Anstieg der Arbeitsarmut in Griechenland

31. Januar 2019 / Aufrufe: 1
Einen Kommentar schreiben Kommentare

In Griechenland nimmt die Anzahl sogenannter armer Arbeitnehmer langsam und stabil zu.

Griechenlands Regierung mag sich des Umstands rühmen, die Bilanz der Einstellungen – Ausscheidungen habe für 2018 ein Plus von 141.003 Arbeitsstellen ausgewiesen, die Analyse der offiziellen Angaben lässt jedoch in der Arbeitswelt keinen Spielraum, optimistisch zu sein.

Von der Gesamtheit der im vergangenen Jahr entstandenen Arbeitsplätze ging es bei 54,34% um Teilzeit- oder wechselweise Beschäftigung, während die Anzahl sogenannter armer Arbeitnehmer im Verhältnis zu 2017 um 3,9% zunahm und 638.300 Personen erreichte.

Vollzeitbeschäftigung wird in Griechenland immer seltener

Den summarischen Daten des „Ergani“-Systems zufolge wurden in der Periode Januar – Dezember 2018 insgesamt 2.668.923 Einstellungen und 2.527.920 Ausscheidungen gemeldet. Auf den ersten Blick scheint das Resultat positiv zu sein. Bei einer näheren Untersuchung bestätigt sich jedoch, dass „nicht alles Gold ist, was glänzt„.

Konkret ging es bei der Summe der Einstellungen des Jahres 2018 in 1.110.239 Fällen um Teilzeitstellen und in 340.118 Fällen um sogenannte wechselweise Beschäftigungen, mit monatlichen Bezügen von unter 500 Euro brutto.

Insgesamt erreichten die „armen“ Arbeiter – also alle, die im Monat maximal bis zu 540 Euro netto verdienen – insgesamt 638.300 Personen (422.150 mit Teilzeit- oder wechselweiser Beschäftigung und 216.150 mit Vollzeitbeschäftig, bei monatlichen Brutto-Bezügen von bis zu 600 Euro) und zeigten damit im Verhältnis zu 2017 eine Zunahme um 24.256 Personen.

(Quelle: dimokratianews.gr)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.