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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Ausländer missbrauchen Griechenlands Gesundheitssystem

22. Mai 2019 / Aufrufe: 312 2 Kommentare

Griechenlands öffentliches Gesundheitssystem wird systematisch rechtswidrig von ehemaligen Wirtschaftsmigranten missbraucht.

Unter Ausnutzung des Gesetzes bezüglich der Deckung nicht Versicherter gehen mit in der Vergangenheit erworbenen Sozialversicherungsnummern (AMKA) als „Pass“ in den öffentlichen Krankenhäusern frei und kostenlos Ausländer ein und aus, die nicht (mehr) in Griechenland wohnen und zu diesem Zweck aus Nachbarländern anreisen.

Dieser Umstand ist der Führung des Gesundheitsministerium absolut bekannt, das als desinteressierter Zuschauer das „Kommen und Gehen“ der Ausländer im Gesundheitssystem beobachtet und unfähig ist, die Zuströme der Ausländer in den öffentlichen Krankenhäusern Griechenlands zu kontrollieren – mit allem, was dies für den Schaden der staatlichen Kassen und obendrein in einer dermaßen schwierigen Periode für die geschrumpften Etats der Gesundheitsstrukturen bedeutet.
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Warum Griechenlands Bürger den Arzt meiden

3. Mai 2019 / Aufrufe: 427 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland meiden viele Patienten den Arzt nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch wegen unzureichender Kommunikation und mangelnden Vertrauens.

Als Gründe dafür, warum in Griechenland die Bürger den Arzt meiden, verzeichnet eine Untersuchung mangelndes Vertrauen, die Krise und den Umstand, dass viele Patienten (70%) nicht verstehen, was ihnen der Therapeut sagt!

Letztendlich haben die wenigsten Patienten ein auf Ehrlichkeit und Respekt basierendes Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt entwickelt.
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Griechenland schafft Gesundheitshefte ab

5. April 2019 / Aufrufe: 442 Kommentare ausgeschaltet

Wie in Griechenland nach der Abschaffung der Gesundheitshefte die Patienten in Krankenhäusern aufgenommen werden.

Nach dem im Regierungsanzeiger publizierten und seit dem 14 März 2019 in Kraft befindlichen einschlägigen Ministerialbeschluss gehören in Griechenland die alten sogenannten Gesundheitshefte in Papierform auch offiziell der Vergangenheit an.

Natürlich herrschte bis zur vollständigen Abschaffung der Hefte ein Chaos, da der Einheitliche Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) sie im Februar 2019 mit einem eigenen Beschluss trotz der gegenteiligen Versicherungen des Gesundheitsministerium wieder eingeführt hatte.
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Griechenlands Bürger vernachlässigen Zähne

22. März 2019 / Aufrufe: 109 Kommentare ausgeschaltet

Die Mundgesundheit der Kinder und Erwachsenen in Griechenland hat sich während der wirtschaftlichen Krise dramatisch verschlechtert.

Die anlässlich des „Weltweiten Tags der Mundgesundheit“ (20 März) von dem Griechischen Zahnmedizin-Verband durchgeführte neue panhellenische Untersuchung enthüllt eine dramatische Verschlechterung der Mundgesundheit der Griechen in der Epoche der wirtschaftlichen Krise und der Memoranden.

Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge hat die Mundgesundheit der Erwachsenen und Kinder in Griechenland sich im Verhältnis zum vorherigen Jahrzehnt dramatisch verschlechtert. Für die Lage aufzeigend ist, dass drei von fünf Kindern im Alter von fünf Jahren Karies an den Zähnen aufweisen, während nur 0,7% der Erwachsenen im Alter von 33 – 44 Jahren gesunde Zähne haben.

Wie der Vorsitzende des Zahnarztverbands Attika, Athanasios Yfantis betonte: „Die schlechte Mundgesundheit steht mit einer Reihe von Erkrankungen in Zusammenhang. Als Resultat der Ausgabenkürzungen steigen die Erkrankungs-Indizes trotz der Bemühungen des Gesundheitspersonals an.

(Quelle: dimokratianews.gr)

Griechenland bezahlt teuerste Medikamente Europas

21. Januar 2019 / Aufrufe: 402 Kommentare ausgeschaltet

Infolge des niedrigen Konsums sogenannter Generika zahlen in Griechenland Patienten und Kassen die teuersten Medikamente in Europa.

Die von dem Panhellenischen Verband der Pharmaindustrie (PAF) veröffentlichen Angaben über die Verwendung sogenannter generischer Medikamente sind enttäuschend und der Verband schlägt wegen der in den letzten Jahren in Griechenland bezüglich der Generika befolgten Pharmapolitik Alarm.

Wie sich aus den offiziellen Angaben zeigt, fügte dem Land der Vorschlag der Gläubiger hinsichtlich des Umlaufs der generischen Medikamente sogar nur Schaden zu, da ihr Konsum nicht bevorzugt zu werden scheint.
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Versicherte in Griechenland bekommen keine Brillen

6. Januar 2019 / Aufrufe: 489 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland müssen Kassenpatienten benötigte Sehhilfen entweder aus eigener Tasche bezahlen oder bis auf weiteres darauf verzichten.

Wie der Dachverband der Optiker-Verbände Griechenlands vertritt, können die Versicherten für die Brillen oder Kontaktlinsen, auf die sie ein Recht haben, nur von Brillengeschäften entschädigt werden, die einen Vertrag mit dem sogenannten „Einheitlichen Träger für Gesundheitsleistungen“ (EOPYY) unterschrieben haben.

Der Verband warnt jedoch, die Versicherten des EOPYY werden ab dem 01 Januar 2019 hinsichtlich ihrer Deckung / Entschädigung für den Kauf von Brillen und anderen optischen Artikeln praktisch … in der Luft hängen, da landesweit gerade einmal 6 Optiker Verträge mit dem Träger eingegangen sind.
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Gesundheit kommt in Griechenland teuer zu stehen

26. November 2018 / Aufrufe: 478 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Bürger bestritten 2015 im öffentlichen Gesundheitssystem rund ein Drittel der gesamten Aufwendungen aus eigener Tasche.

Die Fakten über die ungeheuren Selbstbeteiligungen, welche die Bürger Griechenlands bei Ärzten, Medikamenten und Untersuchungen zu zahlen haben, sind enthüllend.

Wie laut der griechischen Zeitung „Eleftheros Typos“ aus den in einem Bericht der Europäischen Kommission über die Situation im Gesundheitswesen enthalten Angaben hervorgeht, lagen 2015 die aus eigener Tasche bestrittenen Zahlungen der Bürger Griechenlands für Gesundheitsleistungen bei 35%.
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1000 Tote wegen geschlossener ITS-Betten in Griechenland

18. November 2018 / Aufrufe: 497 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sterben jährlich rund 1000 Patienten wegen des dramatischen Fehlens spezialisierter Ärzte und Pflegepersonal auf den Intensivstationen.

Jedes Jahr sterben in Griechenland ungefähr 1.000 Patienten, weil 35% der Betten auf den Intensivtherapiestationen (IST) wegen des dramatischen Personalmangels außer Betrieb sind.

Zur selben Stunde erreicht die Wartezeit für die Einweisung eines Patienten in die Intensivstation 24 Stunden für Attika und 2 – 3 Stunden für Thessaloniki, was – hauptsächlich für die Krankenhäuser Attikas – zur Folge hat, dass den Patienten die Chance genommen wird, in der spezialisierten ITS-Umgebung um ihr Leben zu kämpfen.
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Griechenland verliert seine Chirurgen

9. November 2018 / Aufrufe: 404 Kommentare ausgeschaltet

Im Griechenland der Krise wird ein dramatischer Schwund bei Chirurgen verzeichnet, deren Anzahl von 2.138 im Jahr 2010 auf 1.583 im Jahr 2017 sank.

Die Griechische Chirurgengesellschaft schlägt wegen der Chirurgen die Alarmglocke, da ihre Zahl wegen der Auswanderung ins Ausland immer mehr schrumpft – mit allem, was dies für die Gesundheit des griechischen Patienten impliziert.

Laut den offiziellen Angaben der Panhellenischen Ärztekammer betrug 2010 bei insgesamt 42.233 registrierten Ärzten im gesamten Staatsgebiet die Anzahl der mit der Qualifikation des Allgemeinchirurgen registrierten Ärzte insgesamt 2.138 (1.934 Männer, 204 Frauen), wogegen es 2017 nur noch 1.583 (1.366 Männer, 217 Frauen) waren.
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Tausende Krebspatienten in Griechenland ohne Strahlentherapie

5. September 2018 / Aufrufe: 452 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland müssen Krebspatienten zwei bis drei Monate lang auf Radiotherapien warten, was in vielen Fällen ihre Lebenserwartung übersteigt.

Der Panhellenische Verband des Personals öffentlicher Krankenhäuser (POEDIN) gab neue Fakten an die Öffentlichkeit, die den Notstand sowohl bei dem Personal als auch den Strukturen aufzeigen.

Wie die Vertreter des Verbands zu behaupten beharren, bleiben jedes Jahr rund 13.000 Patienten von den Bestrahlungstherapien ausgeschlossen, da die Wartelisten / Wartezeiten zwei bis drei Monate betragen und in vielen Fällen die (von einer sofortigen Behandlung abhängige) Lebenserwartung der Krebspatienten übersteigen.
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