten erfolgten) negativen Erklärung Transplantate von einem verstorbenen Spender entnommen.

Laut dem Gesetz „erfolgt die Entnahme eines oder mehrere Organe von einer volljährigen verstorbenen Person, sofern sie zu Lebzeiten nicht ihren Einwand erklärt hatte und nach Zustimmung der Familie des Verstorbenen„. Diese Modifizierung erfolgte auf Antrag der Ständigen Heiligen Synode der Griechischen Kirche im Oktober 2011.
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Griechenland zockt Landarbeiter ab

17. März 2013 / Aktualisiert: 17. März 2013 / Aufrufe: 1.028 6 Kommentare

Griechenland erschwert die Versicherung von Landarbeitern, womit viele der Betroffenen zwar Beiträge abführen müssen, jedoch keinen Versicherungsschutz haben werden.

Mit einem Runderlass des Leiters des Organismus für landwirtschaftliche Versicherungen (OGA, Dimitris Kontos, werden Anweisungen bezüglich der Aufnahme der Landarbeiter in die Register der Versicherten des Trägers, der Ausstellung von Krankenversicherungsheften für das Jahr 2013 und der Bescheinigungen für die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigen erteilt.

Gemäß einem jüngst gefassten Beschluss des Arbeitsministers Giannis Vroutsis unterliegen ab dem 01 Januar 2013 alle Landarbeiter der Regelung des OGA auf Basis der Bestimmungen über Lohncoupons. Das Versicherungsgesetz (N. 3863/2010) bestimmt, dass die als Landarbeiter beschäftigten Arbeitskräfte innerhalb der vorherigen zwölf Monate ab dem Tag, an dem die Ausstellung des Krankenheftes beantragt wird, wenigstens 150 Arbeitstage realisiert haben müssen, um einen Anspruch auf ein Krankenversicherungsheft zu haben.
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Ratten im Gesundheitssystem in Griechenland

16. März 2013 / Aufrufe: 1.440 Kommentare ausgeschaltet

Während die von der Troika aufgezwungenen Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem in Griechenland Todesopfer fordern, verdienen sich Spekulanten weiterhin goldene Nasen.

Das Gesundheitsministerium zügelt seine Ausgaben. Bei der unkontrollierten Verschwendung wird das Messer angesetzt.“ Das griechische Gesundheitsministerium gab nach Beendigung des Besuchs „des Vertreters (sic) der Gläubiger“ eine Pressemitteilung aus, in der nachstehende Erklärung des Gesundheitsministers Andreas Lykourentzos angeführt wurde:

Die Reformen auf dem Sektor der Gesundheit stärken die Seriosität des Landes und führen zur Erreichung der im Rahmen der Kreditvereinbarung gesetzten Ziele. Die Folgen der wirtschaftlichen Krise stellen die Belastungsfähigkeit des nationalen Gesundheitssystems auf die Probe. Wir begegnen der erhöhten Nachfrage nach Gesundheitsleistungen trotz der ungünstigen volkswirtschaftlichen Umstände mit Verantwortlichkeit und Vollständigkeit. Wir befinden uns auf dem rechten Weg und machen mit Entschlossenheit weiter.

Schauen wir uns also einmal den rechten Weg, den der Minister mit Entschlossenheit fortsetzt, anhand des Beispiels des Krankenhauses „Papageorgiou“ in Thessaloniki an.
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Krebskranke in Griechenland sind verzweifelt

10. März 2013 / Aktualisiert: 27. Januar 2019 / Aufrufe: 2.517 4 Kommentare

Infolge der radikalen Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem in Griechenland müssen immer mehr Krebspatienten ihre Therapie aus eigener Tasche bezahlen oder abbrechen.

Wir sind verzweifelt, wir sterben … Was der Krebs nicht schafft, bringt der Staat fertig …

Wenn Du diese Phrasen hörst, die mit der Stimme der Verzweiflung von Menschen ertönen, die jeden Tag einen Kampf um ihr Leben liefern, fühlst Du mehr Zorn und Ärger als Trauer. Und dies, weil gegenüber einem unsichtbaren Feind, den das selbige Gesundheitssystem schafft, der Krebs sehr klein erscheint.

Dies betonten die Vorsitzenden der Liga der Krebskranken Griechenlands (OKE), Persefoni Mitta, und des Verbands Krebskranker – Freiwilliger – Freunde – Ärzte, Zoi Grammatoglou.
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Griechenland soll Medikamenten-Verkauf in Supermärkten gestatten

8. März 2013 / Aufrufe: 418 Kommentare ausgeschaltet

Die Troika fordert von Griechenland die Freigabe des Verkaufs nicht erstattungsfähiger Medikamente in Supermärkten, was jedoch die Apotheker als Casus Belli erachten.

Informationen zufolge soll der Vertreter des IWF in der Troika, Poul Thomsen, von dem griechischen Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos bei einem Treffen am 07 März 2013 die Liberalisierung des Vertriebs der rezeptfreien bzw. nicht erstattungsfähigen Medikamente und deren Verkauf durch die Supermärkte gefordert haben.

Es geht um Medikamente wie beispielsweise Schmerzmittel und Hustensäfte, die entweder einfach nur vom Arzt empfohlen oder auf ärztliches Rezept ausgegeben, jedoch auf keinen Fall von den Kassen erstattet werden.

Das Gesundheitsministerium lehnte die Forderung der Troika auf die Freigabe des Verkaufs dieser Medikamente in Supermärkten ab. Es stellt sich allerdings die Frage, was geschehen wird, wenn die Vertreter der Gläubiger bezüglich der Supermärkte nachgeben und den Verkauf der Medikamente gemäß dem Vorbild anderer europäischer Länder durch andere Stellen verlangen werden.

Für die Apotheker stellt jedenfalls die Möglichkeit des Verkaufs der in Rede stehenden Medikamente außerhalb der Apotheken einen Casus Belli dar und wird erwartungsgemäß eine neue Runde harter Konfrontationen mit der Regierung zünden.

(Quelle: Voria.gr)

Sabotage im Krankenhaus der Insel Limnos in Griechenland

7. März 2013 / Aufrufe: 364 Kommentare ausgeschaltet

Der Computer-Tomograph des Krankenhauses der Insel Limnos in Griechenland scheint zugunsten privater finanzieller Interessen vorsätzlich zerstört worden zu sein.

Vernichtend ist der Ergebnisbericht der internen Untersuchung, der dem Staatsanwalt des Landgerichts Mytilini über die Defekte eingereicht wurde, die an dem Computer-Tomographen des staatlichen Krankenhauses der Insel-Hauptstadt Myrina auf Limnos (Lemnos) auftraten.

Laut dem Bericht waren die Schäden an dem Tomographen nicht nutzungsbedingt, sondern durch Sabotage verursacht worden. Das selbe Untersuchungsergebnis geht ausführlich auf die Gründe dieser Sabotage ein, die sich auf einen anderen privaten Magnet-Tomograph beziehen, der auf der Insel Limnos betrieben wird.
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Krankenhaus Papageorgiou in Griechenland ist zahlungsunfähig

2. März 2013 / Aufrufe: 1.719 11 Kommentare

Das öffentliche Krankenhaus Papageorgiou in Thessaloniki in Griechenland kann infolge immenser Schulden der Kassen weder sein Personal noch seine Lieferanten bezahlen.

Die Verwaltung eines der größten öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland – konkret geht es um das Allgemeine Krankenhaus Papageorgiou in Thessaloniki – erklärt sich außer Stande, die Löhne und Gehälter seiner 1.450 Bediensteten zu zahlen, da die gesetzlichen Krankenkassen seit zwei Jahren ihre Verbindlichkeiten für Behandlungskosten nicht mehr begleichen und die staatlichen Zuschüsse nur noch 60% der Lohnkosten decken.

Wie der Leiter des Krankenhauses Papageorgiou, Georgios Christopoulos, gegenüber der Athener Nachrichtenagentur betont, macht die wirtschaftliche Sackgasse, in der sich das Krankenhaus befindet, seinen Betrieb problematisch.
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