Fake-Dschihadist hielt Griechenland in Atem

2. November 2019 / Aufrufe: 193
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Ein angeblich jüngst nach Griechenland gekommener vermeintlicher Dschihadist, der im Namen Allahs zu Gewalttaten aufrief, entpuppte sich als psychisch labiler Junkie.

Medienberichte in Griechenland, die von der Existenz eines Dschihadisten in Athen sprachen, der in seinem persönlichen Facebook-Account sich für den den Islamischen Staat und dessen getöteten Anführer al-Baghdadi aussprechende Posts einstellte, riefen die Mobilisierung der griechischen Polizei (ELLAS) hervor.

Besagter Mann ist Algerier, sollte sich angeblich seit Ende Oktober 2019 in Athen befinden und ermunterte per Internet zu bewaffneten Aktionen im Namen Allahs.

Vermeintlicher Terrorist ist ein polizeilich bekannter Kleinkrimineller

Aus der Untersuchung der ELLAS ergab sich jedoch, dass der Algerier sich schon seit 2007 in Griechenland befindet, psychisch labil ist und die Behörden wiederholt wegen verschiedener Straftaten (Diebstähle, Drogen, Schwarzhandel usw.) beschäftigt hat. Ebenfalls hat er – immer laut der ELLAS – eine Vorgeschichte chronischen Drogenkonsums.

Zum letzen Mal wurde er am 02 März 2015 aus einer Strafvollzugsanstalt, wo er eine Haftstrafe wegen verschiedener Diebstähle verbüßte, unter Aussetzung seiner Reststrafe auf Bewährung entlassen, wobei ihm mit der staatsanwaltlichen Anordnung seiner Haftentlassung beschränkende Auflagen, sich regelmäßig bei der Polizei zu melden, und ein Verbot auferlegt wurden, für 5 Jahre (ab seiner Haftentlassung) das Land zu verlassen, und aus diesem Grund ist auch nicht das Verwaltungsverfahren zu seiner Abschiebung eingeleitet worden.

Aus der von den zuständigen Behörden durchgeführten Ermittlung gehen keine Verbindungen des Mannes zu einer extremistischen – terroristischen Aktivität hervor. Bei einer am Donnerstag (31 November 2019) in einem von ihm bewohnten verlassenen Pavillon durchgeführten Durchsuchung wurden kleine Drogenmengen gefunden und ein Schnellgerichts-Strafverfahren zu seinen Lasten eingeleitet.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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