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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Griechenland: Memorandum schadet der Gesundheit

26. Februar 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 523 Kommentare ausgeschaltet

Eine Studie griechischer und britischer Wissenschaftler dokumentiert erneut die fatalen Auswirkungen der Memorandums-Politik in Griechenland auf die Volksgesundheit.

Das Memorandum schadet der Gesundheit der Bürger! Laut einer Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet publiziert wurde, warnen griechische und britische Soziologen und Experten in Themen der öffentlichen Gesundheit, dass die Rezession, die Austerität und die damit durchgesetzten Einschränkungen zuspitzende Auswirkungen auf den Gesundheitssektor in Griechenland haben.

Die Wissenschaftler der Universitäten von Oxford und Cambridge sowie auch der Londoner Schule für Gesundheit und Tropenmedizin führen als charakteristische Folgen der Krise das zunehmende Unvermögen der Patienten, Zugang zu den Gesundheitsleistungen und den benötigten Medikamenten zu erlangen, die große Zunahme der Fälle von Infektionskrankheiten und die allgemeine Verschlimmerung der psychisch-geistigen Gesundheit des griechischen Volks an.
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Griechenland: Es gibt kein Gesundheitssystem mehr!

24. Februar 2014 / Aufrufe: 3.994 3 Kommentare

Fast jeder dritte Bürger in Griechenland hat keine Krankenversicherung mehr und ist von dem öffentlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen.

Laut den Daten, welche die Ärzte der Welt an die Öffentlichkeit gaben, erreichte Ende 2013 der Anteil der Bürger in Griechenland, die nicht krankenversichert sind, 28% und präsentierte damit einen steilen Anstieg.

In Spanien haben schätzungsweise 16% der Bevölkerung keinen Zugang zu Medikamenten und in Frankreich ungefähr 200.000 Personen kein Anrecht auf medizinische Versorgung, während sogar auch im wohlhabenden Deutschland die Gesundheit nicht versicherter Schwangerer und Kinder wegen ihres eingeschränkten Zugangs zum öffentlichen Gesundheitssystem gefährdet ist.
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Griechenland: Beerdigung in einem schwarzen Sack

24. Januar 2014 / Aufrufe: 962 Kommentare ausgeschaltet

An AIDS verstorbene Personen sind in Griechenland in schwarzen Säcken zu bestatten!

Von außerordentlichem Interesse war die Tagung mit dem Thema „Die Rolle des Parlaments in der Bewältigung von HIV/AIDS„, die am 20 Januar 2014 der Verband der HIV-Positiven Griechenlands „Positive Stimme“ in einem zentral gelegenen Hotel in Athen durchführte.

Protagon hatte bei der Tagung seinen Ehrenauftritt in der Rolle des Moderators der Diskussion zwischen den Abgeordneten Vasilis Kikilias (Nea Dimokratia – ND), Vasiliki Katrivanou (SYRIZA), Kostas Triantafyllos (PASOK), Panagiotis Melas (Unabhängige Hellenen – ANEL), Katerina Markou (Demokratische Linke – DIMAR), Liana Kanelli (Kommunistische Partei Griechenlands – KKE) und dem unabhängigen Abgeordneten Odysseas Voudouris, in welche Diskussion sich ebenfalls der parlamentarische Sprecher der SYRIZA, aber vorher auch die Abgeordnete der Partei, Zoi Konstantopoulou, einschalteten.
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Griechenland nimmt Krankenhausgebühr zurück

8. Januar 2014 / Aufrufe: 645 Kommentare ausgeschaltet

Die neue Krankenhausgebühr in Griechenland wurde eine Woche nach ihrer Einführung zurückgenommen und stattdessen eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte beschlossen.

Die am 01 Januar 2014 in Kraft getretene Erhebung einer Krankenhausgebühr in Höhe von 25 Euro von den Versicherten des EOPYY wurde mit einem am Dienstagabend (07 Januar 2014) ergangenen Runderlass des Gesundheitsministers Adonis Georgiadis zurückgenommen.

Parallel wurde als gleichwertige Maßnahme die Erhöhung der Preise aller Tabakprodukte um 5 Cent als „Steuer zu Gunsten des Nationalen Gesundheitssystems (ESY)“ beschlossen.
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Märchen des Gesundheitsministers in Griechenland

5. Januar 2014 / Aufrufe: 738 Kommentare ausgeschaltet

Gesundheitsminister Adonis Georgiadis in Griechenland lässt geflissentlich unter den Tisch fallen, dass die neue Rezeptgebühr viele Patienten erheblich belastet.

Was sind 1 Euro vor der Ewigkeit, der Rettung des Vaterlandes, dem Gang an die Märkte, dem Herauskommen aus dem Memorandum? Die Antwort ist simpel. Es geht um das neue Märchen des griechischen Gesundheitsministers Adonis Georgiadis, das sich in das bekannte kommunikative Geschwätz der Regierung einreiht.

In den kommenden Tagen wird jeder Versicherte des „Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen“ (EOPYY), der sich zur Apotheke begibt um seine Medikamente zu holen, für jedes Rezept 1 Euro bezahlen. Der 1 Euro geht an den EOPYY und die Apotheker werden zu Kassierern gemacht, da sie die neue Abzocke an den Träger abzuführen haben. Der Betrag erscheint natürlich vernachlässigbar, und dies ist die Ansicht der Regierung und des Gesundheitsministers. Ist es jedoch so? Und ist es tatsächlich nur 1 Euro? Gemäß der beständigen kommunikativen Taktik der Regierung natürlich nicht …
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Wer in Griechenland kein Geld mehr hat, muss sterben!

4. Januar 2014 / Aufrufe: 2.337 3 Kommentare

In Griechenland verstarb ein 66-jähriger Arbeitsloser, nachdem die Krankenhäuser sich geweigert hatten, ihn ohne Bezahlung aufzunehmen.

Ein krebskranker 66-jähriger arbeitsloser Berufskraftfahrer ohne Sozialversicherung musste sterben, da sich laut der Sozialpraxis Ellinikou (Metropolitan Community Clinic at Helliniko) die Krankenhäuser weigerten, den Mann ohne Bezahlung aufzunehmen.

In einer Bekanntmachung führt das Zentrum an, bereits Anfang September 2013 Alarm geschlagen und das Gesundheitsministerium über 10 nicht sozialversicherte Personen – zu denen auch der verstorbene 66-Jährige zählte – informiert zu haben, die in Lebensgefahr schweben, da sie sich ohne Übernahme der Kosten nicht in den Krankenhäusern behandeln lassen können, „jedoch haben wir bis heute (03 Januar 2014) keinerlei Antwort erhalten„.
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Neue Krankenhausgebühr und Rezeptgebühr in Griechenland

4. Januar 2014 / Aufrufe: 1.110 Kommentare ausgeschaltet

Das Jahr 2014 bringt für die gesetzlich Versicherten in Griechenland sowohl eine neue Krankenhausgebühr als auch eine Rezeptgebühr.

Das Jahr 2014 scheint in Griechenland für den Bereich der Gesundheit ein Meilenstein zu sein, da tiefgreifende Änderungen im Gesundheitswesen des Landes kommen, die sich bereits ab dem ersten Tag auf das Portmonee der Versicherten auswirken werden!

Zur selben Stunde behaupten jedoch die Technokraten des Gesundheitsministeriums, es werde der Party Einhalt geboten, die so viele Jahre in öffentlichen und privaten Krankenhäusern, in Diagnosezentren und beim EOPYY stattfand, da fortan die Dienststellen des Ministeriums über elektronische „Werkzeuge“ verfügen, die ihm zu sehen gestatten, „wer den Finger in den Honigtopf steckt und den neuen Träger exzessiv belastet„, sei es mittels dirigierter Verschreibung von Medikamenten oder mittels ungerechtfertigter Magnet- oder Axialtomographien oder anderer sündhaft teurer Untersuchungen.
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Die Zäpfchen des Gesundheitsministers in Griechenland

27. November 2013 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 787 Kommentare ausgeschaltet

Die Politik des Gesundheitsministers in Griechenland scheint bisher nur Privatkliniken und internationale Pharma-Konzerne begünstigt zu haben.

Man könnte im Scherz sagen, Adonis Georgiadis sei jenseits jeden Zweifels der grundlegendste Promoter der Pharma-Industrie, da – sofern er seine Politik fortsetzt – bald Ärzte, medizinisches Personal und sicher die Patienten Pillen schlucken müssen, um ihn auszuhalten. Aber auch wenn jemand nichts mit all dem zu tun hat, reicht es schon, nur einem seiner dutzende TV-Auftritte zuzuhören, um Bekanntschaft zumindest mit Präparaten zu machen, die sich auf den Blutdruck beziehen.

Aber lassen wir die Scherze und begeben wir uns zur Essenz. Der Gesundheitsminister (ja, er ist Minister, und zwar für Gesundheit, er ist nicht nur einfach „Adonis“) kündigte an, 6.000 Medikamente billiger zu machen. Wer ihm nicht zustimmte, wurde attackiert, keine billigen Medikamente für das Volk zu wollen, sondern Interessen der Pharma-Industrie zu dienen. Sind jedoch die Billigpreise des Herrn Georgiadis ein Schlag gegen die Interessen?
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Griechenland liberalisiert Vertrieb von Lebensmittelergänzungen

25. November 2013 / Aufrufe: 725 3 Kommentare

Trotz heftiger Proteste der Apotheker dürfen in Griechenland Lebensmittelergänzungen demnächst auch in Supermärkten und per Internet verkauft werden.

Gemäß dem gemeinsamen Ministerialbeschluss, den die zuständigen Minister für Gesundheit (Adonis Georgiadis) und Entwicklung (Kostis Chatzidakis) unterzeichneten, ist zu erwarten, dass ab Mitte Dezember 2013 der bisher nur Apotheken gestattete Verkauf von Vitaminpräparaten und Lebensmittelergänzungen auch in den Supermärkten beginnen wird.

In dem Ministerialbeschluss wird klargestellt, dass es sich um eine Harmonisierung der nationalen Gesetzgebung mit einer einschlägigen Verordnung der Europäischen Union handelt.
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Griechenland holt private Versicherer ins Gesundheitssystem

13. November 2013 / Aktualisiert: 19. Mai 2018 / Aufrufe: 372 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sollen private Versicherer mittels einschlägiger Kooperationen Zugang zu Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitssystems erhalten.

Auf der Konferenz „The Future of Insurance in Greece“ gab Gesundheitsminister Adonis Georgiadis seinen Beschluss bezüglich des Abschlusses von Kooperationen zwischen dem Gesundheitsministerium und privaten Versicherungsgesellschaften bekannt. Gleichzeitig kündigte er die Vorlage einer einschlägigen gesetzlichen Novelle zur Aufnahme von Nachmittags-OPs in den öffentlichen Krankenhäuser an.

Laut dem Minister wird dies positiv zur Vermarktung der Versicherungspakete der Versicherungsgesellschaften beitragen und die Versicherten werden von der zusätzlichen Kapazität profitieren, die sich auf dem Markt ergeben wird.
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