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Archiv für die Kategorie ‘Auto – Motorrad’

Griechenland: Wohnmobile sind keine Wohnwagen

14. August 2014 / Aufrufe: 6.512 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl in Griechenland Wohnmobile gemäß der Gesetzgebung als PKW gelten, werden sie von den Organen der Behörden häufig irrig als Wohnwagen behandelt.

In Zusammenhang mit dem neulich publizierten Beitrag über das gezielte Vorgehen der Polizei gegen wilde Camper wird nachstehend in deutscher Übersetzung eine auf den 13 Juni 2014 datierte Informationsschrift des Griechischen Wohnmobilclubs wiedergegeben.

Wie aus dem Text verständlich wird, gelten Wohnmobile in Griechenland gemäß der nationalen Gesetzgebung als private Personenkraftfahrzeuge und fallen somit in Bezug auf das Abstellen / Parken unter die selben Bestimmungen wie alle übrigen PKW – wozu auch zählt, sich in dem vorschriftsgemäß abgestellten bzw. geparkten Fahrzeug aufhalten zu dürfen.
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Traum vom Auto made in Greece verblasst

13. August 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.267 1 Kommentar

Die Neuauflage des legendären Nutzfahrzeugs Pony der NAMCO in Griechenland scheitert bisher an der Bürokratie.

DDie Neuauflage des Pony, des legendären Autos „made in Greece“ der Jahrzehnte 1970 und 1980, würde ein signifikantes Zeichen darstellen, dass die griechische Industrie ein neues Kapitel beginnen könnte. Der Traum von der Rückkehr der „neuen Generation“ des Pony auf die griechischen Straßen verblasst jedoch bzw. ist – im besten Fall – nicht damit zu rechnen, dass er noch in diesem Jahr Realität wird.

Der Leiter des griechischen Fahrzeugherstellers NAMCO, Rodolfos Kontogouris, plante den Pony „No II“ mit 1.497 Kubikzentimetern bereits im vergangenen Frühjahr 2014 zum Preis von ungefähr 7.000 Euro auf den Markt zu bringen. Laut Informationen der „Capital“ befinden sich jedoch die erforderlichen bürokratischen Formalitäten für die Neuauflage des Pony nach wie vor im Anfangsstadium.
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Rechtswidrige Besteuerung von Pkw-Besitzern in Griechenland

13. Juli 2014 / Aufrufe: 1.356 Kommentare ausgeschaltet

Mit einem Runderlass des Verkehrsministeriums in Griechenland soll der rechtswidrigen Besteuerung der Besitzer importierter Pkw ein Ende gesetzt werden.

Zwecks Bestimmung der sogenannten Lebensführungsindizien und Veranlagung zur Besteuerung luxuriöser Lebensführung müssen die „Verwaltungsbezirksdirektionen für Transporte und Kommunikationen“ (Verkehrsämter) fortan auf den Kraftfahrzeugscheinen importierter Gebrauchtwagen außer dem Datum der ersten Zulassung in Griechenland obligatorisch gegebenenfalls auch das Jahr der Erstzulassung in Ländern der Europäischen Gemeinschaft und des Europäischen Wirtschaftsraums anführen.

Dies betont in einem Rundschreiben an alle vorstehenden Direktionen der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Michalis Papadopoulos, und löst damit endlich das Problem, das vielen Steuerpflichtigen zu schaffen macht, die Besitzer importierter Gebrauchtwagen und – obwohl ihr Fahrzeug älter als 10 Jahre ist – aufgefordert sind, Luxussteuern zu entrichten, da die Finanzämter sich nicht um die jüngst erfolgte Änderung der Gesetzgebung kümmern.
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Kfz-Umrüstung für Gasbetrieb in Griechenland

31. Mai 2014 / Aufrufe: 281 Kommentare ausgeschaltet

Die Umrüstung von Kraftfahrzeugen in Griechenland für den Betrieb mit Erdgas hat von autorisierten Werkstätten und Technikern zu erfolgen.

Mit einem Beschluss des griechischen Verkehrsministers Michalis Papadopoulos wird die Möglichkeit zur nachträglichen Umrüstung in Griechenland im Verkehr befindlicher (sprich bereits zugelassener) Kraftfahrzeuge für den Betrieb mit Erdgas etabliert.

Bisher war die Möglichkeit zum Betrieb von Fahrzeugen mit Erdgas nur für die Fahrzeuge gestattet, die vom Hersteller (sprich serienmäßig) mit einem solchen Verbrennungs- / Antriebssystem ausgestattet waren.
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Intensive Kontrollen wegen TÜV, ASU und Versicherung in Griechenland

24. Mai 2014 / Aufrufe: 926 Kommentare ausgeschaltet

In 13 Präfekturen Griechenlands soll intensiv nach Fahrzeugen gesucht werden, die nicht zur Hauptuntersuchung oder Abgasuntersuchung vorgeführt oder nicht versichert sind.

Unmittelbar nach der Europawahl soll in Griechenland in 13 Verwaltungsbezirken eine Intensivierung der Kontrollen bei Personenwagen und Zweirädern bezüglich der Überprüfung von Abgaskarten, Versicherungspolicen und Hauptuntersuchungs-Prüfberichten beginnen.

Obwohl derzeit nur Schätzungen angestellt werden können, sprechen speziell hinsichtlich der obligatorischen periodischen technischen Hauptuntersuchungen die Betreiber der privaten Kraftfahrzeug-Prüfzentren (KTEO) von insgesamt rund 3 Millionen im Verkehr befindlichen Fahrzeugen, die nicht bzw. nicht fristgemäß vorgeführt worden sind.
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Änderungen bei Kfz-Versicherung in Griechenland

16. Mai 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.589 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind wesentliche Änderungen im System der obligatorischen Fahrzeug-Haftpflichtversicherung in Kraft getreten.

Wie es in einer Bekanntmachung des Verbands der Versicherungsgesellschaften Griechenlands (EAEE) lautet, wird mit dem am 02 Mai 2014 von dem griechischen Parlament verabschiedeten Gesetz über „Zugang zur Aktivität der Kreditinstitute und präventive Beaufsichtigung von Kreditinstituten und Investment-Gesellschaften, Abschaffung des N. 3601/2007 und andere Bestimmungen“ ein neuer gesetzlicher Rahmen bei der obligatorischen Fahrzeugversicherung gestaltet.

Zu den wesentlichen Änderungen zählt die Abschaffung der automatischen Verlängerung bestehender Versicherungsverhältnisse und der Pflicht zur Anbringung der sogenannten Versicherungsvignette am Fahrzeug.
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Griechenland: Comeback des legendären Pony?

12. Mai 2014 / Aufrufe: 2.327 11 Kommentare

In Griechenland verdichten sich die Gerüchte über ein Comeback des legendären Pony, sprich das erfolgreichste Fahrzeug aller Zeiten aus griechischer Produktion.

Es ist also wahr? Werden wir den legendären griechischen Pony, auch „Jeep der Armen“ genannt, wieder auf den Straßen verkehren sehen, wie in den letzten Jahren von den Liebhabern des Automobilismus gemunkelt wird? Wenn die Ergebnisse der Tests, denen das Fahrzeug der Gesellschaft NAMCO der aus Thessaloniki stammenden Familie Kontogouri derzeit unterzogen wird, positiv ausfallen, ist es äußerst wahrscheinlich.

Informationen zufolge befindet der neue Pony sich im Verfahren der Typgenehmigung durch das „Polytechnologische Zentrum für Laborprüfungen und Zertifizierung von Industrie- und Konsumprodukten“ (EBETAM). Wenn alles gut geht, wird die Akte an das griechische Verkehrsministerium übermittelt und das Fahrzeug den staatlich vorgesehenen Verfahren für seine endgültige Genehmigung unterzogen werden.
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Zuckerbrot und Peitsche für nicht versicherte Fahrzeuge in Griechenland

15. April 2014 / Aufrufe: 755 Kommentare ausgeschaltet

Ab Mai 2014 sollen in Griechenland den ausfindig gemachten Haltern nicht versicherter Fahrzeuge Busgeldbescheide zugeschickt werden.

Mit der Taktik „Zuckerbrot und Peitsche“ versuchen Staat und Versicherungsgesellschaften die Eigentümer der auf hunderttausende geschätzten Fahrzeuge zur Raison zu bringen, die auf den griechischen Straßen ohne Haftpflichtversicherung verkehren, wobei von Seite des ersteren eine „Safari“ und Geldstrafen vorbereitet werden und letztere die Prämien senken.

Das Finanzministerium und das Verkehrsministerium machten neulich in Zusammenarbeit mit dem Verband der Versicherungsgesellschaften Griechenlands neulich rund 730.000 nicht versicherte Fahrzeuge ausfindig, während damit gerechnet wird, dass im Mai 2014 die Benachrichtigungen und Bußgeldbescheide an all jene Personen versendet werden, die als Eigentümer eines nicht versicherten Fahrzeugs erscheinen.
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Kameras an Mautstellen in Griechenland

6. Februar 2014 / Aufrufe: 462 1 Kommentar

An Mautstellen in Griechenland werden Kameras installiert um Verkehrsteilnehmer zur Rechenschaft ziehen zu können, die sich der Zahlung der Mautgebühren entziehen.

Am vergangenen Dienstag (04 Februar 2014) wurden an Mautstellen der Nationalstraße Athen – Korinth die ersten Kameras in Betrieb genommen, die (unter anderem) alle Verkehrsteilnehmer aufzeichnen, die nicht die Mautgebühren entrichten. Konkret handelt es sich um die Mautstellen bei Elefsina, am Knotenpunkt 3 bei Nea Peramos und am Knotenpunkt 5 bei Pachi.

Es sei angemerkt, dass gemäß der griechischen Straßenverkehrsordnung die Nichtentrichtung der Mautgebühr mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 200 Euro sowie dem Entzug des Führerscheins und der Stilllegung des benutzten Fahrzeugs für 20 Tage geahndet wird. Griechenland dürfte somit das wohl einzige Land sein, in dem für einen Verkehrsverstoß nicht nur der Fahrer, sondern auch das Fahrzeug „bestraft“ wird … .

(Quelle: in.gr)

Steuersparmodell mit bulgarischen Kfz-Kennzeichen in Griechenland

5. Februar 2014 / Aufrufe: 4.758 6 Kommentare

Dem Fiskus in Griechenland entgehen beachtliche Einnahmen, da Privatleute und Firmen ihre Fahrzeuge auf bulgarische Gesellschaften zulassen um Steuern zu sparen.

Wo auch immer man in Griechenland unterwegs ist, begegnet man bulgarischen Kraftfahrzeug-Kennzeichen an den Fahrzeugen. Von Thrakien und Makedonien, wo das Phänomen geläufiger war, bis Athen und zu den südlichen Regionen des Landes, Peloponnes, sogar auch Kreta. Die Fahrzeuge mit bulgarischen Kennzeichen sind sogar teure Modelle, häufig luxuriös, und alle mit großem Hubraum.

Was ist also geschehen? Sind die Bulgaren massenweise reich geworden und bereisen Griechenland, und zwar während aller Jahreszeiten, oder haben die Griechen einfach einen weiteren Weg gefunden, Steuern, Abgaben, Versicherungsprämien zu entgehen?
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