Provisionen für Griechenlands neue Anleihe

4. Februar 2019 / Aufrufe: 242

Wie viel Berater und Platzierungskonsortium sich im Rahmen der Emission der gesalzenen neuen Fünfjahresanleihe Griechenlands einstreichen.

Für die Träger der neuen 5-Jahres-Anleihe Griechenlands erwiesen sich die Bedingungen und Vergütungen der syndizierten Emission als äußerst vorteilhaft und lukrativ.

Gemäß dem Beschluss des stellvertretenden griechischen Finanzministers Giorgos Chouliarakis werden die ausländischen Häuser für ihre Dienste auf den gesamten Nennwert des Emissionsbetrags – also 2,5 Mrd. Euro – eine Provision 0,125% erhalten, was bedeutet, dass sie 3.120.000 Euro einstreichen werden.

Investoren wollten Griechenland über 10 Mrd. Euro „leihen“

Zusätzlich wird der griechische Fiskus 250.000 Euro für die Erbringung spezialisierter juristischer Services seitens der Rechtsanwaltskanzleien Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP, Allen & Overy LLP und der Anwaltsgesellschaft Koutalidis entrichten. Vorausgegangen war die Bewilligung zur Zahlung eines Betrags von 42.500 Euro an die internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s als Grundhonorar für die Dienste zu Bewertung der griechischen Wirtschaft für den Zeitraum von 01/11/2018 bis 31/10/2019.

Laut Bloomberg gaben für die Emission der „Agentur für Verwaltung öffentlicher Verschuldung“ insgesamt 290 Investoren Angebote ab, wobei die gebotenen Beträge 10 Mrd. Euro überstiegen. Die Informationen stammen von einer Person mit Kenntnis des Themas, die jedoch nicht autorisiert ist, öffentlich über das Thema zu reden, und deshalb anonym sprach.

Was Art und Verteilung der Investoren betrifft, herrscht in Griechenland allgemeine Zufriedenheit, da die Beteiligung sogenannter Gelegenheits- / Hedgefonds sich mit nur 11% spürbar beschränkte (siehe auch: Wer Griechenland wieder Geld lieh).

(Quelle: dimokratianews.gr)

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