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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

US-Superwaffe verursacht Erdbeben bei Santorin in Griechenland

30. Januar 2012 / Aufrufe: 1.046 21 Kommentare

Laut einer an das Licht gelangten Theorie soll Kreta überschwemmt werden, um die Forschung nach Erdöl, Erdgas und Uran in Griechenland auf Jahrzehnte zu unterbinden.

Aus Ärger über die Wiederherstellung der Beziehungen Griechenlands mit dem “Blonden Geschlecht” des Vladimir Putin drohen die Amerikaner, mit der ihnen zur Verfügung stehenden bekannten Weltraum-Strahlenwaffe den Vulkan auf Santorin aufzuwecken!

Putin-Fisch bei Santorin
Der “Putin-Fisch” wehrt die tödlichen Strahlen der USA ab!
Das zur Enthüllung der Wahrheit keiner weiteren “Bearbeitung” unterzogene Satellitenbild
dokumentiert den Kampf der Titanen bei Santorin (Digital Artwork: Makis Anasiadis)

Kampf der Titanen im Kratergebiet von Santorin

Nur die unheilbaren Einfaltspinsel und alle ein Interesse an der Ignorierung der klaren Tatsachen hegenden Landesverräter sind noch nicht davon überzeugt worden, dass der triumphale Besuch des Antonis Samaras in Moskau und das “angebliche” Erdbeben im Seegebiet zwischen Santorin und Kreta Ereignisse sind, die miteinander in Verbindung stehen.

Derzeit wird in dem Krater ein historischer Konflikt der Supermächte ausgetragen: Auf der einen Seite die Waffen der Amerikaner, die von Erdbeben bis hin zu Krebs bei Chavez hervorrufen können (lest die Sites im Internet und wacht endlich auf!), und auf der anderen Seite der riesige griechisch-orthodoxe “Putin-Fisch”, ein gigantischer Fisch in der Gestalt des großen Führers, der auf mysteriöse (!) Weise auftauchte, um die Katastrophe zu verhindern – wie auf dem obigen Satellitenfoto klar zu erkennen ist.

Es ist offensichtlich, dass die Kräfte der anti-orthodoxen Achse angesichts der Gefahr, die bei Kreta liegenden unendlich riesigen Vorkommen an Erdöl, Erdgas und Uran zu verlieren, sich anschicken, eine Explosion des Vulkans auf Santorin hervorzurufen! Eine Explosion, die wiederum einen Tsunami verursachen wird, der wie in den prähistorischen Zeiten die Insel Kreta überschwemmen und die Erforschungen für viele Jahrzehnte annullieren wird!

Es ist der Anmerkung wert, dass nicht nur wir all dies behaupten. Es existieren viele Aussagen von Mönchen auf Athos und andere unerschütterliche Beweise, die trotz der Bemühungen all jener, die ein Interesse an deren Vernichtung hegen, mittels des Einsatzes erleuchteter Zeitungen jeden Sonntag an das Licht geraten, damit die gesunden Kräfte der Nation geweckt und zur Rettung des Vaterlands tätig werden.

(Quelle: MoufaNet)

Hinweis: In Zusammenhang mit Pressemeldungen könnte “μούφα” (mufa / moufa) als “Ente” interpretiert werden, womit “MoufaNet” wohl keiner weiteren Definition bedürfen wird … .

Kriminelle Organisationen in Thessaloniki in Griechenland ausgehoben

21. Januar 2012 / Aufrufe: 457 3 Kommentare

In Griechenland wurden vier mafiöse Organisationen ausgehoben, die in der Region von Thessaloniki jahrelang einschlägige kriminelle Aktivitäten entwickelt hatten.

In Thessaloniki wurden in einer gigantischen Aktion der Kriminalpolizei zur Aushebung vier krimineller Organisationen, die in der Region jahrelang im großen Stil Verbrechen wie Betrug, Erpressungen, Zinswucher und Legalisierung von Einkünften aus kriminellen Aktivitäten ausübten, dreiundfünfzig – zum Teil über jeden Verdacht erhaben erscheinende – Personen festgenommen, zu denen unter anderen ein höherer Amtsträger der SDOE Thessaloniki, ein bekannter Journalist der staatlichen Sendeanstalt ET3, leitende Bankangestellte, Polizeibeamte, Finanzbeamte, Rechtsanwälte und Angestellte des Fußballvereins PAOK zählen.

Die polizeiliche Unternehmung begann bereits gegen Ende Mai 2011 unter Mitwirkung auch des griechischen Geheimdienstes (EYP), der mit dem bekannten “Abhör-Köfferchen” zu den Observationen beitrug, und am vergangenen Dienstag (17. Januar 2012) zu den in Rede stehenden Massenverhaftungen führte. Von den 53 verhafteten Personen sollen fünf die “Gehirne” der kriminellen Organisationen sein. Bezeichnenderweise galten deren Aktivitäten seit Jahren als “offenes Geheimnis”, jedoch soll es bisher (möglicherweise nicht nur … ?!) an Beweisen gemangelt haben, um gegen die skrupellosen Gangster vorgehen zu können.

Massenfestnahmen nach monatelangen Ermittlungen

Die gegen die Festgenommenen erhobenen Beschuldigungen beziehen sich fallweise unter anderem auf die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, berufsmäßig und gewohnheitsmäßig ausgeübten Zinswucher und Erpressung, Betrug und Legalisierung von Einkünften aus berufsmäßig ausgeübter illegaler Aktivität. Weiter werden in der bisher rund 15.000 (!) Seiten zählende Anklageschrift auch zwei Polizeibeamte der passiven Bestechung und der Pflichtverletzung beschuldigt.

In einer Bekanntmachung der Polizei wird angemerkt, dass im Rahmen der monatelangen Ermittlungen der Direktion der Kriminalpolizei Thessaloniki unter anderem:

  • die Verbindung der Mitglieder festgestellt wurde, welche die kriminellen Organisationen darstellten,
  • deren Rollen und hierarchische Beziehung geklärt wurden,
  • die Weise – Methode ihrer Aktivität festgestellt wurde (modus oerandi),
  • die Anzahl der Personen festgestellt wurde, die sich verschiedene Geldbeträge zu Wucherzinsen geliehen hatten,
  • die erpressten Privatleute und Geschäfte – Unternehmen ausfindig gemacht wurden, deren Eigentümer erpresst wurden,
  • der Modus der Legalisierung der illegalen Einkünfte (“Geldwäsche”) festgestellt wurde.

Wie aus der Untersuchung speziell hervorgeht, erpressten Mitglieder einer der kriminellen Organisation von zahlreichen Geschäftseigentümern in Thessaloniki und Chalkidiki “Schutzgelder” und gewannen illegal große Geldbeträge. Zusätzlich waren alle vier Organisationen in Fällen des Zinswuchers aktiv, da sie erpresserisch die Zahlung rechtswidriger Zinsen von Privatleuten verlangten, denen sie verschiedene Geldbeträge als Kredite zu übermäßigen monatlichen Zinsen von bis zu 80% gaben, während sie auch in eine große Anzahl von Betrugsfällen involviert sind. Die aus ihren kriminellen Aktivitäten erzielten Geldbeträge legalisierten die Organisationen rechtswidrig mittels Gewinnlosen des OPAP, die sie sich gegen finanzielle Vergütung verschafften.

Die Polizeiaktion der Direktion der Kriminalpolizei Thessaloniki läuft mit Durchsuchungen in Häusern, Wohnungen und anderen Räumlichkeiten in Gebieten in Thessaloniki, Chalkidiki und Serres weiter. Ebenfalls gehen die Vorführungen von Personen weiter, um deren Beteiligung an den Aktivitäten der kriminellen Organisationen zu erforschen. Es wird geschätzt, dass aus der illegalen Aktivität dieser vier kriminellen Organisationen der griechische Fiskus um signifikante Einnahmen gebracht wurde, die auf dutzende Millionen Euro angesetzt werden.

Geldwäsche mittels angeblicher Lotteriegewinne

In einer Bekanntmachung betont die SDOE unter anderem: “Am 26.Mai 2011 erging eine einschlägige Bestellung der Staatsanwaltschaft des Landgerichts Thessaloniki an die Bezirksdirektion der SDOE Zentralmakedonien zur Mitwirkung in der 3. Abteilung des Dezernats zur Verfolgung von Erpressern bei der Direktion der Kriminalpolizei Thessaloniki bezüglich der Aufhebung des Steuergeheimnisses über wirtschaftliche Daten konkreter Personen.

Am 29 Juli 2011 übergab die Bezirksdirektion der SDOE Zentralmakedonien der griechischen Polizei auf deren Antrag am selben Tag Daten, die sich auf Gewinnbestätigungen der staatlichen Lotteriegesellschaft OPAP AG für die involvierten Personen bezogen. Parallel lieferte sie ab dem 08. August bis zum 30. November weitere vier Male ergänzende Daten an Polizeibeamte über den Verlauf der Ermittlungen und informierte parallel die Staatsanwaltschaft des Landgerichts Thessaloniki.”

Wie in der Bekanntmachung angeführt wird, ordnete der Sondersekretär der SDOE Ioannis Diotis bereits eine dringliche Ermittlung zur Untersuchung der Rechtmäßigkeit der Erteilung von Gewinnbestätigungen der OPAP an. Der Minister für Zivilschutz, Christos Papoutsis, gratulierte dem Leiter der griechischen Polizei, Generalleutnant Nikolaos Papagiannopoulos, zu dem Erfolg der Dienststellen der Kriminalpolizei Thessaloniki.

Ergänzend sei angemerkt, dass inzwischen (bis Samstag, 21. Januar 2012) vor dem 3. regulären Untersuchungsrichter Thessalonikis 16 der verhafteten Personen ausgesagt haben, von denen 8 in Untersuchungshaft genommen und 8 gegen Meldeauflagen und Kautionen bis auf weiteres auf freien Fuß gesetzt worden sind. Inhaftiert wurde unter anderem der Leiter der “Operativen Direktion für Sonderfälle” der SDOE in Thessaloniki, wogegen speziell der illustre Journalist der ET3 gegen eine Kaution von 200.000 Euro von der U-Haft verschont blieb.

(Quelle: in.gr – 19.01.2012, in.gr – 20.01.2012)

Legalisierung von Wasserbrunnen und Wasserbohrungen in Griechenland

19. Januar 2012 / Aufrufe: 203 2 Kommentare

In Griechenland wurde die Frist für die Legalisierung von bestehenden Wasserbrunnen, Wasserbohrungen und Wassernutzungsrechten bis Mitte Juni 2012 verlängert.

Die ursprünglich bereits Mitte Dezember 2011 auslaufende Frist zur Legalisierung existierender Brunnen und Wasserbohrungen wurde bis zum 16. Juni 2012 verlängert. Die Gewährung der Nachfrist erfolgte nicht zuletzt wegen des bisher relativ geringen Interesses an der “Regulierung”, die mit relativ hohen Kosten im Bereich von durchschnittlich über 1.000 Euro und bei größeren Projekten sogar mit über 2.000 Euro zu Buche schlagen kann. Das Ziel der Maßnahme besteht in der Erfassung aller bestehenden Brunnen und Wasserbohrungen in Griechenland, die in der Mehrzahl illegal betrieben werden, da entweder überhaupt keine Genehmigungen vorliegen oder diese abgelaufen sind.

Bei fristgerechter Beantragung des Genehmigungsverfahrens sind abgesehen von den regulären Kosten keine weiteren Geldstrafen und Sanktionen vorgesehen. Nach Ablauf der in Rede stehenden “Regulierungsfrist” kann die Genehmigung vorhandener Brunnen oder Bohrungen und das damit einhergehende Wassernutzungsrecht noch für weitere zwei Jahre beantragt werden, wobei dann jedoch eine Geldstrafe von nicht unter 1.000 Euro zu entrichten ist. Verlaufen auch diese zwei Jahre untätig, gilt das Wassernutzungsrecht als unbewiesen bzw. endgültig verfallen.

In der Praxis wird es den Behörden auch weiterhin kaum möglich sein, jeden Brunnen und jede Wasserbohrung auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Jedenfalls müssen die zuständigen Ämter, wenn sie auf welche Weise auch immer über ungenehmigte Bohrungen und Brunnen in Kenntnis gesetzt werden, von Amts wegen tätig werden und die vorgesehenen Sanktionen und empfindlichen Geldstrafen verhängen sowie speziell im Fall von Wasserbohrungen auch zu deren Versiegelung und Zerstörung schreiten.

Weitere Informationen und Einzelheiten zu den Voraussetzungen und der Abwicklung des Genehmigungsverfahrens bietet der Artikel Legalisierung von Wasserbrunnen, Wasserbohrungen und Wassernutzungsrechten in Griechenland.

Verrücktheit des Fernsehens in Griechenland

18. Januar 2012 / Aufrufe: 434 5 Kommentare

Ist Griechenland eine Gesellschaft armer, bettelnder, verelendeter Bürger oder aber von Sybariten, die sich Tag und Nacht mit ihren Fresslüsten beschäftigen?

Wenn das Fernsehen einen Spiegel der griechischen Gesellschaft darstellt, dann leidet letztere unter fortgeschrittener Schizophrenie … . Schaltet man den Fernseher ein, wird die Hälfte der als “informativ” (mit etlichen Vorbehalten bezüglich der Korrektheit der von ihnen gebotenen Information) titulierten Sendungen von Reportagen überschwemmt, welche eine Gesellschaft aufzeigen, in der die Bürger dermaßen arm sind, dass sie nicht einmal etwas Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt kaufen können. Daraus resultierend wundern wir uns verständlicherweise, wie heutzutage der Hellenismus überhaupt noch überlebt und die Griechen nicht auf den Straßen vor Hunger zusammenbrechen.

Während der übrigen Stunden, in denen keine – in viele Anführungsstriche gesetzte oder nicht – morgendlichen Informationsmagazine oder Nachrichtensendungen ausgestrahlt werden, wird im Fernsehen … gekocht. Es wird gekocht, getanzt, getratscht, kontinuierlich und systematisch. Es gibt keinen Kanal, der nicht wenigstens zwei, drei derartige Sendungen hat. Und es wird nicht nur einfach gekocht … . Es kochen sogar auch unsere Kinder, als ob dies der Traum ihrer Kindheit ist.

Marinierter Seebarsch mit Johannisbeermarmelade …

Wehe uns! Sie greifen sogar auf meisterhafte und komplexe Fressrezepte zurück, vom Typ “marinierter Seebarsch in Grobsalzkruste, garniert mit Johannisbeermarmelade, kombiniert mit Koriander und Fenchelwurzel (diese beiden Zutaten, speziell der Koriander, sind ein absolutes Muss für jeden Master- oder Top-Chef unserer Epoche) und bestreut mit weißen Alpentrüffeln“.

Was ist Griechenland wohl heute? Eine Gesellschaft armer, bettelnder, verelendeter Bürger, die verzweifelt nach einem Bissen Essen suchen, um ihren fürchterlichen Hunger bei Laune zu halten? Oder möglicherweise eine Gesellschaft von Sybariten, die sich Tag und Nacht den gefräßigen Gelüsten nach expensiven und komplizierten Speisen widmen? Oder rekrutiert sich möglicherweise die griechische Jugend aus Menschen, deren einzige Ambition in ihrem Leben ist, Köche, Sänger, Modelle, Tänzer zu werden?

Offensichtlich ist Griechenland nichts von all dem. Das Fernsehen jedoch, das auf seine extreme Weise den Zusammenbruch der Werbemethoden erlebt, richtet sich ein weiteres Mal an die niederen Instinkte des show-begeisterten Publikums. Mit den Reportagen über angeblich absolute Armut und Hunger kultiviert es den Populismus und den Zorn, aber auch die Besorgnis der Bürger – die (zumindest in der Mehrheit) natürlich nicht buchstäblich hungern – über die Verschlimmerung ihrer wirtschaftlichen Lage.

Katalytische Rolle des Fernsehens im Verfall der Gesellschaft

Mit den vielen Reality-Kochshows wendet sich der Mittelpunkt des Populismus nicht dem Kochen und den Rezepten zu, sondern der Intrige, der Unterminierung, dem unlauteren Wettbewerb, der Bösartigkeit zwischen den Spielern, wozu unmittelbar die illustren Juroren ermutigen, die von Spitzenköchen bewusst zu Rollenträgern mutieren und die kannibalischen Instinkte der Mitspieler und im weiteren Sinn der Zuschauer aufzeigen. Und dies ist ein weiteres tiefes Symptom des gesellschaftlichen Verfalls, der in unserem Vaterland eingetreten ist. Und worin sich die Rolle des Fernsehens leider als katalytisch erweist.

Wir befürchten sehr, dass das Problem, mit dem unser Land derzeit konfrontiert ist, nicht nur wirtschaftlich ist … . Wenn es einzig und allein wirtschaftlich wäre, dann gäbe es eventuell eine Hoffnung, dass wir es bekämpfen und wieder an die Oberfläche gelangen. Leider ist das Problem größer, da wir in dem seichten Sumpf des gesellschaftlichen Verfalls, des Verfalls der Werte, Sitten und Ideale versunken sind. Und das Unglück ist natürlich, dass wir dieser Situation nur sehr schwer entkommen können.

(Quelle: Vradyni, Leitartikel von “BtK”, Übersetzung: www.griechenland-blog.gr)

Griechenland verlängert Wehrdienst um drei Monate

2. Januar 2012 / Aufrufe: 130 Keine Kommentare

Griechenland schreitet zur Verlängerung des Wehrdienstes um drei Monate, um die wirtschaftsbedingte Reduzierung der Berufssoldaten auszugleichen.

Dem Beschluss der politischen Führung des griechischen Verteidigungsministeriums entsprechend wird die derzeitige Regierung zur Verlängerung der Wehrdienstzeit schreiten, die schon seit Sommer 2011 praktisch als beschlossen galt (siehe auch Griechenland verlängert wegen Wirtschaftskrise den Wehrdienst). Der Beschluss wird von allen drei Parteien getragen, die an der derzeitigen Übergangsregierung unter Lukas Papadimos beteiligt und auch in dem zuständigen Ministerium mit Amtsträgern vertreten sind.

Gemäß Informationen der Zeitung “To Vima” wird die Führung des Verteidigungsministeriums den Mitte Januar 2012 zusammentretenden zuständigen parteiübergreifenden Ausschuss für Außenpolitik und Verteidigung über die Notwendigkeit der Verlängerung der Wehrdienstzeit bei Heer, Luftwaffe und Marine von 9 auf 12 Monate informieren, damit anschließend die einschlägigen Erlasse vorbereitet werden. Die neue Wehrdienstzeit wird für alle nach Erlass des Ministerialbeschlusses gemusterten Wehrdienstpflichtigen gelten, jedoch nicht rückwirkend für jene, die ihren Wehrdienst bereits ableisten.

Wirtschaftskrise führt zu Wehrdienstverlängerung in Griechenland

Obwohl die vorherige Führung des Verteidigungsministeriums die Entscheidung über die Erhöhung oder nicht der Wehrdienstzeit nach der Rationalisierung der Struktur des Militärs treffen wollte und diese neue Struktur immer noch nicht beschlossen worden ist, wird die Verlängerung des Pflichtwehrdienstes nun trotzdem vorab beschlossen.

Nach der wirtschaftsbedingten erheblichen Reduzierung der Anzahl der Berufssoldaten haben die Generalstäbe bezüglich der Verlängerung des Wehrdienstes bereits einen Plan ausgearbeitet, der auch die Fälle aller bisher zur Ableistung einer reduzierten Wehrdienstzeit berechtigten Wehrpflichtigen umfasst.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland bei Heer, Luftwaffe und Marine derzeit insgesamt rund 24.500 Berufssoldaten bzw. Zeitsoldaten dienen. Im Jahr 2011 erfolgte allerdings im Rahmen der Sparmaßnahmen keine einzige Einstellung mehr, womit die Wirtschaftskrise letztendlich zu einer Verlängerung des Pflichtwehrdienstes um drei Monate führt.

(Quelle: To Vima)

Begründung der Inhaftierung des Abts Ephraim in Griechenland

30. Dezember 2011 / Aufrufe: 275 5 Kommentare

Der Gerichtsbeschluss über die Inhaftierung des Abts Ephraim des Vatopedi-Klosters in Griechenland charakterisiert den Mönch als Person mit Hang zu krimineller Aktivität.

Die Berufungsrichter, die über die vorläufige Inhaftierung des Abts Ephraim entschieden, lasten dem Abt des Klosters Vatopedi in der Mönchsrepublik Athos die affektierte Planung und Ausführung von Straftaten an und charakterisieren ihn als Person mit Hang zur kriminellen Aktivität. Die Begründung des Beschlusses (Nr. 3682/2011), in welcher der Position der zuständigen Untersuchungsrichterin stattgegeben wird, die sich für die vorläufige Inhaftierung aussprach, führt an, dass der Abt Ephraim “eine Person mit Hang zur kriminellen Aktivität als Element seiner Persönlichkeit sei und geschickt und methodisch agiere“.

Die Richter erachten ebenfalls, dass die Gefahr der Ausübung neuer Straftaten existent sei: “… angesichts dessen, dass der Angeklagte, der führendes Hirn und Inspirator der obigen Handlungen war, weiterhin den Status des Abts des Vatopedi-Klosters beibehält, besteht die Gefahr, dass er seine Eigenschaft wieder zur Verübung anderer mit denen verwandter Handlungen nutzt, die ihm mit der Anklageschrift begangen zu haben angelastet werden“. Weiter betonen sie, dass die Angelegenheit der Eigentumsverhältnisse der Ufergebiete und die Klagen des griechischen Staates zur Wiedererreichung seines Eigentums an Immobilien anhängen, die gegen den Vistonida-See getauscht wurden.

Richter sehen Gefahr der Ausübung weiterer Straftaten

Wie in dem Beschluss angeführt wird, “… ist, wenn der Angeklagte auf freien Fuß gesetzt wird, sehr wahrscheinlich, dass er auch andere Verbrechen begeht, da der Rechtsstreit mit dem Fiskus über die strittigen Ländereien weitergeht, wobei auch sein gezeigtes außerordentliches Talent in der Ausarbeitung der strittigen Straftaten und die Begabung theatralischer Überzeugungskraft bei diversen Personen mit verschiedenen Zuständigkeitsbereichen zur Berücksichtigung kommt“.

Die Berufungsrichter betonen, dass Ephraim seine Taten anhaltend ab Ende Dezember 2001 bis 2008 ausübte und es fertig brachte, juristische Berater und Beisitzer des staatlichen Rechtsbeirats zu überzeugen, für das Kloster vorteilhafte Beschlüsse über dessen Eigentümerschaft an dem See und den Ufergebieten zu erlassen, Staatsekretäre, Ministerialbeschlüsse zur Genehmigung der Gutachten zu erlassen und keine Besitzrechte des Staates an diesen Flächen zu erheben, Minister, Beschlüsse über den Tausch des Sees und der umliegenden Ländereien zu erlassen und dieses Verfahren der staatlichen Immobiliengesellschaft (KED) mit sich zur Bebauung oder touristischen Nutzung anbietenden öffentlichen Immobilien anzutragen. In dem Beschluss wird ebenfalls angeführt, dass der Abt “sich bereits mit der Auffindung solcher Immobilien befasst hatte“, und betont, dass sowohl die zuständigen Bediensteten der KED und die zuständigen Beamten des Ministeriums für Agrarentwicklung als auch die Notarin, welche die einschlägigen Verträge errichtete, “überzeugt” wurden, dem Kloster sogar auch mit Forstimmobilien und Immobilien von archäologischem Interesse zu dienen.

Bezüglich der Notarin wird gar angeführt, dass sie dazu gebracht wurde, wahrheitswidrig auszuweisen, dass der See und die umliegenden Flächen dem Kloster gehören und die zum Tausch vorgesehenen Immobilien unter die Agrargesetzgebung und nicht unter die Forstgesetzgebung fallen.

Uneinigkeit zwischen Untersuchungsrichterin und Staatsanwalt

Dem von Ephraim vor dem Rat der Berufungsrichter vorgebrachten Argument, er könne nicht in Untersuchungshaft genommen werden, weil auch die Minister nicht belangt werden, die als Mittäter oder Urheber beteiligt gewesen sein sollen, wurde nicht von den Berufungsrichtern akzeptiert, die sich der gemeinsamen Überzeugung der Untersuchungsrichterin, aber auch des Staatsanwalts anschlossen, dass zu Lasten des Abts ernsthafte Indizien für seine Schuld hervorgehen. In dem Beschluss wird angeführt, dass in dieser Hinsicht keine Meinungsverschiedenheit zwischen der Untersuchungsrichterin Irini Kalou und dem Staatsanwalt Panagiotis Matzounis bestand.

Der Vertreter der Staatsanwaltschaft, der die Verhängung einschränkender Auflagen gegen den Abt verlangte, stellte jedoch weder “persönliches Eigeninteresse” noch “kriminellen Hang” des Angeklagten fest, da – wie er betont – “seit der Vollendung seiner Handlungen, die er begangen haben soll, ungefähr dreieinhalb Jahre verstrichen sind, ohne dass eine weitere kriminelle Aktivität hervorgeht“. Er erachtete ebenfalls, dass Ephraims Ziel der Wiederaufbau und der Glanz des Klosters waren.

Immobilien sollen auf Druck der Regierung getauscht worden sein

In dem Versuch, die ihm angelasteten schweren Anschuldigungen zurückzuweisen, argumentierte Ephraim vor der Untersuchungsrichterin, dass die Immobilientausche von der damaligen Regierung der Nea Dimokratia (ND) auferlegt wurden und mehr oder weniger eine Einbahnstraße darstellten: “Wir wollten die Immobilientausche nicht, aber sie wurden uns von der damaligen Regierung auferlegt, damit die lokalen Träger zufriedengestellt werden, die uns dort nicht haben wollten …

Auf die Frage der Untersuchungsrichterin, warum sie die Tausche nicht abgelehnt hätten, nachdem sie diese nicht wollten, antwortete der Angeklagte: “Unsere Rechtsberater überzeugten uns, dass wir keinen anderen Ausweg hatten, weil wir anderenfalls langjährige Konflikte haben würden, was wir nicht wünschten.” Ephraim meinte ebenfalls, dass seine Motive immer “edel” und ohne die Absicht waren, den Staat zu betrügen: “Wir hatten immer edle Beweggründe. Wir wollen auf empirische Weise in der ganzen Ökumene die Wahrheit der Orthodoxie bezeugen, und alle Patres und ich opfern uns Tag und Nacht demütig für das Volk Gottes auf. Wir haben in keiner Handlung von uns eigennützige Antriebe und versuchen mit unseren bescheidenen Kräften, den sich uns nähernden Menschen Trost zu spenden.

Bezüglich seiner Besuche im Megaro Maximou schließlich argumentierte Ephraim, dass diese zum Zweck der Zustellung von Einladungen erfolgten und seine Unterhaltungen mit Ioannis Angelou, dem ebenfalls in der Sache angeklagten Stabsleiter des damaligen Premierministers Konstantinos Karamanlis, sich auf Themen in Zusammenhang mit der Tradition von Athos und nicht dem Kloster bezogen, außer nur einmal, als er ihm Beschwerden über die Regierung und deren Weigerung ausdrückte, ihnen die Verwaltung des Sees zu geben, jedoch ohne dass jener (I. Angelou) irgendein Interesse zeigte.

Ephraim, der am Morgen des 28. Dezember 2011 in die Haftanstalten Korydallos eingewiesen wurde, wird in Zelle 2 des sechsten Flügels der Strafvollzugsanstalt einsitzen. Er äußerte den Wunsch, in der Zelle allein zu sein, um seine religiösen Pflichten auszuüben und zu beten, welchem Begehren von der Gefängnisdirektion stattgegeben wurde.

(Quelle: in.gr)

Ephraim, Vatopedi und Habgier eines Mönchs in Griechenland

28. Dezember 2011 / Aufrufe: 492 8 Kommentare

Die in Zusammenhang mit dem Vatopedi-Skandal in Griechenland angeordnete Inhaftierung des Abts Ephraim bewirkte heftige Reaktionen im Inland als auch Ausland.

Die im Rahmen der in dem sogenannten Vatopedi-Skandal in Griechenland seit Jahren andauernden gerichtlichen Ermittlungen kurz vor Weihnachten (konkret am 23.12.2011) verfügte vorläufige Inhaftierung des Abts Ephraim (Εφραίμ) des Klosters Vatopedi der Mönchsrepublik Athos rangiert nach wie vor an der Spitze der aktuellen Tagesthemen.

Abgesehen von allen übrigen Aspekten (wie speziell auch der heftigen politischen Intervention aus Russland) kommentiert Lori Keza (Λώρη Κέζα) hinsichtlich der Sache als solcher die gegen den Abt des Klosters Vatopedi gerichtlich angeordnete Untersuchungshaft in einem am 27.12.2011 in der Zeitung To Vima publizierten Beitrag, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Immobilienskandal Vatopedi – Habgier eines Mönchs

Bevor wir uns in irgendwelchen Auslassungen über die vorläufige Inhaftierung (des Abts Ephraim) ergehen, müssen wir uns zusammenfassend die Sache in Erinnerung rufen:

Es gibt also einen See dort zwischen Xanthi und Rodopi, der dem Kloster Vatopedi gehört. Der See “gehört” dem Kloster auf die bekannte Weise, sprich gemäß dem seit tausend Jahren aufbewahrten türkischen Zettel. Anmerkung: Der griechische Staat akzeptiert die Echtheit der “Goldenen Bullen”, weil auf solchen auch das Eigentum des ökumenischen Patriarchats in der Türkei basiert. Wo es bei den Eigentumsverhältnisse “hakte”: Der griechische Staat betrachtet alle Ufergebiete als staatliches Gelände. Es wurde also ein gerichtliches Verfahren angestrengt um zu sehen, wer bzw. was obsiegen wird, nämlich die “Goldene Bulle” oder die (gesetzlichen) Bestimmungen bezüglich des öffentlichen Charakters des Sees.

Der griechische Staat verzichtete auf die Ansprüche und der See ging offiziell in das Eigentum des Klosters über. Der einzige erzielbare Profit bestand darin, weiterhin Geld von den Fischern einzutreiben! Das Gebiet steht unter dem Schutz des Ramsar-Abkommens und darf nicht bebaut werden. Es handelt sich um eine dermaßen schöne Landschaft, dass möglicherweise sogar der atheistische Besucher an die Existenz Gottes glauben wird. Ein idealer Ort für Meditation und Gebet. Aber, von wegen, nachdem das Kloster zum Eigentümer des Sees wurde, beschloss es, ihn loszuwerden. Es gab ihn an den Staat zurück, im Tausch gegen ein Gebäude von 20.000 qm in der Lage Thrakomakedones und eine Fläche von 860 Hektar bei Ouranopouli (auf Halkidiki) – welche Immobilien an Offshore-Gesellschaften gingen.

Bei diesem ganzen Verfahren fehlen für den Transfer notwendige Unterlagen, werden Akte wie die Veröffentlichung der Beschlüsse im Regierungsanzeiger unterlassen und erfolgen Telefonate seitens Karamanlis’ “Pfarrerskinds”: “Helft etwas nach, um dem “alten Mann” (sprich Abt) zu helfen”. Der “alte Mann” bzw. Abt, der gar nicht einmal so “alt” (nämlich heute fünfundfünfzigjährig) ist, geht im “Maximou” ein und aus (Anmerkung: das Gebäude “Megaro Maximou” beherbergt das Büro des jeweiligen Premierministers). Der Abt Ephraim war ein regelnder Faktor im politischen Leben, jedoch bezieht sich der Beschluss über seine Inhaftierung weder auf seine politische Rolle, noch auf seine Popularität in den weltlichen Kreisen, und auch nicht auf seinen Einfluss auf die Russen.

Zur Essenz: Die dreisitzige Kammer des Berufungsgerichts beschloss die vorläufige Inhaftierung des Abts wegen der ihn belastenden Beschuldigungen bezüglich der Anstiftung zu Betrug, Geldwäsche und Erwirkung unwahrer Bescheinigungen. Wir werden überhaupt nicht auf die Diabetes und Bandscheibenleiden umfassende theatralische Inszenierung eingehen. Was überrascht, ist die Massenreaktion zu Gunsten des Angeklagten. Wir übergehen den rechtlichen Part, vergessen die verlorenen gegangenen Unterlagen, die umgangenen Verfahren, die erfolgten Urkundenfälschungen. Wir können jedoch nicht das Gesamte, das Aushecken des teuflischen Plans über den Tausch eines Sees gegen Immobilien vergessen, die dutzende Millionen Euro wert sind.

Aus welchem konkreten Grund wurde der Abt Ephraim zum Mönch? Um sich zu bereichern, um sich Vermögen anzueignen, um das Volk zu übervorteilen? Es ist paradox, dass die Gläubigen die Gier, die Bereitschaft, sich – sei es auch zu Gunsten des Klosters – alles unter den Nagel zu reißen, zu vergeben sputen. Normalerweise hätten all jene, die in den Kirchen ein- und ausgehen, sich bekreuzigen und Athos besuchen, bezüglich einer Person vorsichtig sein müssen, die keinerlei Anzeichen der Beherrschung zeigt. Der Abt Ephraim agierte als Nimmersatt, was nicht mit den Grundsätzen seines Bekenntnisses vereinbar ist.

Wenn seine Anhänger schon nicht die rechtliche Seite der Sache zu begreifen vermögen, sollen sie zumindest bei dem Status verbleiben: er ist ein Abt, nicht ein Händler in (dem Athener Nobel-Vorort) Kolonaki.

(Quelle: To Vima)

Griechenland verbietet elektronische Zigaretten

26. Dezember 2011 / Aufrufe: 672 6 Kommentare

In Griechenland wurde der Vertrieb nikotinhaltiger E-Zigaretten wegen mangelnder Daten über eventuelle gesundheitliche Folgen ausdrücklich verboten.

Das Gesundheitsministerium in Griechenland hat nach einem Gutachten der nationalen Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) den Vertrieb nikotinhaltiger elektronischer Zigaretten verboten. Wie der Generalsekretär für Gesundheit Antonis Dimopoulos erklärte, ist der Verkauf Nikotin freisetzender elektronischer Zigaretten bereits verboten worden, während ein Beschluss bezüglich der E-Zigaretten ohne Nikotin noch aussteht.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz über die Bekämpfung des Rauchens führte der Kardiologe und Vorsitzende des nationalen Ausschusses für die Kontrolle des Rauchens Panagiotis Bechrakis an, dass das Verbot der E-Zigaretten wegen des Fehlens wissenschaftlicher Daten über die Langzeitfolgen beschlossen wurde. Er äußerte jedoch, dass die elektronische Zigarette schädlich zu sein scheint, wenn auch weniger als die normalen Zigaretten. (Anmerkung: P. Bechrakis betonte an anderer Stelle allerdings auch, dass der Ausschuss dem Gesundheitsministerium niemals ein Verbot elektronischer Zigaretten vorgeschlagen habe und letzteres allein auf Betreiben der Medikamentenbehörde und des Ministeriums beschlossen worden ist.)

Auch elektronische Zigaretten sind gesundheitsschädlich

Laut Herrn Bechrakis zeigt eine zur Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift akzeptierte Untersuchung, dass die elektronische Zigarette “die Widerstandskräfte des Atemsystems und in dem Atem nachgewiesenen Entzündungsindikatoren” beeinflusst. “Diese Faktoren sind nicht so intensiv wie beim Rauchen normaler Zigaretten, jedoch ist auch die elektronische Zigarette gesundheitsschädlich“, erklärte er gegenüber der Zeitung To Vima. Der Professor erkennt aber an, dass “die elektronische Zigarette als eine Zwischenphase beim Abgewöhnen des Rauchens eingestuft werden könnte. Nicht um dauerhaft zu ihr zu wechseln, sondern um sie zwei, drei Monate zu benutzen und dann völlig mit dem Rauchen aufzuhören“.

Die elektronischen Zigaretten sind Geräte, welche das Rauchen simulieren und dabei nikotinhaltigen Dampf freisetzen. E-Zigaretten werden als Hilfsmittel beim Abgewöhnen des Rauchens oder aber dagegen auch als Mittel dazu beworben, ungeachtet des Rauchverbots überall rauchen zu können. Tatsache ist jedenfalls, dass bis heute kein Land die elektronische Zigarette als sichere Methode zur Abgewöhnung des Rauchens anerkennt. Dagegen haben etliche Gesundheitsorganisationen ihre Vorbehalte ausgedrückt und argumentieren, dass die elektronische Zigarette möglicherweise Auswirkungen auf die Gesundheit haben und junge Leute zum Rauchen ermuntern könnte.

In den USA hat die Behörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA) von der Nutzung der elektronischen Zigarette abgeraten und betont, dass die Hersteller junge Leute ins Ziel nehmen können, ohne vor den möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit zu warnen. Die FDA hat ebenfalls elektronische Zigaretten ausgemacht, welche Nikotin in größeren Dosen als auf der Verpackung angegeben sowie auch andere chemische Substanzen freisetzen. Von der anderen Seite erkennt der Verband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens die elektronische Zigarette als Hilfsmittel zur Abgewöhnung des Rauchens an.

Die Weltgesundheitsorganisation schließlich gab 2008 bekannt, dass keine ausreichenden Studien existieren, welche zeigen, dass die elektronische Zigarette eine sichere Therapie zur Substitution des Nikotins sei.

(Quelle: in.gr)

Griechen können Personalausweise in Deutschland beantragen

22. Dezember 2011 / Aufrufe: 142 Keine Kommentare

In Deutschland lebende Griechen können griechische Personalausweise fortan auch bei ihren Konsulatsbehörden in Deutschland beantragen.

In Deutschland und Zypern lebende griechische Staatsangehörige können die Ausstellung griechischer Personalausweise neuerdings auch bei den Konsulatsbehörden beantragen. Die Möglichkeit zur Ausstellung griechischer Personalausweise in Deutschland wurde durch ein Präsidialdekret geregelt, das im September 2011 von dem Minister für Zivilschutz Christos Papoutsis und dem (damaligen) Außenminister Stavros Lamprinidis unterzeichnet wurde und eine Ausweitung der sich ursprünglich auf die in Zypern lebenden Griechen beziehende vorgesehene Regelung darstellt.

Die griechische Polizei trägt zu diesem Verfahren bei, indem sie insgesamt achtzehn Polizeibeamte vorübergehend zu den Konsulatsbehörden in Zypern und Deutschland versetzt. Konkret werden für die Generalkonsulate in München, Stuttgart und Berlin jeweils drei, für die Generalkonsulate in Hamburg und Nikosia jeweils zwei und für das Generalkonsulat in Düsseldorf vier Polizeibeamte freigestellt. Die Versetzungen sind jeweils auf drei Monate befristet und können um weitere drei Monate verlängert werden.

Die Polizeibeamten werden sich ausschließlich mit der Ausstellung von Personalausweisen und der Bearbeitung der großen Anzahl anhängiger Reisepassanträge befassen, da im laufenden Jahr die erste Verlängerung der Reisepässe neuen Typs zusammenfällt.

(Quelle: in.gr)

Sondersteuer auf Brennholz in Griechenland

21. Dezember 2011 / Aufrufe: 874 15 Kommentare

In Griechenland soll eine Sondersteuer auf Brennholz den Rückgang der Einnahmen des Fiskus aufgrund des rapide gesunken Heizölkonsums kompensieren.

Das griechische Finanzministerium beschloss die Integration einer außerordentlichen Sonderabgabe in die Holzpreise, um die entgangenen Einnahmen aufgrund des Rückgangs des Heizölverbrauchs auszugleichen, der hauptsächlich auf die verstärkte Nutzung von Kaminen und Holzöfen zurückgeführt wird.

Infolge des Widerstrebens vieler Hausverwaltungen, Heizöl zu bestellen, schritt der zuständige Ausschuss des Wirtschaftministeriums zu einer “Korrekturmaßnahme”, um die Verbraucher zu entmutigen, sich massenweise alternativen Heizmöglichkeiten (Kamin, Holzofen, Kohlenbecken, Koks) zuzuwenden.

Ungehorsam der Konsumenten gefährdet Staatshaushalt

Gemäß den ersten Informationen wird der Preis für Kaminholz und allgemein für Brennholz in einer ersten Phase an das Preisniveau der Hölzer angeglichen werden, die für Fußböden, Schränke und Vertäfelungen von Innenräumen (Teakholz) verwendet werden. Laut Quellen des Ministeriums werden “die Verbraucher die Schlaumeiereien sein lassen” und “wieder die Heizung anstellen“, damit das 6-Milliarden-Loch des Staatshaushalts gedeckt wird. “Es ist bereits wertvolle Zeit verloren gegangen und wir haben nicht ausreichend die unerwartete Kälte im Oktober ausgenutzt“, betont charakteristisch eine zuständige Quelle.

Jedenfalls wird die schrittweise Ausweitung der Maßnahme auf alles erwartet, was in einer Tonne verbrannt werden kann, da geglaubt wird, dass sich bei den Konsumenten Phänomene des Ungehorsams zeigen und sie beginnen werden, in den üblichen Säulenuntergeschossen der Mehrparteienhäuser und auf den Balkons ihrer Wohnungen Reifen und andere Gegenstände zu verbrennen.

Es versteht sich, dass von der Erhöhung der Besteuerung des Kamin- und Ofenholzes die Kirche befreit ist, da das von ihr zu Heizzwecken verwendete Holz als “heiliges Holz” gilt und nicht den menschlichen Gesetzen unterliegt.

(Quelle: Protagon.gr/MoufaNet)

Hinweis: In Zusammenhang mit Pressemeldungen könnte “μούφα” (mufa / moufa) als “Ente” interpretiert werden, womit “MoufaNet” wohl keiner weiteren Definition bedürfen wird … .