Für 500 Euro wurden Migranten in Griechenland … taub

12. September 2019 / Aufrufe: 482
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Ein Ring in Griechenland im Krankenhaus von Samos arbeitender Ärzte und Krankenpfleger verdiente sich mit falschen Gutachten für illegale Migranten ein erkleckliches Zubrot.

In Griechenland hatten sich Ärzte und Krankenpfleger des Krankenhauses von Samos sowie auch noch eine als Vermittler agierende weitere Person irakischer Abstammung eine goldene Nase mit Gutachten verdient, die sie zum „Tarif“ von 500 Euro erteilten und Tausenden Migranten ausstellten, damit diese als „verletzliche“ charakterisiert und vorrangig auf das Festland verbracht werden.

Die in dem sogenannten „Hotspot“ auf Samos herrschenden elenden Lebensbedingungen, aber auch das „warme“ Geld, das etliche Flüchtlinge und Migranten haben, versuchten sieben Ärzte und zwei Krankenpfleger auszunutzen, die in dem Krankenhaus der Insel arbeiten.

Ärzte verkauften Migranten Zugang zu Griechenlands Inland

Unter Mithilfe einer weiteren, die Rolle des „Kontaktmanns“ zu wohlhabenden Flüchtlingen und Migranten spielenden Person hatten besagte Ärzte und Sanitäter einen Ring aufgebaut, der gefälschte ärztliche Atteste ausstellte, mit denen geschafft worden war, dass Tausende – sich im Identifizierungszentrum von Samos befindliche – illegale Immigranten als „verletzlich“ charakterisiert werden und diese Insel in Richtung Inland verlassen.

Wie der Fernsehsender Open TV bereits in seiner zentralen Nachrichtensendung am vergangenen Samstag (07 September 2019) enthüllte, hatte die Untersuchung der „Unbestechlichen“ (sprich internen Fahnder) der Griechischen Polizei (ELAS) aufgedeckt, dass vor ungefähr einem Monat sieben Ärzte des Krankenhauses der Insel, zwei Krankenpfleger und ein Vermittler geschafft hatten, Ausländern den Weg zu öffnen um in das Inland verbracht zu werden.

Die von der „Abhörwanze“ der Polizei aufgezeichneten Gespräche erschüttern. „Die von ihm ausgestellten Papiere sind für Verletzliche ‚Alpha‘. Er ist taub, ihm wurde Taubheit attestiert, also dass er nicht hört. Hast Du kapiert? Und sie haben ihm Verletzlichkeit ‚A‘ bescheinigt …„, ist in einem der an die Öffentlichkeit gelangten Dialoge aufgezeichnet.

500 Euro für einen „Passierschein“ für Griechenlands Festland

Der „Tarif“, den jeder Ausländer zu entrichten hatte um den „Pass“ für das griechische Festland sicherzustellen, betrug 500 Euro. Davon gingen 300 Euro an den Arzt, der das unwahre Gutachten schrieb, 100 Euro bekam der Krankenpfleger und 100 Euro erhielt der irakische Vermittler, der im „Hotspot“ von Samos die Interessenten ausfindig machte.

In der Wohnung des Vermittlers fanden die Polizeibeamten ein Notizbuch, in dem er ungefähr 80 Namen von Ausländern notiert hatte, und neben 54 von diesen waren sogar Beträge in Euro vermerkt: 500, 480, 450.

Der Preis änderte sich jedenfalls, wenn der Fall als einfacher oder schwieriger charakterisiert wurde. Die von der Bande befolgten … Regeln wurden allerdings strenger, als sie von der Präsenz der Antiterroreinheit in dem Identifizierungszentrum erfuhren.

(Quelle: dimokratianews.gr, Auszug)

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