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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Anstieg der Asylanträge in Griechenland um 600 Prozent

2. Januar 2017 / Aufrufe: 427 Keine Kommentare

Laut den Angaben der nationalen Asylbehörde wurde in Griechenland im November 2016 ein Anstieg der Anzahl gestellter Asylanträge um fast 600 Prozent verzeichnet.

In Griechenland zeigten gemäß den Daten der Asylbehörde im November 2016 die Asylanträge einen Anstieg um 593% im Verhältnis zu dem monatlichen Durchschnitt des Jahres 2015. Konkret wurden im November 7.625 Anträge gestellt, während 2015 im Durchschnitt monatlich 1.100 Anträge erfolgten.

Noch größer ist dieser Anstieg bei den Frauen (932,7%) und unbegleiteten Minderjährigen (711,4%). Außerdem wird der größte Anstieg der Anträge in Thessaloniki (1.514,1%), auf der Insel Lesbos (824,1%) und in Thrakien (402,5%) beobachtet, während der Anstieg der Anträge in Attika relativ klein war (62,3%).
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Bescherung 2016 in Griechenland

25. Dezember 2016 / Aufrufe: 618 Keine Kommentare

Was der Weihnachtsmann 2016 Griechenland bescherte.

Bescherung 2016 in Griechenland

Neue Welle der Zwangsvollstreckungen in Griechenland

22. Dezember 2016 / Aufrufe: 813 Kommentare ausgeschaltet

Die Versicherungsträger IKA und OGA in Griechenland schießen sich auf rund eine halbe Million Kleinschuldner ein, denen ein wahrer Tsunami an Zwangsmaßnahmen droht.

Nachdem in Griechenland die beiden gesetzlichen Sozialversicherungsträger IKA und OGA den Beschluss fassten, auch für fällige Verbindlichkeiten (sprich Pflicht- / Zwangsbeiträge) in Höhe von unter 5000 Euro zu Pfändungen zu schreiten, endet ab dem 01 Januar 2017 praktisch der „Schutz“ für alle, deren fällige Verbindlichkeiten sich auf weniger als 5000 Euro belaufen.

Laut einem Bericht der griechischen Zeitung “ Eleftheros Typos“ wird dieser Beschluss mehr als 500000 Kleinschuldner der beiden Kassen treffen, die Beträge von 1000 – 3500 Euro schulden.
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Lateinamerikanische Migranten auf Griechenlands Inseln

21. Dezember 2016 / Aufrufe: 3.171 Kommentare ausgeschaltet

Auf den Inseln Griechenlands in der Ägäis treffen über die Türkei illegal neben einer Flut afrikanischer Wirtschaftsflüchtlinge sogar auch lateinamerikanische Migranten ein.

Trotz widriger Witterungsbedingungen und winterlicher Kälte reißt  der Strom der Flüchtlinge und Migranten, die aus der Türkei über die Ägäis illegal nach Griechenland gelangen, nicht ab.

Eindruck ruft dabei die nationale Herkunft der letzten Migranten und Flüchtlinge hervor, die seit dem Morgen des vergangenen Sonntags bis einschließlich Montag (18/19 Dezember 2016) auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos eintrafen. 11 von ihnen sind Lateinamerikaner, und zwar konkret 8 aus der Dominikanischen Republik und jeweils 1 aus Kuba, Venezuela und Chile! Gerade einmal nur weitere 12 sind Asiaten, 9 stammen aus Afghanistan und 3 aus Pakistan.
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90 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland ohne Hilfe

20. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.785 1 Kommentar

9 von 10 Arbeitslosen in Griechenland leben am Rand der Gesellschaft, da sie weder Arbeitslosengeld noch sonst eine Beihilfe erhalten.

Die neuen Daten der Nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) und des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE über die Arbeitslosigkeit in Griechenland sind schockierend: Die Langzeitarbeitslosen, also alle, die 12 Monate oder länger nach Arbeit suchen, stellen 73,8% der Arbeitslosen dar.

Weiter erhalten nur 10% der Arbeitslosen Arbeitslosengeld von dem OAED, während die „erweiterte“ Leistung von 200 Euro im Monat gerade einmal 1,5% der Gesamtheit der Langzeitarbeitslosen erhalten.
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Frontex: NRO kooperieren mit Schleppern

17. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.384 1 Kommentar

Laut der Financial Times bezichtigt die Frontex sogenannte Nichtregierungsorganisationen, mit den Schleppern von Flüchtlingen und Migranten im Mittelmeerraum zu kooperieren.

Exklusiven Informationen der „Financial Times“ zufolge bezichtigt die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) im Mittelmeerraum aktive sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NRO bzw. NGO), mit Flüchtlings-Schleppern zu kooperieren.

Wie die britische Zeitung anmerkt, sind die Beschwerden der Frontex in einem vertraulichen Bericht enthalten, der im vergangenen Monat erstellt wurde und in dem angeführt wird: „Es existieren klare Anzeichen, dass den Migranten vor ihrem Aufbruch exakte Informationen in Zusammenhang damit gegeben worden sind, wie sie die Schiffe der NRO erreichen.
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Griechenland braucht fiskalischen Atemraum

16. Dezember 2016 / Aufrufe: 773 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung ergriff mehr fiskalische Maßnahmen als erforderlich und schuf damit überflüssige negative Auswirkungen auf seine reale Wirtschaft.

2016 wird das zweite aufeinanderfolgende Jahr sein, in dem Griechenland die Zielvorgaben für seinen Primärüberschuss übertroffen haben wird. Entgegen den pessimistischen Prognosen der Gläubiger Griechenlands haben seine Autoritäten bewiesen, dass sie die Zusagen des Landes zu erfüllen vermögen. Zu diesem Resultat trug eine Reihe von Faktoren bei:

  • In der Vereinbarung des Jahres 2015 mit den Gläubigern waren die Zielvorgaben im Vergleich zu vorherigen Programmen niedriger.
  • Die Beitreibung von Einnahmen ist verbessert worden.
  • Die Disziplin bei den Ausgaben ist gestärkt worden.
  • Die gesellschaftliche Auswirkung war geringer als erwartet.


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Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 699 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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Ist 2016 für Griechenland ein neues 2014?

12. Dezember 2016 / Aufrufe: 534 Kommentare ausgeschaltet

Ein Artikel des Wall Street Journals zeigt die Ähnlichkeiten, aber auch die Unterschiede bei den Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern 2014 und 2016 auf.

Das amerikanische Wall Street Journal publizierte einen ausführlichen Artikel über die Situation der griechischen Wirtschaft und die Ähnlichkeiten mit jener Periode, in der auch 2014 eine Verhandlung zwischen der Regierung Griechenlands und den Gläubigern im Gang war.

Die US-amerikanische Zeitung betont, es gebe viele Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede, und die Redakteurin fragt sich in dem Titel: „Ist 2016 für Griechenland ein neues 2014?“ Wie es in dem Artikel lautet:
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Soziale Unruhen wegen Austerität in Griechenland

8. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.065 1 Kommentar

Laut Bloomberg drohen in Griechenland wegen der Austerität gesellschaftliche Unruhen.

Bloomberg hält die kurzfristigen Maßnahmen bezüglich der Verschuldung Griechenlands für besser als gar nichts, betont dabei jedoch, die Erzielung eines Primärüberschusses von 3,5% für ein Jahrzehnt nach 2018 gehöre der Sphäre der Phantasie an.

In einer ausführlichen Reportage über die Eurogruppe des vergangenen Montags (05 Dezember 2016) wird angemerkt, die neuen kurzfristigen Maßnahmen seien zwar besser als nichts, geben jedoch keine Lösung für ein seit geraumer Zeit gärendes Problem, und solange dem Problem der griechischen Verschuldung keine Lösung gegeben wird, werde das Land von den internationalen Finanzmärkten ausgeschlossen bleiben.
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