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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Kriegszustand in Notaufnahmen der Krankenhäuser in Griechenland

29. November 2016 / Aufrufe: 5.173 1 Kommentar

In den Notfallstationen vieler öffentlicher Krankenhäuser in Griechenland herrschen drittweltliche Zustände.

Einer Untersuchung des Panhellenischen Verbands des Personals der öffentlichen Krankenhäuser (POEDIN) in den Notfallstationen (TEP) 61 öffentlicher Krankenhauseinrichtungen zufolge haben für die Patienten einerseits die Zunahme der bei den TEP eintreffenden Patienten um 40% und andererseits die personelle Unterbesetzung und Unterfinanzierung der Krankenhäuser, aber auch die Entwicklung vieler TEP „mit einer chaotischen räumlichen Verteilung der Praxen, Labors und Warteräume“ enorme Strapazen zum Resultat, „die Menschenleben kosten„.

Bei den TEP (turnusmäßig) Notdienst versehender großer Krankenhäuser treffen im Durchschnitt bei jeder Notdienst-Schicht 1.500 Patienten ein, und laut dem POEDIN ist der Hauptgrund die „Demontage“ der primären Gesundheitsversorgung.
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Steiler Anstieg der Geschlechtskrankheiten in Griechenland

25. November 2016 / Aufrufe: 924 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird in den letzten Jahren eine beunruhigende Zunahme der mittels sexueller Kontakte übertragenen Krankheiten verzeichnet.

Die Neuinfektionen mit sogenannten Geschlechtskrankheiten zeigen in Griechenland in den letzten Jahren einen steilen Anstieg.

Hauptfaktoren für diese Zunahme sind laut den Venerologen und Dermatologen der Mangel an Informierung hauptsächlich bei den jungen Leuten und die großen durch Griechenland ziehenden Migrantenströme.
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Mehrheit der Totenscheine in Griechenland ist falsch

9. November 2016 / Aufrufe: 835 Kommentare ausgeschaltet

Über die Hälfte der in Griechenland ausgestellten ärztlichen Totenscheine sind fehlerhaft.

Die Griechische Gerichtsmedizinische Gesellschaft (HSFM) vertritt, sechs von zehn in Griechenland ausgestellten Totenscheinen seien fehlerhaft.

Wie während der Dauer des am 04 – 06 November 2016 in Rethymnon / Kreta abgehaltenen 18. Pankretischen Medizinischen Kongresses angeführt wurde, enthalten 64% der Todesscheine signifikante Fehler, von denen die meisten „in der falschen Verwendung von Todesmechanismen anstatt von Gründen und in der inkorrekten Reihenfolge der Verzeichnung der Mehrfachursachen“ lokalisiert werden.
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Griechenland bleibt Champion bei Antibiotika-Überkonsum

7. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.241 1 Kommentar

Griechenland liegt unter den europäischen Ländern bei dem übermäßigen Konsum von Antibiotika weiterhin konstant auf dem ersten Platz.

In Griechenland wird die Kampagne bei den Kommunen zur Informierung der Bürger über die richtige Verwendung der Antibiotika und über die Bedeutung der Schutzimpfungen mit der Fortsetzung der Veranstaltungen bei weiteren 26 Gemeindeverbänden des Landes vom 03 Oktober bis zum 14 Dezember 2016 ausgeweitet.

Die dritte Phase der Informationskampagne mit Titel „Mythen und Wahrheiten über die Antibiotika und die Impfungen“ sowie auch die jüngsten Fakten im Problem des Überkonsums der Antibiotika in Griechenland präsentierten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Vorsitzende des Zentralverbands der Kommunen Griechenlands (KEDE), des Griechischen überkommunalen urbanen Gesundheitsnetzes (EDDYPPY) und der Ärztekammer Athen (ISA), Giorgos Patoulis, die Pathologie-Professorin der Nationalen Kapodistria-Universität Athen (EPKA), Infektiologin und Vorsitzende der Griechischen Chemotherapie-Gesellschaft, Eleni Giamarellou, und andere.
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Krankenhäuser in Griechenland: Schenkung oder Fakelaki?

12. Juni 2016 / Aufrufe: 728 1 Kommentar

Was verbirgt sich hinter den als Schenkungen ausgewiesenen Posten im Haushalt der Universitätsklinik AHEPA in Griechenland?

Im Haushalt der Universitätsklinik AHEPA in Thessaloniki gibt es den Posten 5411, „Produkt aus Schenkung„. Im finalen Haushalt des Jahres 2015 wird der auf 10.000 Euro veranschlagte Betrag ausgewiesen, davon der Betrag von 1.045,60 Euro als bestätigt und der Betrag von 200 Euro als eingenommen. Im Haushalt für das Jahr 2016 wird unter dem Posten 5411 der Betrag von 4.000 Euro ausgewiesen, wovon bis zum 30/04/2016 250 Euro eingenommen worden waren.

Es gibt auch den Posten 5689: „Nicht benannte sonstige Einnahmen.“ Für das Jahr 2015 waren diese auf 35.000 Euro veranschlagt worden, wovon 31.309,97 Euro bestätigt und eingenommen wurden. Der selbe Betrag ist auch für das Jahr 2016 veranschlagt worden, wovon bis zum 30/04/2016 4.422,25 Euro eingenommen wurden.
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Mittellosen Patienten droht in Griechenland der Tod!

11. Juni 2016 / Aufrufe: 1.161 2 Kommentare

Laut dem Personal des Krankenhauses AHEPA sterben mittellose Patienten in den Betten der Krankenhäuser.

Eine Bekanntmachung, die nur Nachdenklichkeit hervorzurufen mag, erließ die Panhellenische Dachorganisation des Krankenhauspersonals (POEDIN) in Griechenland in Zusammenhang mit einer Beschwerde des Berufsverbands der Beschäftigten des Allgemeinen Universitätskrankenhauses Thessaloniki (AHEPA), welche die Gefahren aufzeigt, denen die Patienten wegen der Unterfinanzierung und personellen Unterbesetzung der öffentlichen Krankenhäuser begegnen.
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Griechenland verbietet Parallelexporte von Medikamenten

16. April 2016 / Aufrufe: 523 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Medikamentenaufsichtsbehörde verhängte zum wiederholten Mal ein vorläufiges Verbot sogenannter paralleler Exporte pharmazeutischer Produkte.

Als außerordentlich Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit schritt die Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) Griechenlands zur Verhängung eines vorläufigen Verbots sogenannter Parallelexporte und des innergemeinschaftlichen Vertriebs einer Reihe pharmazeutischer Produkte.

Bei besagten Produkten handelt sich speziell um Insulin-Präparate, Thrombose-Medikamente, Präparate für das zentrale Nervensystem, Atmungssystem-Sprays, Osteoporose-Präparate.
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Das Spiel mit den Medikamenten in Griechenland

20. Januar 2016 / Aufrufe: 1.303 Kommentare ausgeschaltet

Bei den Ausgaben für Medikamente liegt Griechenland unter 29 Mitgliedstaaten der OECD nach den USA und Japan auf dem dritten Platz.

Mit den Preisen der Medikamente werden in Griechenland unglaubliche „Spielchen“ zu Lasten der Versicherten getrieben, die inmitten einer wirtschaftlichen Krise beim Kauf von Medikamenten hohe Selbstbeteiligungsanteile entrichten oder gar gezwungen sind, die gesamte Aufwendung aus ihrer eigenen Tasche zu zahlen.

Allein im vergangenen Jahr (2015) bezahlten die Versicherten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) für die Beteiligung am Kauf von Medikamenten mehr als 620 Mio. Euro. Laut Angaben des EOPYY hat der Selbstbeteiligungssatz sich sogar verdoppelt und im Durchschnitt 30% erreicht, gegenüber 15,7% im Jahr 2012!
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Zunahme der Abtreibungen in Griechenland wegen der Krise

12. Juni 2015 / Aufrufe: 1.367 Kommentare ausgeschaltet

Wegen der Krise schreiten in Griechenland Paare immer häufiger zum Abbruch einer  unerwünschten Schwangerschaft.

Wie die Veranstalter des am 13 Juni 2015 in Thessaloniki stattfindenden 1. Panhellenischen Seminars für Psychosomatik in der pränatalen Gynäkologie mit Thema „Tangierung der psychischen Dimension der Frau“ berichten, werden in Griechenland jedes Jahr wenigstens 80.000 Abtreibungen vorgenommen, wobei eine von vier Frauen, die zu einer Abtreibung schreiten, minderjährig ist, während die Krise immer mehr Paare dazu führt, unerwünschte Schwangerschaften abzubrechen.
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Griechenland schuldet Pharma-Unternehmen über 1 Mrd Euro

30. Mai 2015 / Aufrufe: 1.262 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Sprecher der EFPIA schuldet Griechenland den Pharma-Unternehmen über 1,1 Milliarden Euro.

Wie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ein Vertreter der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) enthüllte, belaufen sich die Schulden Griechenlands an die Pharma-Unternehmen auf über 1,1 Milliarden Euro.

Laut dem Telegramm der Agentur sehen die Pharma-Unternehmen sich wegen der Krise in Griechenland hinsichtlich der Fortsetzung des Zugangs des Landes zu medizinischem Material sogar mit einem großen moralischen Dilemma konfrontiert.
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