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Griechenlands angeblicher Fortschritt ist Propaganda

19. September 2017 / Aufrufe: 339 2 Kommentare

Hans Werner Sinn tut den jüngst von den Finanzminister der Eurozone bescheinigten Fortschritt Griechenlands als Propaganda ab.

Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Leiter des IFO-Instituts Hans Werner Sinn charakterisiert die Äußerungen über einen angeblichen Fortschritt der griechischen Wirtschaft als Propaganda.

Parallel vertritt der Ökonom, Länder wie Bulgarien und Rumänien haben in der Eurozone keinen Platz, spricht diesbezüglich sogar von einer „Quadratur Griechenlands“ und warnt allgemein vor der Etablierung einer Transferunion.
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Griechenlands Eisenbahn gehört nun Italien

18. September 2017 / Aufrufe: 543 2 Kommentare

Die TRAINOSE gehört fortan offiziell den italienischen Staatsbahnen, während rund 700 Millionen Euro Schulden der TRAINOSE Griechenlands Steuerzahlern aufgebürdet wurden.

In Griechenland wurde am 13 September 2017 ein Ausschreibungsverfahren vollendet, das vor vier Jahren begann und für die TRAINOSE mit dem Verkauf und der Übereignung von 100% der Gesellschaft zu einem (Spott-) Preis von 45 Millionen Euro an die italienischen Staatsbahnen „Ferrovie Dello Stato Italiane S.p.A.“ ein neues Kapitel öffnet.

Parallel brachte die Vollendung der Privatisierung die Schließung der Akte der Europäischen Kommission wegen staatlicher Zuschüsse in Zusammenhang mit den Schulden der TRAINOSE in Höhe von 692 Mio. Euro an die OSE einher (siehe auch Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen).
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Griechenland bleibt Champion der Steuererhöhungen

17. September 2017 / Aufrufe: 263 Keine Kommentare

Laut der OECD erwies Griechenland sich auch 2016 als Meister der Steuererhöhungen.

Laut dem Bericht „Tax Policy Reforms 2017“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwies Griechenland sich bei der Erhöhung der Steuern (wieder einmal) als Champion.

Konkret war Griechenland der einige Staat, der den Mehrwertsteuer-Basissatz von 23% auf 24% erhöhte. Gleichzeitig war es auch das einzige Land, das die durchschnittliche steuerliche Belastung der ledigen Arbeitnehmer im Vergleich zu 2015 um 1% erhöhte.
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Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen

16. September 2017 / Aufrufe: 734 1 Kommentar

Die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungene Privatisierung der Eisenbahn stellt ein Paradebeispiel dar, wie Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden.

Die Regierung bürden dem griechischen Staat Schulden in Höhe von insgesamt 690 Mio. Euro der TRAINOSE an die OSE auf, damit sie erstere Gesellschaft von jeder Schuld „gesäubert“ an die italienische Gesellschaft Ferrovie übergibt, an die sie die TRAINOSE mittels des sogenannten „Privatisierungsfonds“ TAIPED gegen einen Betrag von 45 Mio. Euro verkaufte.

Vorausgegangen war ein Beschluss der Europäischen Kommission vom 16 Juli 2017, mit dem befunden wurde, der konkrete Akt (der bereits beschlossen worden war) sei eine zu den Regeln des Binnenmarktes kompatible „staatliche Unterstützung“ … .
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Griechenland bleibt Primus bei Reformen

15. September 2017 / Aufrufe: 369 1 Kommentar

Laut dem Bericht Euro Monitor Plus war Griechenland bei Reformen und wirtschaftlicher Angleichung auch 2016 Primus, der jedoch noch eine Menge Hausaufgaben schuldet.

Dem von der „Denkfabrik“ Lisbon Council in Zusammenarbeit mit der Berenberg Bank erstellten Bericht „Euro Plus Monitor“ zufolge war Griechenland unter den Ländern der EU auch 2016 Primus bei Reformen und Anpassung seiner Wirtschaft nach der großen Finanzkrise.

Der zur Klassifizierung der Länder angewendete Index bezüglich des Fortschritts der Angleichung berücksichtigt vier Kriterien:

  • Fiskalische Angleichung
  • Angleichung der Exporte im Verhältnis zu den Importen
  • Angleichung der Arbeitskosten im Verhältnis zum Durchschnitt der Eurozone
  • Forcierung von Reformen


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Die „Rache der Reichen“ in Griechenland

14. September 2017 / Aufrufe: 610 Keine Kommentare

In Griechenland wehren die sogenannten Vermögenden sich mit verschiedenen Tricks gegen die immer absurdere Überbesteuerung ihrer Einkommen und Vermögen.

Die Bereinigung der (sich auf die Einkommen des Jahres 2016 beziehenden) Steuererklärungen des Jahres 2017 in Griechenland  durch das TAXISnet gibt die Folgen der … Rache der „Reichen“, also jener wieder, die bis einschließlich zum vergangen Jahr in ihren Steuererklärungen die höchsten Einkommen offenlegten.

Obwohl inzwischen von insgesamt rund 6,2 Mio. Haushalten nicht mehr als 130.000 ein Jahreseinkommen von über 50.000 deklarieren, legten diese Haushalte 2017 Einkommen in Höhe von insgesamt ungefähr 12 Mrd. Euro offen, welcher Betrag im Vergleich zu 2016 um wenigstens 500 Mio. Euro geringer ist.
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Das Martyrium der Familie in Griechenland

13. September 2017 / Aufrufe: 643 1 Kommentar

Infolge der überdimensionalen Belastungen sind in Griechenland immer mehr Haushalte gezwungen, sogar bei Lebensmitteln und Gütern des alltäglichen Grundbedarfs zu sparen.

Die über die reale Wirtschaft und das Lebensführungsniveau der Bürger in Griechenland an das Licht gelangenden beunruhigenden Fakten bestätigen das, was alle in der Periode der großen Krise und spezieller in den letzten Jahren der Regierungsführung der SYRIZA durchleben, die das Bild der griechischen Wirtschaft dramatisch verschlimmerte, das Einkommen der Bürger auspresste und die Steuerpflichtigen mit Dutzenden Milliarden Euro an schmerzhaften, aber auch rezessiven Maßnahmen belastete.

Eine Untersuchung der Firma Nielsen über die in den Supermarkt-Ketten verzeichneten Tendenzen gibt eine Schrumpfung des konkreten Markts um 1,1% im ersten Halbjahr des Jahres gegenüber einem Jahr vorher wieder. Das Schlimmste ist jedoch, dass die griechischen Haushalte die Ausgaben sogar auch bei grundlegenden Konsumgütern wie Brot und Milch und bei den Haushaltsartikeln wie Küchenpapier beschneiden. Charakteristisch ist sogar, dass der Rückgang in der Kategorie der Milchprodukte auf dem Markt des organisierten Einzelhandels bei 8,6% angelangte.
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Griechenland ist Business – aber für Wenige

12. September 2017 / Aufrufe: 547 1 Kommentar

Griechenlands Regierungen haben geschafft, sowohl die Situation der Arbeitnehmer zu verschlimmern als auch den Kurs der Unternehmen zu untergraben.

Anlässlich einer jüngst erfolgten Besichtigung der Produktionsanlagen der APIVITA meinte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras, die Firma sei ein Unternehmen, für das der Gewinn kein Selbstzweck war.

Wir werden heftig auf den Arm genommen, oder? Was ist die Apivita denn also? Ein Genossenschaftsbetrieb wie die SEKAP, bevor sie Ivan Savvidis übernahm? Und wer sind die Spanier, die sie aufkauften? Die Podemos?
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Griechenlands Memorandum wird 2018 nicht enden

11. September 2017 / Aufrufe: 552 1 Kommentar

Pierre Moscovici stellte praktisch klar, das Griechenland auch nach 2018 unter dauerhafter Aufsicht seiner Gläubiger stehen wird.

Trotz der pompösen Ankündigungen der griechischen Regierung wird Griechenland nicht bald aus dem Memorandum und der Vormundschaft herauskommen.

Dies betonte praktisch der Europäische Kommissar für Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, indem er klarstellte, auf Basis der europäischen Regeln werde Griechenland „unter Beaufsichtigung bleiben, sofern es nicht wenigstens 75% der Hilfsfinanzierung getilgt hat, die es von einem oder mehreren Mitgliedstaaten, EFS, ESM oder EFSF erhalten hat„.
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Griechenland bleibt schlimmstes Land für Einwanderer

10. September 2017 / Aufrufe: 900 2 Kommentare

InterNations kürte Griechenland auch 2017 zum schlimmsten Einwanderungsland.

Auf die Frage, welches das beste Land für jemanden sei, der sein Heimatland zu verlassen um dort zu leben beschließt, würde die Antwort Bahrain lauten. Wenn wiederum ein Land gemieden oder es zumindest die letzte Wahl darstellen sollte, um dorthin auszuwandern, wäre dies Griechenland. Dies Gemäß der Jahresuntersuchung „Expat Insider 2017„.

Die in Rede stehende und jedes Jahr von InterNations durchgeführte Untersuchung platziert Griechenland wirklich auf der letzten Position ihrer Liste mit den beliebten und weniger beleibten Zielen der Ausgewanderten.
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