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Steuerhinterziehung muss in Griechenland fortan nachgewiesen werden

7. Januar 2017 / Aufrufe: 383 Keine Kommentare

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand, die Steuerbehörden schulden, eine vermeintliche Steuerhinterziehung hinreichend zu dokumentieren.

Die 2. Kammer (mit 7-köpfiger Zusammensetzung) des Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland befand, um Strafen zu verhängen, schulden die Steuerbehörden dokumentiert zu beweisen, dass ein Freiberufler keine Dienstleistungsquittungen für die Beträge ausstellte, die sich auf seinem Bankkonto fanden und seine deklarierten Einkommen übersteigen.

Spezieller führte das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) bei einem Athener Rechtsanwalt eine Kontrolle durch und schritt im weiteren Verlauf zu der Aufhebung seines Bankgeheimnisses und dem Abgleich der sich ergebenden Bankguthaben mit seinen deklarierten Einkommen. Aus der Gegenüberstellung der Bankguthaben des Rechtsanwalts und seiner deklarierten Einkommen ergab sich, dass seine Bankguthaben die von ihm deklarierten Einkommen überstiegen.
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Griechenland führt Express-Scheidungen ein

6. Januar 2017 / Aufrufe: 510 Keine Kommentare

Einvernehmliche Ehescheidungen sollen in Griechenland künftig innerhalb einer halben Stunde vor einem Notar erfolgen können.

Fortan und auf Basis neuer Regelungen, die in Griechenland das Justizministerium bereit hat und im kommenden Zeitraum gesetzlich einführen wird, werden die einvernehmlichen Scheidungen in einer halben Stunde ergehen. Die bisher geltenden gerichtlichen Verfahren sollen abgeschafft werden. Zuständig für die einvernehmliche Lösung der Ehe wird fortan der Notar sein, der die erforderliche notarielle Urkunde ohne weitere Formalitäten ausstellen wird.

Das Signifikante ist laut einem Artikel der griechischen Zeitung „Kathimerini“, dass außer der einvernehmlichen Scheidung vor einem Notar per Vertrag (notarieller Urkunde) die ehemaligen Ehepartner mit einer gemeinsamen Vereinbarung auch kritische Themen regeln werden, die aus einer Scheidung hervorgehende Folgen sind.
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Was sich hinter dem Rückgang der Arbeitslosigkeit in Griechenland verbirgt

5. Januar 2017 / Aufrufe: 624 1 Kommentar

Der statistische Rückgang der Arbeitslosigkeit in Griechenland ist hauptsächlich eine Folge der Besetzung bestehender freier Stellen und nicht der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Der In Griechenland derzeit beobachtete Rückgang der Arbeitslosigkeit hängt in einem größeren Grad mit der Besetzung bestehender Freistellen als mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze als Resultat der Realisierung neuer Investitionen zusammen.

Die griechische Wirtschaft trat in das zweite Halbjahr 2016 in einer Periode eines positiven Änderungsrhythmus des BIP ein. Das Tempo und die Größe dieses Aufschwungs werden von der Beschränkung der Ungewissheiten abhängen, betonte die Alpha Bank in ihrer wöchentlichen Analyse gegen Ende Dezember 2016.
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Besteuerung von Mieteinnahmen in Griechenland „fängt Feuer“

4. Januar 2017 / Aufrufe: 2.727 1 Kommentar

Das Jahr 2017 beschert Eigentümern von Immobilien in Griechenland einen neuen Schock, da die Besteuerung von Einkommen aus Immobilien um bis zu über 36 Prozent steigt!

Für die Eigentümer von Immobilien in Griechenland, die 2017 Einkommen aus Mieteinnahmen deklarieren, wird die „Rechnung“ des Finanzamts heftig ausfallen, da die Steuern, die sie für die im Jahr 2016 erworbenen Einkommen aus Immobilien zu entrichten aufgefordert sind, um bis zu 36,3% erhöht sein werden.

Gemäß der neuen Besteuerungsstaffelung für Einkommen aus Immobilien sind die bisherigen Steuersätze von 11% – 33% auf Niveaus von 15% – 45% erhöht worden.
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Umverteilung der Armut anstatt des Reichtums in Griechenland

3. Januar 2017 / Aufrufe: 609 Keine Kommentare

Laut dem ehemaligen Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis wird in Griechenland nicht der Reichtum, sondern die Armut umverteilt.

Wie bekannt ist, gab und gibt es in Griechenland immer noch kein garantiertes Mindesteinkommen. Alles, was anfänglich 2012 und im weiteren Verlauf bis einschließlich vor einigen Tagen ratifiziert wurde, liegt in Richtung der Umsetzung einer solchen Maßnahme für die Gesamtheit der Bevölkerung unseres Landes. Bleibt abzuwarten, wie sie in der Praxis funktionieren wird.

(Um Missverständnissen vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, dass hier und nachstehend nicht etwa von einem „pauschalen Mindesteinkommen für alle„, sondern allein von einer minimalen „sozialen Grundsicherung“ die Rede ist!)
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Anstieg der Asylanträge in Griechenland um 600 Prozent

2. Januar 2017 / Aufrufe: 427 Keine Kommentare

Laut den Angaben der nationalen Asylbehörde wurde in Griechenland im November 2016 ein Anstieg der Anzahl gestellter Asylanträge um fast 600 Prozent verzeichnet.

In Griechenland zeigten gemäß den Daten der Asylbehörde im November 2016 die Asylanträge einen Anstieg um 593% im Verhältnis zu dem monatlichen Durchschnitt des Jahres 2015. Konkret wurden im November 7.625 Anträge gestellt, während 2015 im Durchschnitt monatlich 1.100 Anträge erfolgten.

Noch größer ist dieser Anstieg bei den Frauen (932,7%) und unbegleiteten Minderjährigen (711,4%). Außerdem wird der größte Anstieg der Anträge in Thessaloniki (1.514,1%), auf der Insel Lesbos (824,1%) und in Thrakien (402,5%) beobachtet, während der Anstieg der Anträge in Attika relativ klein war (62,3%).
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Noch ein verlorenes Jahr für Griechenland

1. Januar 2017 / Aufrufe: 882 Keine Kommentare

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis war 2016 für Griechenland ein weiteres unrühmlich verschwendetes Jahr.

2016 war das sechste aufeinanderfolgende Jahr der Gefangenschaft Griechenlands im Kerker der memorandischen Absurdität. Nach dem kurzen Griechischen Frühling, der am Abend des Referendums erstickt wurde, war die einzige Versprechung, welche die Regierung zu flüstern vermochte, das „parallele“ Wirtschaftsprogramm für die Schwachen und Beteuerungen, die an der Regierung befindliche Linke werde sich in den übrigen, rein gesellschaftlichen Themen als einzigartig sensibel erweisen.

Das Jahr 2016 trug auch diese Versprechungen zu Grabe. Drei kurze Geschichten bezeugen ihre Beerdigung.
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Rechtswidrigkeit rückwirkender Steuerprüfungen in Griechenland

31. Dezember 2016 / Aufrufe: 648 1 Kommentar

Die Gerichte in Griechenland setzen der auch die Gläubiger erzürnenden Praxis des Fiskus ein Ende, die Verjährungsfrist für Steuersachen immer wieder rückwirkend zu verlängern.

Nach einem in Griechenland ergangen Gerichtsurteil wird die zum wiederholten mal angestrebte Verlängerung der Verjährungszeit, die der griechische Staat für rückwirkende Prüfungen in Steuerfällen zu geben wünscht und den Zorn der Gläubiger hervorgerufen hat, für rechtswidrig befunden.

Eine beständige Forderung der „Troikaner“ ist, „Gewicht auf die ‚lebendigen‘ Fälle und nicht die Gespenster der Vergangenheit zu legen„, mit Richtschnur auch das einen Meilenstein darstellenden am 09 Dezember 2016 ergangene Urteil des Verwaltungs-Berufungsgerichts Athen, das sich nach einer Verhandlung gestaltete, die von der Rechtsanwältin Ira Kotsala gewonnen wurde und sich auf Steuersachen eines ihrer Klienten bezog.
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Investoren sehen düsteres 2017 für Griechenland

30. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.052 3 Kommentare

Weik und Friedrich prophezeien Griechenland ein düsteres 2017 und rechnen spätestens nach den deutschen Wahlen mit einer Erleichterung oder einem Schnitt der Verschuldung.

Mathias Weik und Marc Friedrich sehen für Griechenland ein düsteres Jahr 2017 voraus. Sie nehmen an, eine Erleichterung oder ein Schnitt der Verschuldung des Landes werde nach den deutschen Wahlen erfolgen. „Sein Bankrott wird kontinuierlich verschoben.

Die beiden Investoren und erfolgreichen Autoren von Wirtschaftsbüchern beschreiben Griechenland als bankrottes Land, dem seit geraumer Zeit mit einer Politik begegnet wird, die praktisch seinen Bankrott auf später verschob. Und sie beschreiben das Griechenland des Jahres 2017 in düsteren Farben.
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Zigaretten werden in Griechenland 2017 erneut teurer

29. Dezember 2016 / Aufrufe: 591 Keine Kommentare

Die seit 2010 neunte Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland wird Zigaretten erneut teurer machen und den Schwarzhandel noch mehr anheizen.

Im Februar 2017 wird in Griechenland bei Zigaretten die zweite Erhöhung um diesmal 0,30 Euro pro Päckchen folgen, wie zwischen der Tabakindustrie und den Verbänden der Tabakverkäufer vereinbart worden ist, damit die schrittweise Erhöhung bei den Einzelhandelspreisen weniger abrupt geschieht.

Die in diesem Rahmen erfolgte erste Erhöhung um 0,20 Euro pro Päckchen Zigaretten fand schon im November 2016 statt und nahm einen Teil der formal ab 2017 in Kraft tretenden erneuten Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten praktisch bereits vorweg.
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