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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Dramatischer Anstieg der Kinderarmut in Griechenland

20. Oktober 2018 / Aufrufe: 6 Keine Kommentare

Die OECD bestätigt eine dramatische Verschlimmerung der Kinderarmut in Griechenland in den Jahren der Krise.

In ihrem „Arme Kinder in reichen Ländern“ betitelten Bericht umreißt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das Bild bezüglich der Kinderarmut in ihren Mitgliedsländern.

In dem Bericht wird angeführt, dass seit 2007 die Armutsquoten unter den Kindern in 2/3 der Mitglieder zugenommen haben und die Verschlimmerung in etlichen europäischen Ländern – darunter auch Griechenland – dramatisch ist.

Kinderarmut in Griechenland verdreifachte sich seit 2005

Laut der OECD lebt im Durchschnitt eins von sieben Kindern in Armut, wobei in Chile, Israel, Spanien, in der Türkei aber auch in den USA, wo das Verhältnis mehr als eins zu fünf beträgt, die Quoten besonders hoch sind. Der größte Anstieg im Verhältnis zu der Epoche vor der weltweiten Krise (2007) wird in der Slowakei verzeichnet und liegt in der Größenordnung von 5,4 Prozentpunkten. Es folgen Griechenland, Italien, Frankreich, Ungarn, Litauen, aber auch Schweden, wobei der Anstieg in jedem Land über zwei Prozentpunkten liegt. Wie die Organisation anführt, hat sich, was Griechenland betrifft, im Vergleich zur Armutsgrenze des Jahres 2005 die Quote in diesen Termini verdreifacht.

Gemäß den jüngsten Angaben der nationalen Statistikbehörde ELSTAT sank in Griechenland 2017 die Kinderarmut jedoch um 1,8 Prozentpunkte (Einkommen des Jahres 2016), während insgesamt eine Verbesserung aller Indizes beobachtet wird, da Armut, soziale Ausgrenzung und materielle Entbehrung bei Kindern eine signifikante Minderung verzeichnen. Spezieller gingen Kinderarmut und materielle Entbehrung der Kinder mehr als bei der allgemeinen Bevölkerung Griechenlands zurück, während die materielle Entbehrung zum ersten Mal seit 2009 abnimmt und die Schwelle (Grenze) zur Armut zum ersten Mal seit 2008 steigt.

(Quelle: iefimerida.gr)

Memoranden fraßen Ernährungsqualität in Griechenland

19. Oktober 2018 / Aufrufe: 239 Keine Kommentare

Die Memoranden brachten in Griechenland den sogenannten Warenkorb der Hausfrau zum Schrumpfen und beeinflussten nachhaltig die Ernährungsgewohnheiten der Bürger.

Die wirtschaftliche Krise hat auch die Ernährungsgewohnheiten der Griechen beeinflusst, die einerseits ihre Einkäufe signifikant „beschnitten“ haben und andererseits billigere Nahrungsmittel wählen.

Kalbfleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Molkereiprodukte, sogar auch das Olivenöl sind steil reduziert worden, während der Konsum von Hülsenfrüchten und Kohlehydraten gestiegen ist, was die finanziellen Schwierigkeiten der Haushalte belegt.
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Armut der Einwohner Griechenlands

18. Oktober 2018 / Aufrufe: 226 Keine Kommentare

Laut Eurostat war 2017 in Griechenland über ein Drittel der Bevölkerung von Armut oder sozialer Exklusion bedroht.

Den am 16 Oktober 2018 von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2017 an die Öffentlichkeit gegebenen Daten zufolge leben in Griechenland mehr als einer von drei und in der EU im Durchschnitt einer von fünf Einwohnern in Verhältnissen der Armut oder sozialen Ausgrenzung.

Laut Eurostat befindet sich ein Mensch im Zustand der Armut oder gesellschaftlichen Exklusion, wenn er einer oder mehreren der nachstehenden Problemsituationen begegnet:

  • er gilt als arm (hat also ein Einkommen von unter 60% des durchschnittlichen nationalen Einkommens), oder
  • lebt in einer Lage der Bedürftigkeit (entbehrt also grundlegender Konsumgüter oder vermag nicht elementaren wirtschaftlichen Verpflichtungen zu entsprechen), oder
  • er lebt in einer der Gefahr der Arbeitslosigkeit begegnenden Familie (also in einer Familie, in der keins ihrer Mitglieder eine „normale Arbeit“ hat).


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Wohin die Flüchtlingshilfe für Griechenland fließt

14. Oktober 2018 / Aufrufe: 615 1 Kommentar

Die viele hundert Millionen betragenden Geldern für die Bewältigung der Flüchtlingskrise in Griechenland fließen zum größten Teil an internationale Organisationen und NRO.

Die Europäische Kommission gab Daten darüber heraus, wie und an wen die von der EU für das Flüchtlingsproblem gegebenen 1,69 Mrd. Euro verteilt wurden.

Laut der griechischen Nachrichtenagentur ANA – MNA werden die Gelder für die Handhabung des Flüchtlings- und Immigrantenproblems in Griechenland folgendermaßen zugeteilt:
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Dschihadisten-Alarm in Griechenland!

12. Oktober 2018 / Aufrufe: 541 Keine Kommentare

In Griechenland herrscht Alarm wegen des massenhaften Eintreffens von Mitgliedern des ISIS in den sogenannten Hotspots für Flüchtlinge.

Im Gespräch mit der griechischen Zeitung „Ta Nea“ bestätigte ein höchster Amtsträger der Regierung den wegen des massenhaften Eintreffens der Beteiligung am Islamischen Staat (ISIS) Verdächtiger in den sogenannten Hotspots in Griechenland ausgelösten Alarm.

Wie der Artikel berichtet, kommen die Verdächtigen aus den letzten Bastionen des ISIS in Syrien und dem Irak und stellen die letzte und gefährlichste Phase des Flüchtlingsproblems der Periode 2014 – 2018 dar.
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Griechenland macht Speisekarten in Braille obligatorisch

11. Oktober 2018 / Aufrufe: 339 Keine Kommentare

Den Gastronomiebetrieben in Griechenland, die keine Preisliste in der sogenannten Blindenschrift Braille haben, droht eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro.

Wie in Griechenland das Generalssekretariat für Handel und Verbraucherschutz (GGEK) bekannt gab, sind in allen Gastronomie-Betrieben (Restaurants, Fastfood-Betrieben, Tavernen, Cafés, Vergnügungszentren und sonstigen ähnlichen Betrieben) obligatorisch Preislisten bzw. Speisekarten in Blindenschrift (Braille) zu führen.

Die Missachtung der einschlägigen Verpflichtung wird mit einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro geahndet.
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Griechenlands Bevölkerung schrumpft

8. Oktober 2018 / Aufrufe: 405 Keine Kommentare

In Griechenland übersteigen die Todesfälle die Geburten bei weitem und die Bevölkerung des Landes nimmt kontinuierlich ab.

Auf Basis der statistischen Angaben der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) über die Entwicklung der demoskopischen Größen nimmt die Bevölkerung Griechenlands immer mehr ab, wobei die Todesfälle die Geburten bei weitem übersteigen.

Quelle dieser Angaben sind die Standesämter der Kommunen, bei denen die in Griechenland erfolgenden Geburten, Todesfälle, Eheschließungen und Lebensgemeinschaftsvereinbarungen gemeldet und verzeichnet werden.
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Griechenlands Militär akzeptiert dicke Geistliche

1. Oktober 2018 / Aufrufe: 182 Keine Kommentare

In Griechenland dürfen fortan auch korpulente Kleriker als Militärseelsorger in die griechische Armee eintreten.

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof Griechenlands (StE) befand einen Entwurf eines Präsidialerlasses für rechtmäßig, der vorsieht, dass fortan auch die korpulenten Geistlichen mit „kräftigerem“ Körperbau als Militärseelsorger in die griechische Armee eintreten können.

Spezieller reichte das Verteidigungsministerium einen Präsidialerlassentwurf, mit dem Modifizierungen bei eine ältere Verordnung des Jahres 2014 eintreten, der sich auf die körperlichen Fähigkeiten all jener bezieht, die in die Armee eintreten.
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Griechenlands Bürger sind verunsichert und misstrauisch

29. September 2018 / Aufrufe: 329 Keine Kommentare

Die Bürger Griechenlands sind religiös, verunsichert und misstrauisch und vertrauen zu über 50 Prozent nur Universitäten, Militär, Polizei, Kirche und Gerichten.

Die überwältigende Mehrheit der Griechen tat bei einer Meinungsumfrage „lautstark“ ihren tiefen Glauben kund, bleibt jedoch gegenüber den Politikern, aber auch ihren Mitbürgern weiterhin misstrauisch.

Gleichzeitig zeigt sich ein großer Anteil der Bürger Griechenlands hinsichtlich ihrer Zukunft unsicher, da sie befürchten, ihre Arbeit zu verlieren oder vielleicht keine zu finden.
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Schlote der Schiffe ersticken Santorin in Griechenland

23. September 2018 / Aufrufe: 643 1 Kommentar

Die Caldera der Insel Santorin in Griechenland wird von den ungeheuren Emissionen der jedes Jahr zu hunderten einlaufenden Kreuzfahrtschiffen verpestet.

Den Messungen der Griechischen Ornithologischen Gesellschaft im Gebiet der Caldera der Insel Santorin in Griechenland zufolge sind die Rückschlüsse bezüglich der Gesundheit der Einwohner beunruhigend.

Die Schlote der Schiffe in der Caldera von Santorin schaffen einen außerordentlich belastenden „Cocktail“ atmosphärischer Verschmutzung, der die Gesundheit der Bewohner der Insel in Gefahr bringt.
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