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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

25 Euro Krankenhausgebühr in Griechenland

24. September 2013 / Aufrufe: 616 Kommentare ausgeschaltet

Auf Druck der Troika muss Griechenland ab 2014 die bereits 2012 im Memorandum festgeschriebene Krankenhausgebühr in Höhe von 25 erheben.

Der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis revidierte erneut seine Position und gab bekannt, dass die Patienten im öffentlichen Gesundheitssystem ab dem 01 Januar 2014 schließlich doch für jede Einweisung in ein Krankenhaus eine Aufnahmegebühr in Höhe von 25 Euro entrichten müssen.

Es sei angemerkt, dass Adonis Georgiadis erst neulich erklärt hatte, die neue Abzocke werde vermieden werden können, wenn die wirtschaftlichen Zielvorgaben erreicht werden. Um die bittere Pille zu vergolden, erklärte der Minister jedenfalls, die Einnahmen aus der neuen Gebühr werden zu Gunsten nicht versicherter Patienten verwendet werden.
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Griechenland führt "Clinical Audit" ein

19. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.971 2 Kommentare

Eingriffe und Behandlungen in den öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland werden zukünftig vorab von privaten Kontrollärzten genehmigt werden müssen.

Der neue griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis gab am vergangen Montag (15 Juli 2013) einen ersten Vorgeschmack der Reformen, die er auf dem Gesundheitsbereich vorantreibt, um nicht zuletzt die Forderungen der Troika zu befriedigen. In der Morgensendung des TV-Kanals MEGA merkte er an, dass der Staat private Firmen damit beauftragen werde, die Notwendigkeit der Eingriffe und die richtige Therapie für gesetzlich versicherte Patienten in den öffentlichen Krankenhäusern zu prüfen.

Wie der Minister erklärte, wird diese Überprüfungen nach den Normen der privaten Versicherungsgesellschaften erfolgen, die zuerst kontrollieren und dann die Versicherten für die Eingriffe, Behandlungen usw. entschädigen.
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Rezeptfreie Medikamente in Griechenland per Internet

17. Juli 2013 / Aufrufe: 1.709 Kommentare ausgeschaltet

Apotheker in Griechenland sollen nicht verschreibungspflichtige Medikamente zukünftig auch per Internet vertreiben dürfen.

Wie am vergangenen Dienstag (16 Juli 2013) der neue griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis im Parlament berichtete, soll mit einem innerhalb der kommenden drei Monate ergehenden Ministerialbeschluss den (in Griechenland) zugelassenen Apothekern gestattet werden, nicht verschreibungspflichtige Medikamente auch per Internet vertreiben zu dürfen.

Der Minister erklärte, diese Änderung gegenüber dem anfänglich mit dem Gesetzentwurf vorgesehenen völligen Verbot des Vertriebs rezeptfreier Medikamente außerhalb der Apotheken habe sich ergeben, da Griechenland bereits eine Europäische Verordnung in seine Gesetzgebung aufgenommen habe, die den in Rede stehenden Vertrieb (Stichwort: Internet-Apotheke) gestattet.

(Quelle: in.gr)

Verhaftung illegaler Krankenbetreuer in Griechenland

23. Juni 2013 / Aufrufe: 619 1 Kommentar

In Griechenland wurden bei einer Razzia in einem zentralen Athener Krankenhaus 16 illegale ausländische Krankenbetreuerinnen verhaftet. 

Bei einer Razzia der Dienststelle der Wirtschaftspolizei und des Dezernats für Cyber-Kriminalität in einem Krankenhaus in Athen wurden 16 ausländische Frauen verhaftet, die als exklusive Krankenbetreuerinnen tätig waren, ohne über das erforderliche Abschlusszeugnis einer Schwesternschule und die Genehmigung der zuständigen Behörde zur Berufsausübung zu verfügen.

Im Rahmen der einschlägigen Überprüfung wurden auch Fälle der Steuerhinterziehung, der nicht versicherten Beschäftigung und des illegalen Aufenthalts in Griechenland festgestellt.
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Troika stellt Griechenland Ultimatum wegen Defizit im Gesundheitssystem

20. Juni 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 2.217 9 Kommentare

Die Troika stellte Griechenland ein Ultimatum, Maßnahmen zur Einschränkung der Defizite im öffentlichen Gesundheitssystem zu ergreifen.

Die Troika gab dem griechischen Gesundheitsministerium eine Frist von zwei Wochen, um umgehend eine Lösung zu finden, den kontinuierlich anschwellenden Defiziten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) zu begegnen. Es wird erwartet, dass die Leistungen des Trägers an die Versicherten mit dem Ziel „unter das Mikroskop“ genommen werden, die Aufwendungen für diagnostische Untersuchungen, Krankenhausbehandlungen und sonstige Gesundheitsleistungen zu reduzieren.

Wie die Zeitung „Ta Nea“ berichtet, brachten die Leiter der Troika dem Gesundheitsminister bei ihrer Begegnung am Montag ihr heftiges Missfallen zum Ausdruck und stellen fortan offen die Tragfähigkeit des EOPYY in Frage.
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Minderwertige Dialysefilter in Griechenland gefährden Patienten

13. Juni 2013 / Aufrufe: 1.199 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Nierenpatienten in Griechenland beklagt die Verwendung minderwertiger Dialysefilter und die Gefahren, die sich daraus für die Patienten ergeben.

Auf Beschluss des griechischen Gesundheitsministeriums bestellen die Krankenhäuser aus wirtschaftlichen Gründen fortan die billigsten Dialyse-Filter. Laut dem Panhellenischen Verband der Nierenpatienten annulliert der Ausschuss für Bestellungen im Gesundheitswesen des Ministeriums „die Pflicht der Auswahl des Dialysefilters durch den behandelnden Arzt, so wie es die medizinische Praxis international forciert, und ermächtigt die Verwaltungsdienststellen der Krankenhäuser, mittels monatlicher telefonischer Minderbieter-Ausschreibungen Filter ohne jegliche Spezifikationen zu bestellen„.

Die Dialyse ist ein spezialisierter Vorgang, betrifft jeden Patienten separat, und es kommen Filter analog zu den Charakteristika eines jeden einzelnen zum Einsatz. Ein einfaches Beispiel ist, dass für Kinder und Volljährige verschiedene Filter verwendet werden. Andere für einen Menschen mit einer Größe von 1,60 m und andere für jemanden mit einer Größe von 1,90 m.

Ergebnis des Beschlusses des Ministeriums ist, „dass die Patienten bei fast jeder Sitzung mit verschiedenen Filtern der Dialyse unterzogen werden, womit sich ihre Therapie ändert und sie praktisch jederzeit in Gefahr laufen, entweder durch einen allergischen Schock oder durch die Abwertung der therapeutischen Ergebnisse ihr Leben zu verlieren„.
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Tollwut-Fall bei Thessaloniki in Griechenland

8. Juni 2013 / Aufrufe: 1.224 2 Kommentare

In Griechenland wurde bei dem in der Nähe von Thessaloniki gelegenen Ort Sindos ein mit Tollwut infizierter Fuchs gefunden.

Nach der Bestätigung eines Falls von Tollwut bei einem Fuchs in dem landwirtschaftlichen Gebiet von Sindos sind die Veterinärbehörden von Thessaloniki in Alarm versetzt worden.

Wegen der Nachbarschaft zu Regionen wie Pellas und Kilkis, in den Tollwutfälle verzeichnet worden sind, befindet Thessaloniki sich so wie so in einer Region mit einem hohen Risiko des Auftretens der Tollwut„, erklärte Agoritsa Mpaka, Ärztin des KEELPNO, gegenüber der Athener Nachrichtenagentur APE-MPE  und führte an, dass seit der vergangenen Woche Aktionen des Zentrums zur Informierung in der Gesundheit Tätiger in Nordgriechenland begonnen haben.
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Einsparungen durch ambulante Operationen in Griechenland

7. Juni 2013 / Aufrufe: 535 4 Kommentare

In Griechenland könnten im staatlichen Gesundheitssystem über 200 Millionen Euro durch ambulante Operationen eingespart werden.

Laut einer Studie, die von der Wirtschaftsabteilung der Nationalen Schule für öffentliche Gesundheit (ESDY) durchgeführt wurde, könnte der Staat die Einsparung von bis zu 225 Millionen Euro erzielen, wenn in dem Nationalen Gesundheitssystem (ESY) das System der ambulanten Operation zur Anwendung käme.

Und während die signifikanten Vorteile aus dem neuen System sowohl für den staatlichen Haushaltsplan als auch für die Versicherungskassen, aber hauptsächlich auch für die selbigen Patienten sicher sind, betonen die Forscher der ESDY, dass das griechische Gesundheitssystem eine speziellere Hysterese bei der Integration der ambulanten Operation in die strategische Bewältigung etlicher Fälle aufweist, was zum Ergebnis hat, dass sich die Anzahl der Tage der stationären Behandlung und folglich auch die Aufwendungen der Krankenhauseinrichtungen erhöhen.

Fragen ruft außerdem auch die Tatsache hervor, dass das Präsidialdekret zur Umsetzung des Systems hinsichtlich seines Erlasses bis heute behindert wird, obwohl dem Staat ein Mittel zur Einsparung von Mitteln bei paralleler Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zur Verfügung steht und der gesetzgeberische Rahmen seit eineinhalb Jahren fertig ist.
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Neues Organspende-Gesetz in Griechenland ab Juni 2013

3. Juni 2013 / Aufrufe: 1.429 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gelten ab dem 01 Juni 2013 neue Bestimmungen für die Entnahme und Transplantation von Organen verstorbener Spender.

Am 01 Juni 2013 trat in Griechenland das Gesetz über Organspenden in Kraft, das sich auf die Organ-Entnahme von verstorbenen Spendern bezieht. Wie der Nationale Organismus für Transplantationen (EOM) klargestellt hat, werden in keinem Fall ohne die Zustimmung der Familie oder entgegen einer (zu Lebzeiten erfolgten) negativen Erklärung Transplantate von einem verstorbenen Spender entnommen.

Laut dem Gesetz „erfolgt die Entnahme eines oder mehrere Organe von einer volljährigen verstorbenen Person, sofern sie zu Lebzeiten nicht ihren Einwand erklärt hatte und nach Zustimmung der Familie des Verstorbenen„. Diese Modifizierung erfolgte auf Antrag der Ständigen Heiligen Synode der Griechischen Kirche im Oktober 2011.
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Griechenland zockt Landarbeiter ab

17. März 2013 / Aktualisiert: 17. März 2013 / Aufrufe: 1.014 6 Kommentare

Griechenland erschwert die Versicherung von Landarbeitern, womit viele der Betroffenen zwar Beiträge abführen müssen, jedoch keinen Versicherungsschutz haben werden.

Mit einem Runderlass des Leiters des Organismus für landwirtschaftliche Versicherungen (OGA, Dimitris Kontos, werden Anweisungen bezüglich der Aufnahme der Landarbeiter in die Register der Versicherten des Trägers, der Ausstellung von Krankenversicherungsheften für das Jahr 2013 und der Bescheinigungen für die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigen erteilt.

Gemäß einem jüngst gefassten Beschluss des Arbeitsministers Giannis Vroutsis unterliegen ab dem 01 Januar 2013 alle Landarbeiter der Regelung des OGA auf Basis der Bestimmungen über Lohncoupons. Das Versicherungsgesetz (N. 3863/2010) bestimmt, dass die als Landarbeiter beschäftigten Arbeitskräfte innerhalb der vorherigen zwölf Monate ab dem Tag, an dem die Ausstellung des Krankenheftes beantragt wird, wenigstens 150 Arbeitstage realisiert haben müssen, um einen Anspruch auf ein Krankenversicherungsheft zu haben.
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