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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Gesundheit kommt in Griechenland teuer zu stehen

26. November 2018 / Aufrufe: 521 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Bürger bestritten 2015 im öffentlichen Gesundheitssystem rund ein Drittel der gesamten Aufwendungen aus eigener Tasche.

Die Fakten über die ungeheuren Selbstbeteiligungen, welche die Bürger Griechenlands bei Ärzten, Medikamenten und Untersuchungen zu zahlen haben, sind enthüllend.

Wie laut der griechischen Zeitung „Eleftheros Typos“ aus den in einem Bericht der Europäischen Kommission über die Situation im Gesundheitswesen enthalten Angaben hervorgeht, lagen 2015 die aus eigener Tasche bestrittenen Zahlungen der Bürger Griechenlands für Gesundheitsleistungen bei 35%.
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1000 Tote wegen geschlossener ITS-Betten in Griechenland

18. November 2018 / Aufrufe: 529 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sterben jährlich rund 1000 Patienten wegen des dramatischen Fehlens spezialisierter Ärzte und Pflegepersonal auf den Intensivstationen.

Jedes Jahr sterben in Griechenland ungefähr 1.000 Patienten, weil 35% der Betten auf den Intensivtherapiestationen (IST) wegen des dramatischen Personalmangels außer Betrieb sind.

Zur selben Stunde erreicht die Wartezeit für die Einweisung eines Patienten in die Intensivstation 24 Stunden für Attika und 2 – 3 Stunden für Thessaloniki, was – hauptsächlich für die Krankenhäuser Attikas – zur Folge hat, dass den Patienten die Chance genommen wird, in der spezialisierten ITS-Umgebung um ihr Leben zu kämpfen.
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Griechenland verliert seine Chirurgen

9. November 2018 / Aufrufe: 425 Kommentare ausgeschaltet

Im Griechenland der Krise wird ein dramatischer Schwund bei Chirurgen verzeichnet, deren Anzahl von 2.138 im Jahr 2010 auf 1.583 im Jahr 2017 sank.

Die Griechische Chirurgengesellschaft schlägt wegen der Chirurgen die Alarmglocke, da ihre Zahl wegen der Auswanderung ins Ausland immer mehr schrumpft – mit allem, was dies für die Gesundheit des griechischen Patienten impliziert.

Laut den offiziellen Angaben der Panhellenischen Ärztekammer betrug 2010 bei insgesamt 42.233 registrierten Ärzten im gesamten Staatsgebiet die Anzahl der mit der Qualifikation des Allgemeinchirurgen registrierten Ärzte insgesamt 2.138 (1.934 Männer, 204 Frauen), wogegen es 2017 nur noch 1.583 (1.366 Männer, 217 Frauen) waren.
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Tausende Krebspatienten in Griechenland ohne Strahlentherapie

5. September 2018 / Aufrufe: 482 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland müssen Krebspatienten zwei bis drei Monate lang auf Radiotherapien warten, was in vielen Fällen ihre Lebenserwartung übersteigt.

Der Panhellenische Verband des Personals öffentlicher Krankenhäuser (POEDIN) gab neue Fakten an die Öffentlichkeit, die den Notstand sowohl bei dem Personal als auch den Strukturen aufzeigen.

Wie die Vertreter des Verbands zu behaupten beharren, bleiben jedes Jahr rund 13.000 Patienten von den Bestrahlungstherapien ausgeschlossen, da die Wartelisten / Wartezeiten zwei bis drei Monate betragen und in vielen Fällen die (von einer sofortigen Behandlung abhängige) Lebenserwartung der Krebspatienten übersteigen.
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Armut und mangelnde medizinische Versorgung in Griechenland

17. April 2018 / Aufrufe: 2.077 1 Kommentar

Immer mehr Bürger in Griechenland vermögen Bedürfnisse medizinischer Versorgung nicht mehr zu decken.

In einem jüngeren Bericht des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) liegt Griechenland zusammen mit Estland bei der Deckung der Gesundheitsversorgungsbedürfnisse der Bürger auf dem letzten Rang in Europa.

Dies ist die Folge der Armut, die mittlerweile das grundlegende Charakteristikum der griechischen Gesellschaft darstellt.
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Masern-Epidemie bricht in Griechenland alle Dämme

25. Februar 2018 / Aufrufe: 1.474 Kommentare ausgeschaltet

Die seit Monaten in ganz Europa grassierenden Masern haben in Griechenland epidemische Ausmaße angenommen und das KEELPNO in Alarm versetzt.

In der (vor-) vergangenen Woche kamen in Griechenland weitere 103 Masern-Fälle zu der traurigen Liste mit den Fällen der Epidemie der infektiösen Ansteckungskrankheit hinzu, die (auch) hier wieder aufgelebt ist.

Die Welle der Erkrankungen setzt sich in Griechenland ungemindert fort und die Experten betonen die Notwendigkeit der Impfung gegen die Masern.
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Brillenzuschuss in Griechenland

8. August 2017 / Aktualisiert: 14. Mai 2019 / Aufrufe: 628 Kommentare ausgeschaltet

Kassenpatienten in Griechenland müssen ab sofort Sehbrillen erst vorlegen um den ihnen zustehenden Zuschuss beantragen zu können.

Laut dem Leiter des „Einheitlichen Trägers für Gesundheitsleistungen“ (EOPYY) in Griechenland, Sotiris Mersimis, nehmen die Bezirksdirektionen des Trägers keine Anträge der Versicherten auf Bezuschussung ärztlich verschriebener Sehbrillen mehr an, wenn nicht gleichzeitig die neue Brille vorgezeigt wird.

Konkret werden laut dem entsprechenden Runderlass die Direktionen ab dem 10 August 2017 Anträge Versicherter nur noch nach Vorlage der neuen Brille annehmen. Ebenfalls ist der Träger berechtigt, zu Stichkontrollen bei den Versicherten zu schreiten, die Anträge auf einen Zuschuss für Sehbrillen einreichen oder bereits eingereicht haben.
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Griechenland regt Brüssel mit teuren Medikamenten auf

6. Juli 2017 / Aufrufe: 902 1 Kommentar

Laut Politico gibt das arme Griechenland zu viel Geld für teure Medikamente aus und ruft damit in Brüssel Verärgerung hervor.

Politico schreibt in einem neuen schockierenden Artikel über Griechenland, letzteres habe eine Sucht, die sich nur schwer überwinden lässt, und dies sei seine Gewöhnung an teure Medikamente, und dass in diesem Thema bisher nur einen sehr geringen Fortschritt gebe.

Der Artikel merkt an, Griechenland habe nicht die von den Gläubigern gewünschte Wende zu den Generika vollzogen und verursache somit in Brüssel Verärgerung.
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Patienten tragen 1 Drittel der Gesundheitsausgaben in Griechenland

24. Juni 2017 / Aufrufe: 692 Kommentare ausgeschaltet

Über 35 Prozent der gesamten Gesundheitsaufwendungen in Griechenland werden von den Patienten aus eigener Tasche bestritten.

Laut einer Untersuchung der Deloitte sind die Anteile, welche die griechischen Patienten – Konsumenten für die Gesundheitsaufwendungen aus eigener Tasche zahlen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erheblich höher.

35,5% der gesamten jährlichen Gesundheitsaufwendungen in Griechenland werden von den Patienten, 59,1% von dem staatlichen Sozialsystem und 3,7% aus privaten Versicherungspolicen gedeckt.
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Kriegszustand in Notaufnahmen der Krankenhäuser in Griechenland

29. November 2016 / Aufrufe: 5.620 1 Kommentar

In den Notfallstationen vieler öffentlicher Krankenhäuser in Griechenland herrschen drittweltliche Zustände.

Einer Untersuchung des Panhellenischen Verbands des Personals der öffentlichen Krankenhäuser (POEDIN) in den Notfallstationen (TEP) 61 öffentlicher Krankenhauseinrichtungen zufolge haben für die Patienten einerseits die Zunahme der bei den TEP eintreffenden Patienten um 40% und andererseits die personelle Unterbesetzung und Unterfinanzierung der Krankenhäuser, aber auch die Entwicklung vieler TEP „mit einer chaotischen räumlichen Verteilung der Praxen, Labors und Warteräume“ enorme Strapazen zum Resultat, „die Menschenleben kosten„.

Bei den TEP (turnusmäßig) Notdienst versehender großer Krankenhäuser treffen im Durchschnitt bei jeder Notdienst-Schicht 1.500 Patienten ein, und laut dem POEDIN ist der Hauptgrund die „Demontage“ der primären Gesundheitsversorgung.
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