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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Krankenhäuser in Griechenland: Schenkung oder Fakelaki?

12. Juni 2016 / Aufrufe: 671 1 Kommentar

Was verbirgt sich hinter den als Schenkungen ausgewiesenen Posten im Haushalt der Universitätsklinik AHEPA in Griechenland?

Im Haushalt der Universitätsklinik AHEPA in Thessaloniki gibt es den Posten 5411, „Produkt aus Schenkung„. Im finalen Haushalt des Jahres 2015 wird der auf 10.000 Euro veranschlagte Betrag ausgewiesen, davon der Betrag von 1.045,60 Euro als bestätigt und der Betrag von 200 Euro als eingenommen. Im Haushalt für das Jahr 2016 wird unter dem Posten 5411 der Betrag von 4.000 Euro ausgewiesen, wovon bis zum 30/04/2016 250 Euro eingenommen worden waren.

Es gibt auch den Posten 5689: „Nicht benannte sonstige Einnahmen.“ Für das Jahr 2015 waren diese auf 35.000 Euro veranschlagt worden, wovon 31.309,97 Euro bestätigt und eingenommen wurden. Der selbe Betrag ist auch für das Jahr 2016 veranschlagt worden, wovon bis zum 30/04/2016 4.422,25 Euro eingenommen wurden.
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Mittellosen Patienten droht in Griechenland der Tod!

11. Juni 2016 / Aufrufe: 1.075 2 Kommentare

Laut dem Personal des Krankenhauses AHEPA sterben mittellose Patienten in den Betten der Krankenhäuser.

Eine Bekanntmachung, die nur Nachdenklichkeit hervorzurufen mag, erließ die Panhellenische Dachorganisation des Krankenhauspersonals (POEDIN) in Griechenland in Zusammenhang mit einer Beschwerde des Berufsverbands der Beschäftigten des Allgemeinen Universitätskrankenhauses Thessaloniki (AHEPA), welche die Gefahren aufzeigt, denen die Patienten wegen der Unterfinanzierung und personellen Unterbesetzung der öffentlichen Krankenhäuser begegnen.
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Griechenland verbietet Parallelexporte von Medikamenten

16. April 2016 / Aufrufe: 501 Keine Kommentare

Griechenlands Medikamentenaufsichtsbehörde verhängte zum wiederholten Mal ein vorläufiges Verbot sogenannter paralleler Exporte pharmazeutischer Produkte.

Als außerordentlich Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit schritt die Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) Griechenlands zur Verhängung eines vorläufigen Verbots sogenannter Parallelexporte und des innergemeinschaftlichen Vertriebs einer Reihe pharmazeutischer Produkte.

Bei besagten Produkten handelt sich speziell um Insulin-Präparate, Thrombose-Medikamente, Präparate für das zentrale Nervensystem, Atmungssystem-Sprays, Osteoporose-Präparate.
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Das Spiel mit den Medikamenten in Griechenland

20. Januar 2016 / Aufrufe: 1.153 Keine Kommentare

Bei den Ausgaben für Medikamente liegt Griechenland unter 29 Mitgliedstaaten der OECD nach den USA und Japan auf dem dritten Platz.

Mit den Preisen der Medikamente werden in Griechenland unglaubliche „Spielchen“ zu Lasten der Versicherten getrieben, die inmitten einer wirtschaftlichen Krise beim Kauf von Medikamenten hohe Selbstbeteiligungsanteile entrichten oder gar gezwungen sind, die gesamte Aufwendung aus ihrer eigenen Tasche zu zahlen.

Allein im vergangenen Jahr (2015) bezahlten die Versicherten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) für die Beteiligung am Kauf von Medikamenten mehr als 620 Mio. Euro. Laut Angaben des EOPYY hat der Selbstbeteiligungssatz sich sogar verdoppelt und im Durchschnitt 30% erreicht, gegenüber 15,7% im Jahr 2012!
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Zunahme der Abtreibungen in Griechenland wegen der Krise

12. Juni 2015 / Aufrufe: 1.317 Keine Kommentare

Wegen der Krise schreiten in Griechenland Paare immer häufiger zum Abbruch einer  unerwünschten Schwangerschaft.

Wie die Veranstalter des am 13 Juni 2015 in Thessaloniki stattfindenden 1. Panhellenischen Seminars für Psychosomatik in der pränatalen Gynäkologie mit Thema „Tangierung der psychischen Dimension der Frau“ berichten, werden in Griechenland jedes Jahr wenigstens 80.000 Abtreibungen vorgenommen, wobei eine von vier Frauen, die zu einer Abtreibung schreiten, minderjährig ist, während die Krise immer mehr Paare dazu führt, unerwünschte Schwangerschaften abzubrechen.
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Griechenland schuldet Pharma-Unternehmen über 1 Mrd Euro

30. Mai 2015 / Aufrufe: 1.244 Keine Kommentare

Laut einem Sprecher der EFPIA schuldet Griechenland den Pharma-Unternehmen über 1,1 Milliarden Euro.

Wie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ein Vertreter der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) enthüllte, belaufen sich die Schulden Griechenlands an die Pharma-Unternehmen auf über 1,1 Milliarden Euro.

Laut dem Telegramm der Agentur sehen die Pharma-Unternehmen sich wegen der Krise in Griechenland hinsichtlich der Fortsetzung des Zugangs des Landes zu medizinischem Material sogar mit einem großen moralischen Dilemma konfrontiert.
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Neue Kürzung der Krankenhaus-Etats in Griechenland

4. März 2015 / Aktualisiert: 05. März 2015 / Aufrufe: 1.302 2 Kommentare

Die Krankenhäuser in Griechenland monieren eine neue Kürzung ihrer Etats um 50 Prozent, was das Gesundheitsministerium jedoch dementiert.

Laut einer Reportage der Sonntagsausgaube der griechischen Zeitung „To Vima“ werden als Teil der seit Februar begonnen „blutigen Einsparungen“ auf dem gesamten öffentlichen Sektor die Etats der öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland ab März um ungefähr 51% gekürzt.

Wie „To Vima“ unter Präsentierung einschlägiger Schriftstücke des Gesundheitsministeriums berichtet, wurde für März 2015 die Freigabe eines Betrags von insgesamt 43,353 Mio. Euro genehmigt, während die Gesamtmittel für die Finanzierung der Krankenhäuser im Januar sich auf 99,74 Mio. Euro belaufen hatten.  Im entsprechenden Etat ist laut „To Vima“ die Auszahlung von ungefähr 87,727 Mio. Euro vorgesehen.
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Abschaffung der Ambulanz-Gebühr in Griechenland

16. Februar 2015 / Aufrufe: 519 Keine Kommentare

Der neue Gesundheitsminister in Griechenland kündigte die Abschaffung der Praxisgebühr in Ambulanzen der öffentlichen Krankenhäuser und der Rezeptgebühr an.

Wie der neue Gesundheitsminister in Griechenland, Panagiotis Kouroumplis, gegenüber der Zeitung To Vima erklärte, wird er zur Abschaffung der Ambulanz-Gebühr in Höhe von 5 Euro und der Rezeptgebühr in Höhe von 1 Euro je Rezept für alle Patienten schreiten, die über eine griechische Sozialversicherungsnummer (AMKA) verfügen.  Er unterstreicht jedoch, „was die Touristen betrifft, wird gelten, was auch in den Ländern der Eurozone gilt. Die Gebühr wird nicht fünf Euro betragen. Sie wird höher sein„, und fragt sich: „Wir Griechen suchen ein Krankenhaus in Belgien auf und zahlen eine Gebühr von 20 Euro und die Touristen in Griechenland werden nur fünf Euro zahlen?

Weiter betont der Minister, der Staat werde nicht die Behandlungskosten in privaten Kliniken decken, und merkt an, „wenn einem der Staat als erste Wahl das öffentliche Krankenhaus anbietet und der Versicherte sich in eine Privatklinik begeben möchte, dann wird er die Klinik entweder aus eigener Tasche oder mittels seiner privaten Versicherung bezahlen. Der Staat bezahlt nur Eingriffe, die in einem öffentlichen Krankenhaus nicht erfolgen können.

(Quelle: To Pontiki)

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Warnung vor Antibiotika-Missbrauch in Griechenland

26. November 2014 / Aufrufe: 1.061 1 Kommentar

Bei dem Konsum von Antibiotika liegt Griechenland in ganz Europa auf dem ersten Platz, gefolgt von Frankreich und Italien.

Griechenland wird bei der Resistenz vieler Bakterien gegen Antibiotika zum „Champion“ Europas erklärt und es ist absolut notwendig, dass es umgehend eine richtige Informierung und Verhaltensanpassung sowohl der Patienten als auch der Ärzte gibt, da anderenfalls Menschen hilflos durch Superbakterien sterben werden, die nicht „gezähmt“ werden können.

Dieses düstere Bild umreißt der – Daten aus 30 europäischen Ländern, darunter auch Griechenland umfassende – letzte Bericht des Europäischen Zentrums für Prävention von Krankheiten in Zusammenhang mit der Resistenz der Mikroben gegen die Antibiotika. Im Gespräch mit der Zeitung „Vima“ betont der Generaldirektor des ECDC, Dr. Marc Sprenger, Griechenland zeige bezüglich gefährlicher Bakterien wie Escherichia coli (E.coli), aber auch Klebsiella pneumoniaeein im Vergleich zu dem übrigen Europa ein Bild größerer Resistenz, was äußerst beunruhigend ist.
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Eldorado der Leihmutterschaft in Griechenland

12. Oktober 2014 / Aufrufe: 2.144 3 Kommentare

Griechenland gilt als Eldorado für Leihmutterschaften, da es der einzige EU-Mitgliedstaat ist, der die Leihmutterschaft ausdrücklich ermuntert.

Die französische Zeitung Figaro präsentiert in ihrer Sonntagsausgabe einen Bericht über eine Reise in Griechenland und dem „Eldorado der Leihmutterschaft“. Mit Ausgangspunkt eine hochmoderne Einrichtung für außerkörperliche Befruchtungen in Thessaloniki entdeckt die französische Journalistin Stefan Kovac die intensive Nachfrage aus ganz Europa, die speziell nach der Lockerung des einschlägigen Gesetzes im Sommer 2014 die ungefähr 60 Fortpflanzungshilfe-Kliniken des Landes verzeichnen und laut der Reportage „offensichtlich auf den Fortpflanzungs-Tourismus bauen„.

Der Artikel beginnt mit einer „wunderbaren Geschichte der Solidarität“, wie ein Märchen. „Es gab einmal zwei Freundinnen. Die eine von ihnen, die ältere, konnte keine Kinder bekommen. Die zweite – bereits Mutter dreier Kinder – beschloss, einen Samen in ihrer Gebärmutter wachsen zu lassen, um ihrer Freundin das schönste Geschenk zu machen, auf dass diese so lange wartete. Ungefähr so wurde Anastasia für deren Familie zur Heldin und der von ihr geborene – heute fünfjährige – kleine Junge ein Segen für seine Eltern.
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