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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Schlauchboot mit illegalen Migranten vor Mytilene aufgebracht

18. Mai 2012 / Aufrufe: 26 Keine Kommentare

In Griechenland brachte eine Patrouille der Hafenpolizei in den Gewässern vor Mytilini (Mytilene) der Insel Lesbos ein Schlauchbott mit fünf illegalen Immigranten auf.

Die fünf Ausländer, die laut ihrer Aussage mit dem Schlauchboot von der gegenüberliegenden türkischen Küste abgelegt hatten, wurden in das Krankenhaus von Mytilini gebracht und danach an die Polizeidirektion Lesbos überstellt.

(Quelle: Naftemporiki)

Segelschiff mit 60 Migranten in Griechenland aufgebracht

15. Mai 2012 / Aufrufe: 63 Keine Kommentare

In Griechenland wurden am Sonntagmorgen (13 Mai 2012) bei Paxos 60 illegale Migranten auf einem Segelschiff verhaftet und im Hafenamt Korfu in Arrest genommen.

Zwei der illegalen Migranten stammen aus Myanmar (Birma / Burma), zwei aus dem Irak und die übrigen aus Afghanistan. Zusammen mit den Migranten wurden auch die Steuermänner des Schiffs festgenommen, ein Russe und ein Ukrainer.

Das Schiff wurde gegen 4 Uhr morgens von einem über dem Ionischen Meer patrouillierenden Flugzeug der Frontex geortet, woraufhin das Hafenamt von Kerkyra (Korfu) informiert wurde. Wie die Passagiere vor den Bediensteten der Behörden aussagten, hatten sie von der Küste Thesprotias abgelegt und wollten nach Italien gelangen.

(Quelle: in.gr)

WordPress sperrt Webseite der Chrysi Avgi in Griechenland

11. Mai 2012 / Aufrufe: 257 2 Kommentare

Die internationale Blog-Plattform WordPress.com hat die die Internet-Präsenz der rechtsextremen Partei Chrysi Avgi in Griechenland gesperrt.

Das unter anderem für die kostenlose Beherbergung von Blogs bekannte internationale Internet-Portal WordPress.com sperrte am Donnerstag (10 Mai 2012) den Internet-Auftritt der griechischen rechtsextremistischen Partei “Chrysi Avgi”.

Laut wordpress.com wurde die Seite gesperrt, da sie die Bedingungen verletzte, welche die Nutzung der weltweiten Blog-Plattform regeln. Wie außerdem auch in einer einschlägigen Mitteilung auf der Seite angeführt wird, “ist die Internet-Präsenz wegen Verletzung der Nutzungsbedingungen nicht mehr verfügbar“.

Die Antwort der Chrysi Avgi

Am Donnerstagnachmittag erging von Seite der Chrysi Avgi folgende Bekanntmachung:

Sie haben die Webseite der Chrysi Avgi, das einzige freie Podium der Griechen vom Netz genommen! Totaler Krieg seitens der antihellenischen Gewalt! Das freie Internet ist ein Märchen! In wenigen Stunden wird unsere Webseite unter XAgr.net wieder in Betrieb sein!

Es verstärkt sich der schmutzige Krieg zu Lasten der griechischen Nationalisten, die mit der Unterstützung einer halben Million Griechen die absolute Gefahr für das korrupte Machtsystem darstellen! Nach der Massen-Schlammschlacht zu Lasten der Chrysi Avgi sind die internationalen Faktoren, die sich hinter der Welle der kommunikativen Angriffe verstecken, zu einer weiteren schmutzigen und rechtswidrigen Handlung zu unseren Lasten geschritten. Sie deaktivierten – völlig unzulässig und antidemokratisch – unsere Webseite, die alltäglich eine Million griechische Bürger informierte. Die Webseite der Chrysi Avgi ist das einzige freie Podium der Partei, unser einziges Mittel der Kommunikation mit dem Volk.

Auf die Chrysi Avgi einschlagend glauben sie, die Welle der Wut der Griechen gegen die Fremdherrschaft kontrollieren zu werden. Es ist eine Tatsache, dass sich auch hinter dieser rechtswidrigen Aktion große internationale Faktoren verstecken, die in den letzten Tagen Millionen Euro zu dem Zweck verpulvert haben, die Nationalistische Bewegung zu verschleißen. Sie erliegen einem bedauernswerten Irrtum. Die Chrysi Avgi wird jeden Tag gestärkt, wird riesengroß, und sehr bald wird sie allmächtig sein und das Geschwür der ausländischen Besatzung in Griechenland herausreißen.

Was mich nicht vernichtet, macht mich stärker.

Chrysi Avgi – Griechische Nationalistische Bewegung

(Quelle: To Vima)

Schickt bitte 18 Milliarden an eine Bank in Griechenland

10. Mai 2012 / Aufrufe: 199 Keine Kommentare

Nachdem in Griechenland bekannt wurde, dass Alexis Tsipras das Memorandum aufzukündigen beabsichtige, wurde im Internet eine Parodie in Umlauf gebracht.

Seit vergangenem Dienstag (08 Mai 2012) war unter Berufung auf “zuverlässige Quellen” von einem Schreiben des SYRIZA-Vorsitzenden Alexis Tsipras an Barroso, van Rompuy und Monti die Rede, in dem er unter anderem betone, dass aufgrund des Ergebnisses der Parlamentswahlen vom 06 Mai 2012 die von der vorherigen Regierung eingegangenen Verpflichtungen hinfällig seien.

Lange bevor schließlich Einzelheiten des in Rede stehenden Schreibens an die Öffentlichkeit gegeben wurden, begann im Internet eine Parodie zu kursieren:

Liebe Troika,

Samaras und Benito haben das Memorandum unterzeichnet und nehmen ihre Unterschrift nicht zurück. Jetzt, wo ihr das unterschriebene Memorandum habt, alles klar, kein Problem.
Schickt bitte an die Griechische Bank 18 Milliarden, damit wir dafür “garantieren”, sie einem Haircut unterziehen und etwas duschen, um aufzuhören, an Hippies zu erinnern.
Im nächsten Monat benötige ich 10 Milliarden für Gehälter. Es wäre gut, das Geld in einem Koffer zu schicken, die Nutzung der Banken ist nicht sicher.

Küsschen
Al. Tsipras

PS: Schickt eine Kopie dieser Mitteilung an 10 internationale Organisationen (IWF, EZB u. a.), und ihr werdet in eurem Leben großes Glück erfahren. Verschickt ihr die 10 Kopien nicht, werdet ihr für die nächsten 5 Fiskal-Quartale Unglück haben.
GAP hat es getan und verdiente Milliarden mit Spreads. Seine Familie hatte Millionen, jetzt sind sie Milliardäre. Akis Ts. hat die Mitteilung nicht weitergeleitet und endete im Gefängnis, seine Frau hörte zu essen auf und die Bankguthaben wurden blockiert.

(Quellen: Gazetta.gr), To Vima

Migranten-Schlepper in Igoumenitsa in Griechenland verhaftet

8. Mai 2012 / Aufrufe: 105 Keine Kommentare

Im Hafen von Igoumenitsa in Griechenland wurden zwei Lastwagenfahrer verhaftet, die in ihren Fahrzeugen illegale Migranten aus dem Land bringen wollten.

Im Hafenbezirk von Igoumenitsa wurde ein 53-jähriger Lastwagenfahrer verhaftet, da in seinem Lastwagen sieben illegale Migranten entdeckt wurden, die er aus Griechenland herausbringen wollte. Das zentrale Hafenamt Igoumenitsa leitete eine Voruntersuchung ein.

Ebenfalls im Hafen von Igumenitsa wurde ein 46-jähriger ausländischer Lastwagenfahrer festgenommen, der in seinem Fahrzeug zwei Ausländer mit ihren beiden minderjährigen Kindern beförderte, die allesamt über keine legalen Papiere verfügten.

(Quelle: Zougla.gr)

Marika Mitsotakis in Griechenland verstorben

6. Mai 2012 / Aufrufe: 170 Keine Kommentare

In Griechenland verstarb am frühen Morgen des 06 Mai 2012 im Alter von 82 Jahren Marika Mitsotakis.

Die Gattin des ehemaligen Premierministers, Parteivorsitzenden und derzeitigen Ehrenvorsitzenden der Nea Dimokratia (ND), Konstantinos Mitsotakis, verstarb am frühen Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr in der Universitätsklinik Evgenidio in Athen, in der sie während der letzten Zeit wegen ernsthafter Gesundheitsprobleme behandelt wurde.

Die Beisetzung in der Familiengruft auf dem Friedhof von Argoulides / Akrotiri bei Heraklion auf Kreta wird am Mittwoch (09 Mai 2012) im engen Kreis der Familie erfolgen.

(Quellen: in.gr)

Gesundheitsminister in Griechenland will ungeschützten Sex kriminalisieren

4. Mai 2012 / Aufrufe: 196 3 Kommentare

Der Gesundheitsminister in Griechenland schlug vor, ungeschützten Sex mit Prostituierten sowie allgemein auch Sex mit illegalen Prostituierten strafrechtlich zu verfolgen.

Anlässlich der in Zusammenhang mit den während der vergangenen Tage verhafteten AIDS-infizierten Prostituierten entbrannten Diskussion gab der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos einen völlig neue Wege eröffnenden Vorschlag bekannt. “Der Sex ohne Kondom mit Prostituierten soll unter Strafe gestellt werden“, schlug er während einer Pressekonferenz vor und wendete sich sogar sichtlich verärgert gegen all jene, die ungeschützten Sex mit den AIDS-infizierten Prostituierten hatten, und charakterisierte sie als “Esel”.

Es handelt sich um schwerste Fahrlässigkeit, die eine Sauerei ist. Kann es angehen, sich in Umfelder zu begeben, die nicht gesundheitlich kontrolliert sind, und keinen Schutz zu treffen? Seine Familie in Gefahr zu bringen?“, betonte Andreas Loverdos bezeichnend. Er unterstrich, dass die Verantwortung für die Weitergabe des Virus nicht nur bei den prostituierten Frauen, aber auch den Männern liege, welche ungeschützten Sex mit diesen hatten, und schlug sogar vor, das ungeschützte erotische Treffen, aber auch allgemeiner die erotische Handlung mit einer illegalen Prostituierten unter Strafe zu stellen.

Herr Loverdos äußerte sogar, dass er wünsche, “auch die Fotografien der Kunden zu veröffentlichen, die ohne Schutz in die Freudenhäuser gingen. Weil die Verantwortung halbe-halbe liege.” Es sei angemerkt, dass bereits mehr als 1.600 Männer das KEELPNO anriefen und Informationen erbaten, da sie ungeschützten Kontakt in Freudenhäusern hatten.

(Quelle: Newsbeast.gr)

Taliban der EU töten die Griechen

4. Mai 2012 / Aufrufe: 480 2 Kommentare

Kurz vor den Parlamentswahlen in Griechenland im Mai 2012 dreht sich die öffentliche Diskussion paradoxerweise primär um illegale Immigranten und infizierte Prostituierte.

Obwohl sich kontinuierlich die Stimmen und Anzeichen mehren, dass die Griechenland von IWF, Troika und Gläubigern aufgezwungene neoliberale Sparpolitik zum Scheitern verurteilt ist und der wie auch immer geartete Ausgang der anstehenden Parlamentswahlen das Schicksal des Landes auf jeden Fall für viele Jahre oder sogar Jahrzehnte bestimmen wird, stehen in der öffentlichen Diskussion paradoxerweise illegale Immigration, HIV-positive Prostituierte und parteipolitische Hahnen- und Schaukämpfe im Vordergrund.

Der Journalist Giorgos Papasotiriou betrachtet in seinem am 02 Mai 2012 in der Zeitung “Vradyni” publizierten Leitartikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird, die Situation aus seiner persönlichen Sicht und kommt zu dem Schluss, dass die Wahlen in Griechenland und noch vielmehr in Frankreich äußerst kritisch sind.

Die Taliban der Europäischen Union töten die Griechen

“Die Taliban der E.U. töten die Griechen”, erklärt zum wiederholten Mal Daniel Cohn-Bendit bezüglich der brutalen Sparsamkeit, die sie Griechenland auferlegen. Aber warum Taliban? Weil von der in Europa und der ganzen Welt ausgeübten derzeitigen neoliberalen Politik manche materiell (Gewinn) und andere ideologisch und politisch profitieren. Letztere sind die fanatischen Politiker, ein Mikro-Kosmos, der sich aus zynischen, gefühllosen Menschen rekrutiert, welche gegen Kummer und Schmerz, die sie hunderten Millionen Arbeitslosen und Armen aufzwingen, abgeschottet sind.

Aber an welchen “Gott” glauben diese Fanatiker? An den Neoliberalismus, die selbstgeregelten Märkte – die wir zu “beschwichtigen” schulden -, die noch größere Kumulierung von Reichtum in den Händen Weniger, die aus den Opfern der Arbeitnehmer hervorgeht, also mit den Kürzungen der Löhne, Renten, medizinischen und pharmazeutischen Versorgung, der Sozialleistungen, sprich des neoliberalen Wohlfahrtstaats. Jetzt werden alle staatlichen Hilfen zu den Unternehmen und speziell den Banken verlagert (wie die letzten 50 Mrd. Euro für letztere, die das griechischen Volk mit hohen Zinsen bezahlen wird).

Paradoxerweise bricht das politisch vorherrschende neoliberale Modell als Wirtschaftsmodell trotz des Gekreisches seiner politischen Diener zusammen. Die Eurozone knirscht, die Verschuldung der USA hat 358% des BIP erreicht, während die Produktionsblase in China (dreifach größer als die der USA) Luft zu verlieren beginnt. Die nächste große Krise steht vor den Toren. Trotzdem fahren die Neoliberalen der deutsch-französischen Achse, aber auch Griechenlands darin fort, die “Einfrierung der Ausgaben” und Senkungen der Löhne und Renten, also Sparsamkeit in der Sparsamkeit vorzuschlagen und in den sicheren “Tod” zu führen!

Neoliberales Wirtschaftsmodell zur Bereicherung der Wenigen

Sie sind sogar dermaßen fanatisch, dass sie trotz des vollständigen Misserfolg des Experiments in Griechenland keinerlei Spielraum für Manöver lassen. Anstatt dass die Diskussion über die Wahlen am Sonntag auf Basis des zentralen Themas – der Wirtschaft – und der Frage erfolgt, ob es ein anderes überlebensfähiges Modell gibt, der Krise zu begegnen, dreht sie sich somit um ein ernsthaftes – allerdings verschlepptes – Problem, die Immigration. Im Schatten dieses großen Problems bestehen die “Fanatiker” auf der Verwaltung des zusammenbrechenden neoliberalen Wirtschaftsmodells und beharren dabei auf dem üblichen barbarischen Einbahnstraßen-Sparkurs.

Dies ist jedoch eine Lüge. In der Wirtschaftsgeschichte ist die amerikanische Lösung des Jahrzehnts von 1930 bekannt (Keynes – Roosevelt). Diese Lösung wird heute von jenen abgelehnt, welche Kurt Vonnegut “… psychopatische Persönlichkeiten, also Menschen ohne Gewissen, ohne Gefühl des Erbarmens oder der Scham …” nannte. Nur dass diese Persönlichkeiten gar nicht so psychopathisch, sondern völlig neoliberale Pragmatiker sind, die tatsächlich weder ein Herz noch Gefühle haben.

Die “psychopathischen” Taliban der Wall Street, von Frankfurt, Berlin, Paris und Brüssel sind absolute Rechner und Rationalisten. Weil die Sparsamkeit letztendlich gewaltsam sein und die realisierten Einnahmen wegen der verursachten brutalen Rezession eliminieren mag, ihre Absurdität jedoch nur die “Unteren” betrifft, während sie sich für die “Oberen” auf weltweitem Niveau auszahlt. Auf nationalem Niveau ist sie – hauptsächlich für periphere Länder wie Griechenland – jedoch irrational, weil sie ein ganzes Land, ein ganzes Volk auslöscht. Deswegen sind die Wahlen in Griechenland und noch vielmehr in Frankreich besonders kritisch … .

(Quelle: Vradyni)

Minderjähriger Drogenkurier in Athen verhaftet

2. Mai 2012 / Aufrufe: 87 Keine Kommentare

In Athen wurde ein minderjähriger Drogenkurier verhaftet, der im Auftrag seiner eigenen Mutter Drogen verkaufte.

Im Athener Stadtbezirk Kypselis wurden eine 37-jährige Libanesin und ihr 15-jähriger Sohn wegen des Vertriebs von Drogen auf den Drogenumschlagplätzen in Athen verhaftet. Wie von der Polizei bekannt gegeben wurde, vertrieb die 37-Jährige systematisch Drogen, und um keinen Verdacht zu erregen, setzte sie ihren 15-jährigen Sohn als Kurier ein, um die “Bestellungen” an Drogenkonsumenten im Zentrum von Athen zu überbringen.

Der Minderjährige wurde von Polizeibeamten des Reviers der Kriminalpolizei in Patisia ausgemacht, und bei seiner polizeilichen Überprüfung wurden bei ihm zwei Plastiktütchen mit je 2,5 Gramm Marihuana gefunden. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung wurden 14 Plastiktütchen mit insgesamt 28 Gramm Kokain, 46 Plastiktütchen mit Marihuana im Gesamtgewicht von 275 Gramm, 226 leere Plastiktütchen und zwei Präzisionswaagen gefunden und beschlagnahmt.

Die beiden Verhafteten wurden an den Strafrichter der Staatsanwaltschaft Athen überwiesen.

(Quellen: Kathimerini)

Bewaffneter Raubüberfall auf Finanzamt in Griechenland

1. Mai 2012 / Aufrufe: 211 4 Kommentare

In Griechenland wurde ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Finanzamt in Athen verübt.

Am vergangenen Montag (30 April 2012) wurde gegen 14:00 Uhr ein bewaffneter Raubüberfall auf das Finanzamt (DOY) im Athener Stadtbezirk Amarousi verübt.

Die beiden Täter entwendeten unter vorgehaltener Waffe einen Geldbetrag unbekannter Höhe und ergriffen unerkannt die Flucht. Die Polizei leitete eine Fahndung ein.

(Quelle: Ethnos)