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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 2.308 Keine Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Berlin dementiert Abschiebung von Flüchtlingen nach Griechenland

16. August 2016 / Aufrufe: 475 2 Kommentare

Von Seite des deutschen Innenministeriums wurde erklärt, eine Abschiebung von Flüchtlingen gemäß Dublin III nach Griechenland sei derzeit rechtlich nicht möglich.

In diesem Moment werden keine Rückführungen von Immigranten gemäß Dublin III von Deutschland nach Griechenland durchgeführt„, erklärte der Sprecher des deutschen Innenministeriums Johannes Dimroth und antwortete damit auf eine Frage bezüglich griechischer Medienberichte über eine geplante Rückführung von 3.000 Personen aus Deutschland nach Griechenland und spezieller auf die Insel Kreta.

Es sei angemerkt, dass die in griechischen Medien verbreitete Meldung, Deutschland beabsichtige die Abschiebung von über 3000 Immigranten nach Griechenland, bereits auch von dem griechischen Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, resolut dementiert und als antipatriotisch, unwahr und arglistig bezeichnet wurde.
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Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?

15. August 2016 / Aufrufe: 966 4 Kommentare

Deutschland soll unter Berufung auf Dublin III in einer ersten Phase über 3000 Flüchtlinge nach Griechenland zurückschicken wollen.

Der Plan ist wohl überlegt und gut ausgearbeitet. Im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (auch Dublin-III-Verordnung genannt) ist jeder Staat der Europäischen berechtigt, auf seinem Gebiet als überzählig eingestufte Flüchtlinge in einen anderen Staat der Europäischen Union zu schicken. Von dieser Verordnung Gebrauch machend, soll Deutschland griechischen Pressemeldungen zufolge beschlossen haben, in einer ersten Phase über 3.000 Flüchtlinge, die es als auf seinem Gebiet überzählig betrachtet, nach Griechenland und konkret auf die Insel Kreta zu schicken.

Der Vollständigkeit halber sei allerdings angemerkt, dass der griechische Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, dieses Szenarium inzwischen resolut dementierte und als antipatriotisch, unwahr und hinterlistig charakterisierte. Andererseits betonte er aber auch, „Kreta ist keine auserlesene Rasse, um keine Flüchtlinge zu akzeptieren„.
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NEET-Index in Griechenland über 25 Prozent

12. August 2016 / Aufrufe: 376 Keine Kommentare

Mehr als ein Viertel der jungen Leute im Alter von 20 bis 24 Jahren in Griechenland besuchen keine Schule, haben keine Arbeit und stehen auch nicht in Ausbildung.

Gemäß den Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2015 zählen in Griechenland mehr als 1 von 4 jungen Leuten im Alter von 20 bis 24 Jahren (26,1%) zur Gruppe der sogenannten NEET, haben also keine Arbeit und befinden sich auch nicht in einem Schulungs- oder Ausbildungsprogramm.

Griechenland liegt damit nach Italien (31,1%) an zweithöchster Stelle in der EU während auf dem dritten Platz Kroatien und Rumänien mit jeweils 24,1% liegen.
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Höchstpreise für Getränke und Snacks in Griechenland

11. August 2016 / Aufrufe: 844 Keine Kommentare

In Griechenland sind eine Reihe von Betrieben wie Cafeterien und Kantinen verpflichtet, konkrete Getränke und Kleinmahlzeiten anzubieten, für die offizielle Höchstpreise gelten.

Wer in Griechenland mit Schiffen, Flugzeugen, Zügen, Überlandbussen reist, aber auch alle, die archäologische Stätten besuchen, und jene, die für ihre sommerlichen Badeausflüge organisierte (sprich „bewirtschaftete“) Strände wählen, sollen wissen, dass es konkrete heiße und kalte Getränke und Kleinmahlzeiten gibt, die nicht teurer als zu den offiziell festgesetzten Höchstpreise verkauft werden dürfen, also Preiskontrollen unterliegen.

Außerdem sind die Betriebe (Cafeterien, Kantinen usw.), die solche Produkte verkaufen, dazu verpflichtet, diese konkreten Artikel im Sortiment zu führen und den Konsumenten anzubieten – uns zwar während der gesamten Geschäftszeiten.
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Griechenland will Denunzianten mobilisieren

10. August 2016 / Aufrufe: 1.120 1 Kommentar

In Griechenland sollen allen Motive und Schutz geboten werden, die zur Aufdeckung von Fällen der Steuerhinterziehung und anderen wirtschaftlichen Delikten beitragen.

Griechenlands Regierung plant, allen Motive zu geben, die Steuerhinterzieher, wirtschaftliche Delikte und andere Verbrechen wirtschaftlicher Natur enthüllen, die dem öffentlichen Interesse schaden und den öffentlichen Kassen kritische Steuereinnahmen entziehen.

Informationen der griechischen Zeitung „Ta Nea“ zufolge befindet sich ein Gesetzentwurf in Ausarbeitung, der die sogenannten „Zeugen öffentlichen Interesses“ anerkennen und diesen einen Schutzschirm bieten wird (also praktisch etwas wie eine „Kronzeugenregelung„).
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Griechenland: Ohne Quittung kein Anspruch auf Bezahlung!

7. August 2016 / Aufrufe: 636 Keine Kommentare

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen in Griechenland betont unter anderem, dass Bestellungszettel und POS-Quittungen keine gesetzlichen Zahlungsbelege darstellen.

Die in vielen Geschäften in Griechenland üblichen Bestellungszettel beziehen sich ausschließlich und allein auf den internen Betrieb der Unternehmen und stellen keine Quittung über erbrachte Leistungen dar.

Ebenso substituieren die Zahlungsbelege der speziellen Terminals (POS) nicht die gesetzlich vorgesehenen Quittungen, die mittels der Registrierkassen auszustellen sind. (Ergänzend sei angemerkt, dass in Griechenland nicht alle Betriebe und Gewerbetreibende zur obligatorischen Nutzung elektronischer Registrierkassen verpflichtet und Zahlungsbelege in diesen Fällen handschriftlich auszustellen sind.)
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Wenn Du ein türkischer Soldat wärst …

30. Juli 2016 / Aufrufe: 1.349 1 Kommentar

Der gescheiterte Putsch zeigte der ganzen Welt das wahre Gesicht der Türkei und wie viel ein Mensch in einem autoritären Regime wert ist.

Misshandelte Soldaten nach dem Putschversuch in der Türkei
Misshandelte Soldaten nach dem Putschversuch in der Türkei

Die Anspannung, die Verzweiflung und hauptsächlich der Schrecken. Wegen der Prügel, die er bezogen hat, aber auch des Ungewissen, das ihn erwartet. Dieser unbekannte Soldat, der mit anderen zusammengepfercht ist, wird niemals eine Ehrung erhalten, sondern nur den Schatten der Historie … (Reuters)

Dieser nichts ahnende Soldat ist der tragische Mensch eines jeden solchen Schattens der Historie. So wie irgendein Landsmann von ihm, der zufällig ums Leben kam, weil die Griechen sein Dorf bei Sakarya anzündeten, oder irgendein Grieche in Smirni, den der türkische Mob bei lebendigem Leib vor seinem Haus verbrannte.
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Mittelalterliche Arbeitsumstände in Griechenland

23. Juli 2016 / Aufrufe: 1.430 3 Kommentare

Infolge sogenannter flexibler Arbeitsverhältnisse und unverschämter Ausbeutung verdienen in Griechenland 127000 Arbeitnehmer weniger als 100 Euro brutto im Monat.

Die immer schlimmere Schrumpfung der Einkommen der Arbeitnehmer, den steilen Anstieg der Arbeitslosigkeit, das Vorherrschen der flexiblen Beschäftigungsformen und den Absturz der Löhne in den letzten fünf „memorandischen“ Jahren in Griechenland gibt ein Positionspapier über die Arbeitsverhältnisse wieder, das von dem griechischen Arbeitsministerium an den Sachverständigen-Ausschuss übermittelt wurde.

Das besagte Positionspapier reflektiert die tragischen Umstände, unter denen tausende Bürger zu leben gezwungen sind, da ihr Monatslohn … 100 Euro nicht übersteigt.
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Griechenland: Thriller um Auslieferung türkischer Militärs geht weiter

22. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 870 Keine Kommentare

Die nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei nach Griechenland geflüchteten 8 Militärs wurden wegen illegaler Einreise zu geringen Bewährungsstrafen verurteilt.

Die 8 türkischen Militärs, die nach dem Putschversuch in der Türkei am vergangenen Sonntag (18 Juli 2016) mit einem türkischen Militärhubschrauber in den griechischen Luftraum eindrangen und schließlich auf dem internationalen Flughafen Alexandroupoli landeten, wurden am vergangenen Donnerstag (21 Juli 2016) von der Einzelrichterkammer des Strafgerichts Alexandoupoli der illegalen Einreise in das Land für schuldig befunden.

Die acht angeklagten Türken – sechs Piloten und zwei Militärs – wurden zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von jeweils zwei Monaten verurteilt, wobei ihnen der mildernde Umstand zuerkannt wurde, unter Bedrohung ihres Lebens gehandelt zu haben. Praktisch sprach das Gericht sie damit von der ebenfalls erhobenen Anklage der Durchführung eines illegalen Flugs frei, wobei es anerkannte, dass „sie sich in Gefahr und im Zustand einer großen Bedrohung befanden„.
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