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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Griechenland ist EU-Champion bei Rüstungsausgaben

19. Februar 2017 / Aufrufe: 743 5 Kommentare

In Europa gibt ausgerechnet das überschuldete Griechenland im Verhältnis zum BIP des Landes das meiste Geld für sein Militär aus.

Wie bei der deutschen Zeitung „Die Welt“ zu lesen war, zählen die Rüstungsausgaben des „überschuldeten Griechenlands“ zu den höchsten in Europa, während im „Handelsblatt“ unterstrichen wurde, die griechische Krise schlage wieder in einem ungeeigneten Moment zu.

Auf eine ironische Weise stellt Griechenland das meiste Geld für Panzerfahrzeuge bereit„, lautet es im Titel eines Beitrags auf der Website der „Welt“, in dem der Redakteur die Angaben kommentiert, die das Internationale Institut für militärische Studien (IISS) in London bezüglich der staatlichen Ausgaben für militärische Rüstungssysteme europäischer Länder, die Mitglieder der NATO sind, an die Öffentlichkeit gibt.
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Warum in Griechenland nie wie in Rumänien reagiert wurde

18. Februar 2017 / Aufrufe: 1.036 3 Kommentare

In Rumänien gingen jüngst eine halbe Million Bürger auf die Straßen und protestierten gegen die Korruption, in Griechenland jedoch noch nie.

Die Rumänen gingen auf die Straßen und demonstrierten gegen die Korruption. In Griechenland ist so etwas nie geschehen. Die Griechen protestieren nur vom Sofa, im Kaffeehaus oder auf Facebook und mokieren sich über die verdorbenen Politiker …

In den vergangenen Tagen überschwemmten in Rumänien wenigstens 500.000 Menschen die Straßen, um trotz des Rückzugs der Regierung und der Rücknahme der Verordnung in Bezug auf Korruptionsfälle zu demonstrieren. In Bukarest waren es ungefähr 250.000 und weitere hunderttausende in anderen Städten in ganz Rumänien.
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Griechenland führte mehr Reformen als die Nordeuropäer durch

13. Februar 2017 / Aufrufe: 908 3 Kommentare

Laut Kommissionschef Juncker hat im Thema der Wettbewerbsfähigkeit kein Land größere Fortschritte als Griechenland erreicht.

In einem Interview an den öffentlichen deutschen Rundfunksender Deutschlandfunk (DLF) erklärte Jean Claude Juncker unter anderem:

Hauptsächlich in Deutschland wird so geredet, als sei man mit der Situation in Griechenland absolut vertraut. Sie kennen sie aber nicht. Weil die Griechen trotz aller Niedergeschlagenheit über die Lage sehr viele strukturelle – und andere – Reformen durchführten, mehr als die dogmatischen Nordeuropäer. Und sie bedienten sich – auch in den publizierten Meinungen – hauptsächlich 2014 und 2015 eines Tones, der auf keinen Fall den griechischen Anstrengungen entsprach.
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Griechenlands Gläubiger lassen die Armen bluten

10. Februar 2017 / Aufrufe: 1.336 3 Kommentare

Laut Yanis Varoufakis ist Griechenlands Tragödie, dass einem bankrotten Land ein riesiger Kredit gegeben wurde um deutsche und französische Banken schadlos zu halten.

Vor der Sitzung der Arbeitsgruppe „Eurogruppe“ (EWG) am 09 Februar 2017 sprach Yanis Varoufakis im Radio des BBC.

In dem Interview vertrat der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Griechenlands unter anderem, die in Griechenland dringend benötigten Reformen seien durch die Politiken der Europäischen Union verhindert worden.
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Griechenlands Probleme liegen nicht am Euro

8. Februar 2017 / Aufrufe: 1.193 5 Kommentare

Der EZB-Funktionär Cœuré vertritt, Griechenlands Probleme liegen nicht daran, der Eurozone beigetreten zu sein.

Benoît Cœuré, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärte, die Probleme, denen Griechenland begegnet, liegen nicht an dem Umstand, dass es Mitglied der Eurozone ist.

Im Gespräch mit der französischen Zeitung „Le Parisien“ führte Herr Cœuré die Probleme Griechenlands auf „Verwaltungsschwächen“, das sehr schwache Schutznetz für die sozial Schwachen und den „problematischen“ Steuerbeitreibungsmechanismus zurück.
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Wirtschaftskrise in Griechenland beeinträchtigt Ernährung

29. Januar 2017 / Aufrufe: 1.354 1 Kommentar

2 von 5 Haushalten in Griechenland mussten die Ausgaben für ihre Ernährung kürzen und jeder dritte Haushalt wird im kommenden Jahr seine Steuern nicht zahlen können.

40,2% der griechischen Haushalte wurden gezwungen, Ausgaben für Lebensmittel zu beschneiden um ihre Bedürfnisse zu decken. Dieses Fakt zeigt eine Untersuchung des IME GSEBEE auf, die zeigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung (53%) zu Kürzungen bei Kleidung und Schuhwerk schritt, während 48,2% der Befragten das Ausgehen einschränkte.

Parallel geben mehr als 1 von 5 Haushalten an, fällige Verbindlichkeiten an das Finanzamt geschaffen zu haben. Dieser Anteil übersteigt 27%, wenn es sich um Haushalte mit Kreditverpflichtungen handelt, und erreicht für 1-Personen-Haushalte sogar 40%.
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Kommission nickt Fraport-Deal mit Griechenland erneut ab

26. Januar 2017 / Aktualisiert: 26. Januar 2017 / Aufrufe: 691 2 Kommentare

Die Europäische Kommission erteilte der umstrittenen Übernahme 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport erneut das grüne Licht.

Die EU-Kommissarin für Wettbewerb bestätigte erneut, der Vertrag über die Überlassung der 14 Flughäfen in Griechenland an die Fraport verletzte keine gemeinschaftliche Gesetzgebung. Die Gewerkschaft der griechischen zivilen Luftfahrtbehörde (YPA bzw. CAA) setzt ihren Kampf jedoch fort.

Der Konflikt zwischen der Fraport und der Dachorganisation der Verbände der zivilen Luftfahrtsbehörde (OSYPA) in Griechenland geht munter weiter. Vasilis Alevizopoulos, Präsident des Dachverbands, der sich von Anfang der Privatisierung besagter 14 griechischer peripherer Flughäfen widersetzte und dabei von einer „deutschen Kolonialherrschaft“ sprach, setzt den Rechtsstreit fort und hofft dabei zuversichtlich auf Hilfe der EU.
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Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?

22. Januar 2017 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.705 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wie viel ein Volk noch zu ertragen vermag.

Anlässlich der Beschreibung einer Reise durch Dörfer Efyra, Roviata, Ino der im Nordwesten der Peleponnes liegenden Präfektur Ilia (Elis) beherbergte die britische Zeitschrift Financial Times einen ausführlichen Artikel über die wirtschaftliche Krise in Griechenland acht Jahre nach ihrem Ausbruch, die Situation in den düstersten Farben „malend“ und sich fragend, wie viel die Griechen noch zu ertragen vermögen.

Wir befinden uns in Gefahr„, sagt zur FT Angelos Petropoulos, Bäcker und Bürgermeister von Efyra. „Alles entwickelt sich zum Schlimmeren. Im nächsten Jahr noch mehr. Die alten Leute sterben. Die jungen Leute werden nicht bleiben. Wir brauchen Hilfe.
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Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte

21. Januar 2017 / Aufrufe: 596 Kommentare ausgeschaltet

Drei nicht verhandelbare Voraussetzungen für die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Die Vollendung der zweiten sogenannten „Bewertung“ (des griechischen Programms durch die „Institutionen“), die Sicherstellung politischer Stabilität sowie auch die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Landes stellen drei primäre und nicht verhandelbare Voraussetzungen dar, damit Griechenland wieder auf einen Wachstumskurs kommt, an die Finanzmärkte zurückkehrt und neue ausländische Investitionen anzieht.

Auf die vorstehenden Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte liefen die Ansichten der Mitglieder der Leitung der griechisch-deutschen Industrie- und Handelskammer zusammen, so wie sie bei ihren Vorträgen bei dem Neujahrs-Empfang des Trägers in Thessaloniki zum Ausdruck gebracht wurden.
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Akzeptanz von Plastikgeld wird in Griechenland obligatorisch

11. Januar 2017 / Aktualisiert: 11. Januar 2017 / Aufrufe: 954 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2017 wird in Griechenland schrittweise die Pflicht zur Akzeptanz von Zahlungen mit sogenanntem Plastikgeld eingeführt.

Mit dem Gesetz 4446/2016 wird in Griechenland anfänglich für bestimmte Branchen und schrittweise für alle Unternehmen die obligatorische Akzeptanz von Zahlungen mit sogenanntem Plastikgeld (Debit- / Kredit- / Prepaid-Karten) eingeführt.

Konkret ist unter anderem vorgesehen, dass mit einem gemeinsamen Ministerialbeschluss der Minister für Wirtschaft, Finanzen und Konjunktur bestimmt werden soll, wer unter die primären Beschlüsse fällt und welche Frist für die Umsetzung der entsprechenden Auflagen gewährt wird, sowie ebenfalls, welche Verfahren zu befolgen und welche Daten zur Beobachtung der bei den Zahlungsdienstleistern nach Gesetz 3862/2010 geführten Geschäftskonten zu erheben sind und welche Sanktionen im Fall der Nichteinhaltung verhängt werden.
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