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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Rezeptbetrug zu Lasten der IKA in Griechenland aufgedeckt

20. März 2014 / Aufrufe: 395 Kommentare ausgeschaltet

Ein Kassenarzt in Griechenland soll zusammen mit einem Pharmareferenten und vier Apothekern den Versicherungsträger IKA um über 100000 Euro geschädigt haben.

Nach einer von der griechischen Versicherungsanstalt IKA erstatteten Strafanzeige wegen eines Betrugs, der dem Träger einen Schaden von über 100.000 Euro verursacht haben soll, wurde ein Strafverfahren wegen der Fälschung von Rezepten für hochpreisige Medikamente für Versicherte der Kasse eingeleitet, wobei ein Arzt der Kasse die Hauptrolle spielte.

Laut der in der Sache errichteten Anklageschrift fälschten ein Arzt der IKA, ein sogenannter Pharmareferent und vier beteiligte Apotheker auf den Namen ahnungsloser Versicherter ausgestellte Rezepte über sehr teure Medikamente für eine konkrete Erkrankung (an der die angeblichen Patienten jedoch niemals litten), führten die gefälschten Rezepte aus und fügten der Kasse damit einen erheblichen finanziellen Schaden zu.
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Krankenhaus-Betrug in Griechenland aufgedeckt

20. März 2014 / Aufrufe: 637 1 Kommentar

In Griechenland wurde ein Unternehmer verhaftet, der den Fiskus im Rahmen der Belieferung öffentlicher Krankenhäuser um 10 Millionen Euro geschädigt haben soll.

Auf 10 Millionen Euro soll sich der Schaden belaufen, der dem Fiskus durch in mehr als 100 öffentlichen Krankenhäusern mittels gefälschter und fiktiver Rechnungen überhöhte Rechnungsstellungen für medizinische Artikel zugefügt wurde. Der Betrug, den ein 55-jähriger Unternehmer ausgeheckt haben soll, wurde infolge einer von der Staatsanwältin Eleni Raikou angeordneten Untersuchung der stellvertretenden Staatsanwälte für die Bekämpfung der Korruption, Giannis Drafatsis und Antonis Eleftherionos aufgedeckt.

Auf Basis der in den Händen der staatsanwaltschaftlichen Behörden befindlichen Fakten ergibt sich die Einschätzung, dass dem 55-jährigen Unternehmer bei seinen Handlungen von Krankenhausverwaltungen und für deren Belieferungen zuständigen Bediensteten geholfen wurde. Der Unternehmer wurde am 13 März 2014 von der Wirtschaftspolizei in Glyfada einem luxuriösen Maisonetten-Komplex verhaftet, wo sich in der Garage ein Fahrzeug der Marke Ferrari im Wert von über 200.000 Euro befand.
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79 Grippe-Tote in Griechenland

6. März 2014 / Aufrufe: 301 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind bereits 79 Menschen an den Folgen einer Grippe-Infektion gestorben.

Laut den neuesten Angaben des Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) sind in Griechenland im Rahmen der aktuellen Grippe-Welle bereits 79 Todesfälle infolge einer Grippe-Infektion verzeichnet worden. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser wurden seit Oktober 2013 bis heute insgesamt 211 Personen wegen Grippe behandelt, während sich derzeit 63 Grippe-Patienten auf Intensivstationen befinden.

Die Wissenschaftler betonen, dass die meisten der betroffenen Patienten sich nicht gegen die Grippe impfen lassen hatten und parallel infolge chronischer Erkrankungen bereits gesundheitlich vorbelastet sind, und schätzen ein, das Phänomen der epochalen Grippe befinde sich in einer Phase des Abklingens, die sich bis Ende März 2014 fortsetzen wird.

(Quelle: To Pontiki, To Pontiki)

Troika fordert Freigabe des Medikamenten-Verkaufs in Griechenland

5. März 2014 / Aufrufe: 1.073 4 Kommentare

Die Verhandlungen mit der Troika stecken wieder einmal in einer Sackgasse, da die Gläubiger beharrlich die Freigabe des Verkaufs aller rezeptfreien Medikamente fordern.

Die meisten Themen, die sich auf die Apotheker und die nicht verschreibungspflichtigen Medikamente beziehen und den aktuellen Disput zwischen dem Gesundheitsministerium und den Vertretern der Gläubiger Griechenlands beziehen, bleiben weiterhin offen.

Der einzige Punkt, in dem beide Seiten eine Einigung erreichten, betrifft die Ausweitung der Öffnungszeiten der Apotheken an den Nachmittagen des Montags, Mittwochs und Samstags. In allen anderen Themen gab es eine völlige Meinungsverschiedenheit.
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Krebs ist in Griechenland keine dringliche Krankheit

2. März 2014 / Aufrufe: 2.042 2 Kommentare

Laut dem Gesundheitsminister in Griechenland gelten Erkrankungen wie Krebs nicht als dringlich, wenn der Patient keine Versicherung hat.

Der Gesundheitsminister Adonis Georgiadis schritt zu einer unerhört zynischen Erklärung und charakterisierte Krebs als eine Krankheit, die nicht dringlich ist, und deren Behandlung daher in den öffentlichen Krankenhäusern für Patienten ohne Versicherung nicht gedeckt wird, außer die Erkrankung befindet sich im Endstadium.

Die eiskalten Erklärungen des Gesundheitsministers werden in einem (auf den 22 Februar 2014 datierten) Artikel der renommierten amerikanischen Zeitung Washington Post zitiert, die über den Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitssystems in Griechenland berichtet. Die Zeitung beschreibt sogar die Odyssee eines nicht versicherten älteren Krebspatienten, des 60-jährigen Nikos Solomos, der nicht vermag, das Geld aufzutreiben um seine Krebserkrankung behandeln zu lassen.
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Griechenland: Memorandum schadet der Gesundheit

26. Februar 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 502 Kommentare ausgeschaltet

Eine Studie griechischer und britischer Wissenschaftler dokumentiert erneut die fatalen Auswirkungen der Memorandums-Politik in Griechenland auf die Volksgesundheit.

Das Memorandum schadet der Gesundheit der Bürger! Laut einer Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet publiziert wurde, warnen griechische und britische Soziologen und Experten in Themen der öffentlichen Gesundheit, dass die Rezession, die Austerität und die damit durchgesetzten Einschränkungen zuspitzende Auswirkungen auf den Gesundheitssektor in Griechenland haben.

Die Wissenschaftler der Universitäten von Oxford und Cambridge sowie auch der Londoner Schule für Gesundheit und Tropenmedizin führen als charakteristische Folgen der Krise das zunehmende Unvermögen der Patienten, Zugang zu den Gesundheitsleistungen und den benötigten Medikamenten zu erlangen, die große Zunahme der Fälle von Infektionskrankheiten und die allgemeine Verschlimmerung der psychisch-geistigen Gesundheit des griechischen Volks an.
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Griechenland: Es gibt kein Gesundheitssystem mehr!

24. Februar 2014 / Aufrufe: 3.944 3 Kommentare

Fast jeder dritte Bürger in Griechenland hat keine Krankenversicherung mehr und ist von dem öffentlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen.

Laut den Daten, welche die Ärzte der Welt an die Öffentlichkeit gaben, erreichte Ende 2013 der Anteil der Bürger in Griechenland, die nicht krankenversichert sind, 28% und präsentierte damit einen steilen Anstieg.

In Spanien haben schätzungsweise 16% der Bevölkerung keinen Zugang zu Medikamenten und in Frankreich ungefähr 200.000 Personen kein Anrecht auf medizinische Versorgung, während sogar auch im wohlhabenden Deutschland die Gesundheit nicht versicherter Schwangerer und Kinder wegen ihres eingeschränkten Zugangs zum öffentlichen Gesundheitssystem gefährdet ist.
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Griechenland: Beerdigung in einem schwarzen Sack

24. Januar 2014 / Aufrufe: 937 Kommentare ausgeschaltet

An AIDS verstorbene Personen sind in Griechenland in schwarzen Säcken zu bestatten!

Von außerordentlichem Interesse war die Tagung mit dem Thema „Die Rolle des Parlaments in der Bewältigung von HIV/AIDS„, die am 20 Januar 2014 der Verband der HIV-Positiven Griechenlands „Positive Stimme“ in einem zentral gelegenen Hotel in Athen durchführte.

Protagon hatte bei der Tagung seinen Ehrenauftritt in der Rolle des Moderators der Diskussion zwischen den Abgeordneten Vasilis Kikilias (Nea Dimokratia – ND), Vasiliki Katrivanou (SYRIZA), Kostas Triantafyllos (PASOK), Panagiotis Melas (Unabhängige Hellenen – ANEL), Katerina Markou (Demokratische Linke – DIMAR), Liana Kanelli (Kommunistische Partei Griechenlands – KKE) und dem unabhängigen Abgeordneten Odysseas Voudouris, in welche Diskussion sich ebenfalls der parlamentarische Sprecher der SYRIZA, aber vorher auch die Abgeordnete der Partei, Zoi Konstantopoulou, einschalteten.
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Griechenland nimmt Krankenhausgebühr zurück

8. Januar 2014 / Aufrufe: 626 Kommentare ausgeschaltet

Die neue Krankenhausgebühr in Griechenland wurde eine Woche nach ihrer Einführung zurückgenommen und stattdessen eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte beschlossen.

Die am 01 Januar 2014 in Kraft getretene Erhebung einer Krankenhausgebühr in Höhe von 25 Euro von den Versicherten des EOPYY wurde mit einem am Dienstagabend (07 Januar 2014) ergangenen Runderlass des Gesundheitsministers Adonis Georgiadis zurückgenommen.

Parallel wurde als gleichwertige Maßnahme die Erhöhung der Preise aller Tabakprodukte um 5 Cent als „Steuer zu Gunsten des Nationalen Gesundheitssystems (ESY)“ beschlossen.
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Märchen des Gesundheitsministers in Griechenland

5. Januar 2014 / Aufrufe: 728 Kommentare ausgeschaltet

Gesundheitsminister Adonis Georgiadis in Griechenland lässt geflissentlich unter den Tisch fallen, dass die neue Rezeptgebühr viele Patienten erheblich belastet.

Was sind 1 Euro vor der Ewigkeit, der Rettung des Vaterlandes, dem Gang an die Märkte, dem Herauskommen aus dem Memorandum? Die Antwort ist simpel. Es geht um das neue Märchen des griechischen Gesundheitsministers Adonis Georgiadis, das sich in das bekannte kommunikative Geschwätz der Regierung einreiht.

In den kommenden Tagen wird jeder Versicherte des „Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen“ (EOPYY), der sich zur Apotheke begibt um seine Medikamente zu holen, für jedes Rezept 1 Euro bezahlen. Der 1 Euro geht an den EOPYY und die Apotheker werden zu Kassierern gemacht, da sie die neue Abzocke an den Träger abzuführen haben. Der Betrag erscheint natürlich vernachlässigbar, und dies ist die Ansicht der Regierung und des Gesundheitsministers. Ist es jedoch so? Und ist es tatsächlich nur 1 Euro? Gemäß der beständigen kommunikativen Taktik der Regierung natürlich nicht …
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